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Gegenwart

Zeitgenössische Malerei norddeutscher Prägung

Kunst hört nicht bei den Altmeistern auf. Zeitgenössische Malerei vom Porträt bis zum Bauerngarten, signiert und datiert, von Künstlern wie Sancho M. Gerken, bieten wir Ihnen zum Kauf. Für Ihre Sammlung, in Gelting nahe Kappeln.

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Zeitgenössische Malerei norddeutscher Prägung

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Zeitgenössische Malerei

"HKL" (Monogramm)-Stillleben-Ölgemälde
"HKL" (Monogramm)

"HKL" (Monogramm)-Stillleben-Ölgemälde

Das Rätsel der leuchtenden GläserEs beginnt mit dem Leuchten.Sie blicken auf fünf hohe, schmalbauchige Glasgefäße, arrangiert auf einem farbkräftigen, lebendigen Tuch. Sie scheinen fast zu schweben, flankiert von drei perfekten, kugelförmigen Objekten.Aber es ist der Hintergrund, der Sie innehalten lässt.Ein tiefes, hypnotisches Spiel aus Blau- und Türkistönen. Es bewirkt etwas Magisches – es lässt die transluziden Glasformen förmlich aus der Leinwand heraus strahlen. Und genau in dem Moment, in dem Ihr Auge zur Ruhe kommen will, setzt ein dynamischer Akzent aus leuchtend gelben Zweigspitzen das gesamte Bild unter Strom.Die Lichtreflexe auf den Glaslippen und den Kugeln sind mit einer fast unheimlichen Präzision gesetzt. Sie verleihen diesem Stillleben eine kühle, hochmoderne Aura. Es ist elegant. Es ist puristisch. Es zieht den Betrachter unweigerlich in seinen Bann.Doch wer hat es gemalt?DAS GEHEIMNIS IN DER ECKEWenn Sie ganz genau hinsehen – unten links –, entdecken Sie ein fein eingeritztes Monogramm: HKL.Wir haben die Archive durchsucht. Wir haben die Register geprüft. Bis zum heutigen Tag bleibt die wahre Identität hinter „HKL“ ein ungelöstes Rätsel. Und um ehrlich zu sein: Für den klugen Sammler ist das der beste Teil der Geschichte.EINE MEISTERKLASSE DER MALTECHNIKDies ist keine Amateurarbeit. Weit gefehlt. Der Künstler besaß einen meisterhaften, absolut sicheren Zugriff, der umso deutlicher wird, je länger man das Werk betrachtet:• Der makellose Übergang: Glatte, deckende Farbschichten verschmelzen mit butterweichen Übergängen zu einer geschlossenen Formlösung. Die Glasreflexe sind nicht einfach aufgemalt – sie wurden durch gezielte Lichter und hauchdünne Lasuren Schicht für Schicht zum Leben erweckt.Seite 1• Das Farbspiel: Die kühle Dominanz der Blau- und Petroltöne wird durch die warmen Rot- und Ockerzonen des Tuches brillant kontrastiert. Ein Lehrstück in Sachen harmonischer Farbklang.• Die perfekte Balance: Beachten Sie die vertikale Staffelung der Gefäße – ein faszinierender Links-Rechts-Rhythmus. Auf der rechten Seite fängt die Dreiergruppe der Kugeln diese Bewegung perfekt ab. Es ist streng geordnet und dennoch voller Dynamik.DER MID-CENTURY-EFFEKTDieses Werk steht stolz in der großen Tradition der mitteleuropäischen Stilllebenmalerei der Mitte des 20. Jahrhunderts.Die messerscharfe Präzision der Glasreflexe und die kühle, atmosphärische Raumwirkung erinnern stark an die besten Spielarten der Neuen Sachlichkeit und deren Nachwirkung nach 1945. Gleichzeitig versprüht es die farbbetonte, selbstbewusste Seele der gefragten Stillleben der 1950er Jahre, wie sie in Bayern, Österreich oder Norddeutschland entstanden. Ein Stück Kunstgeschichte für moderne Räume.

Regulärer Preis: 1.200,00 €*
Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-
GERRIT M.BEKKER(1943-2025)

Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-

KünstlerGerrit M. Bekker(1943-2025)TitelDie Ansicht vo E-twasEntstehungRostock-Periode, ca. 1989–1993TechnikÖl auf HolzMaße120 × 98 cmSignaturRückseitig bezeichnet „Bekker“ mit TitelDas großformatige Gemälde „Die Ansicht vo E-twas“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt und misst etwa 120 × 98 cm. Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Wissenwertes über Gerrit BeekerWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotPreis auf Anfrage.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)
Gerrit M. Bekker (1943-2025)

Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)

Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenundzwanzig- (1943–2025)Ölgemälde auf HolzDas  Gemälde „neunzehnsiebenundzwnzig“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock-Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt . Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Preis auf Anfrage.Wissenswertes über Gerrit M.BekkerWeitere Werke von Gerrit M.Beekker in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem Angebot

