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Bildnis & Figur

Personen & Porträts in der Malerei

Ein gutes Porträt hält einen Blick fest, der sonst verloren wäre. Bildnisse und Figurenbilder vom akademischen Herrenporträt bis zur modernen Charakterstudie, signiert und datiert, erhalten Sie bei uns für Ihre Sammlung. Aus unserer Kunstgalerie bei Kappeln.

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Personen & Porträts in der Malerei

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Personen & Portraits

Alexej (Alexander) von Assaulenko: Ölgemälde Dame im Sommerkleid (Katharina), signiert datiert 1967
Alexej (Alexander) von Assaulenko

Alexej (Alexander) von Assaulenko: Ölgemälde Dame im Sommerkleid (Katharina), signiert datiert 1967

Alexej von Assaulenko (1913–1989) entstammte russischem Adel und erlebte als Kind die Wirren der Oktoberrevolution. Er studierte bis 1937 am Kunstinstitut Kiew und an der Petersburger Kunstakademie. Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchtete er nach Schleswig-Holstein, wo Plön sein Lebensmittelpunkt blieb. 1992 wurde in Plön eine Stiftung gegründet, die seinen künstlerischen Nachlass bewahrt; die Museumsstiftung Rheine verwaltet Teile des Werks.Das Gemälde zeigt in ovalem Format, 47 × 67 cm, das Brustbildnis einer Frau mit grauem Haar, weißem Hut mit Blüten und einem blumig gemusterten Sommerkleid in Blau und Pink, eine Perlenkette um den Hals. Der Hintergrund ist locker und frisch in Grüntönen angelegt. Öl auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert 1967.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.600,00 €*
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Akt mit Katze, Blanche de Blanche, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Akt mit Katze, Blanche de Blanche, signiert datiert, Realismus, Paris 1967

Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" signierend, verbrachte ab 1959 wiederholte Aufenthalte in Paris. Das Gemälde entstand 1967 an der Place Blanche und gehört zu ihren Pariser Aktdarstellungen, die den Kern ihres Schaffens bilden.Das hochformatige Gemälde "Place Blanche" zeigt eine Figur oder Figurengruppe in dynamischer Farbmalerei. Kräftige Rot-, Blau- und Weißtöne sind in breiten Pinselzügen übereinandergeschichtet. Der für Murkel typische Kreishintergrund strukturiert die Fläche. Die Komposition ist plastisch und voluminös, aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 85 × 122 cm, signiert "Murkel Paris 1967".

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967

Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", gehört zu den bedeutendsten Kieler Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Nach Paris-Aufenthalten ab 1959 wurden die menschliche Figur und die Energie der Großstadt zu ihrem zentralen Thema. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung Kiel (1976, 1984) und im Künstlermuseum Heikendorf unterstreichen ihre Stellung im norddeutschen Kunstbetrieb.Das Gemälde "Anna" von 1967 zeigt eine einander zugewandte Zweifigurendarstellung in enger Umarmung. Ein Mann in dunklem Oberteil und eine Frau mit Perlenkette, beide in Weiß und Hellgrau herausgearbeitet, vor einem strukturierten Grau-Rot-Hintergrund mit dem charakteristischen Kreismusterornament. Der Pinselduktus ist plastisch und direkt, die Figuren modelliert aus breiten Farbflächen. Signiert "Murkel Paris 1967", Maße 85 × 122 cm.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Ente, bezeichnet, Hôtel Drouot Paris 1965
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Ente, bezeichnet, Hôtel Drouot Paris 1965

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) schuf dieses Werk 1965 in Paris, im Umfeld des Hôtel Drouot. Das Gemälde in Öl auf Leinwand, 120 × 60 cm, zeigt eine sitzende ältere Frau in schwarzem Mantel und dekorativem Hut, die eine dunkle Ente oder einen Vogel auf dem Schoß hält. Die Figur ist von einem handschriftlichen Schriftzug aus Wörtern eingefasst: „Paris Hotel Drouot Margaretha" und weitere Textfragmente, die den Bildrand wie einen Rahmen im Rahmen bilden. Im unteren Bildbereich steht auf einer Sockelform ein kleiner dunkler Vogel.Das Bild gehört zu Murkels sogenannten Materialbildern: Darstellung und einbezogene Realien, gemalte und beschriftete Flächen verschmelzen. Typisch für die Künstlerin ist der Mosaikhintergrund aus blauen Farbpunkten, die die Figur umgeben. Signiert unten rechts mit „Murkel" und datiert 1965. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Katze, signiert, Paris 1964/65
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Frau mit Katze, signiert, Paris 1964/65

