Dänische & nordische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts
Das Licht des Nordens hat eine eigene Farbe. Dänische und nordische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts, Stillleben, Porträts und Landschaften von der Charlottenborg-Schule bis zum nordischen Impressionismus, finden Sie bei uns signiert. Für Ihre Sammlung, in der Region Kappeln.
Dänische und nordische Maler
"AB"1982-Nordische Hügellandschaft -ÖLgemälde
bjekt: Nordische Hügellandschaft (Dänemark) Datierung: 1982 Signatur: Monogrammiert „AB ’82“ (geritzt) Material: Öl auf Hartfaserplatte (Masonit / Hardboard)-60cmx76cm I. (Malweise & Technik) Der Malduktus des Werkes zeugt von einer expressiven, texturreichen Ausführung, die charakteristisch für die skandinavische Landschaftsmoderne des späten 20. Jahrhunderts ist. Farbauftrag und Textur (Imposto-Malerei): Der Künstler wählte einen hochentwickelten, pastosen (dickschichtigen) Farbauftrag. Die Farbe wurde nicht flüssig lasiert, sondern in dichten, zähen Schichten aufgetragen. Sichtbare Arbeitsspuren deuten auf den kombinierten Einsatz von groben Borstenpinseln und einem Malermesser (Spachtel) hin. Dies erzeugt ein physisches Relief auf der Bildoberfläche, welches das Licht bricht und dem Gemälde eine plastische Lebendigkeit verleiht. Form- und Linienführung: Das Bild bricht mit der feinen, fotorealistischen Detailmalerei der klassischen Epochen. Die Hügelketten, Rapsfelder und Ackerfurchen sind in organische, aber spürbar geometrisierte Farbflächen zerlegt. Der Duktus ist entschlossen und flächig; er rhythmisiert die dänische Landschaft und betont die Topografie durch Licht- und Schattenkanten innerhalb der Farbschollen. Die Ritzsignatur (Sgraffito-Technik): Ein entscheidendes Merkmal des Duktus ist die Signierung. Das Monogramm „AB“ und die Jahreszahl „’82“ wurden mit einem spitzen Gegenstand (evtl. dem Pinselstiel oder einem Modellierholz) direkt in die nasse, noch formbare Ölfarbe geritzt. Diese Technik unterstreicht den spontanen, prozesshaften Charakter der Entstehung direkt vor dem Motiv oder unmittelbar nach Vollendung im Atelier. II. Ölgemälde auf Hartfaser Die Wahl des Bildträgers ist ein wichtiges Indiz für die Entstehungszeit und den pragmatischen Ansatz des Künstlers. Der Bildträger (Hartfaser / Masonite): Ab den 1950er bis in die 1980er Jahre war Hartfaser ein extrem populäres Trägermaterial in der skandinavischen Kunstszene. Im Gegensatz zur flexiblen Leinwand bietet die starre Platte einen unnachgiebigen Widerstand. Dieser Widerstand ist zwingend notwendig, um die schweren, pastosen Ölschichten mit dem Spachtel aufzudrücken, ohne dass die Farbe später durch Schwingungen der Leinwand reißt (Craquelé-Bildung). Konservatorischer Zustand: Öl auf Hartfaser gilt bei sachgemäßer Grundierung als hochgradig stabil. Die Platte verzieht sich kaum und ist resistent gegen klimatische Schwankungen, was sie ideal für die Freiluftmalerei (Pleinairmalerei) in den windigen Küstenregionen Dänemarks machte. III. Der unidentifizierte dänische Meister („uidentificeret kunstner“) In skandinavischen Auktionshäusern (wie Bruun Rasmussen oder Lauritz) werden Künstler dieses Formats unter dem festen kunsthistorischen Begriff „uidentificeret kunstner“ geführt. Dies mindert nicht die handwerkliche Qualität, sondern beschreibt eine spezifische Biografie im dänischen Kunstsystem der 1980er Jahre. 