Krzysztof Krzywiński: Ölgemälde Wyspa Karmazynowego Króla, signiert datiert, 1990
1.250,00 €
Beschreibung
Krzysztof Krzywiński schuf dieses Ölgemälde 1990 und signierte es unten rechts datiert. Zu sehen ist eine kleinformatige erotische Figurenkomposition in intensiv pastosem Farbauftrag. Warme Ocker-, Rot- und Brauntöne dominieren den Bildraum; die Figuren sind skizzenhaft und expressiv aus der Farbe herausgearbeitet. Das Gemälde misst ohne Rahmen 56 × 32 cm.
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Luigi Voltolina (geb. 1942 in Valona, tätig in Venedig)-"Momento"-Ölgemälde
Wer ist das Genie hinter diesem Meisterwerk?Sein Name ist Luigi Voltolina. Geboren 1942, gilt er heute als einer der profiliertesten und aufregendsten Vertreter der zeitgenössischen venezianischenNachkriegsmoderne. Ein Mann, dem die Kunst im Blut liegt.Ein Blick – und Sie sind gefangen.Schauen Sie sich dieses Gemälde einmal ganz genau an. Was Sie hier sehen, ist keine einfache Leinwand. Es ist ein emotionaler Zustand, eingefangen in einem geschlossenen Raum.Zwei Frauen. Eine intime, fast greifbare Melancholie. Der Künstler hat hier etwas geschafft, das nur den ganz Großen gelingt: Er balanciert die extreme räumliche Nähe dieser beiden Körper mit einer tiefen, emotionalen Distanz aus. Man spürt förmlich das Knistern in der Luft.Ein Fest für die Sinne: Farbe und LichtVoltolina spielt nicht einfach mit Farben, er dirigiert sie. Die hellen, zarten Hauttöne der Frauen verschmelzen perfekt mit den sanften Pastelltönen im Hintergrund. Ein kunstvolles, ornamentales Muster – wie ein edler Wandteppich oder ein feiner Spitzenschleier – gibt dem Raum Struktur.Preis auf Anfrage.
Vladimír Křepinský (1917–1985) Liegender Akt von hinten (Ležící akt)Ölgemälde
Künstler: Vorläufiger Titel: Medium:Maße:Signatur:Vladimír Křepinský (1917–1985)Liegender Akt von hinten (Ležící akt)Ölgemälde auf Leinwand90 cm x 60 cmUnten links signiert („Krepinsky“)1. TITELBESTIMMUNGIn Analogie zu dokumentierten Vergleichswerken des Künstlers in tschechischen Auktionsregistern wird dieses Werk deskriptiv als „Ležící akt“ (Liegender Akt) oder spezifischer als „Liegender weiblicher Akt in Rückenansicht“ geführt. Křepinský wählte für seine Aktdarstellungen meist schlichte, klassische Gattungsbezeichnungen, die den Fokus rein auf die formale Komposition und das Spiel aus Licht und Körperlichkeit lenken.Seite 12. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES MALDUKTUSDer Malduktus des vorliegenden Werkes zeigt eine reife, stark strukturierte und expressive Handhabung des Mediums Öl. Křepinský arbeitet hier nicht mit feinen, glatt lasierenden Schichten, sondern setzt auf einen dichten, pastosen Farbauftrag (Impasto), der dem Bild eine spürbare plastische und reliefartige Textur verleiht.Der Körper des Aktes ist in einer feinen Nuancierung aus kurzen, nebeneinandergesetzten Pinselstrichen modelliert. Anstelle von rein akademischen, glatten Hauttönen zerlegt der Künstler das Fleisch in ein vibrierendes Farbnetz aus Ocker, warmem Gelb, zarten Rosatönen und kühlen, grünlich-blauen Schattenreflexen. Diese impressionistisch anmutende Pointierung kontrastiert stark mit den flächigeren Abschnitten des Hintergrunds.Besonders auffällig ist der Duktus im Bereich der tiefschwarzen, markanten Haarkappe: Hier liegt die Farbe extrem dicht und kompakt, fast wie ein schwerer, skulpturaler Block, der dem fließenden, organischen Linienlauf des Körpers ein grafisches Gegengewicht entgegensetzt. Die Konturen des Körpers sind nicht scharf gezeichnet, sondern ergeben sich organisch aus dem Wechselspiel der kontrastierenden Farbflächen. Der weiße Untergrund, auf dem das Modell ruht, ist mit dynamischen, vertikalen Pinselzügen strukturiert, was der statischen Pose eine latente innere Bewegung verleiht.3. AUSFÜHRLICHE KÜNSTLERBIOGRAFIE (VITA)Vladimír Křepinský (* 1917; † 1985) war ein bedeutender tschechischer Maler des 20. Jahrhunderts, dessenSchaffen fest in der Tradition der tschechischen Nachkriegsmoderne verwurzelt ist.