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) signierte ihre Werke mit dem Spitznamen, unter dem sie auch in der Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins bekannt ist. Erste Zeichen- und Maluntersuchungen erhielt sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und auf dem Darß. Als Flüchtling kam sie 1945 mit ihrem Sohn nach Kiel. Erst nach einem schweren Autounfall 1950 entschied sie sich, eine eigene Existenz als Malerin aufzubauen.„Frau mit Katze“, Öl auf Leinwand, 75 × 135 cm, entstand 1964/65 in Paris. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung hatte ihr 1959 den ersten Aufenthalt in der französischen Metropole ermöglicht, der zum entscheidenden Wendepunkt ihres Werkes wurde. Aus dieser Phase stammen die großformatigen, plastisch modellierten Figurenkompositionen mit ihren charakteristischen Rot-Blau-Akkorden und dem starken Einsatz von Weiß. Schuberths erklärte Bezugspunkte waren Picasso und Modigliani; beide klingen in ihrer voluminösen Auffassung der menschlichen Gestalt nach.Die Künstlerin wurde 1976 und 1984 mit Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Rantzaubau des Kieler Schlosses gewürdigt, ihren 100. Geburtstag begleitete eine Ausstellung des Künstlermuseums Heikendorf-Kieler Förde. Provenienz: Kieler Kunstsammlung. Aus einer Sammlungsauflösung haben wir zahlreiche Hauptwerke der Künstlerin im Bestand.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Installation, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Installation, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) schuf „Installation" in Öl auf Leinwand, 95 × 175 cm, und datierte das Werk auf 1630/1980. Das Gemälde zeigt eine bildgroße Szene mit mehreren Figuren in weißen Gewändern, die ein eingearbeitetes altes Porträt-Gemälde hochhalten oder präsentieren. Das dunkle Altmeister-Binnenbild mit einer Frauenfigur bildet das zentrale Element, umgeben von skizzenhaft gezeichneten Figuren in Murkels freier Strichführung. Unten rechts signiert mit „Murkel".Das Werk gehört zu den charakteristischen Großformaten Murkels, in denen sie historische Bildnisse in ihre expressive Bildsprache einbettet. Die Datierungsdopplung 1630/1980 verweist auf den Dialog zwischen einem alten Meisterwerk und Murkels kommentierendem Eingriff. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Jardin de Luxembourg, bezeichnet, Realismus, Paris 1971
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Jardin de Luxembourg, bezeichnet, Realismus, Paris 1971

Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke mit ihrem Spitznamen "Murkel" signierte, wurde in Kröslin bei Greifswald geboren und gelangte 1945 als Flüchtling nach Kiel, wo sie verstarb. Nach einem schweren Autounfall 1950 begann sie ernsthaft zu malen. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 einen Aufenthalt in Paris. Die Stadt ließ sie nicht mehr los. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung in Kiel (1976, 1984) und eine Ausstellung zum 100. Geburtstag im Künstlermuseum Heikendorf dokumentieren ihre Bedeutung als Kieler Künstlerin.Das Gemälde "Jardin de Luxembourg" von 1971 ist ein seltenes Materialbild der Künstlerin, von denen sie seit Mitte der 1960er Jahre nur etwa zehn schuf. Zu sehen ist eine aufrecht stehende Figur mit weißem Häubchen, die eine puppenhaft starre Kindsfigur hält. Der Hintergrund ist in hellem Grau mit kreisförmigen Ornamenten strukturiert. Unten vor dem Gemälde sitzt, auf einer an den Rahmen montierten Konsole, eine weiß bemalte Porzellanpuppe mit abgeschnittener Calotte. Gemalt und reale Dinge verbinden sich in dieser Arbeit zu einem Bild. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 120 × 60 cm, signiert "Murkel".