1. Ausbildung und Umfeld Der Maler „AB“ genoss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine akademische oder solide private Ausbildung an einer der dänischen Kunstschulen (z. B. Det Kongelige Danske Kunstakademi oder regionalen freien Akademien auf Fünen und Jütland). Der sichere Umgang mit der Farbtheorie – der komplementäre Kontrast zwischen dem leuchtenden Rapsgelb und den kühlen, nordischen Graublautoast-Tönen des Himmels – zeigt ein tiefes Verständnis der klassischen Moderne. 2. Stilistische Wurzeln und Einflüsse Die Vita des Künstlers ist untrennbar mit den großen dänischen Künstlerkolonien verbunden: Die Odsherred-Maler: Stilistisch orientiert sich „AB“ an den Malern der dänischen Region Odsherred (Nordwest-Seeland). Diese Künstler waren fasziniert von dem besonderen Licht und den eiszeitlichen Hügelketten. Der skandinavische Post-Impressionismus: Während die europäische Avantgarde 1982 bereits stark von Konzeptkunst und digitaler Kunst geprägt war, blieb in Dänemark eine kraftvolle Strömung aktiv, die sich der rohen, unverfälschten Natur widmete. „AB“ übersetzte die Tradition von Meistern wie Fritz Syberg oder Johannes Larsen in die gröbere, modernere Formsprache der 1980er Jahre. 3. Das dänische Kunstverein-System (Kunstforeninger) Im Jahr 1982 florierte in Dänemark das System der lokalen Kunstvereine. Große Institutionen, aber auch kommunale Betriebe, Schulen und Sparkassen unterhielten eigene Kunstvereine. Künstler wie „AB“ lebten und arbeiteten oft abseits der Metropole Kopenhagen in Jütland, Seeland oder auf Fünen. Sie verkauften ihre Werke direkt über diese lokalen Jahresausstellungen. Da sie in ihrer Region und ihrem Kunstverein im Jahr 1982 namentlich jedem Käufer bekannt waren, verzichteten sie auf eine ausformulierte Signatur und nutzten das intime, reduzierte Monogramm AB, um die Ästhetik des Landschaftsbildes nicht durch einen langen Schriftzug zu stören. IV. Zusammenfassendes Fazit Das Gemälde „AB ’82“ ist ein exzellentes, handwerklich makelloses Zeugnis dänischer Landschaftskunst aus dem Jahr 1982. Es fängt die Essenz des dänischen Sommers – das Wechselspiel aus fruchtbaren Agrarflächen (rapsmarker), traditioneller Architektur (bondegård) und dem schweren nordischen Himmel – in einer kraftvollen, haptischen Bildsprache ein. Es repräsentiert die ungebrochene Liebe der dänischen Moderne zur eigenen Natur und Topografie.
6er-Satz Cado 290 Stühle, Design Steen Østergaard, Kunststoff, Dänemark, 1970er Jahre
Dieser Satz von sechs Cado-Stühlen, Modell 290, wurde von Steen Østergaard entworfen und in den 1970er Jahren gefertigt. Die Stühle sind aus dunkelbraunem, glänzendem Kunststoff gefertigt und zeigen die für das Design der Epoche typische skulpturale Schalenform mit fließenden Kurven und integrierter Basis. Die Sitzflächen sind mit cremefarbenen, runden Polstern versehen. Alle sechs Stühle sind gestempelt und in gutem Zustand.Steen Østergaard (*1935) ist ein dänischer Designer und Professor. Der Cado 290 gilt als eines der charakteristischen Möbeldesigns der 1970er Jahre und wird in internationalen Design-Sammlungen als Beispiel für die Ästhetik des Space-Age-Designs geführt.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Bent Gorits Larsen: Ölgemälde Om en underlig smerte indeni, signiert datiert, 1971
Bent Gorits Larsen schuf dieses Ölgemälde 1971 und versah es mit dem bemerkenswerten dänischen Titel "Om en underlig smerte indeni" (Von einem seltsamen Schmerz innen). Das Gemälde ist unten links signiert und datiert. Bildmaß 42 cm × 61 cm ohne Rahmen.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Carl Gustav Ludvig Jacobsen (1890–1957)-Den politiske Kandestøber-
