Abstrakte & moderne Kunst des 20. Jahrhunderts
Die moderne Kunst bricht mit der Form und findet eine neue Sprache. Wir führen Gemälde und Druckgrafik von der Nachkriegsabstraktion bis zur Pop Art zum Kauf, darunter signierte Editionen von Robert Indiana. Für Ihre Sammlung, in Gelting nahe Kappeln.
Abstrakt & Modern
Erik Kærslund: Ölgemälde Kerteminde Havn, Öl und Spachtel, signiert, 1981
Erik Kærslund (geboren 1942) gehört zur Generation dänischer Maler, die in den 1960er und 1970er Jahren mit Spachteltechnik und reduzierter Figuration eine eigene Position zwischen modernem Realismus und Expressivität entwickelten. Sein bevorzugtes Motivfeld sind die Häfen und Werften an der dänischen Ostseeküste, allen voran Kerteminde auf Fünen, jener Ort, der seit den Tagen der Fynboerne um Johannes Larsen und Fritz Syberg fester Bestandteil der dänischen Malereigeschichte ist.„Kerteminde Havn“, Öl und Spachtel auf Leinwand, 1981 entstanden, 60 × 90 cm ohne Rahmen, unten rechts signiert. Im Vordergrund stehen drei Fischer in dunklen Mützen und leuchtend roten Arbeitsschürzen an einer Pier, vor ihnen gestapelte Holzkisten und Fischwannen. Hinter ihnen ragen Mastenwald und Krananlagen eines Kutters auf, weiter im Mittelgrund die niedrigen Speicher- und Werftgebäude. Der Himmel ist in einem klaren, kühlen Blau gehalten, das mit einem hellen Lichtstreifen am Horizont kontrastiert. Die in dicken Spachtelschichten gesetzten Flächen geben der Komposition eine fast architektonische Klarheit.Werke Kærslunds finden sich in dänischen Regionalsammlungen, Hafenmotive aus dieser Schaffensphase werden als Hauptwerke geführt. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).
Hans Moos Sillesen: Ölgemälde Winterlandschaft, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Hans Moos Sillesen, ein in Skandinavien tätiger Maler der 1970er und 1980er Jahre, malte diese Winterlandschaft 1981, in Öl auf Leinwand. Das Bild, unten links mit der Signatur „H.S. 81" bezeichnet, zeigt eine verschneite, offene Landschaft mit vereinzelten kahlen Bäumen am rechten Bildrand. Der Himmel leuchtet in Zartrosa und Gelb, die Schneeflächen sind in kühlen Blau- und Grautönen gehalten, mit weichen, sanften Übergängen. Die Stimmung ist still und winterlich.Die Darstellung ist von stiller Poesie: dünne Lasuren im Himmel, parallel geführte Pinselzüge über der Schneefläche, trockene Striche für die Baumstämme. Das Gemälde befindet sich in sehr gutem Erhaltungszustand, Leinwand plan, Firnis klar. Es kommt in einem vergoldeten Rahmen.
Lothar Trzaska: Ölgemälde Dächer, signiert datiert 1985
Lothar Trzaska schuf dieses Bild mit dem Titel „Dächer" 1985 in Öl auf Hartfaser, signiert und datiert auf der Rückseite. Das Werk zeigt eine konsequent geometrische Komposition: Auf einem grünen Halbkreis, der sich über die untere Bildhälfte wölbt, erheben sich zwei cremefarbene rechteckige Formen mit treppenartig ausgeschnittenen Konturen vor einem klaren blauen Himmel. Die Farbgebung ist auf drei Grundtöne reduziert, die Ausführung präzise und flächig.Trzaska arbeitet autodidaktisch und wurde 1992 Mitglied im BBK Münsterland sowie in der Fachgruppe Bildende Kunst der ver.di. 2004 trat er dem Westfälischen Künstlerbund Dortmund bei. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen gezeigt, darunter im Kunst-Museum Ahlen und im Gustav-Lübcke-Museum Hamm.Maße mit Rahmen: 76 × 81 cm.