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Karneval, signiert, Mitte 20. Jahrhundert
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Karneval, signiert, Mitte 20. Jahrhundert

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) gehört zu den bedeutenden Malerinnen Schleswig-Holsteins der Nachkriegszeit. Als Flüchtling 1945 in Kiel angekommen, begann sie nach einem schweren Autounfall 1950 ihre Existenz als Künstlerin. Den entscheidenden Impuls erhielt sie 1959 durch ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung nach Paris, das ihr Werk bis ans Lebensende prägen sollte.„Karneval“, Öl auf Leinwand, 95 × 175 cm. Das großformatige Hochformat zeigt eine sitzende Figur in Pierrot- oder Harlekinkostüm vor einem flirrend ornamentalen Hintergrund. Murkel arbeitet hier ganz aus der Zeichnung heraus: schwarze Konturlinien fassen Körper und Gewand, das Kolorit ist auf Weiß, Gelbgrün und gedämpftes Ocker gestimmt, mit charakteristisch starkem Einsatz von Weiß. Der gemalte Schriftzug „Karneval“ oben rechts und die Signatur „Murkl“ unten links sind in die Komposition eingebunden. Die voluminös modellierte Figur vor flächig-ornamentalem Grund ist typisch für ihr Pariser Werk der 1960er Jahre.Murkels Werk wurde 1976 und 1984 mit großen Retrospektiven in der Pommern-Stiftung im Kieler Schloss gewürdigt, zum 100. Geburtstag widmete das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde ihr eine Ausstellung. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Liegender Akt, signiert, 1960er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Liegender Akt, signiert, 1960er Jahre

Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" bekannt, zählte die menschliche Figur zu ihrem zentralen Thema. Das Gemälde "Liegender Akt" wurde 2014 im Rahmen einer Sonderausstellung im Künstlermuseum Heikendorf gezeigt.Das großformatige querrechteckige Gemälde zeigt eine liegende weibliche Aktfigur. Die Dargestellte liegt entspannt, der Körper von vorn gesehen. Der Duktus ist linear und zeichnerisch, mit breiten schwarzen Konturlinien auf hellem, flimmernden Grund in Schwarz und Weiß. Die Figur ist kraftvoll und direkt aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert "Murkel", Maße mit Rahmen 125 x 85 cm. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Marie David, Marché aux Puces, signiert datiert, Paris 1971/73
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Marie David, Marché aux Puces, signiert datiert, Paris 1971/73

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Marie David, Marché aux Puces Paris" zwischen 1971 und 1973, in Öl auf Leinwand, 85 × 122 cm. Das Bild zeigt eine alte Frau mit weißem Haar, die ein Kind auf dem Schoß hält. Links oben im Bild ist ein gerahmtes Binnenbild eingefügt: eine skizzierte Umarmung. Im Bildfeld stehen die Inschriften „Marie David", „Paris", „Marché aux Puces" und „Murkel 71/73".Das Werk gehört zur Gruppe der Materialbilder Murkels, in denen gemalte und reale Elemente sowie Schrift und Figur zusammenwirken. Die Oberfläche ist strukturiert und pastös, der Hintergrund aus dem für Murkel typischen Mosaikpunkt-Muster aufgebaut. Signiert und datiert. Provenienz: Kieler Privatsammlung. Das Gemälde stammt aus einer Auflösung bedeutender Werke der Künstlerin.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Monsieur Flament, Louvre Paris, Salle IV, signiert datiert, Realismus, 1959
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Monsieur Flament, Louvre Paris, Salle IV, signiert datiert, Realismus, 1959

Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", verbrachte nach einem Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ab 1959 mehrere Aufenthalte in Paris. "Monsieur Flament, Louvre, Salle IV" gehört zu ihren frühen Pariser Werkgruppen und entstand 1959.Das Gemälde zeigt eine männliche Einzelfigur in Großformat. Ein älterer Herr mit schwarzer Baskenmütze und blauem Mantel sitzt frontal, die Hände im Schoß, vor einem strukturierten Hintergrund in Grau mit dem charakteristischen Kreisornament. Im Bild eingeschrieben sind die Worte "Paris / Flament / Louvre / Salle IV". Der Pinselduktus ist voluminös und direkt, die Figur klar aus Farbflächen modelliert. Signiert "Murkel Paris 1959", Maße 85 × 122 cm.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Notre Amour, bezeichnet, Realismus, Paris 1962/63
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Notre Amour, bezeichnet, Realismus, Paris 1962/63

