Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Unsere neue Online-Galerie ist da - Jetzt durchstöbern!
Tiermalerei

Tiermalerei & Tierdarstellungen

In der Tiermalerei steckt mehr Beobachtung als in mancher Landschaft. Hähne, Pferde, Kühe und Exoten vom 19. Jahrhundert bis zur Moderne, signiert und zugeschrieben, erhalten Sie bei uns. In Gelting, wenige Minuten von Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Tiermalerei & Tierdarstellungen

Produkte filtern

Tiere

Albert Petersen: Ölgemälde Pferde auf der Sommerweide, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Albert Petersen

Albert Petersen: Ölgemälde Pferde auf der Sommerweide, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Albert Petersen (1875–1950) gehört zu den norddeutsch-dänischen Landschafts- und Tiermalern, deren Werk im Grenzraum zwischen Schleswig-Holstein und Jütland zwischen Naturalismus und beginnender Moderne vermittelt. Die Pferde- und Weidemotive bilden einen Schwerpunkt seines reifen Schaffens und stehen in der Tradition der dänischen Schule des späten 19. Jahrhunderts mit ihrer besonderen Aufmerksamkeit für Licht, Atmosphäre und ländliche Geographie.„Pferde auf der Sommerweide“, Öl auf Leinwand. Auf der weiten, sanft ansteigenden Wiese stehen im Vordergrund zwei braune Pferde dicht beieinander, dahinter ein dunkles und ein helleres Tier, am rechten Bildrand grast ein weiteres. Die Weide wird von einem schlichten Lattenzaun durchzogen, hinter dem sich der Blick auf eine Förde mit verstreuten Höfen, abgeernteten Feldern und einer flachen Hügelkette öffnet. Der hochstehende Wolkenhimmel taucht die Szene in das klare, kühle Sommerlicht der Ostseeküste.Die maltechnische Sicherheit in der Wiedergabe der Pferdeanatomie, das ruhige Kolorit und die typische Weite des Horizonts verweisen auf Petersens reife Schaffensphase. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung). Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 1.200,00 €*
Carl Tønder: Ölgemälde Kühe im Schlagwetter, signiert datiert 1919, Realismus
Carl Tønder

Carl Tønder: Ölgemälde Kühe im Schlagwetter, signiert datiert 1919, Realismus

Carl Tønder (1884–1956) malte dieses Gemälde 1919 nach einem Sommergewitter. Drei Kühe stehen am schlammigen Ufer eines Tümpels im Vordergrund, die nassen Flanken reflektieren das aufbrechende Licht. Ein einzelner mächtiger Baum mit grauem Stamm steht in der Bildmitte; rechts öffnet sich der Blick zu einem Getreidefeld und Hofgebäuden unter ziehendem Sturmhimmel. Das warme Aufklaren rechts kontrastiert mit den dunklen Wolken links. Unten rechts signiert "C. Tønder" und datiert 1919.Tønder war ein in Sønderjylland tätiger Landschafts- und Tiermaler, dessen bevorzugte Sujets Marschlandschaften, Weiden und Tiere nach Wetterwechseln waren. Öl auf Leinwand, Bildmaß ca. 105 cm × 70 cm. Guter, hängefertiger Zustand mit festem Leinwandträger. Breiter schwarz gefasster Profilleistenrahmen mit vergoldeter Innenleiste.

Regulärer Preis: 2.200,00 €*
Eduard Götzelmann: Ölgemälde An der Tränke, signiert, Wien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Eduard Götzelmann

Eduard Götzelmann: Ölgemälde An der Tränke, signiert, Wien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Eduard Götzelmann (1830 Wien – 1903 Wien) studierte an der Akademie der bildenden Künste in München und war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der gefragten Wiener Tier- und Genremaler. Seine Pferde- und Viehszenen, häufig aus den Kronländern der Habsburgermonarchie, waren regelmäßiger Bestandteil der österreichischen und internationalen Kunstausstellungen seiner Zeit. Heinrich Fuchs führt ihn in seinem Standardwerk „Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts“, Wien 1975.Das Gemälde „An der Tränke“ in Öl auf Leinwand, 104 × 66 cm ohne Rahmen, zeigt eine norddeutsch anmutende Sommerweide mit einer Herde Rinder. Im Vordergrund säumen mehrere Tiere ein flaches Wasserbecken, in dem sich der Wolkenhimmel spiegelt. Braune, rotbraune und gefleckte Kühe stehen zum Trinken, eine helle Kuh ruht im Gras, rechts setzen lichte Birken einen vertikalen Akzent. Im Mittelgrund grast eine weitere Gruppe, die Landschaft öffnet sich nach links in eine weite Ebene unter ziehenden Wolken.Die malerische Behandlung der Felle, das genaue Beobachten der Tieranatomie und die Atmosphäre des wechselnden Lichts sind kennzeichnend für Götzelmanns reife Schaffensphase. Das Gemälde ist unten links signiert. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 4.500,00 €*
Friedrich Schaper: Ölgemälde Rotbunte Kühe auf der Weide, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Friedrich Schaper