Marc Taschowsky: Ölgemälde Andy Warhol, bezeichnet, 2015
Marc Taschowsky (geb. 1972 in Frankfurt am Main) studierte von 1996 bis 2001 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und schloss 2002 mit einem Diplom in Freier Kunst ab. Studienaufenthalte führten ihn nach Korea, Japan und 2018 als Artist in Residence nach Shenzhen, China. Er lebt und arbeitet in Berlin.Das Gemälde "Andy Warhol" von 2015 zeigt das Porträt der Pop-Art-Ikone in flächig aufgetragenem Öl auf Leinwand. Der Hintergrund leuchtet in kräftigem Grün, das Gesicht ist in Weiß und Lila gehalten. Schwarze Sonnenbrille, weißes Haar, gelb-grüne Farbflecken als Akzent. Die Arbeit zitiert die serielle Bildsprache Warhols und übersetzt sie in eine malerische, weniger reproduzierbare Form. Das Bild ist rückseitig auf der Leinwand signiert und misst 24 × 18 cm.
Pawel Madnuwski: Ölgemälde Sitzende Aktfigur, signiert, Mitte 20. Jahrhundert
Pawel Madnuwski (1900–1976) war ein polnischer Bildhauer, Grafiker und Maler. Er studierte an der Kunstakademie in Warschau und stellte in Paris, London und New York aus.Das großformatige Gemälde in Öl auf Leinwand, 88 × 98 cm ohne Rahmen, zeigt eine sitzende, nach vorne gebeugte Aktfigur in locker expressiver Ausführung. Der Körper ist aus der Achse herausgedreht, das Gesicht zum Boden geneigt. Breite, gestische Pinselzüge in Weiß, Blau und Grün modellieren die Figur vor einem dunkelbraunen Hintergrund; diagonale Farbstreifen in Grün und Rot durchziehen die Komposition. Das Gemälde ist unten rechts signiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Peter Robert Keil: Ölgemälde Doppelportrait, signiert datiert, Expressionismus, 1958
Peter Robert Keil (* 6. August 1942 in Züllichau, Pommern) ist ein deutscher Maler und Bildhauer. Das vorliegende Werk in Öl auf Hartfaser, 60 × 80 cm, ist signiert und datiert 1958. Es zeigt zwei Gesichter im Profil, übereinander-nebeneinander in kräftigen Primärfarben: dominantes Blau im Hintergrund, die Gesichter in Rot mit gelben und blauen Akzenten. Die schwarze Gitternetzstruktur, die das Bild überzieht, ist ein frühes Merkmal von Keils Bildsprache.Keil begann seine künstlerische Ausbildung unter dem Berliner Maler Otto Nagel. Von 1959 bis 1961 studierte er an der Hochschule der Künste Berlin, wo er Generationskontakt zu Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Eugen Schönebeck hatte. In Paris und London entwickelte er seinen Stil von der expressionistischen Figuration hin zu zunehmender Spontaneität und Intensität. Dieses frühe Bild aus dem Jahr 1958 gehört noch zur Berliner Phase des Künstlers.Keil lebt und arbeitet heute in Bayern, Berlin und Los Angeles. Seine Werke wurden international ausgestellt. Das Gemälde ist signiert und datiert.
Robert Indiana: Farbsiebdruck The Calumet, signiert datiert 1971, Ed. 17/200
Robert Indiana (1928–2018), bürgerlich Robert Clark, zählt zu den prägenden Künstlern der amerikanischen Pop-Art. Das Werk „The Calumet" von 1971 ist ein Farbsiebdruck-Multiple, Auflage 17/200, signiert und datiert. Das Blatt zeigt auf leuchtendem Orangerot-Grund einen Kreis aus sieben Sternen, verbunden durch goldgelbe Ringe, auf denen die Namen verschiedener nordamerikanischer Indianerstämme stehen: Hurons, Mohawks, Delawares, Choctaws, Comanches, Shoshonies, Mandans, Pawnees, Omahas, Dakotas, Jibways u.a. Die Inschrift lautet: „On the Mountains of the Prairie Called the Mighty Gitche Manito the Tribes of Men Together".Indiana wurde 1928 in New Castle, Indiana geboren. Nach Ausbildung am Art Institute of Chicago und einem Atelieraufenthalt in New York auf der Coenties Slip entwickelte er seinen charakteristischen „Signalkunst-Stil" aus Schablonenschriften, geometrischen Formen und Farb-Pop. Sein „LOVE"-Motiv wurde 1970 in eine Monumentalskulptur übertragen und gehört zu den meistreproduziert Werken der Nachkriegskunst. Werke befinden sich im Israel Museum Jerusalem, im Museum Ludwig Köln und im MoMA New York.Bildgröße: 81 × 75 cm. Gesamtgröße: 107 × 98 cm. Provenienz: Privatsammlung Schleswig-Holstein.
