Gemälde von Gerrit M. Bekker
Maler und Dichter aus Schleswig-Holstein: Gerrit M. Bekker (1943–2025) studierte an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel und lebte in Rendsburg und Lindewitt. Seine Ölgemälde, in denen Malerei und Literatur untrennbar zusammengehören, erhalten Sie bei uns für Ihre Sammlung, in Gelting nahe Kappeln.
Gerrit M. Bekker
Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-
KünstlerGerrit M. Bekker(1943-2025)TitelDie Ansicht vo E-twasEntstehungRostock-Periode, ca. 1989–1993TechnikÖl auf HolzMaße120 × 98 cmSignaturRückseitig bezeichnet „Bekker“ mit TitelDas großformatige Gemälde „Die Ansicht vo E-twas“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt und misst etwa 120 × 98 cm. Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Wissenwertes über Gerrit BeekerWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotPreis auf Anfrage.
Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)
Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenundzwanzig- (1943–2025)Ölgemälde auf HolzDas Gemälde „neunzehnsiebenundzwnzig“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock-Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt . Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Preis auf Anfrage.Wissenswertes über Gerrit M.BekkerWeitere Werke von Gerrit M.Beekker in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem Angebot
Gerrit M. Bekker(1943-2025)-Abstrahierte Komposition mit blauem Zeichen-
Gerrit M. Bekker (geb. 1943 in Hamburg)Abstrahierte Komposition mit blauem ZeichenRückseitig Künstler SignaturÖl auf Leinwand49 cm × 69 cmPerfekter ZustandGerahmt in einer klassischen GoldleisteDas Gemälde präsentiert sich als eine vielschichtige, semi-abstrakte Komposition, die charakteristisch für das expressive und literarisch beeinflusste Schaffen von Gerrit M. Bekker ist. Das Werk bewegt sich im spannungsreichen Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit und reiner Abstraktion.Der Bildaufbau: Das Werk wird im unteren Viertel durch einen breiten, tiefroten Horizontalstreifen geerdet. Auf diesem roten Grund befinden sich feine, fast skizzenhafte Einritzungen oder weiße Linien, die an Chiffren oder eine reduzierte Horizontlinie erinnern.Das Zentrum: Aus dieser roten Basis ragt eine dunkle, organische Form empor, die an einen knorrigen, kahlen Baumstamm oder Ast erinnert. Dieser streckt sich asymmetrisch nach oben und teilt das Bildzentrum. Links davon befindet sich eine vertikale Struktur aus graublauen Wellenlinien, die an Wellblech, Vorhänge oder architektonische Elemente denken lässt.Hintergrund und Farbatmosphäre: Der Hintergrund ist in einem rasterartigen Gefüge aus hellen, pastelligen Tönen – gedecktes Weiß, Grau, dezentes Gelb und Erdtöne – angelegt. Es wirkt wie der Blick durch eine verwitterte Fensterscheibe oder auf eine collagierte Wandstruktur, in der vereinzelt dunkle, zeichenhafte Pinselstriche gesetzt sind.Das blaue Element: Im rechten oberen Quadranten schwebt eine markante, leuchtend blaue Form. Diese grafisch klar umrissene Chiffre erinnert an eine stilisierte Hand, eine skulpturale Figur oder ein Schriftzeichen. Sie bildet den farblichen und konzeptionellen Kontrapunkt zu den erdigen und schweren Tönen der unteren Bildhälfte und zieht den Blick des Betrachters magisch an.Stilistische Einordnung: Bekkers typischer, kraftvoller Pinselduktus kombiniert hier melancholische, erdige Töne mit einem plötzlichen Aufleuchten von Primärfarben (Blau und Rot). Die Bildsprache ist voller Symbolik, die Raum für assoziative Interpretationen lässt – ein visuelles Gedicht aus Form und Farbe.Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot
Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Ankündigung der Tafel-Triptychons auf Tischplatte-Hauptwerk
Gerrit Michalis Bekker (1943 – 2025)Bedeutender norddeutscher Maler, Grafiker und SchriftstellerMonumentales Triptychon (dreiteilig klappbar, schwere Original- Scharniere)Mischtechnik / Öl auf massiver hölzerner Tischplatteca. 79 cm × 205 cm (Gesamtmaß vollständig geöffnet)ca. 1978 – 1989 (laut authentischer rückseitiger Dokumentation) Absolute Rarität. Rückseitig vollflächig bezeichnet, skizziert und signiert.Das Meisterwerk trägt auf der Rückseite die zentrale, in markantem Rot aufgetragene Eigenbezeichnung bzw. den Übertitel „Ankündigung der Tafel“. Es dokumentiert eine über ein ganzes Jahrzehnt (1978–1989) gereifte und intensiv bearbeitete Schaffensphase des Künstlers.Die Rückseite fungiert als intellektuelles Fundament und offenbart das komplexe mythologische und literarische Programm des Werkes. Bekker hat hier vier vollfarbige, separate Motiv-Studien (Mischtechnik auf Kartonagen/Serviertassen) dauerhaft montiert und diese handschriftlich zugeordnet:1. „Das Gastmahl des Trimalchio“ – Ein direkter Bezug zur antiken Gesellschaftssatire des Petronius (Satyricon), welche ein rauschhaftes, opulentes und dekadentes Festmahl thematisiert.2. „Biblis“ – Reminiszenz an die tragische Figur der griechisch-römischen Mythologie, die sich aus unglücklicher Liebe in eine unversiegende Quelle verwandelte.3. Zwei weitere expressive Figurengruppenstudien, die das dichte, narrative Geflecht der Vorderseite kompositorisch vorbereiten.Preis auf Anfrage.Weitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(1)Weitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(2)Weitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(3)
Gerrit Michalis Bekker (1943- 2025)-„Stillleben mit Wirsingkohl, Krug und Selleriestaude“-
Gerrit Michalis Bekker (23. Oktober 1943 – 21. Februar 2025)„Stillleben mit Wirsingkohl, Krug und Selleriestaude“Öl auf Leinwand, rückseitig bezeichnet 88 cm × 58 cmPerfekter ZustandDas Gemälde zeigt ein meisterhaft arrangiertes Küchenstillleben. Im Mittelpunkt stehen ein charakteristischer, plastisch ausgearbeiteter Wirsingkohl sowie eine angeschnittene Selleriestaude, die von einem rustikalen Tonkrug flankiert werden.Bekkers charakteristischer, pastoser Farbauftrag (Impasto) verleiht den organischen Formen eine außergewöhnliche Haptik und Lebendigkeit. Die Nuancen aus tiefem Smaragdgrün und hellen, gelblichen Lichtreflexen arbeiten die typische Struktur desKohls eindrucksvoll heraus. Der kühle, diffus modulierte Hintergrund lässt die Motive kraftvoll hervortreten. Das Werk fügt sich perfekt in die Tradition des Expressiven Realismus ein und strahlt eine zeitlose, norddeutsche Ästhetik aus.Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot(1)Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot(2)Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot(3)