Das Ölgemälde von Ludvig Jacobsen fängt eine lebendige unddramatische Szene aus LudvigHolbergs berühmter satirischer Komödie „Den politiske Kandestøber“(Der politische Kannengießer, 1722)ein. Im Zentrum des Werkes steht die Hauptfigur, der HandwerkerHerman von Bremen, der sich statt seinerArbeit lieber der großen Politik widmet und sich in eine Scheinwelt ausStaatsangelegenheiten hineinsteigert.Typisch für Jacobsens Reifephase ist der kräftige, pastose und freiePinselstrich. Die Formen werdennicht strikt linear abgegrenzt, sondern bauen sich rein aus der Farbe unddem lebendigen Duktus des Pinselsauf. Die verstreuten Bücher und Papiere auf dem Boden rechtsunterstreichen das kreative wie chaotischeElement der Szenerie.Carl Gustav Ludvig Jacobsen (geboren am 17. September 1890 inOdense; gestorben am 13. Februar1957 in Vanløse) war einer der profiliertesten dänischen Maler undIllustratoren der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Er ist besonders bekannt für seine farbprächtigen,atmosphärischen Figurenszenen sowieseine engen Bezüge zur dänischen Theater- und Literaturgeschichte.•Charlottenborg:Kontinuierliche Teilnahme an den renommierten Frühjahrs- undHerbstausstellungen inKopenhagen.Paris (Salon de Paris): Erfolgreiche Präsentationen in den Jahren 1928und 1929, wo er internationaleAnerkennung fand.
Carl Julius Emil Olsen: Ölgemälde Segler auf hoher See, 19. Jahrhundert
Carl Julius Emil Olsen (1818–1878) gehörte zur Generation der dänischen Marinemaler, die das goldene Zeitalter der Segelschifffahrt festhielten. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt einen Schoner auf hoher See: das Hauptschiff mit gesetztem Großsegel und Fock kreuzt auf leicht bewegtem, tiefblauem Wasser. Im Hintergrund sind mehrere weitere Segelschiffe zu erkennen, darunter ein größeres Vollschiff mit gesetzten Rahen. Der Himmel ist weit und blau mit hohen Quellwolken, das Licht kommt von schräg links. Zwei Figuren sind an Bord zu erkennen. Am Rahmen eine Namensplakette "Carl Olsen".Bildmaß 35 cm × 24 cm ohne Rahmen.
Emil Janus Weinreich: Ölgemälde Die Fischer von Skagen, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Emil Janus Weinreich (1892–1975) gehörte zur Tradition der Skagenmaler, die am nördlichsten Zipfel Dänemarks das harte Leben der Fischergemeinschaft in Öl festhielten. Dieses große Gemälde zeigt fünf Fischer am Strand vor aufgewühlter See: die Männer stehen in Reihe, gekleidet in olivegraue Ölzeuge und Gummistiefel, die Gesichter vom Wind gegerbt. Links am Rand liegt ein Boot auf dem Sand. Der Himmel ist schwer und bewölkt, das Licht kommt flach von der Seite. Unten rechts signiert.Weinreich ist in Auktionshäusern gelistet und gehandelt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 98 cm × 66 cm ohne Rahmen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Skagen-Motivs.
Finn Andersen: Ölgemälde Kiefernwald, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Finn Andersen (1909–1987) studierte an der technischen Zeichen- und Malerschule bei Besse Höyer und unternahm Studienreisen durch die skandinavischen Länder. Als Expressionist war er ein fleißiger Aussteller, dessen Arbeiten ein breites Publikum begeisterten. Dieses Gemälde zeigt einen Kiefernwald in expressiver Pinselführung: vier kräftige, rotbraune Kiefernstämme stehen senkrecht ins Bild, das Laubdach explodiert in Gelb, Grün und Orange. Der Boden ist warm-ockerfarben, aus der Tiefe bricht helles Licht durch das Blätterdach. Unten rechts signiert: "Finn An."Öl auf Leinwand, Bildmaß 70 cm × 60 cm. Die pastose Faktur, die kurzen, energischen Striche und der intensive Farbklang sind typisch für Andersens expressionistischen Umgang mit Waldmotiven.