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Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995
Bruno Christ (Brunoch)

Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995

Bruno Christ (Brunoch), 1923 in Stettin geboren, lebt und malt in Angeln und Umgebung in Schleswig-Holstein. Das vorliegende Ölgemälde, ca. 33 × 25 cm, entstand 1995 und ist signiert mit „Brunoch 95". Es zeigt einen gepflegten Hausgarten mit Backsteinmauer, blühendem Kletterrosenstrauch, einem geöffneten weißen Sprossenfenster und einem reich bepflanzten Vordergarten mit Stauden und Sträuchern in Rot, Rosa und Grün.Brunoch malt naturalistisch, mit Vorliebe Landschaften und Stadtansichten aus Schleswig-Holstein und Flensburg. Der Malstil ist ruhig und detailfreudig; das Licht dieses Gartenbildes ist weich und nordisch. Seine Werke waren auf mehreren Ausstellungen zu sehen, darunter der Galerie „Bilder im Hof" 1994 und 1998. Der abgebildete Rahmen wird als Zugabe mitgeliefert. Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.

Regulärer Preis: 590,00 €*
GERD WANDRER (geb. 1952)-Im Atelier-Ölgemälde
GERD WANDRER (geb. 1952)

GERD WANDRER (geb. 1952)-Im Atelier-Ölgemälde

GERD WANDRER (geb. 1952)Im Atelier“Hauptwerk, 1993Öl auf Leinwand, 168 × 153 cm- Technik: Öl auf Leinwand, 1993- Duktus: kräftig, pastos, mit spannungsvollem Wechsel von lasierenden Partien und energischen Pinselstrichen- Qualität: reifes Hauptwerk eines etablierten Künstlers, malerisch souverän ausgeführt.Gerd Wandrer wurde 1952 in der DDR geboren. Schon früh zeigte sich sein künstlerisches Talent, das er in den 1970er Jahren an einer Kunstschule vertiefte. In einer Zeit, in der die Kunst in der DDR vom Sozialistischen Realismus geprägt war, suchte Wandrer nach eigenen Wegen, um seine Bildsprache zwischen offiziellen Vorgaben und persönlicher Ausdruckskraft zu entwickeln.Das monumentale Gemälde „Im Atelier“ entstand 1993 und gehört zu den Hauptwerken Gerd Wandrers. Es dokumentiert seine ausgereifte Position zwischen Surrealismus, Symbolismus und expressiver Figuration.Im Bild verschmelzen rätselhafte Räume mit Gestalten und Requisiten des künstlerischen Schaffens. Farbflächen und Figuren erscheinen wie aus Träumen hervorgeholt ‒ geheimnisvoll, rätselhaft und zugleich kraftvoll. Die Farbwahl ist intensiv, die Komposition monumental, der Bildraum voller Spannung.Wandrer entfaltet hier ein vielschichtiges Spiel zwischen Realität und Vorstellungskraft, das zu einer künstlerischen Selbstreflexion über die Rolle des Ateliers wird.Preis auf AnfrageWeitere Werke des Künstlers Gerd Wandrer in unserem Angebot(1)Weitere Werke des Künstlers Gerd Wandrer in unserem Sortiment(2)

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Gerd Wandrer(1952)-Castel Focognano Toskana-Öl/Leinwand
Gerd Wandrer(1952)

Gerd Wandrer(1952)-Castel Focognano Toskana-Öl/Leinwand

Castel Focognano Toskana Künstler: Gerd Wandrer (geb. 1952) Entstehungsjahr: 1989Technik: Öl auf LeinwandSignatur: Unten rechts signiert „Wandrer 89“Maße: 80 cm x 100 cm (ohne Rahmen)Preis auf AnfrageStilrichtung: Surrealismus, expressive AbstraktionWeitere Angebote in unserem Sortiment von Gerd Wandrer(1)Weitere Angebote in unserem Sortiment von Gerd Wandrer(2)

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Gerd Wandrer(1952)-Inselplatz Jena-Gouache
GERD WANDRER (geb. 1952)

Gerd Wandrer(1952)-Inselplatz Jena-Gouache

Gerd Wandrer (geb. 1952) Entstehungsjahr: 1985-Inselplatz Jena-Technik: GouacheSignatur: Unten rechts signiert „Wandrer 85“ Maße: 60 cm x 78 cm mit RahmenStilrichtung: Surrealismus, expressive Abstraktion Einzelwerk!as Gouache-Werk „Inselplatz Jena“ von 1985 zeigt die charakteristische Handschrift von Gerd Wandrer. Das Bild verbindet architektonische Elemente mit expressiven, fast surrealen Überformungen. Die kräftigen Farbkontraste – Rot, Grün, Gelb und Schwarz – erzeugen eine spannungsvolle Bildfläche, in der sich Stadt und Atmosphäre zu einer visionären Szenerie verdichten. Die expressive Linienführung und die freie Komposition verweisen auf Wandrers Hinwendung zur malerischen Geste, die er in den 1980er-Jahren entwickelte.Preis auf Anfrage.Weitere Werke von Gerd Wandrer in unserem AngebotWeitere Werke von Gerd Wandrer in unserem Angebot(2)

