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Druck & Zeichnung

Grafiken, Drucke & Zeichnungen

In der Grafik arbeitet der Künstler ohne Umweg über die Farbe. Original- und Druckgrafik von der klassischen Radierung bis zum signierten Farbsiebdruck, darunter Arbeiten von Robert Indiana, erhalten Sie bei uns als limitierte Editionen und Unikate. In Gelting, wenige Minuten von Kappeln.

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Grafiken

Heinz Trökes: Druckgrafik 4 Blätter in originaler Berahmung, signiert datiert, Paris 1966
Heinz Trökes

Heinz Trökes: Druckgrafik 4 Blätter in originaler Berahmung, signiert datiert, Paris 1966

Heinz Troekes (15. August 1913, Dresden - 22. Maerz 1997, Berlin) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Nachkriegsabstraktion. Er studierte an der Kunstakademie Dresden und spaeter bei Johannes Itten in Berlin. Nach 1945 war er Mitbegruender der Galerie Gerd Rosen in Berlin; laengere Aufenthalte in Paris brachten ihn in Kontakt mit Hans Arp, Georges Braque und Max Ernst. Werke von Troekes befinden sich im MoMA New York, der Tate London und der Nationalgalerie Berlin.Diese vier hochformatigen Blaetter entstanden im Januar 1966 in Paris und sind jeweils mit schwarzer Tinte unten rechts signiert "Troekes" und datiert "1.66. Pa." bzw. "1.66 Pa.". Die Technik ist Mischtechnik auf Papier, ca. 13 x 49 cm je Blatt: Farbauftrag mit Walze und Pinsel, ergaenzt durch freie Linien und kalligraphische Strukturen in Schwarz, Braun und Ockertönen. Die vertikalen, turmartigen Kompositionen erinnern an Architektur oder industrielle Apparaturen.Die vier Blaetter sind unter originaler Lichtschutzverglasung in zwei Rahmen praesentiert, die in enger Naehe zueinander haengen. Provenienz: Privatbesitz. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.

Regulärer Preis: 2.500,00 €*
Henk Visch: Zeichnung Hexe in Giftgrün, signiert datiert, 1988
Henk Visch

Henk Visch: Zeichnung Hexe in Giftgrün, signiert datiert, 1988

Henk Visch (geboren 1950 in Eindhoven) gehört zu den international etabliertesten niederländischen Bildhauern und Zeichnern der Gegenwart. Er nahm 1992 an der documenta IX in Kassel teil, vertrat die Niederlande auf der Biennale von Venedig und war mit Einzelausstellungen unter anderem im Sprengel Museum Hannover (1998), im Van Abbemuseum Eindhoven (2004), im S.M.A.K. Gent (1999) und im De Pont Museum Tilburg (2005) präsent. Seine Skulpturen stehen in zahlreichen niederländischen Museen und im öffentlichen Raum mehrerer europäischer Städte.„Hexe in Giftgrün“, 1988, signiert und datiert, Blatt 9 aus einer Auflage von 10. Blattgröße 75 × 55,5 cm. Die Arbeit gehört in jene Werkphase Vischs, in der er parallel zu seinen plastischen Arbeiten eine eigenständige Position im grafischen Werk entwickelte. Charakteristisch ist die Verbindung von figurativer Andeutung mit einer fast diagrammatisch reduzierten Bildsprache, die zwischen Mythologie, Zeichensystem und unmittelbarer Geste oszilliert.Das Blatt befindet sich in sehr gutem Zustand und ist hinter Lichtschutzglas gerahmt. Der originale Rahmen ist nicht Bestandteil des Verkaufs und wird kostenlos beigegeben. Versand im Inland kostenfrei, Ausland auf Anfrage. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 695,00 €*
Max Lion Lazarus: Gouache Blumenstillleben, bezeichnet, Expressionismus, 1922
Max Lion Lazarus

Max Lion Lazarus: Gouache Blumenstillleben, bezeichnet, Expressionismus, 1922

Max Lion Lazarus (1892–1961) wurde in Trier geboren und gehörte 1920 zu den Mitbegründern der Trierer Künstlergilde. Er studierte an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf und in Berlin an der Reimannschule bei Georg Tappert (1880–1957). Bis 1933 zählte er zu den gefragtesten Synagogenmalern seiner Zeit und schuf Wandmalereien für Synagogen in Merzig, Trier, Homburg/Saar und weiteren Orten. 1938 emigrierte er in die USA; seine Werke wurden in der St. Louis Artists Guild und im St. Louis Art Museum ausgestellt. 1939 wurde ein Gemälde von ihm für die Weltausstellung in New York ausgewählt.Das Werk "Blumenstillleben" von 1922 ist eine Gouache, rechts signiert, 65 x 46 cm mit Berahmung hinter Glas. Zu sehen ist ein Strauß Gladiolen in einer braunen Vase, die Blüten in Rot, Orange, Rosa und Hellgrün vor einem geometrisch strukturierten Hintergrund. Der Auftrag ist flächig und klar.