Charlotte „Murkel“ Schuberth (1914 Kröslin bei Greifswald – 2000 Kiel) signierte ihre Werke mit dem Spitznamen, unter dem sie auch in der Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins geführt wird. Ein Reisestipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 den ersten Aufenthalt in Paris. Die französische Metropole und ihre Menschen prägten ihr Werk von da an bis ans Lebensende.„Notre Amour“, Öl auf Leinwand, 68 × 117 cm, entstanden 1962/63 in Paris, oben rechts mit „Paris Murkl 62/63“ signiert. Das Bild zeigt zwei Liebende in enger Umarmung, ihre länglich gezeichneten Gesichter berühren sich Wange an Wange, die Augen geschlossen. Vier Hände halten gemeinsam eine stilisierte rote Blütenform, deren Stiel diagonal aus dem unteren Bildrand emporsteigt. Die Modellierung der Figuren in flächigem Weiß und Grauviolett vor einem flirrend gespachtelten, hellblau-grünen Hintergrund verweist auf Murkels erklärte Bezugspunkte: Picasso und Modigliani.Der voluminös aufgefasste Körper vor flächig-ornamentalem Grund, die markanten schwarzen Konturlinien und der für Murkel charakteristische Einsatz von Weiß sind kennzeichnend für ihre reife Pariser Periode. Werke wie dieses bilden den von der Kunstkritik wiederholt herausgehobenen Kern ihres Œuvres. Provenienz: Kieler Kunstsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Portrait Opera, bezeichnet, Paris 1962
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Portrait Opera, bezeichnet, Paris 1962

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte dieses Porträt 1962 in Paris, auf Hartfaser, in Öl. Das kleinformatige Werk, 45 × 31 cm mit Rahmen, zeigt einen männlichen Kopf in kräftiger Malweise: das Gesicht in Orange-Rot-Tönen, der Hintergrund in Gelb-Grün-Akkorden. Die Pinselführung ist pastös und direkt, ganz im Stil der Pariser Murkel-Jahre.Die in Kröslin bei Greifswald geborene Künstlerin signierte ihre Werke mit dem Spitznamen Murkel. Ein Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung ermöglichte ihr 1959 den ersten Paris-Aufenthalt. Die Stadt und ihre Menschen ließen sie nicht mehr los. Murkel schätzte Picasso und Modigliani als Vorbilder; dieser Kopf trägt in Haltung und Farbigkeit deren Einfluss deutlich. Das Bild ist oben rechts mit „MURKEL" signiert und zeigt unten in Bildschrift den Titel „OPERA".Retrospektiven fanden 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung statt; das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde zeigte 2014 eine Ausstellung zum 100. Geburtstag. Das Gemälde stammt aus einer Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: 590,00 €*
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Saint-Germain-des-Prés, bezeichnet, Paris 1964/65
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Saint-Germain-des-Prés, bezeichnet, Paris 1964/65

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Saint-Germain-des-Prés" in Paris in den Jahren 1964/65, in Öl auf Leinwand. Das großformatige Werk, 68 × 118 cm ohne Rahmen, zeigt ein Paar in enger Umarmung, sitzend, in Murkels charakteristischer Figuration: die Gesichter vereinfacht und flächig, der Hintergrund aus kleinteiligen Farbflecken zusammengesetzt. Das Bild ist unten rechts mit „Murkel" signiert.Murkel – in Kröslin bei Greifswald geboren – gelangte 1959 durch ein Stipendium der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung nach Paris. Von da an blieb die Metropole ihr zweiter Arbeitsort. Die Menschendarstellung, bevorzugt in großen Formaten mit voluminösen Figuren vor ornamentalem Hintergrund, ist ihr Kernthema. Picasso und Modigliani sind als Einflüsse nachgewiesen.Das Werk ist Teil einer Gruppe von Hauptwerken aus Kieler Sammlerauflösung. Retrospektiven fanden 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung Kiel statt. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Sari träumt von Modigliani, bezeichnet, Kiel 1984
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Sari träumt von Modigliani, bezeichnet, Kiel 1984

