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Beschreibung

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) signierte ihre Werke mit dem Spitznamen, unter dem sie auch in der Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins bekannt ist. Erste Zeichen- und Maluntersuchungen erhielt sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und auf dem Darß. Als Flüchtling kam sie 1945 mit ihrem Sohn nach Kiel. Erst nach einem schweren Autounfall 1950 entschied sie sich, eine eigene Existenz als Malerin aufzubauen.

„Frau mit Katze“, Öl auf Leinwand, 75 × 135 cm, entstand 1964/65 in Paris. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung hatte ihr 1959 den ersten Aufenthalt in der französischen Metropole ermöglicht, der zum entscheidenden Wendepunkt ihres Werkes wurde. Aus dieser Phase stammen die großformatigen, plastisch modellierten Figurenkompositionen mit ihren charakteristischen Rot-Blau-Akkorden und dem starken Einsatz von Weiß. Schuberths erklärte Bezugspunkte waren Picasso und Modigliani; beide klingen in ihrer voluminösen Auffassung der menschlichen Gestalt nach.

Die Künstlerin wurde 1976 und 1984 mit Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Rantzaubau des Kieler Schlosses gewürdigt, ihren 100. Geburtstag begleitete eine Ausstellung des Künstlermuseums Heikendorf-Kieler Förde. Provenienz: Kieler Kunstsammlung. Aus einer Sammlungsauflösung haben wir zahlreiche Hauptwerke der Künstlerin im Bestand.

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