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Gegenwart

Zeitgenössische Malerei norddeutscher Prägung

Kunst hört nicht bei den Altmeistern auf. Zeitgenössische Malerei vom Porträt bis zum Bauerngarten, signiert und datiert, von Künstlern wie Sancho M. Gerken, bieten wir Ihnen zum Kauf. Für Ihre Sammlung, in Gelting nahe Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Zeitgenössische Malerei norddeutscher Prägung

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Zeitgenössische Malerei

Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995
Bruno Christ (Brunoch)

Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995

Bruno Christ (Brunoch), 1923 in Stettin geboren, lebt und malt in Angeln und Umgebung in Schleswig-Holstein. Das vorliegende Ölgemälde, ca. 33 × 25 cm, entstand 1995 und ist signiert mit „Brunoch 95". Es zeigt einen gepflegten Hausgarten mit Backsteinmauer, blühendem Kletterrosenstrauch, einem geöffneten weißen Sprossenfenster und einem reich bepflanzten Vordergarten mit Stauden und Sträuchern in Rot, Rosa und Grün.Brunoch malt naturalistisch, mit Vorliebe Landschaften und Stadtansichten aus Schleswig-Holstein und Flensburg. Der Malstil ist ruhig und detailfreudig; das Licht dieses Gartenbildes ist weich und nordisch. Seine Werke waren auf mehreren Ausstellungen zu sehen, darunter der Galerie „Bilder im Hof" 1994 und 1998. Der abgebildete Rahmen wird als Zugabe mitgeliefert. Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.

Regulärer Preis: 590,00 €*
PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)
PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)

PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)

Professor Christian Macketanz(1963) Öl auf Leinwand 160 x 160 cm, entstanden 1987/1988, Werkverzeichnis D/J.Das Gemälde gehört in die frühe Schaffensphase von Christian Macketanz und zeigt bereits wesentliche Merkmale seiner späteren Bildsprache. Zwei Figuren in Arbeitskleidung und gelben Schutzhelmen befinden sich auf einem Stahlträger in großer Höhe. Die Darstellung erinnert an industrielle Arbeitswelten, verzichtet jedoch auf jede konkrete narrative Festlegung. Die Szene wirkt zugleich alltäglich und rätselhaft. Kompositorisch wird das Bild von einem Kreuz aus horizontalen und vertikalen Trägern strukturiert. Die Figuren sitzen beziehungsweise hocken an den Schnittpunkten dieser Konstruktion. Dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen Stabilität und Unsicherheit. Der große freie Raum im unteren Bildfeld verstärkt die Wirkung der Höhe und erzeugt eine psychologische Tiefe, obwohl die räumliche Ausarbeitung bewusst reduziert bleibt. Besonders charakteristisch ist die Körpersprache. Macketanz interessiert weniger die individuelle Identität als die emotionale Situation. Die linke Figur erscheint nachdenklich und in sich gekehrt, während die rechte Figur eine lauschende Haltung einnimmt. Beide Figuren kommunizieren nicht direkt miteinander, stehen aber dennoch in einer stillen Beziehung. Dieses Spiel aus Nähe und Distanz ist ein zentrales Motiv im Werk des Künstlers. Die Farbigkeit wird von kühlen Blau- und Grautönen dominiert. Die gelben Helme setzen starke Akzente und lenken den Blick auf die Köpfe als Träger psychologischer Bedeutung. Der warme, leicht orangefarbene Bereich im unteren Bildteil kontrastiert die kühle Gesamtstimmung und verleiht dem Werk eine unterschwellige emotionale Spannung. Stilistisch bewegt sich das Gemälde zwischen figurativer Malerei, poetischem Realismus und einer eigenständigen Form der Gegenständlichkeit. Die Figuren besitzen eine leicht entrückte Wirkung. Sie erscheinen wie Schauspieler einer inneren Handlung. Diese Offenheit der Interpretation gehört zu den wichtigsten Qualitäten der Malerei von Macketanz. Kunsthistorisch steht das Werk in der Tradition einer figurativen Malerei, die sich weder dem expressiven Gestus der 1980er Jahre noch einer rein erzählerischen Illustration verpflichtet. Bereits hier zeigt sich die spätere Konzentration des Künstlers auf Mimik, Gestik und die psychologischen Beziehungen zwischen Menschen.Christian Macketanz wurde 1963 in Eutin (Schleswig-Holstein) geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1983 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei der bedeutenden Malerin Maria Lassnig. Die Wiener Jahre prägten seine künstlerische Entwicklung nachhaltig. Bis 1994 lebte und arbeitete Macketanz in Wien. Anschließend führte ihn ein Stipendienaufenthalt nach Rom, wo er bis 2001 tätig war. Die italienische Kunsttradition und die intensive Auseinandersetzung mit der europäischen Malerei erweiterten seinen künstlerischen Horizont erheblich. Von 2001 bis 2010 lebte und arbeitete er in Berlin. 2010 wurde er als Professor für Malerei an die Hochschule für Bildende Künste Dresden berufen. Seitdem zählt er zu den wichtigen Vertretern der zeitgenössischen figurativen Malerei im deutschsprachigen Raum. 2022 wurde er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Seine Werke wurden in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern ausgestellt. Zahlreiche Ausstellungskataloge und Monografien dokumentieren sein Werk.Die frühen Arbeiten der 1980er Jahre entstanden in einem Umfeld, das von den Debatten um Neue Wilde, expressive Malerei und figurative Erneuerung geprägt war. Macketanz entwickelte jedoch früh eine eigenständige Position. Statt auf spektakuläre Gestik setzte er auf stille psychologische Situationen. In den 1990er Jahren rückte die menschliche Figur zunehmend in den Mittelpunkt. Die Bildräume wurden reduziert, während Körpersprache und Mimik immer wichtiger wurden. Seine Figuren erscheinen häufig isoliert, nachdenklich oder in rätselhaften Beziehungen zueinander. Während der Jahre in Rom vertiefte sich seine Beschäftigung mit klassischer europäischer Malerei. Die Werke gewannen an Konzentration und formaler Klarheit. Nach dem Umzug nach Berlin entwickelte er seine unverwechselbare Bildsprache weiter. Heute gilt Christian Macketanz als bedeutender Vertreter einer poetisch-figurativen Malerei. Seine Werke zeichnen sich durch psychologische Tiefe, subtile Erzählformen und eine bewusst zurückhaltende malerische Sprache aus. Die Konzentration auf Gesten, Blicke und zwischenmenschliche Beziehungen macht sein Werk innerhalb der zeitgenössischen Malerei unverwechselbar.Preis auf Anfrage.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Absprung, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Absprung, signiert

