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18.–19. Jahrhundert

Altmeister-Gemälde des 18. und 19. Jahrhunderts

Altmeister haben gelernt, was heute selten geworden ist: Geduld im Detail. Akademische Salon- und Schulmalerei mit dokumentierter Herkunft, von der Düsseldorfer Schule bis zur dänischen Charlottenborg-Tradition, bieten wir Ihnen zum Erwerb. Bei uns an der Schlei, unweit von Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Altmeister-Gemälde des 18. und 19. Jahrhunderts

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Altmeister

Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt: Ölgemälde Mondlandschaft, zugeschrieben, spätes 18. Jahrhundert
Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt

Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt: Ölgemälde Mondlandschaft, zugeschrieben, spätes 18. Jahrhundert

Dieses Gemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt eine romantisch-nächtliche Mondlandschaft nach dem Typus der Frankfurter und Dresdner Landschaftsmalerei: eine dichte Waldkulisse rahmt eine zentrale Lichtöffnung in den Bildhintergrund. Der Vollmond leuchtet durch von Wolken hinterfangenen Himmel und wirft Lichtzeichen auf das Laubwerk der Bäume. Am rechten Bildrand sitzt eine Gruppe von Reisenden um ein offenes Feuer mit Dreibein und Kessel. Links führt ein Bach über Steine in den Bildraum.Öl auf Leinwand, Bildmaß 90 cm × 57 cm ohne Rahmen. Zuschreibung: deutsch, spätes 18. Jahrhundert, Umkreis Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt. Vergoldeter Rahmen neueren Datums. Gute, stabile Substanz mit einheitlichem Alterskrakelee.

Regulärer Preis: 3.300,00 €*
Franz Ludwig Kiederich: Ölgemälde Der Lehrer, signiert, Düsseldorfer Schule, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Franz Ludwig Kiederich

Franz Ludwig Kiederich: Ölgemälde Der Lehrer, signiert, Düsseldorfer Schule, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Franz Ludwig Kiederich (1873–1950) entstammte einer Düsseldorfer Malerdynastie: Sein Vater Paul Wilhelm Kiederich (1842–1921) und sein Großvater Paul Joseph Kiederich waren Maler. Von 1890 bis 1900 studierte er selbst an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1893/94 die Malklasse von Julius Roeting besuchte. Von 1911 bis 1938 war er dort Professor. Sein Werk widmete sich besonders der Darstellung von Landarbeit und ländlichem Leben in hellem Kolorit mit impressionistisch beeinflusster Pinselführung.Das Gemälde „Der Lehrer" zeigt eine dunkle Interieursszene: Eine ältere, schwarzgekleidete männliche Figur steht an einem mit Büchern und Papieren beladenen Schreibtisch neben einem Fenster. Das durch die Fensterläden einfallende Licht zeichnet ein warmes Rot in das Regal dahinter. Öl auf Leinwand, 60 × 50 cm ohne Rahmen, signiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.350,00 €*
Friedrich Perlberg: Ölgemälde Römische Wasserleitung mit Ruine, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Friedrich Perlberg

Friedrich Perlberg: Ölgemälde Römische Wasserleitung mit Ruine, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Friedrich Perlberg (1848 Nürnberg – 1921 München) zählt zu den bedeutenden deutschen Orientalisten und Architekturmalern der Gründerzeit. Er studierte an der Kunstakademie Nürnberg und bereiste den Nahen Osten sowie die Mittelmeerländer, deren Lichtqualität und Ruinenlandschaften er in einer präzisen, stimmungsvollen Malweise festhielt.Das Gemälde zeigt eine römische Wasserleitung mit Ruine in Öl auf Leinwand, 54 × 35,5 cm ohne Rahmen. Unten rechts signiert „F. Perlberg".Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Friedrich Schaper: Ölgemälde Rotbunte Kühe auf der Weide, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Friedrich Schaper