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) malte „Sari träumt von Modigliani" 1984 in Kiel, Öl auf Leinwand, 75 × 135 cm. Das hochformatige Bild zeigt eine sitzende weibliche Aktfigur, in Grau-Grün-Tönen gehalten, mit leicht gesenktem Kopf und geschlossenen Augen. Den Hintergrund füllt ein dichtes Netz aus handschriftlichen Buchstaben und Wörtern: „Sari träumt von Modigliani", „Paris", „Sari" und weitere Fragmente. Das Bild ist unten rechts mit „Murkel" signiert.Murkels Verbindung zu Modigliani, den sie als prägenden Einfluss nannte, macht dieses Werk zu einem biographisch wie kunsthistorisch bezeichnenden Stück. Die Figur ist voluminös modelliert, der Hintergrund aus der Fläche entwickelt. Das Werk entstand im Jahr einer großen Retrospektive und gehört zu den letzten bedeutenden Figurenbildern der Künstlerin. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Seitlich sitzender Frauenakt, signiert datiert, 1999
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Seitlich sitzender Frauenakt, signiert datiert, 1999

Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke als "Murkel" signierte, schuf bis kurz vor ihrem Tod großformatige Aktdarstellungen. Dieses Gemälde von 1999 gehört zu ihren späten Arbeiten und ist in seiner Leuchtkraft ungebrochen.Das Hochformat zeigt eine seitlich sitzende weibliche Figur. Die nackte Gestalt ist in einem Geflecht aus kurzen, dichten Pinselzügen in Weiß, Grün, Gelb und Grau herausgearbeitet. Die Figur sitzt auf einem angedeuteten Stuhl. Der Hintergrund ist flimmernd und unruhig. Oben links im Bild ist die Signatur "Murkel 1999" eingeschrieben. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, Maße mit Rahmen 95 × 175 cm.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Vielleicht ein Velázquez?, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Charlotte „Murkel" Schuberth

Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Vielleicht ein Velázquez?, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre

Charlotte (Murkel) Schuberth (1914–2000) war eine der eigenständigsten Malerinnen Schleswig-Holsteins. In Kröslin bei Greifswald geboren, signierte sie ihre Werke stets mit ihrem Spitznamen Murkel. Ein Reisestipendium der Landesregierung brachte sie 1959 erstmals nach Paris. Die Stadt ließ sie nicht mehr los: Die menschliche Figur, bevorzugt in energiegeladener Aktdarstellung, wurde zum Kern ihres Schaffens. Picasso und Modigliani benennt sie selbst als maßgebliche Einflüsse.Das vorliegende großformatige Werk in Öl auf Leinwand misst 95 × 175 cm und entstand im Spannungsfeld der Jahre 1630 und 1980 – eine für Murkel typische Zeitkollage. Im Bild ist eine sitzende weibliche Figur mit ausladenden weißen Gewandformen zu sehen, über ihr ein eingesetztes dunkles Porträt im Stil der alten Meister. Darunter steht in Murkels Handschrift: „Vielleicht ein Velazqez?". Das Werk kombiniert gestische Zeichnung mit einem real eingearbeiteten oder zitierten Altmeister-Fragment, was es zu einem der raren Materialbilder der Künstlerin macht.Charlotte Schuberth arbeitete in großen Formaten, plastisch mit der Farbe, und modellierte ihre Figuren voluminös vor ornamentalen Hintergründen. Charakteristisch sind der starke Einsatz von Weiß und Rot-Blau-Akkorde. Das Werk stammt aus einer Kieler Sammlerauflösung und ist Teil einer größeren Gruppe von Hauptwerken der Künstlerin. Retrospektiven wurden 1976 und 1984 in der Pommern-Stiftung gezeigt; das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde widmete ihr zum 100. Geburtstag eine Ausstellung.Das Gemälde ist unten rechts signiert mit „Murkel" sowie mit der Jahreszahl 1630/1980 bezeichnet. Provenienz: Kieler Privatsammlung.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Christian Aigens: Ölgemälde Portrait einer Dame, um 1920
Christian Aigens