Rüdiger Hoffmann: Ölgemälde Abstrakte Komposition, Ende 1970er Jahre
Rüdiger Hoffmann ist ein deutscher Künstler, dessen Nachlass eng mit dem Werk von Professor Werner Hoffmann verbunden ist – Ehrendoktor der Kunstakademie Münster und Professor an der Universität Münster. Das vorliegende Gemälde in Öl auf Leinwand, 150 × 100 cm ohne Rahmen, entstand Ende der 1970er Jahre.Das Bild zeigt eine großformatige abstrakte Komposition. Auf dunklem, fast schwarzem Grund sind drapierte Formen in Blau, Grau, Rot und Grün zu sehen, die an Stoffe oder verhüllte Gestalten erinnern. Der Pinselduktus ist breit und gestisch, die Formen modellieren sich durch Licht-Schatten-Kontraste aus dem dunklen Hintergrund.Das Werk befindet sich in sehr gutem Zustand. Die Leinwand ist ungerahmt und bietet Spielraum für individuelle Präsentation.
Rüdiger Hoffmann: Ölgemälde Abstrakte Komposition, Ende 1970er Jahre
Rüdiger Hoffmann ist ein deutscher Künstler aus dem Nachlass von Professor Werner Hoffmann, Ehrendoktor und Ehrenmitglied der Kunstakademie Münster sowie Professor an der Universität Münster. Das großformatige Werk entstand Ende der 1970er Jahre.Das Gemälde zeigt eine abstrakte Figurenkomposition mit drapierten Gewändern. Auf schwarzem Grund stehen vier farbige Stofffiguren, ein blaues, ein weißes, ein rotes und ein grünes Gewand, die wie losgelöste Hüllen im Raum stehen. Die weiße Gestalt in der Mitte deutet ein Gesicht an. Weiße, dynamische Pinselstriche im Hintergrund erzeugen Bewegung. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand und misst 150 × 100 cm ohne Rahmen.
Rüdiger Hoffmann: Ölgemälde Die Welle, Ende 1970er Jahre
Rüdiger Hoffmann ist ein deutscher Künstler aus dem Nachlass von Professor Werner Hoffmann, Ehrendoktor und Ehrenmitglied der Kunstakademie Münster sowie Professor an der Universität Münster. Das Werk "Die Welle" entstand Ende der 1970er Jahre.Das quadratische Gemälde zeigt eine stilisierte Wellendarstellung in kühlen Blautönen. Mehrere parallele Wellenlinien, in Staffeln von vorn nach hinten gesetzt, laufen auf einen zentralen Punkt zu und öffnen sich nach oben. Die Übergänge zwischen Welle, Gischt und Horizont sind weich und lasierend. Das Bild wirkt kontemplativ, fast diagrammatisch in seiner Reduktion. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand und misst 85 × 85 cm mit Rahmen.
Rüdiger Hoffmann: Ölgemälde Drapierte Stoffe, signiert datiert, 1983
Rüdiger Hoffmann ist ein deutscher Künstler aus dem Nachlass von Professor Werner Hoffmann, Ehrendoktor und Ehrenmitglied der Kunstakademie Münster sowie Professor an der Universität Münster. Das Gemälde entstand 1983 und ist unten links signiert und datiert.Das großformatige Werk zeigt eine geometrisch-abstrakte Komposition. Die Bildfläche ist in zwei vertikale Zonen unterteilt: links ein matte Graufläche, rechts ein helles Weiß. Eingelagert sind drei Farbfelder, ein grünes und ein blaues Rechteck sowie eine weißliche Struktur in der Mitte mit organischen, flüssig wirkenden Texturen. Die Farbfelder sind mit einer rillenartigen Oberflächenbearbeitung versehen, die dem Bild eine textile Qualität verleiht. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand und misst 112 × 90 cm ohne Rahmen.
