Akt & Erotik in der Malerei des 20. Jahrhunderts
Der Akt ist die ehrlichste Aufgabe der Malerei. Figürliche Studien und erotische Motive von der Klassischen Moderne bis in die Nachkriegszeit, etwa von Charlotte „Murkel“ Schuberth, erhalten Sie bei uns signiert und datiert. Aus unserer Kunstgalerie bei Kappeln.
Akt & Erotik
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Akt mit Katze, Blanche de Blanche, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" signierend, verbrachte ab 1959 wiederholte Aufenthalte in Paris. Das Gemälde entstand 1967 an der Place Blanche und gehört zu ihren Pariser Aktdarstellungen, die den Kern ihres Schaffens bilden.Das hochformatige Gemälde "Place Blanche" zeigt eine Figur oder Figurengruppe in dynamischer Farbmalerei. Kräftige Rot-, Blau- und Weißtöne sind in breiten Pinselzügen übereinandergeschichtet. Der für Murkel typische Kreishintergrund strukturiert die Fläche. Die Komposition ist plastisch und voluminös, aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 85 × 122 cm, signiert "Murkel Paris 1967".
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", gehört zu den bedeutendsten Kieler Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Nach Paris-Aufenthalten ab 1959 wurden die menschliche Figur und die Energie der Großstadt zu ihrem zentralen Thema. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung Kiel (1976, 1984) und im Künstlermuseum Heikendorf unterstreichen ihre Stellung im norddeutschen Kunstbetrieb.Das Gemälde "Anna" von 1967 zeigt eine einander zugewandte Zweifigurendarstellung in enger Umarmung. Ein Mann in dunklem Oberteil und eine Frau mit Perlenkette, beide in Weiß und Hellgrau herausgearbeitet, vor einem strukturierten Grau-Rot-Hintergrund mit dem charakteristischen Kreismusterornament. Der Pinselduktus ist plastisch und direkt, die Figuren modelliert aus breiten Farbflächen. Signiert "Murkel Paris 1967", Maße 85 × 122 cm.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Karneval, signiert, Mitte 20. Jahrhundert
Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) gehört zu den bedeutenden Malerinnen Schleswig-Holsteins der Nachkriegszeit. Als Flüchtling 1945 in Kiel angekommen, begann sie nach einem schweren Autounfall 1950 ihre Existenz als Künstlerin. Den entscheidenden Impuls erhielt sie 1959 durch ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung nach Paris, das ihr Werk bis ans Lebensende prägen sollte.„Karneval“, Öl auf Leinwand, 95 × 175 cm. Das großformatige Hochformat zeigt eine sitzende Figur in Pierrot- oder Harlekinkostüm vor einem flirrend ornamentalen Hintergrund. Murkel arbeitet hier ganz aus der Zeichnung heraus: schwarze Konturlinien fassen Körper und Gewand, das Kolorit ist auf Weiß, Gelbgrün und gedämpftes Ocker gestimmt, mit charakteristisch starkem Einsatz von Weiß. Der gemalte Schriftzug „Karneval“ oben rechts und die Signatur „Murkl“ unten links sind in die Komposition eingebunden. Die voluminös modellierte Figur vor flächig-ornamentalem Grund ist typisch für ihr Pariser Werk der 1960er Jahre.Murkels Werk wurde 1976 und 1984 mit großen Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Kieler Schloss gewürdigt, zum 100. Geburtstag widmete das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde ihr eine Ausstellung. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Liegender Akt, signiert, 1960er Jahre
Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" bekannt, zählte die menschliche Figur zu ihrem zentralen Thema. Das Gemälde "Liegender Akt" wurde 2014 im Rahmen einer Sonderausstellung im Künstlermuseum Heikendorf gezeigt.Das großformatige querrechteckige Gemälde zeigt eine liegende weibliche Aktfigur. Die Dargestellte liegt entspannt, der Körper von vorn gesehen. Der Duktus ist linear und zeichnerisch, mit breiten schwarzen Konturlinien auf hellem, flimmernden Grund in Schwarz und Weiß. Die Figur ist kraftvoll und direkt aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert "Murkel", Maße mit Rahmen 125 x 85 cm. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Sari träumt von Modigliani, bezeichnet, Kiel 1984
Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Sari träumt von Modigliani" 1984 in Kiel, Öl auf Leinwand, 75 × 135 cm. Das hochformatige Bild zeigt eine sitzende weibliche Aktfigur, in Grau-Grün-Tönen gehalten, mit leicht gesenktem Kopf und geschlossenen Augen. Den Hintergrund füllt ein dichtes Netz aus handschriftlichen Buchstaben und Wörtern: „Sari träumt von Modigliani", „Paris", „Sari" und weitere Fragmente. Das Bild ist unten rechts mit „Murkel" signiert.Murkels Verbindung zu Modigliani, den sie als prägenden Einfluss nannte, macht dieses Werk zu einem biographisch wie kunsthistorisch bezeichnenden Stück. Die Figur ist voluminös modelliert, der Hintergrund aus der Fläche entwickelt. Das Werk entstand im Jahr einer großen Retrospektive und gehört zu den letzten bedeutenden Figurenbildern der Künstlerin. Provenienz: Kieler Privatsammlung.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Seitlich sitzender Frauenakt, signiert datiert, 1999
Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke als "Murkel" signierte, schuf bis kurz vor ihrem Tod großformatige Aktdarstellungen. Dieses Gemälde von 1999 gehört zu ihren späten Arbeiten und ist in seiner Leuchtkraft ungebrochen.Das Hochformat zeigt eine seitlich sitzende weibliche Figur. Die nackte Gestalt ist in einem Geflecht aus kurzen, dichten Pinselzügen in Weiß, Grün, Gelb und Grau herausgearbeitet. Die Figur sitzt auf einem angedeuteten Stuhl. Der Hintergrund ist flimmernd und unruhig. Oben links im Bild ist die Signatur "Murkel 1999" eingeschrieben. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, Maße mit Rahmen 95 × 175 cm.
Krzysztof Krzywiński: Ölgemälde Wyspa Karmazynowego Króla, signiert datiert, 1990
Krzysztof Krzywiński schuf dieses Ölgemälde 1990 und signierte es unten rechts datiert. Zu sehen ist eine kleinformatige erotische Figurenkomposition in intensiv pastosem Farbauftrag. Warme Ocker-, Rot- und Brauntöne dominieren den Bildraum; die Figuren sind skizzenhaft und expressiv aus der Farbe herausgearbeitet. Das Gemälde misst ohne Rahmen 56 × 32 cm.
Pawel Madnuwski: Ölgemälde Sitzende Aktfigur, signiert, Mitte 20. Jahrhundert
Pawel Madnuwski (1900–1976) war ein polnischer Bildhauer, Grafiker und Maler. Er studierte an der Kunstakademie in Warschau und stellte in Paris, London und New York aus.Das großformatige Gemälde in Öl auf Leinwand, 88 × 98 cm ohne Rahmen, zeigt eine sitzende, nach vorne gebeugte Aktfigur in locker expressiver Ausführung. Der Körper ist aus der Achse herausgedreht, das Gesicht zum Boden geneigt. Breite, gestische Pinselzüge in Weiß, Blau und Grün modellieren die Figur vor einem dunkelbraunen Hintergrund; diagonale Farbstreifen in Grün und Rot durchziehen die Komposition. Das Gemälde ist unten rechts signiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Peter Robert Keil: Ölgemälde Doppelportrait, signiert datiert, Expressionismus, 1958
Peter Robert Keil (* 6. August 1942 in Züllichau, Pommern) ist ein deutscher Maler und Bildhauer. Das vorliegende Werk in Öl auf Hartfaser, 60 × 80 cm, ist signiert und datiert 1958. Es zeigt zwei Gesichter im Profil, übereinander-nebeneinander in kräftigen Primärfarben: dominantes Blau im Hintergrund, die Gesichter in Rot mit gelben und blauen Akzenten. Die schwarze Gitternetzstruktur, die das Bild überzieht, ist ein frühes Merkmal von Keils Bildsprache.Keil begann seine künstlerische Ausbildung unter dem Berliner Maler Otto Nagel. Von 1959 bis 1961 studierte er an der Hochschule der Künste Berlin, wo er Generationskontakt zu Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Eugen Schönebeck hatte. In Paris und London entwickelte er seinen Stil von der expressionistischen Figuration hin zu zunehmender Spontaneität und Intensität. Dieses frühe Bild aus dem Jahr 1958 gehört noch zur Berliner Phase des Künstlers.Keil lebt und arbeitet heute in Bayern, Berlin und Los Angeles. Seine Werke wurden international ausgestellt. Das Gemälde ist signiert und datiert.