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Gerrit M. Bekker(1943-2025)-Abstrahierte Komposition mit blauem Zeichen-
GERRIT M.BEKKER(1943-2025)

Gerrit M. Bekker(1943-2025)-Abstrahierte Komposition mit blauem Zeichen-

Gerrit M. Bekker (geb. 1943 in Hamburg)Abstrahierte Komposition mit blauem ZeichenRückseitig Künstler SignaturÖl auf Leinwand49 cm × 69 cmPerfekter ZustandGerahmt in einer klassischen GoldleisteDas Gemälde präsentiert sich als eine vielschichtige, semi-abstrakte Komposition, die charakteristisch für das expressive und literarisch beeinflusste Schaffen von Gerrit M. Bekker ist. Das Werk bewegt sich im spannungsreichen Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit und reiner Abstraktion.Der Bildaufbau: Das Werk wird im unteren Viertel durch einen breiten, tiefroten Horizontalstreifen geerdet. Auf diesem roten Grund befinden sich feine, fast skizzenhafte Einritzungen oder weiße Linien, die an Chiffren oder eine reduzierte Horizontlinie erinnern.Das Zentrum: Aus dieser roten Basis ragt eine dunkle, organische Form empor, die an einen knorrigen, kahlen Baumstamm oder Ast erinnert. Dieser streckt sich asymmetrisch nach oben und teilt das Bildzentrum. Links davon befindet sich eine vertikale Struktur aus graublauen Wellenlinien, die an Wellblech, Vorhänge oder architektonische Elemente denken lässt.Hintergrund und Farbatmosphäre: Der Hintergrund ist in einem rasterartigen Gefüge aus hellen, pastelligen Tönen – gedecktes Weiß, Grau, dezentes Gelb und Erdtöne – angelegt. Es wirkt wie der Blick durch eine verwitterte Fensterscheibe oder auf eine collagierte Wandstruktur, in der vereinzelt dunkle, zeichenhafte Pinselstriche gesetzt sind.Das blaue Element: Im rechten oberen Quadranten schwebt eine markante, leuchtend blaue Form. Diese grafisch klar umrissene Chiffre erinnert an eine stilisierte Hand, eine skulpturale Figur oder ein Schriftzeichen. Sie bildet den farblichen und konzeptionellen Kontrapunkt zu den erdigen und schweren Tönen der unteren Bildhälfte und zieht den Blick des Betrachters magisch an.Stilistische Einordnung: Bekkers typischer, kraftvoller Pinselduktus kombiniert hier melancholische, erdige Töne mit einem plötzlichen Aufleuchten von Primärfarben (Blau und Rot). Die Bildsprache ist voller Symbolik, die Raum für assoziative Interpretationen lässt – ein visuelles Gedicht aus Form und Farbe.Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot

Regulärer Preis: 1.800,00 €*
Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Ankündigung der Tafel-Triptychons auf Tischplatte-Hauptwerk
GERRIT M.BEKKER(1943-2025)

Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Ankündigung der Tafel-Triptychons auf Tischplatte-Hauptwerk

Gerrit Michalis Bekker (1943 – 2025)Bedeutender norddeutscher Maler, Grafiker und SchriftstellerMonumentales Triptychon (dreiteilig klappbar, schwere Original- Scharniere)Mischtechnik / Öl auf massiver hölzerner Tischplatteca. 79 cm × 205 cm (Gesamtmaß vollständig geöffnet)ca. 1978 – 1989 (laut authentischer rückseitiger Dokumentation) Absolute Rarität. Rückseitig vollflächig bezeichnet, skizziert und signiert.Das Meisterwerk trägt auf der Rückseite die zentrale, in markantem Rot aufgetragene Eigenbezeichnung bzw. den Übertitel „Ankündigung der Tafel“. Es dokumentiert eine über ein ganzes Jahrzehnt (1978–1989) gereifte und intensiv bearbeitete Schaffensphase des Künstlers.Die Rückseite fungiert als intellektuelles Fundament und offenbart das komplexe mythologische und literarische Programm des Werkes. Bekker hat hier vier vollfarbige, separate Motiv-Studien (Mischtechnik auf Kartonagen/Serviertassen) dauerhaft montiert und diese handschriftlich zugeordnet:1. „Das Gastmahl des Trimalchio“ – Ein direkter Bezug zur antiken Gesellschaftssatire des Petronius (Satyricon), welche ein rauschhaftes, opulentes und dekadentes Festmahl thematisiert.2. „Biblis“ – Reminiszenz an die tragische Figur der griechisch-römischen Mythologie, die sich aus unglücklicher Liebe in eine unversiegende Quelle verwandelte.3. Zwei weitere expressive Figurengruppenstudien, die das dichte, narrative Geflecht der Vorderseite kompositorisch vorbereiten.Preis auf Anfrage.Weitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(1)Weitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(2)Weitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(3)

