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1914–2000

Ölgemälde von Charlotte „Murkel“ Schuberth

Zwischen Paris und Norddeutschland fand Charlotte „Murkel“ Schuberth ihre Bildsprache. Signierte und bezeichnete Figuren, Porträts und Karnevalsszenen der Kieler Malerin erhalten Sie bei uns für Ihre Sammlung. In Gelting, wenige Minuten von Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Ölgemälde von Charlotte „Murkel“ Schuberth

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Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Akt mit Katze, Blanche de Blanche, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Akt mit Katze, Blanche de Blanche, signiert datiert, Realismus, Paris 1967

Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" signierend, verbrachte ab 1959 wiederholte Aufenthalte in Paris. Das Gemälde entstand 1967 an der Place Blanche und gehört zu ihren Pariser Aktdarstellungen, die den Kern ihres Schaffens bilden.Das hochformatige Gemälde "Place Blanche" zeigt eine Figur oder Figurengruppe in dynamischer Farbmalerei. Kräftige Rot-, Blau- und Weißtöne sind in breiten Pinselzügen übereinandergeschichtet. Der für Murkel typische Kreishintergrund strukturiert die Fläche. Die Komposition ist plastisch und voluminös, aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 85 × 122 cm, signiert "Murkel Paris 1967".

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967

Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", gehört zu den bedeutendsten Kieler Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Nach Paris-Aufenthalten ab 1959 wurden die menschliche Figur und die Energie der Großstadt zu ihrem zentralen Thema. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung Kiel (1976, 1984) und im Künstlermuseum Heikendorf unterstreichen ihre Stellung im norddeutschen Kunstbetrieb.Das Gemälde "Anna" von 1967 zeigt eine einander zugewandte Zweifigurendarstellung in enger Umarmung. Ein Mann in dunklem Oberteil und eine Frau mit Perlenkette, beide in Weiß und Hellgrau herausgearbeitet, vor einem strukturierten Grau-Rot-Hintergrund mit dem charakteristischen Kreismusterornament. Der Pinselduktus ist plastisch und direkt, die Figuren modelliert aus breiten Farbflächen. Signiert "Murkel Paris 1967", Maße 85 × 122 cm.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Blumenstillleben, bezeichnet, Vernon 1965
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Blumenstillleben, bezeichnet, Vernon 1965

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914-2000) malte dieses Blumenstillleben 1965 in Vernon, Frankreich, in Ol auf Leinwand. Das Werk, 84 x 44 cm mit Rahmen, zeigt eine grosse rote Blutenform vor hellem Grund, mit blauen und dunklen Farbelementen, die sich aus dem Bildgrund losen. Die Komposition ist hochformatig; die Farben sind roh und ohne Beschonigung aufgetragen.Murkel signierte das Werk unten rechts mit Murkel 65 und bezeichnete es oben links mit Vernon France. Die Vorliebe fur Rot-Blau-Akkorde und den starken Einsatz von Weiss, die als charakteristisch fur ihr Kolorit gelten, sind in diesem Werk deutlich ablesbar. Das Gemalde entstand in der fur Murkel produktivsten Periode ihrer Paris-Jahre.Das Werk ist signiert. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: 590,00 €*
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Ente, bezeichnet, Hôtel Drouot Paris 1965
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Ente, bezeichnet, Hôtel Drouot Paris 1965

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) schuf dieses Werk 1965 in Paris, im Umfeld des Hôtel Drouot. Das Gemälde in Öl auf Leinwand, 120 × 60 cm, zeigt eine sitzende ältere Frau in schwarzem Mantel und dekorativem Hut, die eine dunkle Ente oder einen Vogel auf dem Schoß hält. Die Figur ist von einem handschriftlichen Schriftzug aus Wörtern eingefasst: „Paris Hotel Drouot Margaretha" und weitere Textfragmente, die den Bildrand wie einen Rahmen im Rahmen bilden. Im unteren Bildbereich steht auf einer Sockelform ein kleiner dunkler Vogel.Das Bild gehört zu Murkels sogenannten Materialbildern: Darstellung und einbezogene Realien, gemalte und beschriftete Flächen verschmelzen. Typisch für die Künstlerin ist der Mosaikhintergrund aus blauen Farbpunkten, die die Figur umgeben. Signiert unten rechts mit „Murkel" und datiert 1965. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Katze, signiert, Paris 1964/65
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Katze, signiert, Paris 1964/65