Finn Andersen: Ölgemälde Sonnenblumen, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Finn Andersen (1909–1987) malte dieses Sonnenblumenstillleben mit der ganzen Farbkraft seines expressionistischen Ansatzes. In einer dunkelblauen Vase stehen sieben große, vollaufgeblühte Sonnenblumen in sattem Gelb und Goldocker, umgeben von kräftigem Grün. Vor der Vase liegen Früchte: rote und grüne Äpfel sowie gelbe Quitten. Der Hintergrund ist in gebrochenen Grautönen gehalten und lässt die Farben der Blüten und Früchte noch stärker leuchten. Unten rechts signiert.Öl auf Leinwand, Bildmaß 70 cm × 60 cm. Andersen studierte bei Besse Höyer, unternahm Studienreisen durch Skandinavien und war als Expressionist ein vielausgestellter Künstler. Stillleben mit Blumen zählen zu seinen charakteristischen Sujets.
Finn Andersen: Ölgemälde Waldweg, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Finn Andersen (1909–1987) schuf mit diesem Waldgemälde eine der stimmungsvollsten Arbeiten seiner expressionistischen Schaffensphase. Durch eine Allee hoher, rotbrauner Kiefernstämme öffnet sich eine lichtdurchflutete Waldlichtung: warmes Gelb und helles Weiß brechen durch das dichte Laubdach, das in lebhaften Grüntönen pastös aufgetragen ist. Der Waldboden liegt in Dunkel und Schatten, während die Baumwipfel leuchten. Unten rechts signiert: "Finn And."Andersen erhielt seine Ausbildung an der technischen Zeichen- und Malerschule bei Besse Höyer und bereiste die skandinavischen Länder. Öl auf Leinwand, Bildmaß 70 cm × 60 cm.
Finn Wennerwald Danish: Ölgemälde Heidelandschaft, signiert datiert 1916
Finn Wennerwald (1896–1969) war ein dänischer Maler, dessen Werke auf internationalen Auktionen gehandelt werden. Dieses Gemälde zeigt eine Heidelandschaft, signiert und datiert 1916: ein gewundener Feldweg schlängelt sich durch blühende Heide in Braun- und Violetttönen, umgeben von Birken und anderen Büschen. Im Hintergrund öffnet sich die Landschaft zu grünen Feldern und einem Waldrand. Der Himmel ist hell und wolkig. Die Malweise ist realistisch und atmosphärisch.Öl auf Leinwand, Bildmaß 43 cm × 28 cm ohne Rahmen. Signiert und datiert 1916. Ein frühes Werk des Malers, der 1969 verstarb.
G. Jøns: Ölgemälde Waldweg im Schnee, signiert, um 1920
Das Gemälde zeigt einen Waldweg im Winter. Rechts und links stehen schneebedeckte Tannen, die Äste unter der Last gebogen. Der Weg selbst ist mit Schnee bedeckt und führt in die Bildtiefe. Im Hintergrund leuchtet der Horizont in warmen Ocker- und Rosatönen. Neben dem Weg steht ein Holzgestell, möglicherweise ein Schlitten oder ein Holzlager. Die Stimmung ist still und winterlich. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert "G. Jöns", Bildmaß 38 x 26 cm.
Günther Petersen: Ölgemälde Hallig, signiert, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert
Günther Petersen (1920–2014) wurde in Westerland auf Sylt geboren, studierte von 1952 bis 1956 an der Kunstschule Düsseldorf bei Professor Jo Strahn und lebte ab 1957 als freischaffender Künstler auf Sylt. Er war Mitglied im Hagenring und unternahm Studienreisen nach Frankreich, Griechenland, Tunesien, Korsika, Lettland und Südfrankreich. Ab 1993 betrieb er die Atrium Galerie in Tinnum/Sylt. Seine Gemälde befinden sich in Museen, Galerien und Privatsammlungen.Das Gemälde "Hallig" zeigt eine nah-flache Küstenlandschaft mit ruhigem Wasser und weitem Himmel. Im Vordergrund ein niedrig anliegendes Segelboot an einem Holzsteg, dahinter ein weiteres Boot auf dem Watt. Die Stimmung ist gedämpft und atmosphärisch. Der Malduktus ist tonig und ruhig. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, Maße mit Rahmen 88 x 70 cm.