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Gerrit Michalis Bekker (1943- 2025)-„Stillleben mit Wirsingkohl, Krug und Selleriestaude“-
Gerrit Michalis Bekker (23. Oktober 1943 – 21. Februar 2025)

Gerrit Michalis Bekker (1943- 2025)-„Stillleben mit Wirsingkohl, Krug und Selleriestaude“-

Gerrit Michalis Bekker (23. Oktober 1943 – 21. Februar 2025)„Stillleben mit Wirsingkohl, Krug und Selleriestaude“Öl auf Leinwand, rückseitig bezeichnet 88 cm × 58 cmPerfekter ZustandDas Gemälde zeigt ein meisterhaft arrangiertes Küchenstillleben. Im Mittelpunkt stehen ein charakteristischer, plastisch ausgearbeiteter Wirsingkohl sowie eine angeschnittene Selleriestaude, die von einem rustikalen Tonkrug flankiert werden.Bekkers charakteristischer, pastoser Farbauftrag (Impasto) verleiht den organischen Formen eine außergewöhnliche Haptik und Lebendigkeit. Die Nuancen aus tiefem Smaragdgrün und hellen, gelblichen Lichtreflexen arbeiten die typische Struktur desKohls eindrucksvoll heraus. Der kühle, diffus modulierte Hintergrund lässt die Motive kraftvoll hervortreten. Das Werk fügt sich perfekt in die Tradition des Expressiven Realismus ein und strahlt eine zeitlose, norddeutsche Ästhetik aus.Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot(1)Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot(2)Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot(3)

Regulärer Preis: 2.300,00 €*
Loredano Rizzotti (geb. 1947 in Mailand, Italien)-Frühwerk-"Case di Ringhiera"-
Loredano Rizzotti (geb. 1947 in Mailand, Italien)