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) signierte ihre Werke mit dem Spitznamen, unter dem sie auch in der Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins bekannt ist. Erste Zeichen- und Maluntersuchungen erhielt sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und auf dem Darß. Als Flüchtling kam sie 1945 mit ihrem Sohn nach Kiel. Erst nach einem schweren Autounfall 1950 entschied sie sich, eine eigene Existenz als Malerin aufzubauen.„Frau mit Katze“, Öl auf Leinwand, 75 × 135 cm, entstand 1964/65 in Paris. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung hatte ihr 1959 den ersten Aufenthalt in der französischen Metropole ermöglicht, der zum entscheidenden Wendepunkt ihres Werkes wurde. Aus dieser Phase stammen die großformatigen, plastisch modellierten Figurenkompositionen mit ihren charakteristischen Rot-Blau-Akkorden und dem starken Einsatz von Weiß. Schuberths erklärte Bezugspunkte waren Picasso und Modigliani; beide klingen in ihrer voluminösen Auffassung der menschlichen Gestalt nach.Die Künstlerin wurde 1976 und 1984 mit Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Rantzaubau des Kieler Schlosses gewürdigt, ihren 100. Geburtstag begleitete eine Ausstellung des Künstlermuseums Heikendorf-Kieler Förde. Provenienz: Kieler Kunstsammlung. Aus einer Sammlungsauflösung haben wir zahlreiche Hauptwerke der Künstlerin im Bestand.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Installation, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Installation, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) schuf „Installation" in Öl auf Leinwand, 95 × 175 cm, und datierte das Werk auf 1630/1980. Das Gemälde zeigt eine bildgroße Szene mit mehreren Figuren in weißen Gewändern, die ein eingearbeitetes altes Porträt-Gemälde hochhalten oder präsentieren. Das dunkle Altmeister-Binnenbild mit einer Frauenfigur bildet das zentrale Element, umgeben von skizzenhaft gezeichneten Figuren in Murkels freier Strichführung. Unten rechts signiert mit „Murkel".Das Werk gehört zu den charakteristischen Großformaten Murkels, in denen sie historische Bildnisse in ihre expressive Bildsprache einbettet. Die Datierungsdopplung 1630/1980 verweist auf den Dialog zwischen einem alten Meisterwerk und Murkels kommentierendem Eingriff. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Jardin de Luxembourg, bezeichnet, Realismus, Paris 1971
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Jardin de Luxembourg, bezeichnet, Realismus, Paris 1971

Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke mit ihrem Spitznamen "Murkel" signierte, wurde in Kröslin bei Greifswald geboren und gelangte 1945 als Flüchtling nach Kiel, wo sie verstarb. Nach einem schweren Autounfall 1950 begann sie ernsthaft zu malen. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 einen Aufenthalt in Paris. Die Stadt ließ sie nicht mehr los. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung in Kiel (1976, 1984) und eine Ausstellung zum 100. Geburtstag im Künstlermuseum Heikendorf dokumentieren ihre Bedeutung als Kieler Künstlerin.Das Gemälde "Jardin de Luxembourg" von 1971 ist ein seltenes Materialbild der Künstlerin, von denen sie seit Mitte der 1960er Jahre nur etwa zehn schuf. Zu sehen ist eine aufrecht stehende Figur mit weißem Häubchen, die eine puppenhaft starre Kindsfigur hält. Der Hintergrund ist in hellem Grau mit kreisförmigen Ornamenten strukturiert. Unten vor dem Gemälde sitzt, auf einer an den Rahmen montierten Konsole, eine weiß bemalte Porzellanpuppe mit abgeschnittener Calotte. Gemalt und reale Dinge verbinden sich in dieser Arbeit zu einem Bild. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 120 × 60 cm, signiert "Murkel".

