Alexej (Alexander) von Assaulenko: Ölgemälde Dame im Sommerkleid (Katharina), signiert datiert 1967
2.600,00 €
Beschreibung
Alexej von Assaulenko (1913–1989) entstammte russischem Adel und erlebte als Kind die Wirren der Oktoberrevolution. Er studierte bis 1937 am Kunstinstitut Kiew und an der Petersburger Kunstakademie. Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchtete er nach Schleswig-Holstein, wo Plön sein Lebensmittelpunkt blieb. 1992 wurde in Plön eine Stiftung gegründet, die seinen künstlerischen Nachlass bewahrt; die Museumsstiftung Rheine verwaltet Teile des Werks.
Das Gemälde zeigt in ovalem Format, 47 × 67 cm, das Brustbildnis einer Frau mit grauem Haar, weißem Hut mit Blüten und einem blumig gemusterten Sommerkleid in Blau und Pink, eine Perlenkette um den Hals. Der Hintergrund ist locker und frisch in Grüntönen angelegt. Öl auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert 1967.
Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Haben Sie ein besonderes Stück?
Erbstück, Dachbodenfund oder gezielter Verkauf: Wir beraten Sie persönlich zu Wert und Verkaufsmöglichkeiten Ihrer Gemälde, Kunstwerke und Skulpturen.
Weitere Kunstwerke in „Personen & Portraits“
Gerrit M. Bekker (1943-2025) ȆberfahrtDžl/Leinwand
Gerrit M. Bekker (1943-2025) »Überfahrt« 1992 (verso datiert »Bekker 1992« sowie signiert und monogrammiert) Öl und Mischtechnik auf Leinwand (Verso mit Collage, Blattgold, Kreide & Gedicht) 39 cm × 49 cm (Leinwandmaß) Verso eigenhändig signiert »Bekker 1992«, Monogramm »GB« im Kreis, Gedicht-Inschrift sowie Betitlung »überfahrt« auf Keilrahmen und Leinwand Kurzwürdigung: Ein ausdrucksstarkes, zutiefst poetisches Hauptwerk des norddeutschen Malers und Dichters Gerrit M. Bekker. Das Gemälde vereint expressive Figurenmalerei mit einer auf der Leinwand-Rückseite eigenhändig verfassten Lyrik-Inschrift und Mischtechnik-Studie zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk. Vor einem leuchtenden, azurblauen Hintergrund – der Himmel und offenes Gewässer zugleich assoziieren lässt – staffeln sich mehrere silhouettierte Figuren. Im oberen Bilddrittel deutet ein kühner, dunkelbrauner Schwungbogen das Verdeck oder die Architektur einer Fähre bzw. eines Schiffsdecks an. Die Gestalten wirken schattenhaft, schemenhaft und fast mythisch entrückt. Sie stehen als Reisende, Suchende oder Passagiere an Deck und blicken in den weiten, offenen Naturraum. Eine besondere Besonderheit dieses Werkes offenbart sich auf der Leinwand-Rückseite. Bekker hat dort mit schwarzer Tinte sein eigenhändiges Gedicht niedergeschrieben: »Überfahrt« Fährmann – ich habe das Leben satt. Bring mich – mit dem Fahrrad nach Halberstadt. Bring mich – mit schwarzem Automobil von Hamburg – der Stadt – über Land – hin nach Kiel. Fahr mich im Winter – bei Eis – Sturm und Schnee an die Küste – ich muss an die offene See – Gerrit M. Bekker wurde am 11. Mai 1943 in Hamburg geboren. Er zählt zu den profiliertesten norddeutschen Persönlichkeiten an der Schnittstelle von bildender Kunst und Literatur. Dokumentation zu diesem Werk
Karl Rudolf Eduard Niemann (1908–1982)-Nordafrikanische Marktszene / Straßenszene in Marokko-Ölgemälde
Karl Rudolf Eduard Niemann (deutsch-dänischer Maler und Grafiker,1908–1982)Öl auf Leinwand (Spachtel- und Impastotechnik)70 cm × 35 cm (Panoramaformat 2:1)Signiert unten rechts: Karl Niemannca. 1950er–1960er Jahre (Orient- und Nordafrika-Reisen)Die Komposition ist von einer tiefen horizontalen Dynamik geprägt, dieden Blick des Betrachters über einen weitläufigen,sonnendurchfluteten Dorfplatz beziehungsweise eine breite Hauptstraßeeiner nordafrikanischen oder orientalischen Siedlungführt.Karl Rudolf Eduard Niemann (* 18. Dezember 1908 in Kiel; † 1. April1982 auf Madeira, Portugal) war ein bedeutenderdeutsch-dänischer Maler und Grafiker, dessen Schaffen eine Brückezwischen der deutschen und skandinavischen Moderne des 20.Jahrhunderts schlägt.KUNSTHISTORISCHE EINORDNUNGKarl Niemann verbindet in diesem Werk den klassischen europäischenOrientalismus mit dem expressiven Strukturrealismus dernordischen Nachkriegsmoderne. Durch den Einsatz des Malmesserslöst er Details zugunsten einer kraftvollen, architektonischenFlächenwirkung und stimmungsvollen Lichtatmosphäre auf.Ausführliche Dokumentation zu diesem Werk