Loredano Rizzotti (geb. 1947 in Mailand, Italien)-Frühwerk-"Case di Ringhiera"-

Künstler:Loredano Rizzotti (geb. 1947 in Mailand, Italien)Technik: Öl auf Leinwand / MalkartonMaße: 39 cm x 49 cm (Sichtmaß)Signatur: Unten links signiert und datiert: "75 / Rizzotti"Rahmung: Prunkrahmen mit hölzerner Passepartout-Leiste unter Lichtschutzverglasung1. Werktitel & Topographische EinordnungAufgrund des Entstehungsjahres 1975, der stilistischen Merkmale und der dokumentierten Sujets des Künstlers lässt sich die Arbeit zweifelsfrei der berühmten Werkphase der "Case di Ringhiera" (Geländerhäuser) bzw. denSeite 1historischen Stadtansichten der Mailänder Kanäle (Navigli) zuordnen. Ein treffender und kunsthistorisch stimmiger Titel für dieses Werk lautet:„Inverno sui Navigli“ (Winter an den Navigli / Casa di ringhiera sotto la neve)Das Bild zeigt eine charakteristische Hinterhof- und Kanalarchitektur Mailands im tiefen Winter. Im Vordergrund erstreckt sich eine von dichtem, schweren Schnee bedeckte Pergola oder ein hölzerner Unterstand, unter dem Wäsche oder Alltagsgegenstände zu erkennen sind. Dahinter erhebt sich die charakteristische Fassade eines Altbaus in warmen Ocker- und Erdtönen, flankiert von den für diese Region typischen, dunkelgrünen Fensterläden. Rechts im Bild fließen die Konturen in den Dunst des Kanals (Naviglio Grande) und einer Brückenbrüstung über, auf der schemenhaft Figuren staffageartig angedeutet sind.2. Ausführliche Beschreibung des MalduktusDer malerische Gestus (Duktus) von Loredano Rizzotti in diesem Werk aus dem Jahr 1975 ist zutiefst post- impressionistisch und von einer spürbaren, beinahe melancholischen Plastizität geprägt. Rizzotti arbeitet hier mit einem ausgeprägten, pastosen Farbauftrag (Impasto), der insbesondere in den Schneemassen auf den Dächern und dem Unterstand eine haptische Dreidimensionalität erzeugt. Der Schnee wird nicht als flache, weiße Masse wiedergegeben, sondern mit kräftigen, richtungsweisenden Pinselstrichen in Nuancen von Reinweiß, Elfenbein und kühlen Graublauen modelliert, wodurch das Spiel von Licht und Schatten im diffusen Winterlicht spürbar wird.Die Pinselführung im Bereich der Gebäude und des Himmels ist wesentlich freier, impressionistischer und nass-in- nass ausgeführt. Der Himmel wirkt durch die Überlagerung von Schiefergrau, Dunstblau und lichten Ockertönen bewegt und wolkenverhangen, was die feuchte, kalte Atmosphäre eines norditalienischen Wintertages perfekt transportiert. Die architektonischen Linien werden nicht grafisch streng gezogen, sondern chromatisch voneinander abgesetzt. Rizzotti verzichtet auf harte Konturen; stattdessen formen sich die Gebäude, Fensterläden und die Staffagen im rechten Hintergrund rein aus dem Fleck (Macchia) und der farblichen Dichte heraus. Der bewusste Kontrast zwischen den warmen, erdigen Tönen der Fassade und der kühlen Unwirtlichkeit des Schnees und Himmels erzeugt eine intime, beinahe poetische Stimmung von Stille und Isolation.3. Ausführliche Künstler-VitaLoredano Rizzotti wurde 1947 in Mailand geboren und gilt als einer der feinsinnigsten Chronisten des schwindenden, historischen Mailänder Stadtlebens. Seine künstlerische Identität ist untrennbar mit dem Viertel rund um den Naviglio Grande verbunden, wo er 1982 auch sein offizielles Atelier bezog.Besonderheit der Signatur: Die unten links befindliche Signatur zeigt die für Rizzottis Frühwerk charakteristische, kantige und stilisierte Schreibweise. Direkt darüber ist das Werk mit der zweistelligen Jahreszahl „75“ für das Entstehungsjahr 1975 versehen, was die kunsthistorische Relevanz als frühes, authentisches Zeugnis seiner Mailänder Schaffensperiode unterstreicht.Seite 2In seiner ersten, prägenden Schaffensphase – in die auch das vorliegende Gemälde von 1975 einzuordnen ist – widmete sich Rizzotti fast ausschließlich der Erfassung des traditionellen Mailands. Berühmt wurde er für seine Darstellungen der sogenannten „Case di ringhiera“ (Arbeiterhäuser mit umlaufenden Außengeländern), der typischen Innenhöfe, Tore und Balkone sowie der Poesie des alltäglichen Lebens abseits der modernen Metropole. Diese Arbeiten zeichnen sich durch ein tiefes sentimentales und nostalgisches Gespür aus und schufen ein eigenes ikonographisches Genre in der zeitgenössischen italienischen Malerei, das später vielfach nachgeahmt wurde.Im Laufe seiner Karriere entwickelte sich Rizzotti stilistisch und konzeptionell stetig weiter. Während er national und international große Anerkennung fand (unter anderem mit Einladungen zu bedeutenden Antiquitäten- und Kunstmessen wie der Mostra di Antiquariato Internazionale in Parma 2008/2010 oder Ausstellungen im renommierten Palazzo della Permanente in Mailand 2009 sowie Ausstellungen in den USA, wie in Seattle 2014), verlagerten sich seine Themen.Nach der Phase der "Geländer" folgten symbolische und metaphorische Zyklen:• I Portoni (Die Tore): Hierbei malte er geöffnete Hoftore – erst von außen nach innen blickend, später aus der schützenden Dunkelheit des Hofes hinaus in die gleißende, oft als chaotisch empfundene Außenwelt. Diese Werke reflektieren sein Bedürfnis nach Schutz, Ruhe und einer Flucht vor der Vulgarität der zeitgenössischen Moderne.• I Libri (Die Bücher) & Le Valigie (Die Koffer): Stillleben von alten, gestapelten Büchern, Koffern und Musikinstrumenten, die als feine, melancholische Kommentare zum existentiellen Unbehagen und zum gefühlten Kulturverfall der Gegenwart zu verstehen sind.Rizzottis Frühwerke aus den 1970er Jahren – insbesondere die raren, atmosphärischen Winter- und Kanalansichten wie das vorliegende Gemälde – sind auf dem Kunstmarkt heute besonders gesucht, da sie die dokumentarische Kraft des historischen Mailands mit der ungefilterten, frischen Malenergie des jungen Künstlers vereinen.

Regulärer Preis: 1.450,00 €*
Luigi Voltolina (geb. 1942 in Valona, tätig in Venedig)-"Momento"-Ölgemälde
Luigi Voltolina (geb. 1942 in Valona, tätig in Venedig)