Rüdiger Hoffmann: Ölgemälde Schabe in Box, abstrakt, 1970er Jahre
Rüdiger Hoffmann, Schüler und Nachlass von Professor Werner Hoffmann (Ehrenmitglied der Kunstakademie Münster, Ehrendoktor, Professor an der Universität Münster), schuf dieses surrealistisch anmutende Ölgemälde "Schabe in Box". Das quadratische Bild zeigt auf grau-grünem Untergrund eine überlebensgroße Schabe (Kakerlake) im Vordergrund; hinter ihr ein blaues Rechteck mit Wasser- oder Wellenstruktur, links oben eine kleine weiße Wolkenform. Die Komposition ist kühl und konzentriert, die Malweise glatt. Das Gemälde ist in internationalen Galerien vertreten und wurde in Italien ausgestellt.Öl auf Leinwand, Bildmaß 60 cm × 60 cm ohne Rahmen.
Rudolf Büder: Zeichnung Abstrakt, aus der Reihe Fo, Kreide, signiert datiert 1962
Rudolf Büder (1920–2002) gehört zur Generation der deutschen Nachkriegsabstraktion, die nach 1945 den Anschluss an die internationale Moderne suchte und dabei eine eigene, oft kontemplative Bildsprache entwickelte. Die hier vorliegende Arbeit aus dem Jahr 1962 trägt den Titel „Aus Reihe Fo“ und entstand in jener Phase, in der sich Büder programmatisch in nummerierten Werkreihen mit den Grundfragen von Fläche, Volumen und Licht auseinandersetzte.Die Kreidearbeit ist in Grau, Anthrazit und gedämpftem Beige angelegt, mit deutlichen Weißhöhungen, die der Komposition Tiefe und ein eigenes inneres Leuchten geben. Im Zentrum schwebt eine geometrische Form aus aufgefalteten, schräg gestaffelten Flächen, aus deren Inneren ein heller, beinahe mondartiger Kreis hervortritt. Der grafische Schraffurgrund öffnet das Blatt zur Fläche hin, kleine Lichtakzente am Bildrand setzen Atempausen. Bildgröße 66 × 46 cm.Das Blatt ist signiert und 1962 datiert und befindet sich in sehr gutem Zustand. Werke aus den nummerierten Reihen Büders dieser Phase sind selten im Handel und werden von Sammlern der frühen deutschen Nachkriegsabstraktion gesucht.
Rudolf Büder: Zeichnung Aus Reihe Fo, signiert datiert, 1983
Rudolf Büder (1920–2002) schuf 1983 dieses querformatige Farbstiftwerk auf Papier als Teil seiner Werkreihe „Fo". Das Blatt, 63 × 27 cm Bildgröße, zeigt eine geometrisch-abstrakte Komposition: Auf blau-grauem Grund entwickelt sich diagonal von links unten nach rechts oben ein Feld aus senkrechten, leuchtend blauen Rechtecken, die in ein feines Raster aufgeteilt sind. Links daneben öffnet sich eine helle, weiß-graue geschwungene Form. Die Farbstiftarbeit zeigt Büders Sicherheit im Umgang mit konstruktiver Abstraktion.Das Werk ist unten rechts signiert und datiert 1983. Es befindet sich in sehr gutem Zustand und ist passepartouriert unter einem grau-blauen Untersatz präsentiert.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Absprung, signiert
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Absprung" in Öl auf Leinwand, 90 × 80 cm. Das Bild zeigt eine maskierte oder clownartige Figur in leuchtendem Rosa-Rot, die mit ausgebreiteten Armen vor einem nachtblauen Hintergrund steht – in einem Moment zwischen Absprung und Flug. Die Figur trägt eine Maske mit ausgeprägten Zügen und einem Strahlenkranz auf dem Kopf. Der Pinselduktus ist expressiv und schnell.Dieses Werk zeigt Gerken in seiner figurativen Phase, weit entfernt von den atmosphärischen Landschaften, die er als sein Hauptthema bezeichnete. Die Figur hat etwas Theatralisches und Befreites, was mit Gerkens eigenem Anspruch übereinstimmt: Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen. Das Gemälde ist unten rechts betitelt und signiert.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Hochzeitsgemälde des Künstlerehepaares
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Hochzeitsporträt in Öl auf Leinwand, 90 × 110 cm. Das Bild zeigt ein Paar in Brautkleidung: eine Frau mit Blumenkranz im Haar und weißem Kleid, ein Mann mit Brille und dunklem Anzug. Beide blicken direkt in den Betrachter. Der Hintergrund ist malerisch-unruhig in Grün und Blau gehalten. Der Malstil ist spontan und direkt, ohne akademische Glätte.Das Werk hat einen persönlichen Charakter als Zeugnis des Künstlers über das eigene Leben. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und stellte von New York bis Hamburg aus. Das Gemälde ist signiert.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Mückelsee, nackig, signiert