Christian Aigens: Ölgemälde Portrait einer Dame, um 1920

Christian Aigens (1870–1940) erhielt seine Ausbildung an der Kunstnernes Studieskole, die von den Skagenmalern gegründet wurde, und studierte von 1888 bis 1890 an der Kunstakademie Kopenhagen. Zu seinen Lehrern und Einflüssen zählten Peder Severin Krøyer, Lauritz Tuxen und Michael Ancher. Aigens war vor allem Porträt- und Figurenmaler, bekannt durch seine Innenraum-Darstellungen mit Lampenlicht. Eines seiner Bildnisse von Christian Engelstoft befindet sich im Museum in Aalborg.Das Gemälde zeigt eine junge Frau in ganzfigürlicher Darstellung. Sie sitzt auf einem niedrigen Stuhl oder einer Bank, trägt ein weißes Kleid und eine lange Kette. Neben ihr auf einem kleinen Tisch steht eine Vase mit Rosen. Der Hintergrund ist warm-braun und tonig gehalten. Der Malduktus ist souverän und breit, in der Tradition der dänischen Figurenmalerei um 1920. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, 60 × 39 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 1.325,00 €*
Clifford Wright: Gemälde Figurenpaar in ovaler Landschaft, Mischtechnik, 20. Jahrhundert
Clifford Wright

Clifford Wright: Gemälde Figurenpaar in ovaler Landschaft, Mischtechnik, 20. Jahrhundert

Clifford Wright (1919–1999) studierte in Seattle an der Cornish School und bei Mark Tobey (1937–1943), stellte im Seattle Art Museum und im Museum of Modern Art aus und lebte später auf der dänischen Insel Møn, wo er Bühnenbilder für die Königliche Dänische Oper entwarf. Dieses Werk in Mischtechnik zeigt in ovalem Format zwei Figuren in einer Landschaft: eine in Orange und eine in Gelb gekleidete Person stehen auf einem Felsvorsprung vor einem üppigen Eichenbaum, rechts oben eine weiße Wolke auf hellblauem Himmel. Die Umrandung des Ovals ist dunkel-metalisch. Der Stil ist naiv-dekorativ mit flächig-ornamentaler Qualität.Bildmaß 62 cm × 88 cm. Das Gemälde befindet sich in teilrestauriertem Zustand. Wright wurde in einer Ausstellung als "painter of the grotesque" beschrieben. Quelle: Charlton Hall Galleries.

Regulärer Preis: 1.100,00 €*
Emil Janus Weinreich: Ölgemälde Die Fischer von Skagen, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Emil Janus Weinreich

Emil Janus Weinreich: Ölgemälde Die Fischer von Skagen, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Emil Janus Weinreich (1892–1975) gehörte zur Tradition der Skagenmaler, die am nördlichsten Zipfel Dänemarks das harte Leben der Fischergemeinschaft in Öl festhielten. Dieses große Gemälde zeigt fünf Fischer am Strand vor aufgewühlter See: die Männer stehen in Reihe, gekleidet in olivegraue Ölzeuge und Gummistiefel, die Gesichter vom Wind gegerbt. Links am Rand liegt ein Boot auf dem Sand. Der Himmel ist schwer und bewölkt, das Licht kommt flach von der Seite. Unten rechts signiert.Weinreich ist in Auktionshäusern gelistet und gehandelt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 98 cm × 66 cm ohne Rahmen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Skagen-Motivs.

Regulärer Preis: 1.475,00 €*
Erik Kærslund: Ölgemälde Kerteminde Havn, Öl und Spachtel, signiert, 1981
Erik Kærslund

Erik Kærslund: Ölgemälde Kerteminde Havn, Öl und Spachtel, signiert, 1981

Erik Kærslund (geboren 1942) gehört zur Generation dänischer Maler, die in den 1960er und 1970er Jahren mit Spachteltechnik und reduzierter Figuration eine eigene Position zwischen modernem Realismus und Expressivität entwickelten. Sein bevorzugtes Motivfeld sind die Häfen und Werften an der dänischen Ostseeküste, allen voran Kerteminde auf Fünen, jener Ort, der seit den Tagen der Fynboerne um Johannes Larsen und Fritz Syberg fester Bestandteil der dänischen Malereigeschichte ist.„Kerteminde Havn“, Öl und Spachtel auf Leinwand, 1981 entstanden, 60 × 90 cm ohne Rahmen, unten rechts signiert. Im Vordergrund stehen drei Fischer in dunklen Mützen und leuchtend roten Arbeitsschürzen an einer Pier, vor ihnen gestapelte Holzkisten und Fischwannen. Hinter ihnen ragen Mastenwald und Krananlagen eines Kutters auf, weiter im Mittelgrund die niedrigen Speicher- und Werftgebäude. Der Himmel ist in einem klaren, kühlen Blau gehalten, das mit einem hellen Lichtstreifen am Horizont kontrastiert. Die in dicken Spachtelschichten gesetzten Flächen geben der Komposition eine fast architektonische Klarheit.Werke Kærslunds finden sich in dänischen Regionalsammlungen, Hafenmotive aus dieser Schaffensphase werden als Hauptwerke geführt. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 4.000,00 €*
Franz Ludwig Kiederich: Ölgemälde Der Lehrer, signiert, Düsseldorfer Schule, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Franz Ludwig Kiederich

