Karl Rudolf Eduard Niemann (1908–1982)-Nordafrikanische Marktszene / Straßenszene in Marokko-Ölgemälde
1.850,00 €
Beschreibung
Karl Rudolf Eduard Niemann (deutsch-dänischer Maler und Grafiker,
1908–1982)
Öl auf Leinwand (Spachtel- und Impastotechnik)
70 cm × 35 cm (Panoramaformat 2:1)
Signiert unten rechts: Karl Niemann
ca. 1950er–1960er Jahre (Orient- und Nordafrika-Reisen)
Die Komposition ist von einer tiefen horizontalen Dynamik geprägt, die
den Blick des Betrachters über einen weitläufigen,
sonnendurchfluteten Dorfplatz beziehungsweise eine breite Hauptstraße
einer nordafrikanischen oder orientalischen Siedlung
führt.
Karl Rudolf Eduard Niemann (* 18. Dezember 1908 in Kiel; † 1. April
1982 auf Madeira, Portugal) war ein bedeutender
deutsch-dänischer Maler und Grafiker, dessen Schaffen eine Brücke
zwischen der deutschen und skandinavischen Moderne des 20.
Jahrhunderts schlägt.
KUNSTHISTORISCHE EINORDNUNG
Karl Niemann verbindet in diesem Werk den klassischen europäischen
Orientalismus mit dem expressiven Strukturrealismus der
nordischen Nachkriegsmoderne. Durch den Einsatz des Malmessers
löst er Details zugunsten einer kraftvollen, architektonischen
Flächenwirkung und stimmungsvollen Lichtatmosphäre auf.
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Freie und Hansestadt HamburgHomännische Erben (Nürnberg) · Stadtplan mit Elb-Prospekt (ca. 1730–1737)KARTENWERK Des Heil: Röm: Reichs freye Handels- u: Hansee StadtHAMBURG in einem accuratenPLAN u. PROSP.HERAUSGEBER Homännische Erben (Homann Erben / Héritiers deHomann), NürnbergDATIERUNG ca. 1730 – 1737 (Barockzeit / Entstehungsphase vor derZerstörung des Alten Michels 1750)TECHNIK / MEDIUM Originaler, handkolorierter Kupferstich (Altkolorit)auf handgeschöpftem BüttenpapierSPRACHE Zweisprachige Titelseite & Legende (Deutsch & Französischfür den europäischen Markt)BESONDERHEITEN Kombination aus Befestigungsgrundriss undPanorama; Darstellung der 1. Großen St.-Michaelis-KirchePROVENIENZ-SPUREN Originale Mittelfalz (aus Atlasband); rückseitigehistorische Sammlungsvermerke undTintentexturen.HISTORISCHES SCHLÜSSELMERKMAL: "ST. NEU MICHAELIS"Auf dem Detailfoto der Skyline erkennbar ist die Aufschrift „St. NeuMichaelis“. Es handelt sich um den ersten Bau der Großen St.-Michaelis-Kirche (geweiht 1669). Da diese Kirche am 10. März 1750durch einen Blitzeinschlag vollständig niederbrannte, liefert dieAbbildung des unveränderten Bauwerks den eindeutigen Beweis für dieEntstehung der Stichplatte vor 1750.••Büttenpapier & Faltung: Das Blatt wurde auf festem, handgeschöpftemLumpenpapier gedruckt. Die vertikale Mittelfalz belegt,dass die Karte ursprünglich in einem der voluminösen Folianten-Atlantenvon Homann Erben gebunden war.Altkolorit-Durchschlag: Auf der Rückseite zeichnen sich die Konturen derkolorierten Flächen (insbesondere der braun-grünenFluss- und Festungsbereiche) deutlich ab. Die historischenAquarellpigmente sind im Laufe von fast drei Jahrhunderten leicht indie Papierfasern eingedrungen – ein charakteristisches Merkmal echtenAltkolorits.die Papierfasern eingedrungen – ein charakteristisches Merkmal echtenAltkolorits.•Sammlungsvermerke: Die handschriftlichen Tintennotizen (u. a. N. 89,1449) zeugen von der historischen Registrierung infrüheren privaten oder institutionellen Kartensammlungen.Dokumentation zu dieser Karte
Edward Harrison Compton (1881 – 1960 ) Wettersteingebirge – Blick auf das Zugspitzmassiv mit Höllental / Waxenstein-Ölgemälde
