Rudolf Büder: Zeichnung Aus Reihe Fo, signiert datiert, 1983
445,00 €
Beschreibung
Rudolf Büder (1920–2002) schuf 1983 dieses querformatige Farbstiftwerk auf Papier als Teil seiner Werkreihe „Fo". Das Blatt, 63 × 27 cm Bildgröße, zeigt eine geometrisch-abstrakte Komposition: Auf blau-grauem Grund entwickelt sich diagonal von links unten nach rechts oben ein Feld aus senkrechten, leuchtend blauen Rechtecken, die in ein feines Raster aufgeteilt sind. Links daneben öffnet sich eine helle, weiß-graue geschwungene Form. Die Farbstiftarbeit zeigt Büders Sicherheit im Umgang mit konstruktiver Abstraktion.
Das Werk ist unten rechts signiert und datiert 1983. Es befindet sich in sehr gutem Zustand und ist passepartouriert unter einem grau-blauen Untersatz präsentiert.
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Weitere Kunstwerke in „Grafiken“
Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972
Victor Vasarely (1906-1997) ist neben Bridget Riley der bekannteste Vertreter der Op Art. Das vorliegende Blatt zeigt zwei ineinander verschlungene Zebras in Schwarz-Weiss vor einem quadratischen Mosaikhintergrund in Rottönen und Violett. Die schwarzen Streifenmuster der Tiere laufen über die Körpergrenzen hinaus und verweben die Figuren miteinander. Die Komposition erzeugt eine optische Spannung zwischen Flaeche und Bewegung.Die Farbsiebdruckgrafik, 74 x 62 cm Blattgrösse, entstand 1972 als nummerierte Auflage (233/275). Sie ist unten rechts von Vasarely handsigniert. Das Blatt repraesentiert Vasarelys Konzept der Demokratisierung der Kunst durch hochwertige Druckgrafiken in grösseren Auflagen. Vasarely nahm an der documenta 1955, 1964 und 1968 teil und stellte zur Eroeffnung des Guggenheim-Museums New York 1959 aus. Seine Museen in Gordes (1970) und Aix-en-Provence (1976) sowie das Vasarely-Museum in Pecs (1976) dokumentieren sein Lebenswerk. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
Heinz Trökes: Druckgrafik 4 Blätter in originaler Berahmung, signiert datiert, Paris 1966
Heinz Troekes (15. August 1913, Dresden - 22. Maerz 1997, Berlin) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Nachkriegsabstraktion. Er studierte an der Kunstakademie Dresden und spaeter bei Johannes Itten in Berlin. Nach 1945 war er Mitbegruender der Galerie Gerd Rosen in Berlin; laengere Aufenthalte in Paris brachten ihn in Kontakt mit Hans Arp, Georges Braque und Max Ernst. Werke von Troekes befinden sich im MoMA New York, der Tate London und der Nationalgalerie Berlin.Diese vier hochformatigen Blaetter entstanden im Januar 1966 in Paris und sind jeweils mit schwarzer Tinte unten rechts signiert "Troekes" und datiert "1.66. Pa." bzw. "1.66 Pa.". Die Technik ist Mischtechnik auf Papier, ca. 13 x 49 cm je Blatt: Farbauftrag mit Walze und Pinsel, ergaenzt durch freie Linien und kalligraphische Strukturen in Schwarz, Braun und Ockertönen. Die vertikalen, turmartigen Kompositionen erinnern an Architektur oder industrielle Apparaturen.Die vier Blaetter sind unter originaler Lichtschutzverglasung in zwei Rahmen praesentiert, die in enger Naehe zueinander haengen. Provenienz: Privatbesitz. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
Ölgemälde unbekannter Maler: Hafenszene in Grisaille auf Holz, 19. Jahrhundert
Hafenszene in monochromer Camaieu- bzw. Grisaille-Technik auf Holztafel, deutsche oder niederländische Schule des frühen 19. Jahrhunderts. Maße mit der originalen Mahagoniberahmung 60 × 48 cm. Die Grisaille, vom französischen „gris“ für grau abgeleitet, bezeichnet ursprünglich eine ausschließlich in Grau-, Weiß- und Schwarztönen ausgeführte Malerei. In der erweiterten Auffassung – hier in warmen Ocker- und Sepiatönen – wird die Technik Camaieu genannt und beruht ebenfalls auf reiner Schattenwirkung ohne Lokalfarbe.Das Bild zeigt eine belebte Reede unter ziehenden Wolken. Im Zentrum liegt ein voll betakelter Dreimaster mit gerefften Segeln, links und rechts staffeln sich weitere Großsegler. Im Vordergrund halten sich Ruderboote auf, eines davon mit zwei Damen unter Hut, eine zweite Gruppe lädt am Ufer aus. Auf der Landzunge stehen zwei Figuren in Tracht des frühen 19. Jahrhunderts, davor ein liegender Anker. Die feine Strichelung und die luftige Behandlung des Himmels erinnern an die Technik niederländischer Marinezeichnungen, wie sie auch als Penschilderij überliefert sind.Grisaille- und Camaieu-Malereien dieser Qualität sind im Handel selten. Vergleichbare Arbeiten befinden sich unter anderem in den Staatlichen Museen zu Berlin. Die zeitgenössische Mahagonirahmung mit gewelltem Profil ist Teil des Objekts.
Max Lion Lazarus: Gouache Blumenstillleben, bezeichnet, Expressionismus, 1922
Max Lion Lazarus (1892–1961) wurde in Trier geboren und gehörte 1920 zu den Mitbegründern der Trierer Künstlergilde. Er studierte an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf und in Berlin an der Reimannschule bei Georg Tappert (1880–1957). Bis 1933 zählte er zu den gefragtesten Synagogenmalern seiner Zeit und schuf Wandmalereien für Synagogen in Merzig, Trier, Homburg/Saar und weiteren Orten. 1938 emigrierte er in die USA; seine Werke wurden in der St. Louis Artists Guild und im St. Louis Art Museum ausgestellt. 1939 wurde ein Gemälde von ihm für die Weltausstellung in New York ausgewählt.Das Werk "Blumenstillleben" von 1922 ist eine Gouache, rechts signiert, 65 x 46 cm mit Berahmung hinter Glas. Zu sehen ist ein Strauß Gladiolen in einer braunen Vase, die Blüten in Rot, Orange, Rosa und Hellgrün vor einem geometrisch strukturierten Hintergrund. Der Auftrag ist flächig und klar.