Friedrich Schaper: Ölgemälde Rotbunte Kühe auf der Weide, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Friedrich Schaper (1869 Braunschweig – 1956 Hamburg) erlernte zunächst das Dekorationsmalen in Hamburg, studierte dann an der Berliner Akademie bei J. Scheurenberg und W. Friedrich und kehrte 1894 nach Hamburg zurück. 1897 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Hamburgischen Künstlerclubs, 1901 trat er der Berliner Secession bei. Ab 1911 lehrte er Malerei, ab 1925 an der Hamburger Kunstgewerbeschule, wo er 1949 zum Professor ernannt wurde. Seine Werke befinden sich in der Hamburger Kunsthalle, im Altonaer Museum sowie in den Museen von Husum und Flensburg.Das Gemälde zeigt zwei rotbunte Kühe auf einer grünen Weide in Öl auf Bristolkarton, 48 × 42 cm ohne Rahmen, unten links signiert. Eine Kuh liegt quer im Vordergrund, eine zweite steht etwas abgewandt dahinter. Der Pinselstrich ist schnell und sicher, die Farbgebung frisch und direkt.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Hans Schröder: Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre
Hans Schröder

Hans Schröder: Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre

Hans Schröder (1930–2010) schuf diese Tierplastik 1977 in Reinbronze als Vollguss. Der Elefant steht in einer kraftvollen, vorwärtsgerichteten Bewegung: der Rüssel ist hoch erhoben, ein Vorderbein angehoben, der Körper in leichter Schrägstellung. Die Oberfläche ist stark strukturiert und von der Hand des Modelleurs geprägt, mit einer dunklen, braungrün patinierten Bronzehaut. Länge 34 cm, Höhe 28 cm, Tiefe 12 cm, Gewicht 3,1 kg. Signiert.Schröder absolvierte 1950 seine Gesellenprüfung als Goldschmied, studierte 1952 an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete 1953 im Atelier Cartier, Paris, mit Abendkursen an der Académie La Grande Chaumière. Er erhielt 1982 den Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert. Werke von ihm stehen im öffentlichen Raum in Saarlouis, Saarbrücken und Völklingen; eine seiner Elefantenskulpturen befindet sich im Zoologischen Garten Saarbrücken.

Regulärer Preis: 3.600,00 €*
Heinrich Susemihl: Ölgemälde Kamel, zugeschrieben, um 1915
Heinrich Susemihl

Heinrich Susemihl: Ölgemälde Kamel, zugeschrieben, um 1915

Heinrich Susemihl (1862–?) ist als Künstler im Zusammenhang mit Deutsch-Südwest-Afrika um 1915 überliefert. Das Gemälde zeigt einen Dromedar in der Seitenansicht vor einem klaren blauen Himmel und sandigem Boden. Das Tier ist anatomisch präzise erfasst, der Pinselstrich souverän und locker. Die Farbpalette bleibt auf Sandtöne und das kräftige Blau des Himmels beschränkt.Öl auf Leinwand, auf Sperrholz aufgezogen, 46 × 36 cm ohne Rahmen. Das Werk wurde der originalen Künstlermappe entnommen. Die Zuordnung an Susemihl basiert auf dieser Provenienz. Unten links signiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 1.125,00 €*
HENRI ARTHUR BONNEFOY (1839-1917)-HAUPTWERK-Les Poules – Scène de basse-cour-
Henri-Arthur Bonnefoy