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Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Karneval, signiert, Mitte 20. Jahrhundert
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Karneval, signiert, Mitte 20. Jahrhundert

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) gehört zu den bedeutenden Malerinnen Schleswig-Holsteins der Nachkriegszeit. Als Flüchtling 1945 in Kiel angekommen, begann sie nach einem schweren Autounfall 1950 ihre Existenz als Künstlerin. Den entscheidenden Impuls erhielt sie 1959 durch ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung nach Paris, das ihr Werk bis ans Lebensende prägen sollte.„Karneval“, Öl auf Leinwand, 95 × 175 cm. Das großformatige Hochformat zeigt eine sitzende Figur in Pierrot- oder Harlekinkostüm vor einem flirrend ornamentalen Hintergrund. Murkel arbeitet hier ganz aus der Zeichnung heraus: schwarze Konturlinien fassen Körper und Gewand, das Kolorit ist auf Weiß, Gelbgrün und gedämpftes Ocker gestimmt, mit charakteristisch starkem Einsatz von Weiß. Der gemalte Schriftzug „Karneval“ oben rechts und die Signatur „Murkl“ unten links sind in die Komposition eingebunden. Die voluminös modellierte Figur vor flächig-ornamentalem Grund ist typisch für ihr Pariser Werk der 1960er Jahre.Murkels Werk wurde 1976 und 1984 mit großen Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Kieler Schloss gewürdigt, zum 100. Geburtstag widmete das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde ihr eine Ausstellung. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Liegender Akt, signiert, 1960er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Liegender Akt, signiert, 1960er Jahre

Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" bekannt, zählte die menschliche Figur zu ihrem zentralen Thema. Das Gemälde "Liegender Akt" wurde 2014 im Rahmen einer Sonderausstellung im Künstlermuseum Heikendorf gezeigt.Das großformatige querrechteckige Gemälde zeigt eine liegende weibliche Aktfigur. Die Dargestellte liegt entspannt, der Körper von vorn gesehen. Der Duktus ist linear und zeichnerisch, mit breiten schwarzen Konturlinien auf hellem, flimmernden Grund in Schwarz und Weiß. Die Figur ist kraftvoll und direkt aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert "Murkel", Maße mit Rahmen 125 x 85 cm. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Marie David, Marché aux Puces, signiert datiert, Paris 1971/73
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Marie David, Marché aux Puces, signiert datiert, Paris 1971/73

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Marie David, Marché aux Puces Paris" zwischen 1971 und 1973, in Öl auf Leinwand, 85 × 122 cm. Das Bild zeigt eine alte Frau mit weißem Haar, die ein Kind auf dem Schoß hält. Links oben im Bild ist ein gerahmtes Binnenbild eingefügt: eine skizzierte Umarmung. Im Bildfeld stehen die Inschriften „Marie David", „Paris", „Marché aux Puces" und „Murkel 71/73".Das Werk gehört zur Gruppe der Materialbilder Murkels, in denen gemalte und reale Elemente sowie Schrift und Figur zusammenwirken. Die Oberfläche ist strukturiert und pastös, der Hintergrund aus dem für Murkel typischen Mosaikpunkt-Muster aufgebaut. Signiert und datiert. Provenienz: Kieler Privatsammlung. Das Gemälde stammt aus einer Auflösung bedeutender Werke der Künstlerin.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Monsieur Flament, Louvre Paris, Salle IV, signiert datiert, Realismus, 1959
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Monsieur Flament, Louvre Paris, Salle IV, signiert datiert, Realismus, 1959

Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", verbrachte nach einem Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ab 1959 mehrere Aufenthalte in Paris. "Monsieur Flament, Louvre, Salle IV" gehört zu ihren frühen Pariser Werkgruppen und entstand 1959.Das Gemälde zeigt eine männliche Einzelfigur in Großformat. Ein älterer Herr mit schwarzer Baskenmütze und blauem Mantel sitzt frontal, die Hände im Schoß, vor einem strukturierten Hintergrund in Grau mit dem charakteristischen Kreisornament. Im Bild eingeschrieben sind die Worte "Paris / Flament / Louvre / Salle IV". Der Pinselduktus ist voluminös und direkt, die Figur klar aus Farbflächen modelliert. Signiert "Murkel Paris 1959", Maße 85 × 122 cm.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Notre Amour, bezeichnet, Realismus, Paris 1962/63
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Notre Amour, bezeichnet, Realismus, Paris 1962/63

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) signierte ihre Werke mit dem Spitznamen, unter dem sie auch in der Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins geführt wird. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 den ersten Aufenthalt in Paris. Die französische Metropole und ihre Menschen prägten ihr Werk von da an bis ans Lebensende.„Notre Amour“, Öl auf Leinwand, 68 × 117 cm, entstanden 1962/63 in Paris, oben rechts mit „Paris Murkl 62/63“ signiert. Das Bild zeigt zwei Liebende in enger Umarmung, ihre länglich gezeichneten Gesichter berühren sich Wange an Wange, die Augen geschlossen. Vier Hände halten gemeinsam eine stilisierte rote Blütenform, deren Stiel diagonal aus dem unteren Bildrand emporsteigt. Die Modellierung der Figuren in flächigem Weiß und Grauviolett vor einem flirrend gespachtelten, hellblau-grünen Hintergrund verweist auf Murkels erklärte Bezugspunkte: Picasso und Modigliani.Der voluminös aufgefasste Körper vor flächig-ornamentalem Grund, die markanten schwarzen Konturlinien und der für Murkel charakteristische Einsatz von Weiß sind kennzeichnend für ihre reife Pariser Periode. Werke wie dieses bilden den von der Kunstkritik wiederholt herausgehobenen Kern ihres Œuvres. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.

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Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Portrait Opera, bezeichnet, Paris 1962
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Portrait Opera, bezeichnet, Paris 1962

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte dieses Porträt 1962 in Paris, auf Hartfaser, in Öl. Das kleinformatige Werk, 45 × 31 cm mit Rahmen, zeigt einen männlichen Kopf in kräftiger Malweise: das Gesicht in Orange-Rot-Tönen, der Hintergrund in Gelb-Grün-Akkorden. Die Pinselführung ist pastös und direkt, ganz im Stil der Pariser Murkel-Jahre.Die in Kröslin bei Greifswald geborene Künstlerin signierte ihre Werke mit dem Spitznamen Murkel. Ein Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 den ersten Paris-Aufenthalt. Die Stadt und ihre Menschen ließen sie nicht mehr los. Murkel schätzte Picasso und Modigliani als Vorbilder; dieser Kopf trägt in Haltung und Farbigkeit deren Einfluss deutlich. Das Bild ist oben rechts mit „MURKEL" signiert und zeigt unten in Bildschrift den Titel „OPERA".Retrospektiven fanden 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung statt; das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde zeigte 2014 eine Ausstellung zum 100. Geburtstag. Das Gemälde stammt aus einer Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: 590,00 €*
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Saint-Germain-des-Prés, bezeichnet, Paris 1964/65
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Saint-Germain-des-Prés, bezeichnet, Paris 1964/65

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Saint-Germain-des-Prés" in Paris in den Jahren 1964/65, in Öl auf Leinwand. Das großformatige Werk, 68 × 118 cm ohne Rahmen, zeigt ein Paar in enger Umarmung, sitzend, in Murkels charakteristischer Figuration: die Gesichter vereinfacht und flächig, der Hintergrund aus kleinteiligen Farbflecken zusammengesetzt. Das Bild ist unten rechts mit „Murkel" signiert.Murkel – in Kröslin bei Greifswald geboren – gelangte 1959 durch ein Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung nach Paris. Von da an blieb die Metropole ihr zweiter Arbeitsort. Die Menschendarstellung, bevorzugt in großen Formaten mit voluminösen Figuren vor ornamentalem Hintergrund, ist ihr Kernthema. Picasso und Modigliani sind als Einflüsse nachgewiesen.Das Werk ist Teil einer Gruppe von Hauptwerken aus Kieler Sammlerauflösung. Retrospektiven fanden 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung Kiel statt. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