Regulärer Preis: 1.500,00 €*
Ölgemälde unbekannter Maler: Hafenszene in Grisaille auf Holz, 19. Jahrhundert
Antiquität

Ölgemälde unbekannter Maler: Hafenszene in Grisaille auf Holz, 19. Jahrhundert

Hafenszene in monochromer Camaieu- bzw. Grisaille-Technik auf Holztafel, deutsche oder niederländische Schule des frühen 19. Jahrhunderts. Maße mit der originalen Mahagoniberahmung 60 × 48 cm. Die Grisaille, vom französischen „gris“ für grau abgeleitet, bezeichnet ursprünglich eine ausschließlich in Grau-, Weiß- und Schwarztönen ausgeführte Malerei. In der erweiterten Auffassung – hier in warmen Ocker- und Sepiatönen – wird die Technik Camaieu genannt und beruht ebenfalls auf reiner Schattenwirkung ohne Lokalfarbe.Das Bild zeigt eine belebte Reede unter ziehenden Wolken. Im Zentrum liegt ein voll betakelter Dreimaster mit gerefften Segeln, links und rechts staffeln sich weitere Großsegler. Im Vordergrund halten sich Ruderboote auf, eines davon mit zwei Damen unter Hut, eine zweite Gruppe lädt am Ufer aus. Auf der Landzunge stehen zwei Figuren in Tracht des frühen 19. Jahrhunderts, davor ein liegender Anker. Die feine Strichelung und die luftige Behandlung des Himmels erinnern an die Technik niederländischer Marinezeichnungen, wie sie auch als Penschilderij überliefert sind.Grisaille- und Camaieu-Malereien dieser Qualität sind im Handel selten. Vergleichbare Arbeiten befinden sich unter anderem in den Staatlichen Museen zu Berlin. Die zeitgenössische Mahagonirahmung mit gewelltem Profil ist Teil des Objekts.

Regulärer Preis: 1.850,00 €*
Prof. Otto Heinrich Engel (1866 Erbach/Odenwald – 1949 Glücksburg) Konvolut von 4 eigenhändigen Original-Handzeichnungen (davon 1 koloriert)
Prof. Otto Heinrich Engel (1866 Erbach/Odenwald – 1949 Glücksburg)

Prof. Otto Heinrich Engel (1866 Erbach/Odenwald – 1949 Glücksburg) Konvolut von 4 eigenhändigen Original-Handzeichnungen (davon 1 koloriert)