Pedro Flores(Murcia1897-1967Paris)-Doppelbild-Mischtechnik
Pedro Flores (Murcia 1897 – 1967 Paris) Titel / Motiv (Recto) Herbstliche/Winterliche Hof- und Häuserlandschaft hinter BäumenTitel / Motiv (Verso) Liegende Geliebte (Expressive Figuration / Aktstudie)Technik & Medium Mischtechnik (Gouache, Farbkreide, Kohle) auf PapierBildmaße / Format 81 × 58 cm (Großformat)Signatur Handsigniert unten rechts auf der Vorderseite: P. FloresDatierung / Epoche Frühe Schaffensphase (ca. 1920er–1930er Jahre)Erhaltungszustand Völlig original, bestmöglich erhalten; mit originalem PassepartoutBesonderheit: Doppelseitigkeit (Recto / Verso)Doppelseitig bearbeitete Blätter sind in der Kunstgeschichte der Moderne (insbesondere bei Künstlern der École de Paris) ein begehrtes Dokument des schöpferischen Prozesses. Sie vereinen oft zwei vollkommen unterschiedliche Genres des Künstlers – hier die melancholische Landschaft und den intimen, expressiven Akt.Pedro Flores wurde am 8. Februar 1897 in Murcia (Spanien) geboren. Bereits in jungen Jahren absolvierte er seine künstlerische Grundausbildung an der Escuela de Artes y Oficios de Murcia. In diesem Frühstadium war seine Arbeit stark vom spanischen Realismus und Impressionismus geprägt, zeigte jedoch früh den Hang zu kühnen, grafischen Linien.Ausführliche Dokumentation zu diesem Werk
Einar Johansen(1893-1965)-An der Seine-Ölgemälde
Einar Johansen(1893-1965)-An der Seine-Ölgemälde, signiert,datiert 1959Der Malduktus dieses Ölgemäldes von Einar Johansen zeichnet sich durch eineausgeprägte, kraftvolle Expressivität und eine haptische Materialität aus.Der Künstler verwendet eine stark pastose Malweise (Impasto), bei der die Ölfarbe in dichten, reliefartigen Schichten und Schollen auf die Bildflächeaufgetragen wurde.Diese reliefartige Struktur verleiht dem Werk eine fast skulpturale Tiefe, bei der das Licht auf den erhabenen Farbkuppen bricht und lebendige Schattenwürfeerzeugt.Einar Johansen(1893-1965) betrat die Bühne der skandinavischen Kunstwelt zu einer Zeit, in der die alten Regeln zerbrachen. Er war kein Mitläufer. Er war derSchöpfer seiner eigenen visuellen Realität.• Ausbildung und künstlerische Prägung: Johansen tauchte ein in das brodelnde Epizentrum der europäischen Moderne. Während andere an starren Akademien festhielten, verschlang er das Wissen über Licht, Farbtiefe und die haptische Textur des Lebens. JedesPinselstrich war eine bewusste Entscheidung für Freiheit.• Künstlerisches Schaffen und Motive: Ob die raue Magie nordischer Küsten, das vibrierende Stadtlicht von Paris und Kopenhagen oder verträumte Kanäle – Johansens Œuvre ist eine Liebeserklärung an das urbane und natürliche Pulsieren. Er suchte nicht das Gefällige, sondern das Ursprüngliche: Alltagsszenen voller Seele, geformt ausWasser, Stein und Licht.• Stilistische Entwicklung: Ein rasiermesserscharfer Blick traf auf entfesselte Emotionen. Johansen bewegte sich meisterhaft im Auge des Sturms zwischen Post-Impressionismus und expressionistischem Realismus. Weg mit dem Überflüssigen! Er reduzierte die Form auf das pure Wesen, um sie mit einem so kraftvollen, haptischen Farbauftrag zu tränken, dass die Leinwand beinahe plastisch vorIhnen steht.• Rezeption und Marktposition: Lassen Sie uns ehrlich sein:Meisterwerke von dieser emotionalen Wucht bleiben nichtunbemerkt.Heute jagen Top-Sammler und internationale Galerien genau diesen raren Arbeiten hinterher. Wer Johansen besitzt, besitzt nicht nur ein Bild – er besitztein Stück Kunstgeschichte von unwiderstehlicherWertbeständigkeit.Ausführliche Werksdokumentation