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Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Saint-Germain-des-Prés, bezeichnet, Paris um 1965

Charlotte Schuberth (1914–2000), bekannt unter ihrem Spitznamen "Murkel", gehört zu den bemerkenswertesten Kieler Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ein Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 einen ersten Paris-Aufenthalt. In den folgenden Jahren entstanden ihre wichtigsten Arbeiten in und über Paris. Das Quartier Saint-Germain-des-Prés mit seinen Cafés, Straßen und Menschen zählte zu ihren bevorzugten Motiven.Das Gemälde "Saint-Germain-des-Prés" entstand um ca. 1965 und ist Öl auf Leinwand, signiert "Murkel". Retrospektiven in der Pommern-Stiftung Kiel (1976, 1984) sowie eine Ausstellung im Künstlermuseum Heikendorf zum 100. Geburtstag dokumentieren ihre künstlerische Bedeutung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Sari träumt von Modigliani, bezeichnet, Kiel 1984
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Sari träumt von Modigliani, bezeichnet, Kiel 1984

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Sari träumt von Modigliani" 1984 in Kiel, Öl auf Leinwand, 75 × 135 cm. Das hochformatige Bild zeigt eine sitzende weibliche Aktfigur, in Grau-Grün-Tönen gehalten, mit leicht gesenktem Kopf und geschlossenen Augen. Den Hintergrund füllt ein dichtes Netz aus handschriftlichen Buchstaben und Wörtern: „Sari träumt von Modigliani", „Paris", „Sari" und weitere Fragmente. Das Bild ist unten rechts mit „Murkel" signiert.Murkels Verbindung zu Modigliani, den sie als prägenden Einfluss nannte, macht dieses Werk zu einem biographisch wie kunsthistorisch bezeichnenden Stück. Die Figur ist voluminös modelliert, der Hintergrund aus der Fläche entwickelt. Das Werk entstand im Jahr einer großen Retrospektive und gehört zu den letzten bedeutenden Figurenbildern der Künstlerin. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Seitlich sitzender Frauenakt, signiert datiert, 1999
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Seitlich sitzender Frauenakt, signiert datiert, 1999

Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke als "Murkel" signierte, schuf bis kurz vor ihrem Tod großformatige Aktdarstellungen. Dieses Gemälde von 1999 gehört zu ihren späten Arbeiten und ist in seiner Leuchtkraft ungebrochen.Das Hochformat zeigt eine seitlich sitzende weibliche Figur. Die nackte Gestalt ist in einem Geflecht aus kurzen, dichten Pinselzügen in Weiß, Grün, Gelb und Grau herausgearbeitet. Die Figur sitzt auf einem angedeuteten Stuhl. Der Hintergrund ist flimmernd und unruhig. Oben links im Bild ist die Signatur "Murkel 1999" eingeschrieben. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, Maße mit Rahmen 95 × 175 cm.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Une Forêt de Voiles (Tuileries), signiert, Paris 1960er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Une Forêt de Voiles (Tuileries), signiert, Paris 1960er Jahre

Emil Janus Weinreich (1892–1975) gehörte zur Tradition der Skagenmaler, die am nördlichsten Zipfel Dänemarks das harte Leben der Fischergemeinschaft in Öl festhielten. Dieses große Gemälde zeigt fünf Fischer am Strand vor aufgewühlter See: die Männer stehen in Reihe, gekleidet in olivegraue Ölzeuge und Gummistiefel, die Gesichter vom Wind gegerbt. Links am Rand liegt ein Boot auf dem Sand. Der Himmel ist schwer und bewölkt, das Licht kommt flach von der Seite. Unten rechts signiert.Weinreich ist in Auktionshäusern gelistet und gehandelt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 98 cm × 66 cm ohne Rahmen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Skagen-Motivs.