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Absprung" in Öl auf Leinwand, 90 × 80 cm. Das Bild zeigt eine maskierte oder clownartige Figur in leuchtendem Rosa-Rot, die mit ausgebreiteten Armen vor einem nachtblauen Hintergrund steht – in einem Moment zwischen Absprung und Flug. Die Figur trägt eine Maske mit ausgeprägten Zügen und einem Strahlenkranz auf dem Kopf. Der Pinselduktus ist expressiv und schnell.Dieses Werk zeigt Gerken in seiner figurativen Phase, weit entfernt von den atmosphärischen Landschaften, die er als sein Hauptthema bezeichnete. Die Figur hat etwas Theatralisches und Befreites, was mit Gerkens eigenem Anspruch übereinstimmt: Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen. Das Gemälde ist unten rechts betitelt und signiert.

Regulärer Preis: 5.500,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Hochzeitsgemälde des Künstlerehepaares
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Hochzeitsgemälde des Künstlerehepaares

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Hochzeitsporträt in Öl auf Leinwand, 90 × 110 cm. Das Bild zeigt ein Paar in Brautkleidung: eine Frau mit Blumenkranz im Haar und weißem Kleid, ein Mann mit Brille und dunklem Anzug. Beide blicken direkt in den Betrachter. Der Hintergrund ist malerisch-unruhig in Grün und Blau gehalten. Der Malstil ist spontan und direkt, ohne akademische Glätte.Das Werk hat einen persönlichen Charakter als Zeugnis des Künstlers über das eigene Leben. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und stellte von New York bis Hamburg aus. Das Gemälde ist signiert.

