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Beschreibung

Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke mit ihrem Spitznamen "Murkel" signierte, wurde in Kröslin bei Greifswald geboren und gelangte 1945 als Flüchtling nach Kiel, wo sie verstarb. Nach einem schweren Autounfall 1950 begann sie ernsthaft zu malen. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 einen Aufenthalt in Paris. Die Stadt ließ sie nicht mehr los. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung in Kiel (1976, 1984) und eine Ausstellung zum 100. Geburtstag im Künstlermuseum Heikendorf dokumentieren ihre Bedeutung als Kieler Künstlerin.

Das Gemälde "Jardin de Luxembourg" von 1971 ist ein seltenes Materialbild der Künstlerin, von denen sie seit Mitte der 1960er Jahre nur etwa zehn schuf. Zu sehen ist eine aufrecht stehende Figur mit weißem Häubchen, die eine puppenhaft starre Kindsfigur hält. Der Hintergrund ist in hellem Grau mit kreisförmigen Ornamenten strukturiert. Unten vor dem Gemälde sitzt, auf einer an den Rahmen montierten Konsole, eine weiß bemalte Porzellanpuppe mit abgeschnittener Calotte. Gemalt und reale Dinge verbinden sich in dieser Arbeit zu einem Bild. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 120 × 60 cm, signiert "Murkel".

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