Regulärer Preis: 590,00 €*
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Vielleicht ein Velázquez?, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Vielleicht ein Velázquez?, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) war eine der eigenständigsten Malerinnen Schleswig-Holsteins. In Kröslin bei Greifswald geboren, signierte sie ihre Werke stets mit ihrem Spitznamen Murkel. Ein Reisestipendium der Landesregierung brachte sie 1959 erstmals nach Paris. Die Stadt ließ sie nicht mehr los: Die menschliche Figur, bevorzugt in energiegeladener Aktdarstellung, wurde zum Kern ihres Schaffens. Picasso und Modigliani benennt sie selbst als maßgebliche Einflüsse.Das vorliegende großformatige Werk in Öl auf Leinwand misst 95 × 175 cm und entstand im Spannungsfeld der Jahre 1630 und 1980 – eine für Murkel typische Zeitkollage. Im Bild ist eine sitzende weibliche Figur mit ausladenden weißen Gewandformen zu sehen, über ihr ein eingesetztes dunkles Porträt im Stil der alten Meister. Darunter steht in Murkels Handschrift: „Vielleicht ein Velazqez?". Das Werk kombiniert gestische Zeichnung mit einem real eingearbeiteten oder zitierten Altmeister-Fragment, was es zu einem der raren Materialbilder der Künstlerin macht.Charlotte Schuberth arbeitete in großen Formaten, plastisch mit der Farbe, und modellierte ihre Figuren voluminös vor ornamentalen Hintergründen. Charakteristisch sind der starke Einsatz von Weiß und Rot-Blau-Akkorde. Das Werk stammt aus einer Kieler Sammlerauflösung und ist Teil einer größeren Gruppe von Hauptwerken der Künstlerin. Retrospektiven wurden 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung gezeigt; das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde widmete ihr zum 100. Geburtstag eine Ausstellung.Das Gemälde ist unten rechts signiert mit „Murkel" sowie mit der Jahreszahl 1630/1980 bezeichnet. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage

Charlotte „Murkel" Schuberth (1914–2000)

Aus einer Kieler Sammlerauflösung haben wir zahlreiche Hauptwerke der Künstlerin im Angebot.

Murkel und das Paris der 1960er Jahre, das ist unbestritten der wichtigste Aspekt in der künstlerischen Biografie der Malerin. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 einen Aufenthalt in der französischen Metropole. Von da an ließen diese Stadt und ihre Menschen sie nicht mehr los.

Leben und Werk

Die in Kröslin bei Greifswald geborene Künstlerin, die ihre Werke mit ihrem Spitznamen „Murkel" signierte, hatte zwar schon vor dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und Prerow auf dem Darß Mal- und Zeichenunterricht erhalten, begann aber erst nach ihrem schweren Autounfall 1950, sich eine Existenz als Malerin aufzubauen. Zusammen mit ihrem Sohn war sie 1945 als Flüchtling nach Kiel gelangt, wo sie auch verstarb.

Die menschliche Figur, gerne auch als energiegeladene weibliche Aktdarstellung, bestimmt ihr malerisches Schaffen; sie schätzte sowohl Picasso als auch Modigliani. In relativ großen Formaten entwickelte sie ihre Malerei aus der Zeichnung, arbeitete plastisch mit der Farbe und modellierte ihre Modelle voluminös vor flächig-ornamentalem Hintergrund. Charakteristisch ist der starke Einsatz von Weiß und ihre Vorliebe für Rot-Blau-Akkorde.

Anerkennung

Nach großen Retrospektiven 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung, damals noch im Rantzaubau des Kieler Schlosses, würdigte das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde ihren 100. Geburtstag mit einer Ausstellung.