Sancho M. Gerken (1953-2009) malte Mueckelsee Nackig in Oel auf Leinwand, 90 x 80 cm. Das Bild zeigt eine liegende Aktfigur in expressiver, farbkraeftiger Malweise. Die Komposition arbeitet mit kraeftigen Farbkontrasten in Blau, Gelb und Rot auf dunklem Grund. Die Figur ist in wenige, energische Zuege aufgeloest. Das Gemaelde ist oben links betitelt und oben rechts signiert.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren, studierte an der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie und stellte in Berlin, Hamburg, Frankfurt und New York aus. Das Werk befindet sich in einem Rahmen.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Nach Vincent mit abgeschnittenem Ohr, signiert
Sancho M. Gerken (1953-2009) malte dieses Werk nach Vincent van Goghs beruehmstem Selbstportrait mit dem abgeschnittenen Ohr, in Oel auf Leinwand, 100 x 80 cm. Das Bild zeigt einen Kopf auf rotem Grund: das Gesicht mit Verbandtuch, eine Pfeife im Mund, in kraeftigen Farben und breitem Pinselduktus. Im unteren Bildrand ist handschriftlich betitelt, unten rechts signiert Gerken.Das Bild ist eine direkte Auseinandersetzung mit van Gogh, nicht als Kopie, sondern als malerischer Dialog. Gerkens expressive Bildsprache ueberlagert das ikonische Motiv und setzt es neu. Gerken studierte in Mainz und stellte national und international aus.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Porträt 1988 in Öl auf Leinwand, 69 × 69 cm. Das quadratische Bildformat zeigt das Gesicht einer jungen Frau in Nahaufnahme. Die Malweise ist weich und direkt: das Gesicht in hellen Gelb-, Grün- und Rosétönen, die Augen offen und nach oben gerichtet, der Hintergrund in ähnlicher Farbigkeit. Der Blick der Dargestellten ist intensiv.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren und 2009 in Weilerbach gestorben, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie in Wakendorf und später in Weilerbach und stellte in Galerien in Berlin, Frankfurt, Hamburg, New York und Düsseldorf aus. Das Werk ist unten rechts signiert und datiert.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Selbstporträt, signiert datiert, 1980er Jahre
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Selbstportrait 1982 in Öl auf Leinwand, 100 × 80 cm. Das Bild zeigt ein stark expressives Gesicht in extremer Nahsicht: Große, von runden Brillengläsern gerahmte Augen dominieren die Bildfläche vor einem tiefblauen Grund. Breit aufgetragene, ineinanderlaufende Farben in Weiß, Blau, Grün, Gelb und Rot modellieren die Züge, ohne sie akademisch zu glätten. Die Datierung unten rechts lautet 21.11.82.Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bereits 1980 begann er auszustellen, zunächst in Deutschland, dann in New York und anderen europäischen Städten. Sein Atelier in Wakendorf wurde zum Zentrum wiederholter Ausstellungen und Werkschauen. Er starb 2009 in Weilerbach.Das Selbstportrait aus dem Jahr 1982 entstand in einer Phase früher künstlerischer Verdichtung und gehört zu den charakteristischen Arbeiten dieses Malers.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Universum, signiert
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Universum" in Öl auf Leinwand, 120 × 80 cm. Das Bild zeigt eine kosmische oder atmosphärische Landschaft: Ein dunkles Blau dominiert den oberen Bildrand, darunter öffnet sich ein schwarz-grauer Mittelraum mit weißen Lichtpunkten und einer diagonal verlaufenden rötlich-weißen Lichtspur, die an eine Galaxie oder einen Lichtschweif erinnert. Die Komposition ist horizontal, der Pinselduktus zart und lasierend.Gerken beschrieb seinen thematischen Fokus selbst als atmosphärische Landschaft: Wolkenland, Horizonte, der Übergang von Erde und Himmel. Das Bild ist unten rechts betitelt und unten links signiert. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte in Mainz und unterhielt seine eigene Atelier-Galerie. Er stellte in Berlin, Frankfurt, Hamburg und New York aus.