Regulärer Preis: 3.900,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Mückelsee, nackig, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Mückelsee, nackig, signiert

Sancho M. Gerken (1953-2009) malte Mueckelsee Nackig in Oel auf Leinwand, 90 x 80 cm. Das Bild zeigt eine liegende Aktfigur in expressiver, farbkraeftiger Malweise. Die Komposition arbeitet mit kraeftigen Farbkontrasten in Blau, Gelb und Rot auf dunklem Grund. Die Figur ist in wenige, energische Zuege aufgeloest. Das Gemaelde ist oben links betitelt und oben rechts signiert.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren, studierte an der Johannes Gutenberg-Universitaet Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie und stellte in Berlin, Hamburg, Frankfurt und New York aus. Das Werk befindet sich in einem Rahmen.

Regulärer Preis: 12.800,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Nach Vincent mit abgeschnittenem Ohr, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Nach Vincent mit abgeschnittenem Ohr, signiert

Sancho M. Gerken (1953-2009) malte dieses Werk nach Vincent van Goghs beruehmstem Selbstportrait mit dem abgeschnittenen Ohr, in Oel auf Leinwand, 100 x 80 cm. Das Bild zeigt einen Kopf auf rotem Grund: das Gesicht mit Verbandtuch, eine Pfeife im Mund, in kraeftigen Farben und breitem Pinselduktus. Im unteren Bildrand ist handschriftlich betitelt, unten rechts signiert Gerken.Das Bild ist eine direkte Auseinandersetzung mit van Gogh, nicht als Kopie, sondern als malerischer Dialog. Gerkens expressive Bildsprache ueberlagert das ikonische Motiv und setzt es neu. Gerken studierte in Mainz und stellte national und international aus.

Regulärer Preis: 4.500,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Porträt 1988 in Öl auf Leinwand, 69 × 69 cm. Das quadratische Bildformat zeigt das Gesicht einer jungen Frau in Nahaufnahme. Die Malweise ist weich und direkt: das Gesicht in hellen Gelb-, Grün- und Rosétönen, die Augen offen und nach oben gerichtet, der Hintergrund in ähnlicher Farbigkeit. Der Blick der Dargestellten ist intensiv.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren und 2009 in Weilerbach gestorben, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie in Wakendorf und später in Weilerbach und stellte in Galerien in Berlin, Frankfurt, Hamburg, New York und Düsseldorf aus. Das Werk ist unten rechts signiert und datiert.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Selbstporträt, signiert datiert, 1980er Jahre
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Selbstporträt, signiert datiert, 1980er Jahre

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Selbstportrait 1982 in Öl auf Leinwand, 100 × 80 cm. Das Bild zeigt ein stark expressives Gesicht in extremer Nahsicht: Große, von runden Brillengläsern gerahmte Augen dominieren die Bildfläche vor einem tiefblauen Grund. Breit aufgetragene, ineinanderlaufende Farben in Weiß, Blau, Grün, Gelb und Rot modellieren die Züge, ohne sie akademisch zu glätten. Die Datierung unten rechts lautet 21.11.82.Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bereits 1980 begann er auszustellen, zunächst in Deutschland, dann in New York und anderen europäischen Städten. Sein Atelier in Wakendorf wurde zum Zentrum wiederholter Ausstellungen und Werkschauen. Er starb 2009 in Weilerbach.Das Selbstportrait aus dem Jahr 1982 entstand in einer Phase früher künstlerischer Verdichtung und gehört zu den charakteristischen Arbeiten dieses Malers.

Regulärer Preis: 4.400,00 €*
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Universum, signiert
Sancho M. Gerken

Sancho M. Gerken: Ölgemälde Universum, signiert

Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Universum" in Öl auf Leinwand, 120 × 80 cm. Das Bild zeigt eine kosmische oder atmosphärische Landschaft: Ein dunkles Blau dominiert den oberen Bildrand, darunter öffnet sich ein schwarz-grauer Mittelraum mit weißen Lichtpunkten und einer diagonal verlaufenden rötlich-weißen Lichtspur, die an eine Galaxie oder einen Lichtschweif erinnert. Die Komposition ist horizontal, der Pinselduktus zart und lasierend.Gerken beschrieb seinen thematischen Fokus selbst als atmosphärische Landschaft: Wolkenland, Horizonte, der Übergang von Erde und Himmel. Das Bild ist unten rechts betitelt und unten links signiert. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte in Mainz und unterhielt seine eigene Atelier-Galerie. Er stellte in Berlin, Frankfurt, Hamburg und New York aus.

Regulärer Preis: 6.600,00 €*