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Skulptur & Plastik

Bronzen & Skulpturen aus drei Jahrhunderten

Eine Bronze überdauert, was ihre Zeit längst hinter sich gelassen hat. Vom asiatischen Würdenträger über Jugendstil-Akte bis zu westafrikanischen Goldgewichten führen wir schwere Vollgüsse mit gewachsener Patina zum Kauf. Für Sammler in Kappeln und an der Förde.

Kunst schätzen lassen
Bronzen & Skulpturen aus drei Jahrhunderten

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Bronzen

Chinesischer -Würdenträger/Tempelwächter- Bronze gegossen, 19. Jahrhundert
Antiquität

Chinesischer -Würdenträger/Tempelwächter- Bronze gegossen, 19. Jahrhundert

Asiatische Bronzefigur eines würdevollen Beamten oder Tempelwächters, gegossen im 19. Jahrhundert. Höhe 41 cm, Breite 15 cm, Tiefe 12 cm. Die schwere, dunkel patinierte Vollguss-Bronze steht in der Tradition chinesischer Tempel- und Ahnenfiguren, wie sie in religiösen und repräsentativen Räumen seit der späten Ming-Zeit gefertigt wurden und im 19. Jahrhundert für den südostasiatischen und europäischen Markt in größerer Stückzahl entstanden.Der Dargestellte trägt die hohe, viereckige Beamtenmütze, in deren Front ein chinesisches Schriftzeichen-Emblem eingelassen ist. Der lange, fein gestrichelte Bart fällt in mehreren Strähnen auf das reich ornamentierte Gewand, das mit dichten Blütenrosetten und floralen Bordüren überzogen ist. Die rechte Hand führt einen aufrecht gehaltenen Stab oder eine Schriftrolle. Gesicht und Hände sind sorgfältig modelliert, die geschlossenen Augen und der nach innen gekehrte Ausdruck verweisen auf den meditativen Typus des sitzenden Würdenträgers.Die Erhaltung ist sehr gut, die natürlich gewachsene grünbraune Patina ist ungestört. Solche Bronzen sind kunsthistorisch als Bindeglied zwischen rituellem Objekt und Sammlerstück zu verstehen und werden im internationalen Handel mit Asiatika seit Langem geschätzt.WERKSDOKUMENTATION

Regulärer Preis: 2.000,00 €*
Ashanti Goldstaubdose mit Figurengruppe, Bronzeguss, Ghana, 20. Jahrhundert
Antiquität

Ashanti Goldstaubdose mit Figurengruppe, Bronzeguss, Ghana, 20. Jahrhundert

Zwei Bronzeobjekte aus dem Akan-Kulturkreis Ghanas, gefertigt in der Technik des Wachsausschmelzverfahrens (cire perdue). Links eine figürliche Gruppe: eine sitzende Frau unter einem Schirm, umgeben von zwei weiteren Figuren auf einer runden Plattform, modelliert in lebendigem, kleinteiligem Duktus. Rechts ein Behälter, zweihenkelig, auf einem offenen Gitterständer, mit flächendeckendem geometrischem Reliefdekor auf der Wandung.Goldstaub-Dosen und -Behälter dieser Art dienten dem Akan-Volk und insbesondere den Ashanti als Aufbewahrungsgefäße für den als Währung genutzten Goldstaub. Das Gelbguss-Verfahren war ein Privileg spezialisierter Handwerker. Höhe des Behälters ca. 26 cm, Breite ca. 16 cm. Sammlerqualität aus Westafrika.

Regulärer Preis: 750,00 €*
Ernst Steinacker-Der Flötenspieler- Steinguss gefasst, 1966
Ernst Steinacker(1919-2008)

Ernst Steinacker-Der Flötenspieler- Steinguss gefasst, 1966

Ernst Steinacker (1919 Wemding – 2008 Schloss Spielberg) gehört zu den prägenden Bildhauern der bayerischen Nachkriegszeit. Nach Steinmetzlehre und Studium an der Münchner Kunstgewerbeschule sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart entstanden ab 1953 eigenständige Werke in Bronze, Stein und Holz. 1983 zog er auf Schloss Spielberg im Fränkischen Seenland, das er zu einem Atelier- und Museumsbau ausbaute. Über siebzig seiner Großplastiken stehen heute im öffentlichen Raum in Deutschland.„Der Flötenspieler“, Steinguss, gefasst, 1966 datiert, Höhe 55 cm, Breite 30 cm, Tiefe 23 cm. Die Figur ist in einer ekstatischen, fast tänzerischen Bewegung erfasst. Eine Hand führt die Flöte zum Mund, die andere streckt sich weit nach oben, der Kopf neigt sich zur Seite. Die Fassung mit blauen, ockerfarbenen und rotbraunen Pigmentierungen über dem hellen Steinton verleiht der Oberfläche die Patina einer mittelalterlichen Skulptur, ohne ihre Modernität zu verleugnen. Dieser Bezug auf gotische und romanische Bildwerke ist für Steinackers reife Phase kennzeichnend.Steinacker wurde 1966 mit dem Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München ausgezeichnet, im selben Jahr entstand diese Arbeit. Weitere Auszeichnungen umfassen das Bundesverdienstkreuz (1990), die Bayerische Denkmalschutzmedaille (1994) und den Wolfram-von-Eschenbach-Preis (1997). WERKSDOKUMENTATION