Luigi Voltolina (geb. 1942 in Valona, tätig in Venedig)-"Momento"-Ölgemälde

Wer ist das Genie hinter diesem Meisterwerk?Sein Name ist Luigi Voltolina. Geboren 1942, gilt er heute als einer der profiliertesten und aufregendsten Vertreter der zeitgenössischen venezianischenNachkriegsmoderne. Ein Mann, dem die Kunst im Blut liegt.Ein Blick – und Sie sind gefangen.Schauen Sie sich dieses Gemälde einmal ganz genau an. Was Sie hier sehen, ist keine einfache Leinwand. Es ist ein emotionaler Zustand, eingefangen in einem geschlossenen Raum.Zwei Frauen. Eine intime, fast greifbare Melancholie. Der Künstler hat hier etwas geschafft, das nur den ganz Großen gelingt: Er balanciert die extreme räumliche Nähe dieser beiden Körper mit einer tiefen, emotionalen Distanz aus. Man spürt förmlich das Knistern in der Luft.Ein Fest für die Sinne: Farbe und LichtVoltolina spielt nicht einfach mit Farben, er dirigiert sie. Die hellen, zarten Hauttöne der Frauen verschmelzen perfekt mit den sanften Pastelltönen im Hintergrund. Ein kunstvolles, ornamentales Muster – wie ein edler Wandteppich oder ein feiner Spitzenschleier – gibt dem Raum Struktur.Preis auf Anfrage.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Norbert Graubner Künstlername BOMBOLO Ölgemälde Japanischer Mönch im Zen-Kloster Hosshin-ji,
Norbert Graubner-BOMBOLO-

Norbert Graubner Künstlername BOMBOLO Ölgemälde Japanischer Mönch im Zen-Kloster Hosshin-ji,

Norbert Graubner (geb. 1947), der unter dem Namen Bonbolo arbeitet, schuf dieses Porträt eines japanischen Mönchs aus dem Zen-Kloster Hosshin-ji in Obama-shi, Japan, in Öl auf Leinwand, 97 × 97 cm. Das Bild zeigt ein frontales Brustbildnis vor tiefgrünem Grund: ein glatzköpfiger Mönch mit breiten Wangenknochen und ruhigem, in sich gekehrtem Blick, gekleidet in ein schwarzes Gewand. Die Malweise ist klar und flächig, die Farben erdig-satt, das Gesicht mit präzisem Pinselstrich modelliert.Graubner führte ein außergewöhnliches Leben: Koch auf Schiffen der Holland America Line, Restaurantbesitzer in Frankfurt, dann der Bruch mit allem. 1991 hielt er sich im Kloster Hosshin-ji auf, 1996 kehrte er dorthin zurück. Diese Begegnungen mit dem Zen-Buddhismus prägten sein Werk nachhaltig. Das Gemälde ist unten rechts signiert.Preis auf Anfrage

Regulärer Preis: 4.400,00 €*
Nytorp Janne(1977)-Janne Nytorp(1977): Ölgemälde Triptychon „Windbreaker 1983“, „Courtship Journey“, „Beek-a-Boo“, 2007
Nytorp Janne(1977)-Janne Nytorp(1977)

Nytorp Janne(1977)-Janne Nytorp(1977): Ölgemälde Triptychon „Windbreaker 1983“, „Courtship Journey“, „Beek-a-Boo“, 2007

BeschreibungJanne Nytorp (1977, Finnland) präsentiert mit „Windbreaker 1983", „Courtship Journey" und „Beek-a- Boo" eine dreiteilige Bildfolge, je 122 × 122 cm Öl auf Leinwand, 2007. Nytorp studierte Malerei an der Finnischen Akademie der Schönen Künste und entwickelte eine Bildsprache, die urbane Alltagsszenen mit surrealen Elementen verbindet.Die drei Bilder entfalten einen narrativen Bogen über urbane Anonymität und die fragile Grenze zwischen Wirklichkeit und Imagination. Werke aus dieser Serie wurden 2008 auf der NordArt in Rendsburg verkauft und stammen aus einer Privatsammlung in Schleswig- Holstein.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)
PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)

PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)