HENRI ARTHUR BONNEFOY (1839-1917)-HAUPTWERK-Les Poules – Scène de basse-cour-

Henri-Arthur Bonnefoy (1839–1917) stellte zwischen 1877 und 1904 ohne eine einzige Unterbrechung im Pariser Salon aus. Der Salon war in dieser Epoche das einzige Urteil, das zählte, und Bonnefoy bestand es über fast drei Jahrzehnte. Seine Werke hängen in den Museen von Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans und Toulouse sowie im Louvre. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand, 113 × 93 cm ohne Rahmen, zeigt einen prächtigen Hahn im Vordergrund einer sommerlichen Landschaft, im Hintergrund eine liegende Henne und ein weit ausladendes Feld mit Wiesenblumen. Auf dem Boden liegt eine Malerpalette, was dem Bild einen selbstreferenziellen Charakter verleiht.Bonnefoys Leben bewegte sich zwischen Extremen. Nach dem Krieg 1870/71 diente er in Algerien, und die Bildwelt des Maghreb ist in seinem frühen Werk ablesbar. Später wandte er sich den friedlichen Landschaften des Artois zu, die er mit einer Beobachtungsgenauigkeit festhielt, die aus jahrzehntelanger Arbeit kommt. Das Gemälde ist unten rechts signiert und stammt aus einer Privatsammlung.  Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917)HAUPTWERKLes Poules – Scène de basse-courWerkbeschreibungDas Gemälde stellt eine monumentale Darstellung eines stolzen Hahnes in ländlicher Umgebung dar und gehört innerhalb des bekannten Œuvres des französischen Malers Henri Arthur Bonnefoy zu den großformatigen, repräsentativen Arbeiten seines reifen Schaffens. Die Komposition verbindet Tiermalerei, Landschaftselemente und eine subtile Atelier-Anspielung in Form einer geöffneten Malkiste mit Palette und Farben. Im Zentrum des Bildes steht der Hahn, der mit erhobenem Kopf und aufgerichteter Körperhaltung als dominierende Figur erscheint. Sein Gefieder entfaltet sich in einem reichen Spektrum aus tiefen Schwarz- und Brauntönen, durchsetzt mit irisierenden Reflexen und warmen Kupfernuancen. Die Komposition wird durch eine Henne ergänzt, die sich im Vordergrund dem Boden zuwendet, sowie eine weitere Figur im mittleren Bildraum. Die Umgebung ist von üppiger Vegetation geprägt, deren locker gesetzte Gräser, Wildblumen und Blattstrukturen einen atmosphärischen Übergang zur offenen Landschaft bilden. Der Himmel erscheint hell und leicht verschleiert, wodurch die Figuren plastisch hervortreten und zugleich in eine sommerliche Stimmung eingebettet werden.Analyse des MalduktusDie Malweise des Künstlers offenbart eine souveräne Beherrschung der akademischen Ateliertechnik des späten 19. Jahrhunderts. Der Malduktus bewegt sich zwischen präziser Detailarbeit und freierer, atmosphärischer Pinselführung. Das Gefieder des Hahnes ist mit feinen, rhythmisch gesetzten Pinselzügen aufgebaut. Lasierende Farbschichten vertiefen die dunklen Partien, während hellere Akzente plastische Lichteffekte erzeugen. Besonders im Halsgefieder treten rötliche und goldene Reflexe hervor. Der Hintergrund ist freier behandelt. Vegetation entsteht aus lockeren Pinselbewegungen, wodurch eine lebendige Oberflächenstruktur entsteht. Am Boden treten pastose Farbpartien auf, die eine materielle Wirkung erzeugen und die malerische Qualität der Oberfläche betonen.Biographie des KünstlersHenri Arthur Bonnefoy wurde 1839 in Frankreich geboren und entwickelte sich zu einem Vertreter der französischen Salonmalerei des 19. Jahrhunderts. Zwischen 1877 und 1904 stellte er regelmäßig im Pariser Salon aus. Während der politischen Umbrüche um den Deutsch-Französischen Krieg hielt er sich zeitweise in Algerien auf, was Einfluss auf einige frühe Motive hatte. Später widmete er sich verstärkt Landschaften und ländlichen Szenen Nordfrankreichs sowie der Provence. Werke des Künstlers befinden sich heute in verschiedenen französischen Museen, darunter Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans und Toulouse. Zeichnungen sind zudem in Pariser Sammlungen dokumentiert. Pariser Salon und Vergleichswerke Zu den dokumentierten Salonwerken Bonnefoys gehört ein Geflügelmotiv mit dem Titel „Les Poules“. Dieses Thema steht in enger Beziehung zu dem hier vorliegenden Gemälde. Darstellungen von Hühnern und Bauernhofszenen gehören zu den wiederkehrenden Bildthemen des Künstlers. Mehrere bekannte Werke zeigen ähnliche Kompositionsprinzipien mit dominanter Tierfigur im Vordergrund und ländlicher Landschaft im Hintergrund.Kunsthistorische EinordnungDas Gemälde gehört zur Tradition der französischen animalistischen Salonmalerei. Naturalistische Tierdarstellung, sorgfältige akademische Zeichnung und dekorative Kompositionsweise verbinden sich zu einer charakteristischen Bildsprache. Das großzügige Format sowie die sorgfältige Ausarbeitung der Hauptfigur sprechen für eine besonders ambitionierte Arbeit aus dem reifen Schaffen des Künstlers.Henri Arthur Bonnefoy – Salon de Paris 1874 (Zusammenfassung) Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917) war ein französischer Tier- und Landschaftsmaler, der regelmäßig im offiziellen Pariser Salon ausstellte. Der Salon de Paris war im 19. Jahrhundert die wichtigste staatliche Kunstausstellung Frankreichs und galt als zentrale Plattform für die Anerkennung von Künstlern innerhalb des akademischen Kunstsystems. Im