Objektbeschreibung & Technische DatenObjektgattungKonvolut von 4 eigenhändigen Original-Handzeichnungen (davon 1 koloriert)KünstlerProf. Otto Heinrich Engel (1866 Erbach/Odenwald – 1949 Glücksburg)Gesamtgröße (Montierung)Ca. 30 cm × 20 cmSignatur & DatierungAlle Arbeiten monogrammiert („OHE“) bzw. voll signiert („O. H. Engel“), teils datiert (z. B. „27.II.28“ und „16“)Motive1× Kolorierte Winterszene / Landschaftsstudie mit Titelbezeichnung („Lose Post“)3× Naturstudien schlafender bzw. ruhender KatzenAusführliche Analyse des Malsduktus & ZeichenstilsDas vorliegende Konvolut bietet einen faszinierenden Einblick in das intime zeichnerische Œuvre von Otto Heinrich Engel, der vor allem als Mitbegründer der Berliner Secession und Meister des deutschen Impressionismus bekannt ist. Der Malsduktus und Zeichenstil der vier Arbeiten lässt sich wie folgt charakterisieren:1. Die kolorierte Zeichnung (Obere Position — „Lose Post“, datiert 1928):Diese Arbeit demonstriert Engels meisterhaften Umgang mit dem flüssigen Medium des Aquarells in Kombination mit einer feinen, strukturierenden Feder- oder Stiftzeichnung. Der Duktus ist hier von einer bemerkenswerten Leichtigkeit und Spontaneität geprägt. Mit schnellen, treffsicheren Linien erfasst er die Konturen der winterlichen Szenerie und des architektonischen Elements (ein verschneiter Kasten oder Brunnen). Die Kolorierung erfolgt in transparenten, impressionistisch anmutenden Lasuren: Ein gedämpftes Seegrün und subtile Blautöne evozieren eine kühle Winterstimmung, während gezielte Farbsetzunge (Gelb, Rotbraun) visuelle Akzente setzen. Die weiße Schneedecke wird geschickt durch das Aussparen des Papiergrundes (Negativtechnik) realisiert – ein typisches Merkmal versierter Freiluftmaler.Kunsthistorische Expertise — Otto Heinrich Engel 12. Die Katzenstudien (Mittlere und untere Positionen):Die drei Tierstudien zeigen Engel als exzellenten Beobachter der Natur und knüpfen an die Tradition des Secessionismus an, alltägliche, unprätentiöse Motive in ihrer Unverfälschtheit einzufangen.• Die rechte, vertikale Studie: Hier zeigt sich ein besonders feiner, akademisch geschulter und dennoch freier Strich. Mit subtilen Parallelschraffuren und weich fließenden Konturlinien gelingt es Engel, das dichte, weiche Fell der schlafenden Katze plastisch und fühlbar zu modellieren. Der Fokus liegt ganz auf dem Spiel von Licht und Schatten (Chiaroscuro), das durch die feinen Abstufungen des Graphit- oder Kreidestifts erzeugt wird. Die Signatur „O. H. Engel“ unten links unterstreicht den autonomen Werkcharakter dieser Studie.• Die linken Studien (auf hellem und grauem Papier): Diese Skizzen sind deutlich vom spontanen, suchenden Charakter des Impressionismus geprägt. Der Duktus ist zügig, fast skizzenhaft verkürzt. Engel reduziert den Körper der Katze auf wesentliche Formkomplexe und konzentriert sich auf die Dynamik der zusammengerollten, ruhenden Pose. Besonders auf dem grauen Tonpapier nutzt er den dunklen Strich für tiefe Schatten, um der kleinen Zeichnung trotz ihrer Ökonomie der Mittel eine beachtliche Tiefe und Plastizität zu verleihen.Fazit zum Zeichenstil: Engels Dutzus bewegt sich im Spannungsfeld zwischen solider akademischer Formbeherrschung (erlernt unter Anton von Werner und Paul Hoecker) und der Befreiung des Strichs durch den Impressionismus. Die Zeichnungen besitzen einen ungemein frischen, unmittelbaren Charakter, der die direkte Wahrnehmung des Künstlers ohne akademische Erstarrung transportiert.Ausführliche Biografie (Vita) des KünstlersOtto Heinrich Engel (* 27. Dezember 1866 in Erbach im Odenwald; † 30. Januar 1949 in Glücksburg) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Freiluftmalerei und des Impressionismus in Deutschland an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.Ausbildung und akademische Lehrjahre:Als einziges Kind des Pastors und konservativen Politikers Heinrich Engel wuchs er in einem bürgerlich- christlichen Umfeld auf. Nach einer unsteten Schulzeit, die er ohne formalen Abschluss beendete, folgte er seiner künstlerischen Berufung. Seine Ausbildung begann er an der Königlichen Hochschule für die bildenden Künste in Berlin unter dem einflussreichen, akademisch-konservativen Direktor Anton von Werner. Um sich von den starren akademischen Fesseln zu befreien, wechselte Engel 1890 an die Großherzoglich Badische Kunstschule nach Karlsruhe zu Caspar Ritter. Den entscheidenden Impuls erhielt er schließlich an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Paul Hoecker wurde. Hoecker, ein Wegbereiter der Moderne, öffnete Engels Blick für die zeitgenössische französische und dänische Malerei sowie für die reine Freiluftmalerei (Pleinairmalerei).Die Entdeckung von Ekensund und der Insel Föhr:Zwischen 1892 und 1910 verbrachte Engel regelmäßige Studienaufenthalte in der Künstlerkolonie Ekensund an der Flensburger Förde. Hier entwickelte er – inspiriert von der herben norddeutschen Landschaft – seine charakteristische, lichtdurchflutete Malweise. Zum eigentlichen Zentrum seinesKunsthistorische Expertise — Otto Heinrich Engel 2künstlerischen Schaffens wurde jedoch die Nordseeinsel Föhr, die er 1901 erstmals besuchte. Engel gilt bis heute als der künstlerische „Entdecker“ dieser Insel. In Werken wie „Am Sonntag Nachmittag“ oder „Nach der Trauung“ hielt er das Leben der friesischen Bevölkerung, deren traditionelle Trachten und die unendliche Weite der Küstenlandschaft in meisterhaften impressionistischen Kompositionen fest.Berliner Secession und institutioneller Erfolg:Im Jahr 1898 gehörte Otto Heinrich Engel gemeinsam mit Künstlern wie Max Liebermann, Walter Leistikow und Max Slevogt zu den historischen Gründungsmitgliedern der Berliner Secession. Diese Künstlervereinigung begehrte erfolgreich gegen den verkrusteten akademischen Kunstbetrieb auf und etablierte den Impressionismus in Deutschland.Engels Werk fand rasch höchste offizielle Anerkennung. Auf der Großen Berliner Kunstausstellung wurde er 1902 mit der Kleinen Goldmedaille und 1908 mit der Großen Goldmedaille ausgezeichnet. Ebenfalls 1908 stellte ihn der renommierte Kunsthändler Paul Cassirer gemeinsam mit Max Liebermann und Alexej von Jawlensky in seinem Berliner Salon aus. Im Jahr 1906 wurde Engel zum Mitglied der Königlichen Akademie der Künste in Berlin gewählt, und 1908 ernannte man ihn zum Honorarprofessor.Spätwerk und Nachleben:Obwohl er seinen Hauptwohnsitz über Jahrzehnte in Berlin hatte, blieb er dem Norden eng verbunden. Nach den Erschütterungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs und einem gesundheitlichen Rückschlag durch einen Schlaganfall im Jahr 1944 zog er sich endgültig nach Glücksburg zurück, wo er 1949 im Alter von 82 Jahren verstarb.Heute sind seine Werke in bedeutenden Sammlungen vertreten, darunter die Nationalgalerie Berlin, das Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr sowie die Museen in Flensburg und Kiel. Seine Arbeiten erzielen auf dem internationalen Kunstmarkt anhaltend hohe Wertschätzung als authentische Zeugnisse des deutschen Impressionismus.Weitere ausführliche Informationen zu Otto Heinrich Engel