Friedrich Schaper: Ölgemälde Rotbunte Kühe auf der Weide, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Friedrich Schaper (1869 Braunschweig – 1956 Hamburg) erlernte zunächst das Dekorationsmalen in Hamburg, studierte dann an der Berliner Akademie bei J. Scheurenberg und W. Friedrich und kehrte 1894 nach Hamburg zurück. 1897 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Hamburgischen Künstlerclubs, 1901 trat er der Berliner Secession bei. Ab 1911 lehrte er Malerei, ab 1925 an der Hamburger Kunstgewerbeschule, wo er 1949 zum Professor ernannt wurde. Seine Werke befinden sich in der Hamburger Kunsthalle, im Altonaer Museum sowie in den Museen von Husum und Flensburg.Das Gemälde zeigt zwei rotbunte Kühe auf einer grünen Weide in Öl auf Bristolkarton, 48 × 42 cm ohne Rahmen, unten links signiert. Eine Kuh liegt quer im Vordergrund, eine zweite steht etwas abgewandt dahinter. Der Pinselstrich ist schnell und sicher, die Farbgebung frisch und direkt.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Hendricus Anthonius Dievenbach: Ölgemälde Lesende Bäuerin, signiert, um 1900
Hendricus Anthonius Dievenbach

Hendricus Anthonius Dievenbach: Ölgemälde Lesende Bäuerin, signiert, um 1900

Hendricus Anthonius Dievenbach (1872 Haarlem – 1946 Laren) studierte in Haarlem und an der Rijksakademie in Amsterdam bei August Allebé, Dake, Leenhof und Nicolaas van der Waay. Er gehört zur niederländischen Figurenmalerei der Jahrhundertwende, die stark durch den Realismus der Haager Schule geprägt war.Das Gemälde zeigt eine Frau, die auf einem Stuhl sitzt und eine Tasse hält. Der Innenraum ist dunkel gehalten, das Licht fällt von der Seite auf die Figur. Die Frau trägt eine rote Weste über einem grünen Kleid und wendet den Blick dem Betrachter zu. Im Hintergrund ist ein dunkler Herdbereich angedeutet. Der Malduktus ist weich und tonig, in der Tradition der niederländischen Genremalerei. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, rechts unten signiert "H.A. Dievenbach", und misst ca. 31,5 × 37,5 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 1.090,00 €*
HENRI ARTHUR BONNEFOY (1839-1917)-HAUPTWERK-Les Poules – Scène de basse-cour-
Henri-Arthur Bonnefoy