offiziellen Ausstellungskatalog des Salon de Paris 1874 ist der Künstler unter dem Namen Henry Bonnefoy aufgeführt. Als Geburtsort wird Boulogne■sur■Mer (Pas■de■Calais) genannt; als Lehrer wird der bedeutende Historienmaler Léon Cogniet angegeben. Der Katalog nennt drei ausgestellte Werke: 209 — La herse; environs de Boulogne■sur■Mer 210 — Saint■Cassien, l’hiver (Alpes■Maritimes) 211 — Les poules du voisin Der Titel „Les poules du voisin“ („Die Hühner des Nachbarn“) belegt, dass der Künstler bereits im Jahr 1874 eine Geflügelszene im Pariser Salon präsentierte. Diese Motivwahl steht in direkter Beziehung zu bekannten Tierdarstellungen Bonnefoys und bestätigt die Bedeutung von bäuerlichen Hof■ und Geflügelszenen innerhalb seines Œuvres. Die archivalische Quelle aus dem offiziellen Salon■Katalog stellt somit einen wichtigen kunsthistorischen Nachweis dar. Sie dokumentiert die frühe Präsenz solcher Motive im Werk des Künstlers und unterstützt die Einordnung vergleichbarer Darstellungen wie „Les Poules – Scène de basse■cour“ innerhalb seines etablierten Themenkreises der Tier■ und ländlichen Szenen. Quelle: Salon de Paris 1874 – Catalogue officiel de l’Exposition.Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917) Zusammenstellung kunsthistorischer Informationen zum Gemälde Diese PDF fasst die verfügbaren kunsthistorischen Informationen zum französischen Maler Henri Arthur Bonnefoy sowie zur Einordnung eines großformatigen Gemäldes mit Hahn- und Geflügeldarstellung zusammen. Werkdaten Künstler Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917) Technik Öl auf Leinwand Signatur unten rechts signiert „H. Bonnefoy“ Maße 113 × 93 cm (ohne Rahmen) Motiv Hahn und Hühner in ländlicher Landschaft mit Malerkiste1. Künstlerische EinordnungHenri Arthur Bonnefoy gehört zur Generation französischer Tier- und Landschaftsmaler des späten 19. Jahrhunderts. Seine Arbeiten stehen in der Tradition der naturalistischen Tiermalerei, die im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine große Popularität erlangte. Künstler dieser Richtung verbanden präzise Tierbeobachtung mit Landschaftsdarstellungen und Szenen des ländlichen Lebens. Bonnefoy wird häufig zu den sogenannten „peintres de basse■cour“ gezählt – Malern, die sich auf Darstellungen von Geflügel und Bauernhofszenen spezialisierten.2. AusstellungstätigkeitEin zentraler Bestandteil der Karriere vieler französischer Maler war die Teilnahme am Salon de Paris, der wichtigsten Kunstausstellung des 19. Jahrhunderts. Henri Arthur Bonnefoy stellte dort über mehrere Jahrzehnte hinweg regelmäßig aus (ca. 1877–1904). Die Teilnahme am Salon bedeutete offizielle Anerkennung durch die akademische Kunstwelt und ermöglichte den Zugang zu Sammlern sowie staatlichen Ankäufen.3. Typische Motive des KünstlersDas Werk Bonnefoys lässt sich in mehrere thematische Gruppen unterteilen: • Geflügel- und Hofszenen mit Hähnen, Hühnern, Enten und Truthähnen • Landschaften Nordfrankreichs, insbesondere aus der Region Artois • spätere Arbeiten mit südlicherem Kolorit aus der Provence und der Umgebung von Cannes4. Museale PräsenzArbeiten von Henri Arthur Bonnefoy befinden sich heute in mehreren französischen Museen und öffentlichen Sammlungen. Zu den bekannten Orten gehören unter anderem Boulogne■sur■Mer, Calais, Orléans und Toulouse. Viele Gemälde befinden sich zudem in privaten Sammlungen und erscheinen regelmäßig auf europäischen Auktionen.5. Besonderheiten dieses GemäldesMehrere Aspekte sprechen für eine besonders repräsentative Arbeit des Künstlers: • Großformatiges Bild (113 × 93 cm), deutlich größer als viele vergleichbare Geflügelbilder • signierte Ausführung • komplexe Komposition mit mehreren Tieren • Kombination von Tierstück, Landschaft und Stillleben • Darstellung einer geöffneten Malerkiste als selbstreflexive Atelier-Anspielung6. MaltechnikDie Malweise zeigt eine typische akademische Ateliertechnik des späten 19. Jahrhunderts. Das Gefieder des Hahnes wird durch feine, rhythmische Pinselstriche modelliert, die auf dunklen Grundlasuren aufbauen. Helle Akzente setzen Lichtreflexe auf den Federstrukturen. Vegetation und Hintergrund sind freier und atmosphärischer behandelt, wodurch eine lebendige Oberflächenwirkung entsteht.7. Kunsthistorische EinordnungHenri Arthur Bonnefoy gehört zu jener Generation von Malern, die weiterhin der akademischen Salonmalerei verpflichtet blieben, während sich gleichzeitig neue Strömungen wie der Impressionismus entwickelten. Seine Arbeiten zeichnen sich durch sorgfältige Naturbeobachtung, ausgewogene Komposition und eine erzählerische Darstellung ländlicher Lebenswelten aus.Das beschriebene Gemälde erfüllt mehrere Kriterien eines bedeutenden Werkes innerhalb des Œuvres des Künstlers: signierte Ausführung, großes Format, komplexe Komposition sowie eine technisch sorgfältige Malweise. Die Darstellung eines dominierenden Hahnes innerhalb einer lebendigen Hofszene entspricht einem zentralen Motivbereich von Bonnefoy und unterstreicht die Stellung des Werkes innerhalb der französischen Tiermalerei des späten 19. Jahrhunderts.Der Rahmen ist kein Bestandteil des Verkaufs und wird dazu geschenkt.Versand im Inland 190€,Ausland auf AnfrageIm Verkaufspreis sind 7% Mehrwertsteuer enthalten