• Herkunft und Ausbildung: Geboren im Jahr 1917, erlebte Křepinský seine künstlerische Prägung in einer Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher und ästhetischer Umbrüche in Mitteleuropa. Seine akademische Ausbildung fiel in die Zeit, in der sich die tschechische Kunst zwischen traditionellem Realismus, Impressionismus und den Einflüssen der europäischen Avantgarde positionierte.• Stilistische Einordnung: Křepinský erlangte vor allem durch seine Porträts, Aktdarstellungen, Stillleben sowie stimmungsvolle Stadtlandschaften (insbesondere Motive aus Prag) regionale und nationale Bekanntheit. Sein Stil zeichnet sich durch einen balancierten Übergang von einer realistischen Grundauffassung hin zu einer expressiven, farbintensiven Interpretation der Formen aus. Seine Akte spiegeln eine tiefe Auseinandersetzung mit der menschlichen Anatomie und der Sinnlichkeit des Lichts wider.•Rezeption und Markt: Die Werke von Vladimír Křepinský sind regelmäßiger Bestandteil des tschechischen Kunstmarktes (u. a. geführt in renommierten Galerien wie der Galerie Platýz). Seine großformatigen Ölgemälde auf Leinwand gelten als charakteristische Sammlerstücke der osteuropäischen Nachkriegskunst und dokumentieren die meisterhafte Fortführung klassischer Sujets unter modernen, strukturellen Gesichtspunkten.
Charlotte (Murkel) Schuberth(1914-2000)-FRAU IN ROT-1973
Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) signierte ihre Werke mit dem Spitznamen, unter dem sie auch in der Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins bekannt ist. Erste Zeichen- und Maluntersuchungen erhielt sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und auf dem Darß. Als Flüchtling kam sie 1945 mit ihrem Sohn nach Kiel. Erst nach einem schweren Autounfall 1950 entschied sie sich, eine eigene Existenz als Malerin aufzubauen. „Frau in Rot“, Öl auf Leinwand, 59 × 118 cm, entstand 1973 in Paris. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung hatte ihr 1959 den ersten Aufenthalt in der französischen Metropole ermöglicht, der zum entscheidenden Wendepunkt ihres Werkes wurde. Aus dieser Phase stammen die großformatigen, plastisch modellierten Figurenkompositionen mit ihren charakteristischen Rot-Blau-Akkorden und dem starken Einsatz von Weiß. Schuberths erklärte Bezugspunkte waren Picasso und Modigliani; beide klingen in ihrer voluminösen Auffassung der menschlichen Gestalt nach. Die Künstlerin wurde 1976 und 1984 mit Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Rantzaubau des Kieler Schlosses gewürdigt, ihren 100. Geburtstag begleitete eine Ausstellung des Künstlermuseums Heikendorf-Kieler Förde. Provenienz: Kieler Kunstsammlung. Aus einer Sammlungsauflösung haben wir zahlreiche Hauptwerke der Künstlerin im Bestand.Wissenswertes über Charlotte(Murkel)Schuberth Wikipedia
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", gehört zu den bedeutendsten Kieler Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Nach Paris-Aufenthalten ab 1959 wurden die menschliche Figur und die Energie der Großstadt zu ihrem zentralen Thema. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung Kiel (1976, 1984) und im Künstlermuseum Heikendorf unterstreichen ihre Stellung im norddeutschen Kunstbetrieb.Das Gemälde "Anna" von 1967 zeigt eine einander zugewandte Zweifigurendarstellung in enger Umarmung. Ein Mann in dunklem Oberteil und eine Frau mit Perlenkette, beide in Weiß und Hellgrau herausgearbeitet, vor einem strukturierten Grau-Rot-Hintergrund mit dem charakteristischen Kreismusterornament. Der Pinselduktus ist plastisch und direkt, die Figuren modelliert aus breiten Farbflächen. Signiert "Murkel Paris 1967", Maße 85 × 122 cm.