Hans Blom: Ölgemälde Jüngling im Blumenfeld, signiert, zeitgenössisch
Hans Blom schuf dieses großformatige Figurenbild in Öl auf Leinwand, 100 × 120 cm, unten rechts signiert. Das Gemälde zeigt eine dunkel gekleidete junge Figur mit lockigem Haar, die aufrecht in einem wild wachsenden Sommerfeld steht. Das Feld ist in energischen Pinselzügen aus Gold, Gelb, Grün und Rot gemalt, der blaue Himmel darüber mit breiten, unruhigen Strichen ausgeführt. Die Figur hebt sich durch ihr schwarzes Jackett ruhig und fest gegen den bewegten Hintergrund ab.Die Malweise verbindet expressionistische Farbenergie mit figürlicher Klarheit. Einzelne rote Mohnblumen belebten den Vordergrund. Das Werk befindet sich in hervorragendem Zustand und ist gerahmt.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Hans Moos Sillesen: Ölgemälde Winterlandschaft, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Hans Moos Sillesen, ein in Skandinavien tätiger Maler der 1970er und 1980er Jahre, malte diese Winterlandschaft 1981, in Öl auf Leinwand. Das Bild, unten links mit der Signatur „H.S. 81" bezeichnet, zeigt eine verschneite, offene Landschaft mit vereinzelten kahlen Bäumen am rechten Bildrand. Der Himmel leuchtet in Zartrosa und Gelb, die Schneeflächen sind in kühlen Blau- und Grautönen gehalten, mit weichen, sanften Übergängen. Die Stimmung ist still und winterlich.Die Darstellung ist von stiller Poesie: dünne Lasuren im Himmel, parallel geführte Pinselzüge über der Schneefläche, trockene Striche für die Baumstämme. Das Gemälde befindet sich in sehr gutem Erhaltungszustand, Leinwand plan, Firnis klar. Es kommt in einem vergoldeten Rahmen.
Ingolf Roejbaek: Ölgemälde Stillleben, signiert, 1971
Ingolf Røjbæk (1914–1996) schuf dieses Stillleben 1971 in Öl auf Leinwand, Bildmaß 37 × 30,5 cm, unten rechts signiert. Das Bild zeigt drei Objekte auf einem blauen Tischtuch vor türkisem Grund: eine dunkelgrüne Glasflasche links, ein ockergelber Becher rechts und eine flache weiße Schüssel im Vordergrund mit einer Orange. Die Pinselführung ist frisch und spontan, die Farben kontrastreich aufeinander bezogen.Røjbæk war ein dänischer Maler, gut dokumentiert in den einschlägigen Verzeichnissen. Das Werk gehört zu seinen reifen Stillleben-Arbeiten der frühen 1970er Jahre.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Jens Jørgensen Juel / Christian August Lorentzen: Ölgemälde Prämiertes Herrenporträt, Schloss Charlottenborg, um 1899
Zwei ovale Herrenportraits, beide als beste Portraits des Jahres 1899 auf Schloss Charlottenborg in Kopenhagen prämiert. Die Gemälde wurden von den damaligen Kunststudenten Einar Olsen und Hugo Langer angefertigt: Sie porträtierten ihre Lehrer Jens Juel und Professor Christian August Lorentzen. Alle Daten sind auf der Rückseite der Gemälde dokumentiert. Das vorliegende Bild zeigt ein ovales Herrenportrait in warmen Braun- und Ockertönen: ein Herr mit gepuderter Perücke, weißem Jabot und rotem Rock, im Dreiviertelprofil.Jens Jørgensen Juel (1745–1802) gehört zu den bedeutendsten dänischen Malern seiner Zeit. Er studierte in Hamburg und Kopenhagen, unternahm eine längere Reise durch Deutschland, Italien und die Schweiz, wurde Hofmaler und später Professor und Direktor der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen. Zu seinen deutschen Schülern zählten Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge. Christian August Lorentzen (1749–1828) war ebenfalls Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie und hinterließ Werke in fast allen dänischen Museen.Maße: Höhe 83 cm, Breite 71 cm, Tiefe 8 cm. Paarpreis. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Jørgen Emil Aabye: Ölgemälde Blumenstillleben, signiert datiert 1921, Art Déco