Regulärer Preis: 6.900,00 €*
Hans Schröder- Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre
Hans Schröder(1930-2010)

Hans Schröder- Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre

Hans Schröder (1930–2010) schuf diese Tierplastik 1977 in Reinbronze als Vollguss. Der Elefant steht in einer kraftvollen, vorwärtsgerichteten Bewegung: der Rüssel ist hoch erhoben, ein Vorderbein angehoben, der Körper in leichter Schrägstellung. Die Oberfläche ist stark strukturiert und von der Hand des Modelleurs geprägt, mit einer dunklen, braungrün patinierten Bronzehaut. Länge 34 cm, Höhe 28 cm, Tiefe 12 cm, Gewicht 3,1 kg. Signiert.Schröder absolvierte 1950 seine Gesellenprüfung als Goldschmied, studierte 1952 an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete 1953 im Atelier Cartier, Paris, mit Abendkursen an der Académie La Grande Chaumière. Er erhielt 1982 den Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert. Werke von ihm stehen im öffentlichen Raum in Saarlouis, Saarbrücken und Völklingen; eine seiner Elefantenskulpturen befindet sich im Zoologischen Garten Saarbrücken.WERKSDOKUMENTATION

Regulärer Preis: 3.600,00 €*
Hans Schröder-Bronze-Skulptur Wisent-6,8kg
Hans Schröder(1930-2010)

Hans Schröder-Bronze-Skulptur Wisent-6,8kg

Hans Schröder (1930–2010) schuf seinen „Wisent" 1976 als Reinbronze-Vollguss. Das Tier steht in ruhiger, frontaler Haltung: der massige Kopf leicht gesenkt, die charakteristische Schulterpartie des Tieres betont, die Vorderbeine fest auf dem Boden. Das Gewicht von 6,8 kg und eine Länge von 37 cm bei 27 cm Höhe geben der Figur eine körperliche Präsenz, die über das Format hinausgeht.Die Oberfläche der Bronze ist stark strukturiert. Der Rücken und der Kopf des Wisents zeigen eine lockige, wulstige Textur, die Schröder durch expressive Modelliertechnik herausgearbeitet hat. Diese Handschrift trennt seine Tierplastiken von akademisch-glatten Darstellungen: Schröder setzt auf archaische Wucht, nicht auf naturalistische Abbildung.Schröder studierte an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete früh im Atelier Cartier in Paris, wo er Abendkurse an der Académie la Grande Chaumière besuchte. Weitere Tierplastiken aus derselben Schaffensphase – Tiger (1977), Elefant (1977), Nashorn (1978) – befinden sich im öffentlichen Raum Saarbrücken. Der Wisent ist innerhalb dieser Gruppe seltener nachweisbar. Die Bronze ist unten rechts signiert.WERKSDOKUMENTATION

Regulärer Preis: 4.600,00 €*
HANS SCHRÖDER(1930-2010)-NASHORN 1978-VOLLBRONZE -SIGNIERT
Hans Schröder(1930-2010)

HANS SCHRÖDER(1930-2010)-NASHORN 1978-VOLLBRONZE -SIGNIERT

Hans Schröder (1930–2010)Nashorn, 1978Reinbronze, VollgussGewicht: 2153 gSigniert und datiert 1978Die Bronzeplastik stellt ein kraftvoll schreitendes Nashorn dar, das mitgesenktemKopf und eindrucksvoller Körperwucht dargestellt ist. Hans Schröderarbeitet mit einer bewusstrau belassenen Oberfläche: die modellierten Strukturen fangen das Lichtunterschiedlich ein undverleihen dem massigen Körper eine überraschende Lebendigkeit.Das Tier wirkt archaisch, beinahe urzeitlich, und wird so zum Symbolvon Kraft undUnbeugsamkeit. Schröder verzichtet auf naturalistische Detailtreue;stattdessen verdichtet erdas Wesentliche – den wuchtigen Leib und die Urgewalt des Nashorns.Diese Skulptur gehört zu den Tierbronzen Schröders der 1970er Jahre,die unter anderem den„Tiger“ (1977, 17 cm) und den „Elefant“ (1977, 30 cm) umfassen.WERKSDOKUMENTATION

Regulärer Preis: 2.500,00 €*
THEODOR EICHLER (1868–1946) Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)
THEODOR EICHLER (1868–1946)

THEODOR EICHLER (1868–1946) Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)

THEODOR EICHLER (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)Theodor (auch: Theodor/„Eichler“) Eichler (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt (hockende Figur mit über dem KopfgehaltenenHänden).Entstehung: um 1910–1920Material/Technik: Vollbronze (massiver Guss), goldbraune PatinaGewicht: ca. 29,3 kgMaße: ca. 53 × 29 × 27 cm (H × B × T),Sockelplatte integraler GussSignatur/Gussmarke: rückseitig/seitlich „Eichler“ sowie Gießerstempel„B.W.“(Babcock-Werke Oberhausen)Unikat: keine Editionsnummer, kein Gussvermerk zur Auflage — alsEinzelguss/Unikat geführt. WERKSDOKUMENTATION

Regulärer Preis: 7.600,00 €*