Ölgemälde von Henri-Arthur Bonnefoy
Drei Jahrzehnte stellte Henri-Arthur Bonnefoy ohne Unterbrechung im Pariser Salon aus, heute hängen seine Werke im Louvre und in mehreren Museen. Seine signierten Ölgemälde des Tier- und Landschaftsmalers erhalten Sie bei uns für Ihre Sammlung. In Gelting nahe Kappeln.
Henri-Arthur Bonnefoy
HENRI ARTHUR BONNEFOY (1839-1917)-HAUPTWERK-Les Poules – Scène de basse-cour-
Henri-Arthur Bonnefoy (1839–1917) stellte zwischen 1877 und 1904 ohne eine einzige Unterbrechung im Pariser Salon aus. Der Salon war in dieser Epoche das einzige Urteil, das zählte, und Bonnefoy bestand es über fast drei Jahrzehnte. Seine Werke hängen in den Museen von Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans und Toulouse sowie im Louvre. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand, 113 × 93 cm ohne Rahmen, zeigt einen prächtigen Hahn im Vordergrund einer sommerlichen Landschaft, im Hintergrund eine liegende Henne und ein weit ausladendes Feld mit Wiesenblumen. Auf dem Boden liegt eine Malerpalette, was dem Bild einen selbstreferenziellen Charakter verleiht.Bonnefoys Leben bewegte sich zwischen Extremen. Nach dem Krieg 1870/71 diente er in Algerien, und die Bildwelt des Maghreb ist in seinem frühen Werk ablesbar. Später wandte er sich den friedlichen Landschaften des Artois zu, die er mit einer Beobachtungsgenauigkeit festhielt, die aus jahrzehntelanger Arbeit kommt. Das Gemälde ist unten rechts signiert und stammt aus einer Privatsammlung.Weitere Informationen über den Künstler
Henri-Arthur Bonnefoy (1839–1917)
Henri-Arthur Bonnefoy zählt zu den französischen Salonmalern des 19. Jahrhunderts, deren Landschaften, Tierbilder und Stillleben über Jahrzehnte in Paris präsent waren.
Bonnefoy wurde 1839 in Boulogne-sur-Mer geboren und stellte ab 1857 regelmäßig im Pariser Salon aus, der in dieser Epoche das maßgebliche Urteil über die französische Malerei sprach. Seine Werke befinden sich heute im Louvre sowie in den Museen von Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans und Toulouse.
Leben und Werk
Henri-Arthur Bonnefoy (1839–1917) stammte aus Boulogne-sur-Mer im Norden Frankreichs und studierte ab 1854 bei Léon Cogniet, bevor er 1861 an der École des Beaux-Arts in Paris aufgenommen wurde. Sein Salondebüt gab er 1857; über mehrere Jahrzehnte hinweg blieb er ein ständiger Aussteller. Bonnefoy widmete sich der Landschafts-, Tier- und Stilllebenmalerei. Nach dem Militärdienst in Algerien fanden orientalische Motive Eingang in sein frühes Werk; später wandte er sich den ländlichen Landschaften Südfrankreichs und seiner nordfranzösischen Heimat zu, deren Felder, Höfe und Tiere zu seinen wiederkehrenden Motiven wurden.
Auszeichnungen und Sammlungen
Bonnefoys Salonbeiträge wurden mehrfach prämiert: 1880 erhielt er eine Medaille dritter Klasse, 1884 eine Medaille zweiter Klasse und 1889 eine Silbermedaille auf der Weltausstellung. Werke des Künstlers werden heute im Louvre sowie in den Museen von Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans, Toulouse, Arras, Nevers und Bourg-en-Bresse bewahrt.