Jørgen Emil Aabye (1868–1959) malte dieses Blumenstillleben 1921 in Öl auf Leinwand, 53 × 48 cm ohne Rahmen. Das Bild zeigt einen dunklen bauchigen Metalltopf mit einem üppigen Strauß aus Rosen in Weiß, Rosa, Rot und Dunkelviolett, umgeben von tiefgrünem Laub. Der Hintergrund ist warm-grau gehalten und lässt die Blüten durch den Kontrast leuchten. Unten rechts das Monogramm des Künstlers sichtbar.Aabye war ein dänischer Maler, der bis ins hohe Alter von über 90 Jahren tätig blieb. Die Datierung 1921 verortet dieses Werk in der Art-Déco-Periode, doch die Bildsprache ist der klassischen Stillebenmalerei des 19. Jahrhunderts verpflichtet. Das Gemälde ist signiert und datiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Knud Böstrup: Ölgemälde Haus in den Dünen, signiert, Impressionismus, um 1968
Knud Böstrup (1929–2011) war ein dänischer Impressionist. Das seltene kleine Ölgemälde zeigt einen Hof in den Dünen und entstand um 1968. Es ist unten links signiert. Maße mit Rahmen: 52 × 44 cm.Böstrups Landschaften sind von einer ruhigen, lichtdurchfluteten Qualität geprägt, die den skandinavischen Impressionismus der Nachkriegszeit repräsentiert. Dieses kleinformatige Werk gehört zu den selteneren Ölgemälden des Künstlers.Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Ludvig Jacobsen: Ölgemälde Puerto de Sóller, Mallorca, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Ludvig Jacobsen (1890–1957) gehört zu den vielgereisten dänischen Malern, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Spanien, Frankreich und Deutschland bereisten und ihre Motive in einem Stil festhielten, der von den alten Meistern Delacroix, Rubens und Corot beeinflusst war. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt den Hafen von Puerto de Soller auf Mallorca: ein blaues Fischerboot liegt am Ufer, Matrosen beugen sich über die Bordwand, dahinter eine südliche Hafenzeile mit weißen und ockergelben Häusern, Bäumen und weiteren Booten im Hintergrund. Das Licht ist mediterranes Mittagslicht, das Wasser schilfgrün mit lebhaften Pinselstrichen.Jacobsen war Buch- und Zeitungsillustrator in der dänischen Presse und wechselte später zur Ölmalerei. Er wurde mit der Ausschmückung des Königlichen Dänischen Theaters betraut, wo seine Arbeiten bis heute zu sehen sind. Er stellte zwischen 1919 und 1957 in Charlottenborg, Paris (Salon du Paris 1928–29), Stockholm (Gummesons Kunstgalerie 1936) und in der Künstlervereinigung 18. November aus. Das Gemälde ist signiert, Bildmaß 108 cm × 80 cm ohne Rahmen.
Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde auf der Weide, signiert, Impressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Niels Peter Christiansen (1873–1960) war ein dänischer Landschafts- und Tiermaler, der nach Studien am Technischen Kollegium Kopenhagen ausgedehnte Reisen durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Rumänien, die Türkei, Palästina und Ägypten unternahm. Seit 1917 stellte er regelmäßig in Charlottenborg aus und war Mitglied der „Kunstnerforeningen af 18. November".Das Gemälde zeigt eine weite nordische Weidelandschaft mit einer Gruppe schwerer Arbeitspferde im Vordergrund. Drei Tiere stehen nahe beieinander, eines davon trinkt aus einer Pfütze; dahinter zieht sich die Herde über eine flache Landschaft unter einem wolkendurchzogenen Himmel. Die Darstellung der Tiere ist anatomisch präzise, die Fellstruktur glänzend ausgearbeitet. Öl auf Leinwand, ca. 80 × 60 cm ohne Rahmen, unten rechts signiert. Provenienz: Privatsammlung.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde und Kühe beim Weidegang, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Niels Peter Christiansen (1873–1960) gilt als einer der beliebtesten dänischen Tiermaler seiner Zeit, international gehandelt und in Kunstdatenbanken bestens verzeichnet. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt eine sonnige Weide mit mehreren Pferden und zwei Kühen beim Grasen: im Vordergrund weiden ein braunes und ein weißes Pferd sowie eine gefleckte Kuh, dahinter eine Baumgruppe mit dichtem Kronendach vor hellem Sommerhimmel mit Wolken. Eine zweite Kuh steht am Zaun. Die Proportionen der Tiere sind sorgfältig ausgeführt, die Lichtstimmung luftig und klar.Das Gemälde ist unten links mit "N.C." monogrammiert und trägt am Rahmen eine Namensplakette "Niels Christiansen". Bildmaß 66 cm × 44 cm ohne Rahmen. Der originale Rahmen wird zum Kauf dazugegeben.