Professor Christian Macketanz(1963)-HOCH OBEN- Öl auf Leinwand 160 x 160 cm, entstanden 1987/1988, Werkverzeichnis D/J.Das Gemälde gehört in die frühe Schaffensphase von Christian Macketanz und zeigt bereits wesentliche Merkmale seiner späteren Bildsprache. Zwei Figuren in Arbeitskleidung und gelben Schutzhelmen befinden sich auf einem Stahlträger in großer Höhe. Die Darstellung erinnert an industrielle Arbeitswelten, verzichtet jedoch auf jede konkrete narrative Festlegung. Die Szene wirkt zugleich alltäglich und rätselhaft. Kompositorisch wird das Bild von einem Kreuz aus horizontalen und vertikalen Trägern strukturiert. Die Figuren sitzen beziehungsweise hocken an den Schnittpunkten dieser Konstruktion. Dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen Stabilität und Unsicherheit. Der große freie Raum im unteren Bildfeld verstärkt die Wirkung der Höhe und erzeugt eine psychologische Tiefe, obwohl die räumliche Ausarbeitung bewusst reduziert bleibt. Besonders charakteristisch ist die Körpersprache. Macketanz interessiert weniger die individuelle Identität als die emotionale Situation. Die linke Figur erscheint nachdenklich und in sich gekehrt, während die rechte Figur eine lauschende Haltung einnimmt. Beide Figuren kommunizieren nicht direkt miteinander, stehen aber dennoch in einer stillen Beziehung. Dieses Spiel aus Nähe und Distanz ist ein zentrales Motiv im Werk des Künstlers. Die Farbigkeit wird von kühlen Blau- und Grautönen dominiert. Die gelben Helme setzen starke Akzente und lenken den Blick auf die Köpfe als Träger psychologischer Bedeutung. Der warme, leicht orangefarbene Bereich im unteren Bildteil kontrastiert die kühle Gesamtstimmung und verleiht dem Werk eine unterschwellige emotionale Spannung. Stilistisch bewegt sich das Gemälde zwischen figurativer Malerei, poetischem Realismus und einer eigenständigen Form der Gegenständlichkeit. Die Figuren besitzen eine leicht entrückte Wirkung. Sie erscheinen wie Schauspieler einer inneren Handlung. Diese Offenheit der Interpretation gehört zu den wichtigsten Qualitäten der Malerei von Macketanz. Kunsthistorisch steht das Werk in der Tradition einer figurativen Malerei, die sich weder dem expressiven Gestus der 1980er Jahre noch einer rein erzählerischen Illustration verpflichtet. Bereits hier zeigt sich die spätere Konzentration des Künstlers auf Mimik, Gestik und die psychologischen Beziehungen zwischen Menschen.Christian Macketanz wurde 1963 in Eutin (Schleswig-Holstein) geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1983 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei der bedeutenden Malerin Maria Lassnig. Die Wiener Jahre prägten seine künstlerische Entwicklung nachhaltig. Bis 1994 lebte und arbeitete Macketanz in Wien. Anschließend führte ihn ein Stipendienaufenthalt nach Rom, wo er bis 2001 tätig war. Die italienische Kunsttradition und die intensive Auseinandersetzung mit der europäischen Malerei erweiterten seinen künstlerischen Horizont erheblich. Von 2001 bis 2010 lebte und arbeitete er in Berlin. 2010 wurde er als Professor für Malerei an die Hochschule für Bildende Künste Dresden berufen. Seitdem zählt er zu den wichtigen Vertretern der zeitgenössischen figurativen Malerei im deutschsprachigen Raum. 2022 wurde er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Seine Werke wurden in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern ausgestellt. Zahlreiche Ausstellungskataloge und Monografien dokumentieren sein Werk.Die frühen Arbeiten der 1980er Jahre entstanden in einem Umfeld, das von den Debatten um Neue Wilde, expressive Malerei und figurative Erneuerung geprägt war. Macketanz entwickelte jedoch früh eine eigenständige Position. Statt auf spektakuläre Gestik setzte er auf stille psychologische Situationen. In den 1990er Jahren rückte die menschliche Figur zunehmend in den Mittelpunkt. Die Bildräume wurden reduziert, während Körpersprache und Mimik immer wichtiger wurden. Seine Figuren erscheinen häufig isoliert, nachdenklich oder in rätselhaften Beziehungen zueinander. Während der Jahre in Rom vertiefte sich seine Beschäftigung mit klassischer europäischer Malerei. Die Werke gewannen an Konzentration und formaler Klarheit. Nach dem Umzug nach Berlin entwickelte er seine unverwechselbare Bildsprache weiter. Heute gilt Christian Macketanz als bedeutender Vertreter einer poetisch-figurativen Malerei. Seine Werke zeichnen sich durch psychologische Tiefe, subtile Erzählformen und eine bewusst zurückhaltende malerische Sprache aus. Die Konzentration auf Gesten, Blicke und zwischenmenschliche Beziehungen macht sein Werk innerhalb der zeitgenössischen Malerei unverwechselbar.Preis auf Anfrage.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Absprung, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Absprung, signiert

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Absprung" in Öl auf Leinwand, 90 × 80 cm. Das Bild zeigt eine maskierte oder clownartige Figur in leuchtendem Rosa-Rot, die mit ausgebreiteten Armen vor einem nachtblauen Hintergrund steht – in einem Moment zwischen Absprung und Flug. Die Figur trägt eine Maske mit ausgeprägten Zügen und einem Strahlenkranz auf dem Kopf. Der Pinselduktus ist expressiv und schnell.Dieses Werk zeigt Gerken in seiner figurativen Phase, weit entfernt von den atmosphärischen Landschaften, die er als sein Hauptthema bezeichnete. Die Figur hat etwas Theatralisches und Befreites, was mit Gerkens eigenem Anspruch übereinstimmt: Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen. Das Gemälde ist unten rechts betitelt und signiert.