Franz Ludwig Kiederich: Ölgemälde Der Lehrer, signiert, Düsseldorfer Schule, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Franz Ludwig Kiederich (1873–1950) entstammte einer Düsseldorfer Malerdynastie: Sein Vater Paul Wilhelm Kiederich (1842–1921) und sein Großvater Paul Joseph Kiederich waren Maler. Von 1890 bis 1900 studierte er selbst an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1893/94 die Malklasse von Julius Roeting besuchte. Von 1911 bis 1938 war er dort Professor. Sein Werk widmete sich besonders der Darstellung von Landarbeit und ländlichem Leben in hellem Kolorit mit impressionistisch beeinflusster Pinselführung.Das Gemälde „Der Lehrer" zeigt eine dunkle Interieursszene: Eine ältere, schwarzgekleidete männliche Figur steht an einem mit Büchern und Papieren beladenen Schreibtisch neben einem Fenster. Das durch die Fensterläden einfallende Licht zeichnet ein warmes Rot in das Regal dahinter. Öl auf Leinwand, 60 × 50 cm ohne Rahmen, signiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.350,00 €*
Friedrich August von Kaulbach: Druckgrafik Kastagnetten-Tänzerin, bezeichnet, um 1914
Friedrich August von Kaulbach

Friedrich August von Kaulbach: Druckgrafik Kastagnetten-Tänzerin, bezeichnet, um 1914

Friedrich August von Kaulbach (1850 München – 1920) zählte zu den bekanntesten deutschen Porträt- und Figurenmalern der Jahrhundertwende. Als Präsident der Münchener Künstlergenossenschaft und späterer Direktor der Münchener Kunstakademie prägte er das Münchener Kunstleben um 1900. Sein Werk umfasst repräsentative Gesellschaftsportraits, elegante Frauendarstellungen und dekorative Figurenbilder.Das großformatige Blatt zeigt eine Kastagnettentänzerin in einem goldgelben, schwingenden Rock mit weißer Rüschenborte und einem dunkel bestickten Mieder, die Arme leicht erhoben, im Tanz erstarrt. Der warme Ocker-Braun-Ton des Hintergrunds umspielt die Figur weich. Papier auf Leinwand, grafischer Druck, unten links bezeichnet „F.A.Kaulbach". Maße mit Rahmen: 106 × 69 cm.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 1.100,00 €*
George Cherepov: Ölgemälde Bildnis eines Mädchens mit blondem Haar, signiert, Mitte 20. Jahrhundert
George Cherepov

George Cherepov: Ölgemälde Bildnis eines Mädchens mit blondem Haar, signiert, Mitte 20. Jahrhundert

George Cherepov (1909–1987) schuf dieses Kinderportrait in Öl auf Leinwand, 57 × 67 cm mit Rahmen. Das Bild zeigt ein junges Mädchen mit blondem Haar und blauen Augen, das frontal auf einem Stuhl sitzt und eine Puppe im Schoß hält. Das Kleid ist weiß mit farbigen Karostreifen in Rot und Blau. Die Ausführung ist von sicherer Pinselführung und weicher Modellierung der Haut, der Hintergrund warm-gebrochen.Cherepov wurde in Litauen geboren und emigrierte später in die USA, wo er in Greenwich, Connecticut lebte und lehrte. Er studierte bei Konstantin Wisotzky in Riga und Alexis Hansen in Dubrovnik. Seine Werke wurden bei den Allied Artists of America und der Hudson Valley Art Association ausgestellt, wo er mehrfach ausgezeichnet wurde, darunter mit dem Best-in-Show-Preis der Allied Artists (1968) und einer Goldmedaille der Hudson Valley Art Association (1969). Kinderbildnisse sind in seinem Werk selten.Das Gemälde ist unten links signiert.

Regulärer Preis: 2.200,00 €*