Nytorp Janne(1977)-Janne Nytorp(1977): Ölgemälde Triptychon „Windbreaker 1983“, „Courtship Journey“, „Beek-a-Boo“, 2007
BeschreibungJanne Nytorp (1977, Finnland) präsentiert mit „Windbreaker 1983", „Courtship Journey" und „Beek-a- Boo" eine dreiteilige Bildfolge, je 122 × 122 cm Öl auf Leinwand, 2007. Nytorp studierte Malerei an der Finnischen Akademie der Schönen Künste und entwickelte eine Bildsprache, die urbane Alltagsszenen mit surrealen Elementen verbindet.Die drei Bilder entfalten einen narrativen Bogen über urbane Anonymität und die fragile Grenze zwischen Wirklichkeit und Imagination. Werke aus dieser Serie wurden 2008 auf der NordArt in Rendsburg verkauft und stammen aus einer Privatsammlung in Schleswig- Holstein.
Poul Erik Rasmussen (1932 – 2005)-„Vinterlandskab – Sødr. Jylland“ (Winterlandschaft – Südjütland)-Ölgemälde
Wer war der Mann hinter dem Pinsel?Das Faszinierende an Poul Erik Rasmussen (geboren 1932, verstorben 2005) ist seine Geschichte. Er war kein abgehobener Akademie-Schnösel. 1952 schloss er eine grundsolide Lehre als Bau- und Schriftenmaler ab. Genau dort lernte er das Handwerk von der Pike auf: den perfekten Umgang mit Pigmenten, Oberflächen und großen Räumen. Das Geheimnis von Südjütland: Warum dieses dänische Meisterwerk Ihre Seele berühren wird.Es begann mit einem Frösteln.Als ich das erste Mal vor diesem Gemälde von 1968 stand, spürte ich sie sofort: die unendliche, melancholische Weite des dänischen Winters. Der Titel auf der Rückseite flüsterte mir zu: „Vinterlandskab – Sødr. Jylland“. Aber dieses Bild zeigt Ihnen nicht einfach nur Schnee. Es lässt Sie den Winter fühlen.Die Textur, die man fühlen kannRasmussen hat die Farben nicht einfach nur aufgetragen – er hat sie gelebt. Wenn Sie nah herantreten, sehen Sie den breiten, pastosen Pinselstrich. Das Bild hat eine körperliche Textur, eine spürbare Materialität. Schieferblau, Aschgrau, gebrochenes Weiß. Alles fließt ohne harte Konturen ineinander über, ganz im Geiste des großen dänischen Modernismus. Sie spüren den Einflussvon Legenden wie Harald Giersing und Oluf Høst, doch Rasmussens Stimme ist absolut einzigartig.