Regulärer Preis: 17.700,00 €*
Lothar Klein: Ölgemälde Wildschweine am winterlichen Bachlauf, signiert, Impressionismus, 20. Jahrhundert
Lothar Klein

Lothar Klein: Ölgemälde Wildschweine am winterlichen Bachlauf, signiert, Impressionismus, 20. Jahrhundert

Lothar Klein (1911–?) malte diese Winterlandschaft mit einer Rotte Wildschweine als ein Hauptwerk seiner Tiermalerei. Vier Wildschweine durchqueren tiefen Schnee an einem gefrorenen Bach; im Hintergrund strahlt ein tiefstehende Wintersonne durch kahle Bäume in warmem Rotgold, das sich auf dem Wasser spiegelt. Der Kontrast zwischen dem kühlen Blau-Weiß des Schnees und dem glutroten Himmel prägt die Wirkung des Bildes. Die Tiere sind anatomisch präzise mit realistisch ausgeführten Fellstrukturen dargestellt.Klein studierte in Düsseldorf bei von Bernuth, Otto Schulze, Mormagen und Boerschel und unternahm Studienreisen nach Russland, Italien, Spanien und Frankreich. Er war bekannt als Tier- und Landschaftsmaler mit virtuoser Koloristik in der Nachfolge der Impressionisten. Öl auf Leinwand, Bildmaß 99 cm × 67 cm, signiert unten rechts "L. Klein". Opulenter vergoldeter Originalrahmen.