Rudolf Behrend: Ölgemälde Frau beim Ankleiden, signiert datiert 1961
Rudolf Behrend (1895–1979) wurde in Neuheikendorf bei Kiel geboren, absolvierte eine Lehre als Dekorationsmaler und belegte ab 1920 Kurse an der Kunstgewerbeschule Kiel. Anregungen erhielt er durch Heinrich Blunck und den Einfluss klassischer Moderne, die er über seinen Förderer, den Kieler Kunsthändler Peter Hattesen, kennenlernte. 1952 schloss er sich mit Karl Peter Röhl, Hans Rickers und Werner Lange zur Kieler Künstlervereinigung „Neue Gruppe" zusammen.Das Gemälde „Frau beim Ankleiden" von 1961 ist in Öl auf Hartfaser ausgeführt, 48 × 77 cm ohne Rahmen, unten links signiert und datiert. Die Darstellung zeigt eine gebückte weibliche Figur mit rotem Haar, die sich ankleidet. Der Pinselduktus ist breit und expressiv, die Farbpalette auf Braun-, Ocker- und Blauwerte reduziert. Das Motiv gewinnt durch die fragmentierende Nahsicht und die energetische Malweise eine unmittelbare Körperlichkeit.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Absprung, signiert
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Absprung" in Öl auf Leinwand, 90 × 80 cm. Das Bild zeigt eine maskierte oder clownartige Figur in leuchtendem Rosa-Rot, die mit ausgebreiteten Armen vor einem nachtblauen Hintergrund steht – in einem Moment zwischen Absprung und Flug. Die Figur trägt eine Maske mit ausgeprägten Zügen und einem Strahlenkranz auf dem Kopf. Der Pinselduktus ist expressiv und schnell.Dieses Werk zeigt Gerken in seiner figurativen Phase, weit entfernt von den atmosphärischen Landschaften, die er als sein Hauptthema bezeichnete. Die Figur hat etwas Theatralisches und Befreites, was mit Gerkens eigenem Anspruch übereinstimmt: Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen. Das Gemälde ist unten rechts betitelt und signiert.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Mückelsee, nackig, signiert
Sancho M. Gerken (1953-2009) malte Mueckelsee Nackig in Oel auf Leinwand, 90 x 80 cm. Das Bild zeigt eine liegende Aktfigur in expressiver, farbkraeftiger Malweise. Die Komposition arbeitet mit kraeftigen Farbkontrasten in Blau, Gelb und Rot auf dunklem Grund. Die Figur ist in wenige, energische Zuege aufgeloest. Das Gemaelde ist oben links betitelt und oben rechts signiert.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren, studierte an der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie und stellte in Berlin, Hamburg, Frankfurt und New York aus. Das Werk befindet sich in einem Rahmen.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Porträt 1988 in Öl auf Leinwand, 69 × 69 cm. Das quadratische Bildformat zeigt das Gesicht einer jungen Frau in Nahaufnahme. Die Malweise ist weich und direkt: das Gesicht in hellen Gelb-, Grün- und Rosétönen, die Augen offen und nach oben gerichtet, der Hintergrund in ähnlicher Farbigkeit. Der Blick der Dargestellten ist intensiv.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren und 2009 in Weilerbach gestorben, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie in Wakendorf und später in Weilerbach und stellte in Galerien in Berlin, Frankfurt, Hamburg, New York und Düsseldorf aus. Das Werk ist unten rechts signiert und datiert.