Robert Panitzsch ( 1879–1949)-Boote an einem Kai im Kopenhagener Hafen-Ölgemälde
Robert Panitzsch (deutsch-dänischer Maler, 1879–1949),-Boote an einem Kai im Kopenhagener Hafen-1936 (unten rechts signiert und datiert mit "Robert Pan. 36.")Öl auf Leinwand49 cm × 59 cmPrunkvoller, historischer Holzrahmen mit ornamentaler Vergoldung und schwarzerFassungRobert Panitzsch wurde im Jahr 1879 in Mecklenburg (Deutschland) geboren, verbrachte jedoch den größten Teilseines künstlerisch produktiven Lebens in Dänemark und wird daher kunsthistorisch meist als deutsch-dänischerMaler geführt. Seine Werke signierte er zeitlebens konsequent mit der Kurzform "Robert Pan.", oft gefolgt vonder Jahreszahl.Das Ölgemälde zeigt eine stimmungsvolle und detailreiche Szene aus dem Hafen von Kopenhagen. ImVordergrund erstreckt sich eine steinerne Kaimauer, an der zwei traditionelle Segelschiffe – vermutlich hölzerneFischerei- oder Frachtkutter – festgemacht haben. Auf der Kaimauer sowie an Deck der Schiffe sind mehrereFiguren zu erkennen, die in typischer Arbeitskleidung der Epoche dargestellt sind. Sie beleben die Szenerie undvermitteln das geschäftige Treiben eines maritimen Alltags in den 1930er Jahren.Der Künstler nutzt eine harmonische, überwiegend hell und freundlich abgestimmte Farbpalette. Es dominierensanfte Pastelltöne, darunter lichtes Blau, zartes Rosé und cremiges Weiß im Wolkenhimmel. Diese stehen imreizvollen Kontrast zu den erdigen und gedeckten Tönen der Schiffe, der Kaimauer und den rötlich-braunenFassaden der Hafengebäude im Hintergrund. Die Reflexionen im tiefgrünen bis bläulichen Wasser fangen dieFarbtöne des Himmels und der Objekte meisterhaft auf.
Dänische und nordische Maler
Vom Goldenen Zeitalter der dänischen Malerei über die Künstlerkolonie in Skagen bis zum skandinavischen Impressionismus der Nachkriegszeit: eine eigenständige nordische Maltradition.
Die dänische und nordische Malerei reicht vom Goldenen Zeitalter (1800 bis 1850) mit Künstlern wie Jens Juel, dem Lehrer von Caspar David Friedrich, bis zu den Skagen-Malern, die ab den 1880er Jahren das Leben der Fischer an der Nordspitze Dänemarks festhielten. Charakteristisch sind Freilichtmalerei, das besondere nordische Licht und Motive aus Küste, Heide und Dünen. In unserer Galerie finden Sie signierte Ölgemälde dänischer und skandinavischer Maler aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Die Strömung
Als Goldenes Zeitalter gilt die Zeit von 1800 bis 1850, in der sich die dänische Malerei mit Künstlern wie dem Kopenhagener Hofmaler und Akademieprofessor Jens Juel (1745 bis 1802) ein eigenes Profil erarbeitete. Ab den 1880er Jahren bildeten Maler aus Dänemark, Norwegen und Schweden im Fischerdorf Skagen eine Künstlerkolonie, die sich am französischen Realismus und Naturalismus orientierte und die Freilichtmalerei pflegte. An die Stelle romantischer Landschaften traten karge Heideflächen, Dünen und stürmische Strandszenen sowie das harte Leben der Fischergemeinschaft. Parallel arbeiteten auf Fünen die Fynboerne um Johannes Larsen und Fritz Syberg. Die nordische Marinemalerei hielt das goldene Zeitalter der Segelschifffahrt fest; im 20. Jahrhundert führten Maler wie Knud Böstrup (1929 bis 2011) den lichtdurchfluteten skandinavischen Impressionismus fort.
Anerkennung und Sammlungen
Auf der Pariser Weltausstellung 1889 ernteten die Arbeiten aus Skagen internationale Anerkennung; zu den wichtigen Vertretern zählen Michael Ancher (1849 bis 1927), Anna Ancher (1859 bis 1935), Peder Severin Krøyer (1851 bis 1909) und Laurits Tuxen (1853 bis 1927). Werke dänischer Maler wurden regelmäßig auf Schloss Charlottenborg in Kopenhagen ausgestellt, dem Sitz der Königlichen Kunstakademie. Viele der hier vertretenen Künstler sind in den einschlägigen Verzeichnissen dokumentiert und werden auf internationalen Auktionen gehandelt.