Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972
2.550,00 €
Beschreibung
Victor Vasarely (1906-1997) ist neben Bridget Riley der bekannteste Vertreter der Op Art. Das vorliegende Blatt zeigt zwei ineinander verschlungene Zebras in Schwarz-Weiss vor einem quadratischen Mosaikhintergrund in Rottönen und Violett. Die schwarzen Streifenmuster der Tiere laufen über die Körpergrenzen hinaus und verweben die Figuren miteinander. Die Komposition erzeugt eine optische Spannung zwischen Flaeche und Bewegung.
Die Farbsiebdruckgrafik, 74 x 62 cm Blattgrösse, entstand 1972 als nummerierte Auflage (233/275). Sie ist unten rechts von Vasarely handsigniert. Das Blatt repraesentiert Vasarelys Konzept der Demokratisierung der Kunst durch hochwertige Druckgrafiken in grösseren Auflagen. Vasarely nahm an der documenta 1955, 1964 und 1968 teil und stellte zur Eroeffnung des Guggenheim-Museums New York 1959 aus. Seine Museen in Gordes (1970) und Aix-en-Provence (1976) sowie das Vasarely-Museum in Pecs (1976) dokumentieren sein Lebenswerk. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
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Weitere Kunstwerke in „Moderne und Druckgrafik“
Yaacov Agam: Farbsiebdruck Blue Five, Kinetische Komposition, bezeichnet, Op Art, 1976
Yaacov Agam (geb. 1928 in Rischon LeZion, Israel) zaehlt zu den massgeblichen Vertretern der kinetischen Kunst und Op Art. Das vorliegende Blatt "Blue Five" (1976) ist eine Serigraphie auf Arches, 60 x 67 cm, Auflage 88/144, unten rechts signiert. Die Komposition zeigt rechteckige Farbfelder in Schwarz, Grau und Weiss, akzentuiert durch fuenf kraeftige Ultramarinblau-Elemente. Die strenge Vertikal- und Horizontalordnung der Felder erzeugt ein visuelles Pulsieren.Agam studierte ab 1951 in Paris und schloss sich dem Kreis um die Galerie Denise Rene an, die 1955 mit der Ausstellung "Le Mouvement" internationale Bekanntheit erlangte. Die praezise Passerfuehrung der Serigraphie erzeugt vollkommen deckende, homogene Farbflaechen ohne Pinselspur. Bei streifendem Licht sind leichte Glanzwechsel der Farbschichten wahrnehmbar. Das Blatt ist unter Museumsglas mit weissem Passepartout gerahmt, Gesamtmass ca. 95 x 95 cm. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
Heinz Trökes: Druckgrafik 4 Blätter in originaler Berahmung, signiert datiert, Paris 1966
Heinz Troekes (15. August 1913, Dresden - 22. Maerz 1997, Berlin) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Nachkriegsabstraktion. Er studierte an der Kunstakademie Dresden und spaeter bei Johannes Itten in Berlin. Nach 1945 war er Mitbegruender der Galerie Gerd Rosen in Berlin; laengere Aufenthalte in Paris brachten ihn in Kontakt mit Hans Arp, Georges Braque und Max Ernst. Werke von Troekes befinden sich im MoMA New York, der Tate London und der Nationalgalerie Berlin.Diese vier hochformatigen Blaetter entstanden im Januar 1966 in Paris und sind jeweils mit schwarzer Tinte unten rechts signiert "Troekes" und datiert "1.66. Pa." bzw. "1.66 Pa.". Die Technik ist Mischtechnik auf Papier, ca. 13 x 49 cm je Blatt: Farbauftrag mit Walze und Pinsel, ergaenzt durch freie Linien und kalligraphische Strukturen in Schwarz, Braun und Ockertönen. Die vertikalen, turmartigen Kompositionen erinnern an Architektur oder industrielle Apparaturen.Die vier Blaetter sind unter originaler Lichtschutzverglasung in zwei Rahmen praesentiert, die in enger Naehe zueinander haengen. Provenienz: Privatbesitz. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
Yaacov Agam: Farbsiebdruck Untitled (Composition), signiert, 1976
Yaacov Agam (geb. 1928 in Rischon LeZion, Israel) zählt zu den maßgeblichen Vertretern der kinetischen Kunst und Op Art. Diese Serigraphie auf Arches-Büttenpapier aus dem Jahr 1976 zeigt seine charakteristischen farbigen Rechteckflächen in diagonal versetzter Anordnung: kräftiges Rot und Dunkelgrün im oberen Bereich, leuchtendes Gelb und Ocker in der Mitte, Orange und nochmals Dunkelgrün im unteren Teil, akzentuiert durch ein schwarzes Feld. Die klaren Schnittkanten und homogenen Farbflächen sind typisch für Agams Siebdrucktechnik dieser Phase.Agam studierte ab 1951 in Paris und schloss sich dem Kreis um die Galerie Denise René an, die die geometrische Abstraktion und kinetische Kunst international profilierte. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Museen und Sammlungen in Europa, Israel und den USA. Die Serigraphie ist Auflage 60/144, unten links numeriert, unten rechts signiert "Agam". Bildgröße 60 cm × 67 cm, unter Glas mit Passepartout gerahmt (Gesamtmaß ca. 95 cm × 95 cm).
Henk Visch: Zeichnung Hexe in Giftgrün, signiert datiert, 1988
Henk Visch (geboren 1950 in Eindhoven) gehört zu den international etabliertesten niederländischen Bildhauern und Zeichnern der Gegenwart. Er nahm 1992 an der documenta IX in Kassel teil, vertrat die Niederlande auf der Biennale von Venedig und war mit Einzelausstellungen unter anderem im Sprengel Museum Hannover (1998), im Van Abbemuseum Eindhoven (2004), im S.M.A.K. Gent (1999) und im De Pont Museum Tilburg (2005) präsent. Seine Skulpturen stehen in zahlreichen niederländischen Museen und im öffentlichen Raum mehrerer europäischer Städte.„Hexe in Giftgrün“, 1988, signiert und datiert, Blatt 9 aus einer Auflage von 10. Blattgröße 75 × 55,5 cm. Die Arbeit gehört in jene Werkphase Vischs, in der er parallel zu seinen plastischen Arbeiten eine eigenständige Position im grafischen Werk entwickelte. Charakteristisch ist die Verbindung von figurativer Andeutung mit einer fast diagrammatisch reduzierten Bildsprache, die zwischen Mythologie, Zeichensystem und unmittelbarer Geste oszilliert.Das Blatt befindet sich in sehr gutem Zustand und ist hinter Lichtschutzglas gerahmt. Der originale Rahmen ist nicht Bestandteil des Verkaufs und wird kostenlos beigegeben. Versand im Inland kostenfrei, Ausland auf Anfrage. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).