Regulärer Preis: 850,00 €*
Robert Indiana: Farbsiebdruck The Calumet, signiert datiert 1971, Ed. 17/200
Robert Indiana

Robert Indiana: Farbsiebdruck The Calumet, signiert datiert 1971, Ed. 17/200

Robert Indiana (1928–2018), bürgerlich Robert Clark, zählt zu den prägenden Künstlern der amerikanischen Pop-Art. Das Werk „The Calumet" von 1971 ist ein Farbsiebdruck-Multiple, Auflage 17/200, signiert und datiert. Das Blatt zeigt auf leuchtendem Orangerot-Grund einen Kreis aus sieben Sternen, verbunden durch goldgelbe Ringe, auf denen die Namen verschiedener nordamerikanischer Indianerstämme stehen: Hurons, Mohawks, Delawares, Choctaws, Comanches, Shoshonies, Mandans, Pawnees, Omahas, Dakotas, Jibways u.a. Die Inschrift lautet: „On the Mountains of the Prairie Called the Mighty Gitche Manito the Tribes of Men Together".Indiana wurde 1928 in New Castle, Indiana geboren. Nach Ausbildung am Art Institute of Chicago und einem Atelieraufenthalt in New York auf der Coenties Slip entwickelte er seinen charakteristischen „Signalkunst-Stil" aus Schablonenschriften, geometrischen Formen und Farb-Pop. Sein „LOVE"-Motiv wurde 1970 in eine Monumentalskulptur übertragen und gehört zu den meistreproduziert Werken der Nachkriegskunst. Werke befinden sich im Israel Museum Jerusalem, im Museum Ludwig Köln und im MoMA New York.Bildgröße: 81 × 75 cm. Gesamtgröße: 107 × 98 cm. Provenienz: Privatsammlung Schleswig-Holstein.

Regulärer Preis: 3.300,00 €*
Rudolf Büder: Zeichnung Abstrakt, aus der Reihe Fo, Kreide, signiert datiert 1962
Rudolf Büder

Rudolf Büder: Zeichnung Abstrakt, aus der Reihe Fo, Kreide, signiert datiert 1962