Regulärer Preis: 5.500,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Hochzeitsgemälde des Künstlerehepaares
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Hochzeitsgemälde des Künstlerehepaares

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Hochzeitsporträt in Öl auf Leinwand, 90 × 110 cm. Das Bild zeigt ein Paar in Brautkleidung: eine Frau mit Blumenkranz im Haar und weißem Kleid, ein Mann mit Brille und dunklem Anzug. Beide blicken direkt in den Betrachter. Der Hintergrund ist malerisch-unruhig in Grün und Blau gehalten. Der Malstil ist spontan und direkt, ohne akademische Glätte.Das Werk hat einen persönlichen Charakter als Zeugnis des Künstlers über das eigene Leben. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und stellte von New York bis Hamburg aus. Das Gemälde ist signiert.

Regulärer Preis: 3.900,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Mückelsee, nackig, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Mückelsee, nackig, signiert

Sancho M. Gerken (1953-2009) malte Mueckelsee Nackig in Oel auf Leinwand, 90 x 80 cm. Das Bild zeigt eine liegende Aktfigur in expressiver, farbkraeftiger Malweise. Die Komposition arbeitet mit kraeftigen Farbkontrasten in Blau, Gelb und Rot auf dunklem Grund. Die Figur ist in wenige, energische Zuege aufgeloest. Das Gemaelde ist oben links betitelt und oben rechts signiert.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren, studierte an der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie und stellte in Berlin, Hamburg, Frankfurt und New York aus. Das Werk befindet sich in einem Rahmen.

Regulärer Preis: 12.800,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Nach Vincent mit abgeschnittenem Ohr, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Nach Vincent mit abgeschnittenem Ohr, signiert

Sancho M. Gerken (1953-2009) malte dieses Werk nach Vincent van Goghs beruehmstem Selbstportrait mit dem abgeschnittenen Ohr, in Oel auf Leinwand, 100 x 80 cm. Das Bild zeigt einen Kopf auf rotem Grund: das Gesicht mit Verbandtuch, eine Pfeife im Mund, in kraeftigen Farben und breitem Pinselduktus. Im unteren Bildrand ist handschriftlich betitelt, unten rechts signiert Gerken.Das Bild ist eine direkte Auseinandersetzung mit van Gogh, nicht als Kopie, sondern als malerischer Dialog. Gerkens expressive Bildsprache ueberlagert das ikonische Motiv und setzt es neu. Gerken studierte in Mainz und stellte national und international aus.

Regulärer Preis: 4.500,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Porträt 1988 in Öl auf Leinwand, 69 × 69 cm. Das quadratische Bildformat zeigt das Gesicht einer jungen Frau in Nahaufnahme. Die Malweise ist weich und direkt: das Gesicht in hellen Gelb-, Grün- und Rosétönen, die Augen offen und nach oben gerichtet, der Hintergrund in ähnlicher Farbigkeit. Der Blick der Dargestellten ist intensiv.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren und 2009 in Weilerbach gestorben, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie in Wakendorf und später in Weilerbach und stellte in Galerien in Berlin, Frankfurt, Hamburg, New York und Düsseldorf aus. Das Werk ist unten rechts signiert und datiert.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Selbstporträt, signiert datiert, 1980er Jahre
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Selbstporträt, signiert datiert, 1980er Jahre

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Selbstportrait 1982 in Öl auf Leinwand, 100 × 80 cm. Das Bild zeigt ein stark expressives Gesicht in extremer Nahsicht: Große, von runden Brillengläsern gerahmte Augen dominieren die Bildfläche vor einem tiefblauen Grund. Breit aufgetragene, ineinanderlaufende Farben in Weiß, Blau, Grün, Gelb und Rot modellieren die Züge, ohne sie akademisch zu glätten. Die Datierung unten rechts lautet 21.11.82.Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bereits 1980 begann er auszustellen, zunächst in Deutschland, dann in New York und anderen europäischen Städten. Sein Atelier in Wakendorf wurde zum Zentrum wiederholter Ausstellungen und Werkschauen. Er starb 2009 in Weilerbach.Das Selbstportrait aus dem Jahr 1982 entstand in einer Phase früher künstlerischer Verdichtung und gehört zu den charakteristischen Arbeiten dieses Malers.

Regulärer Preis: 4.400,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Universum, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Universum, signiert

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Universum" in Öl auf Leinwand, 120 × 80 cm. Das Bild zeigt eine kosmische oder atmosphärische Landschaft: Ein dunkles Blau dominiert den oberen Bildrand, darunter öffnet sich ein schwarz-grauer Mittelraum mit weißen Lichtpunkten und einer diagonal verlaufenden rötlich-weißen Lichtspur, die an eine Galaxie oder einen Lichtschweif erinnert. Die Komposition ist horizontal, der Pinselduktus zart und lasierend.Gerken beschrieb seinen thematischen Fokus selbst als atmosphärische Landschaft: Wolkenland, Horizonte, der Übergang von Erde und Himmel. Das Bild ist unten rechts betitelt und unten links signiert. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte in Mainz und unterhielt seine eigene Atelier-Galerie. Er stellte in Berlin, Frankfurt, Hamburg und New York aus.

Regulärer Preis: 6.600,00 €*