Edward Harrison Compton (11.10.1881 Feldafing – 06.03.1960 ebenda)Wettersteingebirge – Blick auf das Zugspitzmassiv mit Höllental /Waxenstein-(Gebirgslandschaft aus dem Raum Garmisch-Partenkirchen)80 cm × 60 cm (ohne Rahmen)Original signiert unten links: E. HARRISON COMPTONSehr gute originale Erhaltung; geschlossene, stabile Malschicht mithervorragender Farbkraft.Edward Harrison Compton wurde am 11. Oktober 1881 imoberbayerischen Feldafing am Starnberger See geboren. Er wuchs ineiner von Kunst und Alpinismus tief geprägten Familie auf. Sein Vaterwar der berühmte, ursprünglich aus England stammendeGebirgsmaler und Pionier-Alpinist Edward Theodore Compton (1849–1921), der mit seinen präzisen Aquarellen und Ölgemäldendie alpine Landschaftsmalerei in ganz Europa maßgeblich beeinflussthatte. Auch seine Schwestern Marion und Dora wurden alsMalerinnen bekannt.Das Gemälde zeigt eine weit geöffnete alpine Landschaft imWettersteingebirge. Der Blick führt aus einem bewaldeten und vonherbstlicher Vegetation geprägten Vordergrund auf eine monumentaleHochgebirgskulisse. Im Zentrum und oberen Mittelgrunderhebt sich die markante Fels- und Gipfelzone des Zugspitzmassivs; dievorgelagerten Fels- und Bergformen staffeln sich inmehreren Ebenen nach hinten. Zwischen Vordergrund und Hochgebirgeliegt eine atmosphärisch aufgehellte Zone, in der Nebel undWolken die harten Gesteinsformen teilweise verhüllen.Charakteristika der reifen Compton-Manier:Leuchtende, harmonische Farbigkeit mit Schwerpunkt auf erdig-warmenTönen und kühlen FelsnuancenStarker Wechsel zwischen pastosen Vordergrundpartien und weichaufgelösten FernzonenMeisterhafte Betonung von Licht, Wetter und atmosphärischer DistanzMonumentalisierte Darstellung des Hochgebirges bei natürlicherLandschaftsstaffelung.Spontaner, sicherer Pinselduktus statt kleinteiliger akademischerDetailmalerei.DOKUMENTATION ZU DIESEM GEMÄLDE
Pedro Flores García (Murcia, 5. Februar 1897 – Paris, 8. Oktober 1967) „Invernadero“ (Spanisch für „Gewächshaus“ / „Treibhaus“)
Pedro Flores García (Murcia, 5. Februar 1897 – Paris, 8. Oktober 1967)„Invernadero“ (Spanisch für „Gewächshaus“ / „Treibhaus“)Mischtechnik (Öl, Gouache, Bister, Tusche und Sgraffito-Ritztechnik)auf kräftigemPapier/Karton70 cm × 50 cm (Höhe × Breite)Frühe Schaffensphase / Erste Pariser Epoche (ca. Ende 1920er /1930er Jahre)Handsigniert unten rechts vom KünstlerSehr gute Erhaltung; hervorragende Farbleuchtkraft, intakteOberflächenstruktur und Ritzzeichnung.Pedro Flores ist für die moderne spanische Malerei das, was FedericoGarcía Lorca für die moderne spanischePoesie ist.“— Jean Cassou, ehemaliger Direktor des Musée National d'Art Moderne, ParisPEDRO FLORES (1897–1967)Pedro Víctor Flores García gebührt ein fester Platz in derKunstgeschichte des 20. Jahrhunderts als einer derherausragenden Vertreter der sogenannten Escuela Española de París(Spanische Schule von Paris).Ausführliche Dokumentation über dieses Werk
Pedro Flores(Murcia1897-1967Paris)-Doppelbild-Mischtechnik
Pedro Flores (Murcia 1897 – 1967 Paris) Titel / Motiv (Recto) Herbstliche/Winterliche Hof- und Häuserlandschaft hinter BäumenTitel / Motiv (Verso) Liegende Geliebte (Expressive Figuration / Aktstudie)Technik & Medium Mischtechnik (Gouache, Farbkreide, Kohle) auf PapierBildmaße / Format 81 × 58 cm (Großformat)Signatur Handsigniert unten rechts auf der Vorderseite: P. FloresDatierung / Epoche Frühe Schaffensphase (ca. 1920er–1930er Jahre)Erhaltungszustand Völlig original, bestmöglich erhalten; mit originalem PassepartoutBesonderheit: Doppelseitigkeit (Recto / Verso)Doppelseitig bearbeitete Blätter sind in der Kunstgeschichte der Moderne (insbesondere bei Künstlern der École de Paris) ein begehrtes Dokument des schöpferischen Prozesses. Sie vereinen oft zwei vollkommen unterschiedliche Genres des Künstlers – hier die melancholische Landschaft und den intimen, expressiven Akt.Pedro Flores wurde am 8. Februar 1897 in Murcia (Spanien) geboren. Bereits in jungen Jahren absolvierte er seine künstlerische Grundausbildung an der Escuela de Artes y Oficios de Murcia. In diesem Frühstadium war seine Arbeit stark vom spanischen Realismus und Impressionismus geprägt, zeigte jedoch früh den Hang zu kühnen, grafischen Linien.Ausführliche Dokumentation zu diesem Werk