Regulärer Preis: 4.400,00 €*
Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde auf der Weide, signiert, Impressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Niels Peter Christiansen

Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde auf der Weide, signiert, Impressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Niels Peter Christiansen (1873–1960) war ein dänischer Landschafts- und Tiermaler, der nach Studien am Technischen Kollegium Kopenhagen ausgedehnte Reisen durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Rumänien, die Türkei, Palästina und Ägypten unternahm. Seit 1917 stellte er regelmäßig in Charlottenborg aus und war Mitglied der „Kunstnerforeningen af 18. November".Das Gemälde zeigt eine weite nordische Weidelandschaft mit einer Gruppe schwerer Arbeitspferde im Vordergrund. Drei Tiere stehen nahe beieinander, eines davon trinkt aus einer Pfütze; dahinter zieht sich die Herde über eine flache Landschaft unter einem wolkendurchzogenen Himmel. Die Darstellung der Tiere ist anatomisch präzise, die Fellstruktur glänzend ausgearbeitet. Öl auf Leinwand, ca. 80 × 60 cm ohne Rahmen, unten rechts signiert. Provenienz: Privatsammlung.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.450,00 €*
Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde und Kühe beim Weidegang, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Niels Peter Christiansen

Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde und Kühe beim Weidegang, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Niels Peter Christiansen (1873–1960) gilt als einer der beliebtesten dänischen Tiermaler seiner Zeit, international gehandelt und in Kunstdatenbanken bestens verzeichnet. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt eine sonnige Weide mit mehreren Pferden und zwei Kühen beim Grasen: im Vordergrund weiden ein braunes und ein weißes Pferd sowie eine gefleckte Kuh, dahinter eine Baumgruppe mit dichtem Kronendach vor hellem Sommerhimmel mit Wolken. Eine zweite Kuh steht am Zaun. Die Proportionen der Tiere sind sorgfältig ausgeführt, die Lichtstimmung luftig und klar.Das Gemälde ist unten links mit "N.C." monogrammiert und trägt am Rahmen eine Namensplakette "Niels Christiansen". Bildmaß 66 cm × 44 cm ohne Rahmen. Der originale Rahmen wird zum Kauf dazugegeben.

Regulärer Preis: 895,00 €*
Ölgemälde: Tauben vor dem Taubenhaus, Tiermalerei, 19. Jahrhundert
Antiquität

Ölgemälde: Tauben vor dem Taubenhaus, Tiermalerei, 19. Jahrhundert

Das Gemälde zeigt fünf Tauben verschiedener Färbung vor einem Taubenhaus. Eine Taube sitzt erhöht auf dem Eingangsvorsprung des Holzhäuschens, drei weitere stehen unten auf einer Holzfläche, eine weiße hält sich abseits. Das Gefieder ist in Grau, Weiß, Graugrün und Rotbraun naturalistisch wiedergegeben. Hintergrund und Umgebung sind in helle Blaugrün- und Gelbtöne aufgelöst. Das Format ist klein und intim, der Farbauftrag sorgfältig und detailgenau. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand und in einen reich ornamentalen Goldrahmen im Historismusstil gefasst. Bildmaß: 19 × 29 cm.Tiermalerei dieser Art war im 19. Jahrhundert ein eigenständiges Genre. Die Taube galt seit der Antike als Symbol für Unschuld, Frieden und Treue.

Regulärer Preis: 1.150,00 €*
Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972
Victor Vasarely

Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972

Victor Vasarely (1906-1997) ist neben Bridget Riley der bekannteste Vertreter der Op Art. Das vorliegende Blatt zeigt zwei ineinander verschlungene Zebras in Schwarz-Weiss vor einem quadratischen Mosaikhintergrund in Rottönen und Violett. Die schwarzen Streifenmuster der Tiere laufen über die Körpergrenzen hinaus und verweben die Figuren miteinander. Die Komposition erzeugt eine optische Spannung zwischen Flaeche und Bewegung.Die Farbsiebdruckgrafik, 74 x 62 cm Blattgrösse, entstand 1972 als nummerierte Auflage (233/275). Sie ist unten rechts von Vasarely handsigniert. Das Blatt repraesentiert Vasarelys Konzept der Demokratisierung der Kunst durch hochwertige Druckgrafiken in grösseren Auflagen. Vasarely nahm an der documenta 1955, 1964 und 1968 teil und stellte zur Eroeffnung des Guggenheim-Museums New York 1959 aus. Seine Museen in Gordes (1970) und Aix-en-Provence (1976) sowie das Vasarely-Museum in Pecs (1976) dokumentieren sein Lebenswerk. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.

Regulärer Preis: 2.550,00 €*