Sven Eilo: Mischtechnik Abstrakte Komposition mit Metallapplikationen, signiert, Abstrakt, 1973
Sven Eilo ist ein skandinavischer Künstler, der um 1973 Mischtechnik-Arbeiten schuf, die Ölmalerei mit Metall-Assemblagen verbinden. Das Werk stammt aus einer Privatsammlung aus Paris.Das quadratische Großformat von 100 × 100 cm verbindet expressive Ölmalerei mit aufgesetzten Metallobjekten. Der Bildraum leuchtet in Gelb und Grün, durchbrochen von einer dunklen Kreisform in der Bildmitte. Ringsum sind schematische Figuren aus Blech und Draht montiert: totemhafte Stelen links, ein Quadergebilde mit runden Öffnungen rechts, in der Mitte und unten weitere Metallelemente. Rost- und Patinaspuren sind bewusst eingesetzt. Die Ölfarbe ist pastos und strukturreich, mit weißen Ritzzeichnungen und linearen Sprühspuren. Das Werk ist unten rechts signiert und datiert 1973. Die Arbeit steht in der Nähe zur CoBrA-Bewegung und zur Arte Povera.
Walter Lothar Brendel: Ölgemälde Impression in Blau, bezeichnet, 1959
Walter Lothar Brendel (1923-2013) malte "Impression in Blau" 1959 in Oel auf Leinwand, 108 x 61 cm ohne Rahmen. Das hochformatige Bild zeigt eine abstrakte Komposition in dominierenden Blau-, Schwarz- und Grautönen mit akzentuierenden Rot- und Weissformen. Breite, energisch gesetzte Pinselzüge strukturieren die Flaeche; die Farbschichten sind pastös und dicht.Das Werk wurde 1960 auf der Grossen Kunstausstellung im Haus der Kunst in Muenchen gezeigt (Katalog Nr. 544, 25. Juni bis 9. Oktober 1960). Dieses Ausstellungsetikett befindet sich rueckseitig auf der Leinwand und belegt die oeffentliche Rezeption des Werkes in seiner Entstehungszeit. Das Gemaelde befindet sich in sehr gutem Zustand. Verkauf gem. Paragraph 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Wernher Sertürner: Ölgemälde Abstrakte Komposition, signiert datiert, 1969/1970
Wernhera Sertürner (1913–nach 1980), die auch unter ihrem Ehenamen Pfennig bekannt ist, studierte an der Staatlichen Kunstschule Berlin und an der Akademie der Bildenden Künste München, wo sie Schülerin von Adolf Schinnerer (1876–1949) und Olaf Gulbransson (1873–1958) war. Sie erhielt ein Stipendium und wurde Meisterschülerin. Ab 1961 verbrachte sie regelmäßige Arbeitsaufenthalte auf Ischia, die ihre Palette entscheidend prägten.Das vorliegende Ölgemälde, 104 × 88 cm mit Einleistung, entstand 1969/70 in abstrakter Bildsprache. Auf der Leinwand sind geometrische und organische Formen in gebrochenen Blau-, Grau- und Brauntönen zu sehen, mit akzentuierenden Farbfeldern in Rot und Orange. Die Komposition arbeitet mit Überlappungen und verschobenen Ebenen. Das Werk ist signiert und datiert.Sertürner beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen des Bundes Bildender Künstler Oldenburg und zeigte Arbeiten bei den Niedersächsischen Kunstausstellungen in Oldenburg (1960) und Hildesheim (1962). Das Gemälde befindet sich in sehr gutem Zustand.