Rudolf Büder (1920–2002) gehört zur Generation der deutschen Nachkriegsabstraktion, die nach 1945 den Anschluss an die internationale Moderne suchte und dabei eine eigene, oft kontemplative Bildsprache entwickelte. Die hier vorliegende Arbeit aus dem Jahr 1962 trägt den Titel „Aus Reihe Fo“ und entstand in jener Phase, in der sich Büder programmatisch in nummerierten Werkreihen mit den Grundfragen von Fläche, Volumen und Licht auseinandersetzte.Die Kreidearbeit ist in Grau, Anthrazit und gedämpftem Beige angelegt, mit deutlichen Weißhöhungen, die der Komposition Tiefe und ein eigenes inneres Leuchten geben. Im Zentrum schwebt eine geometrische Form aus aufgefalteten, schräg gestaffelten Flächen, aus deren Inneren ein heller, beinahe mondartiger Kreis hervortritt. Der grafische Schraffurgrund öffnet das Blatt zur Fläche hin, kleine Lichtakzente am Bildrand setzen Atempausen. Bildgröße 66 × 46 cm.Das Blatt ist signiert und 1962 datiert und befindet sich in sehr gutem Zustand. Werke aus den nummerierten Reihen Büders dieser Phase sind selten im Handel und werden von Sammlern der frühen deutschen Nachkriegsabstraktion gesucht.

Regulärer Preis: 490,00 €*
Rudolf Büder: Zeichnung Aus Reihe Fo, signiert datiert, 1983
Rudolf Büder

Rudolf Büder: Zeichnung Aus Reihe Fo, signiert datiert, 1983

Rudolf Büder (1920–2002) schuf 1983 dieses querformatige Farbstiftwerk auf Papier als Teil seiner Werkreihe „Fo". Das Blatt, 63 × 27 cm Bildgröße, zeigt eine geometrisch-abstrakte Komposition: Auf blau-grauem Grund entwickelt sich diagonal von links unten nach rechts oben ein Feld aus senkrechten, leuchtend blauen Rechtecken, die in ein feines Raster aufgeteilt sind. Links daneben öffnet sich eine helle, weiß-graue geschwungene Form. Die Farbstiftarbeit zeigt Büders Sicherheit im Umgang mit konstruktiver Abstraktion.Das Werk ist unten rechts signiert und datiert 1983. Es befindet sich in sehr gutem Zustand und ist passepartouriert unter einem grau-blauen Untersatz präsentiert.

Regulärer Preis: 445,00 €*
Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972
Victor Vasarely

Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972

Victor Vasarely (1906-1997) ist neben Bridget Riley der bekannteste Vertreter der Op Art. Das vorliegende Blatt zeigt zwei ineinander verschlungene Zebras in Schwarz-Weiss vor einem quadratischen Mosaikhintergrund in Rottönen und Violett. Die schwarzen Streifenmuster der Tiere laufen über die Körpergrenzen hinaus und verweben die Figuren miteinander. Die Komposition erzeugt eine optische Spannung zwischen Flaeche und Bewegung.Die Farbsiebdruckgrafik, 74 x 62 cm Blattgrösse, entstand 1972 als nummerierte Auflage (233/275). Sie ist unten rechts von Vasarely handsigniert. Das Blatt repraesentiert Vasarelys Konzept der Demokratisierung der Kunst durch hochwertige Druckgrafiken in grösseren Auflagen. Vasarely nahm an der documenta 1955, 1964 und 1968 teil und stellte zur Eroeffnung des Guggenheim-Museums New York 1959 aus. Seine Museen in Gordes (1970) und Aix-en-Provence (1976) sowie das Vasarely-Museum in Pecs (1976) dokumentieren sein Lebenswerk. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.

Regulärer Preis: 2.550,00 €*
Yaacov Agam: Farbsiebdruck Untitled (Composition), signiert, 1976
Yaacov Agam

Yaacov Agam: Farbsiebdruck Untitled (Composition), signiert, 1976

Yaacov Agam (geb. 1928 in Rischon LeZion, Israel) zählt zu den maßgeblichen Vertretern der kinetischen Kunst und Op Art. Diese Serigraphie auf Arches-Büttenpapier aus dem Jahr 1976 zeigt seine charakteristischen farbigen Rechteckflächen in diagonal versetzter Anordnung: kräftiges Rot und Dunkelgrün im oberen Bereich, leuchtendes Gelb und Ocker in der Mitte, Orange und nochmals Dunkelgrün im unteren Teil, akzentuiert durch ein schwarzes Feld. Die klaren Schnittkanten und homogenen Farbflächen sind typisch für Agams Siebdrucktechnik dieser Phase.Agam studierte ab 1951 in Paris und schloss sich dem Kreis um die Galerie Denise René an, die die geometrische Abstraktion und kinetische Kunst international profilierte. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Museen und Sammlungen in Europa, Israel und den USA. Die Serigraphie ist Auflage 60/144, unten links numeriert, unten rechts signiert "Agam". Bildgröße 60 cm × 67 cm, unter Glas mit Passepartout gerahmt (Gesamtmaß ca. 95 cm × 95 cm).

Regulärer Preis: 3.700,00 €*