HENRI ARTHUR BONNEFOY (1839-1917)-HAUPTWERK-Les Poules – Scène de basse-cour-

Henri-Arthur Bonnefoy (1839–1917) stellte zwischen 1877 und 1904 ohne eine einzige Unterbrechung im Pariser Salon aus. Der Salon war in dieser Epoche das einzige Urteil, das zählte, und Bonnefoy bestand es über fast drei Jahrzehnte. Seine Werke hängen in den Museen von Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans und Toulouse sowie im Louvre. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand, 113 × 93 cm ohne Rahmen, zeigt einen prächtigen Hahn im Vordergrund einer sommerlichen Landschaft, im Hintergrund eine liegende Henne und ein weit ausladendes Feld mit Wiesenblumen. Auf dem Boden liegt eine Malerpalette, was dem Bild einen selbstreferenziellen Charakter verleiht.Bonnefoys Leben bewegte sich zwischen Extremen. Nach dem Krieg 1870/71 diente er in Algerien, und die Bildwelt des Maghreb ist in seinem frühen Werk ablesbar. Später wandte er sich den friedlichen Landschaften des Artois zu, die er mit einer Beobachtungsgenauigkeit festhielt, die aus jahrzehntelanger Arbeit kommt. Das Gemälde ist unten rechts signiert und stammt aus einer Privatsammlung.  Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917)HAUPTWERKLes Poules – Scène de basse-courWerkbeschreibungDas Gemälde stellt eine monumentale Darstellung eines stolzen Hahnes in ländlicher Umgebung dar und gehört innerhalb des bekannten Œuvres des französischen Malers Henri Arthur Bonnefoy zu den großformatigen, repräsentativen Arbeiten seines reifen Schaffens. Die Komposition verbindet Tiermalerei, Landschaftselemente und eine subtile Atelier-Anspielung in Form einer geöffneten Malkiste mit Palette und Farben. Im Zentrum des Bildes steht der Hahn, der mit erhobenem Kopf und aufgerichteter Körperhaltung als dominierende Figur erscheint. Sein Gefieder entfaltet sich in einem reichen Spektrum aus tiefen Schwarz- und Brauntönen, durchsetzt mit irisierenden Reflexen und warmen Kupfernuancen. Die Komposition wird durch eine Henne ergänzt, die sich im Vordergrund dem Boden zuwendet, sowie eine weitere Figur im mittleren Bildraum. Die Umgebung ist von üppiger Vegetation geprägt, deren locker gesetzte Gräser, Wildblumen und Blattstrukturen einen atmosphärischen Übergang zur offenen Landschaft bilden. Der Himmel erscheint hell und leicht verschleiert, wodurch die Figuren plastisch hervortreten und zugleich in eine sommerliche Stimmung eingebettet werden.Analyse des MalduktusDie Malweise des Künstlers offenbart eine souveräne Beherrschung der akademischen Ateliertechnik des späten 19. Jahrhunderts. Der Malduktus bewegt sich zwischen präziser Detailarbeit und freierer, atmosphärischer Pinselführung. Das Gefieder des Hahnes ist mit feinen, rhythmisch gesetzten Pinselzügen aufgebaut. Lasierende Farbschichten vertiefen die dunklen Partien, während hellere Akzente plastische Lichteffekte erzeugen. Besonders im Halsgefieder treten rötliche und goldene Reflexe hervor. Der Hintergrund ist freier behandelt. Vegetation entsteht aus lockeren Pinselbewegungen, wodurch eine lebendige Oberflächenstruktur entsteht. Am Boden treten pastose Farbpartien auf, die eine materielle Wirkung erzeugen und die malerische Qualität der Oberfläche betonen.Biographie des KünstlersHenri Arthur Bonnefoy wurde 1839 in Frankreich geboren und entwickelte sich zu einem Vertreter der französischen Salonmalerei des 19. Jahrhunderts. Zwischen 1877 und 1904 stellte er regelmäßig im Pariser Salon aus. Während der politischen Umbrüche um den Deutsch-Französischen Krieg hielt er sich zeitweise in Algerien auf, was Einfluss auf einige frühe Motive hatte. Später widmete er sich verstärkt Landschaften und ländlichen Szenen Nordfrankreichs sowie der Provence. Werke des Künstlers befinden sich heute in verschiedenen französischen Museen, darunter Boulogne-sur-Mer, Calais, Orléans und Toulouse. Zeichnungen sind zudem in Pariser Sammlungen dokumentiert. Pariser Salon und Vergleichswerke Zu den dokumentierten Salonwerken Bonnefoys gehört ein Geflügelmotiv mit dem Titel „Les Poules“. Dieses Thema steht in enger Beziehung zu dem hier vorliegenden Gemälde. Darstellungen von Hühnern und Bauernhofszenen gehören zu den wiederkehrenden Bildthemen des Künstlers. Mehrere bekannte Werke zeigen ähnliche Kompositionsprinzipien mit dominanter Tierfigur im Vordergrund und ländlicher Landschaft im Hintergrund.Kunsthistorische EinordnungDas Gemälde gehört zur Tradition der französischen animalistischen Salonmalerei. Naturalistische Tierdarstellung, sorgfältige akademische Zeichnung und dekorative Kompositionsweise verbinden sich zu einer charakteristischen Bildsprache. Das großzügige Format sowie die sorgfältige Ausarbeitung der Hauptfigur sprechen für eine besonders ambitionierte Arbeit aus dem reifen Schaffen des Künstlers.Henri Arthur Bonnefoy – Salon de Paris 1874 (Zusammenfassung) Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917) war ein französischer Tier- und Landschaftsmaler, der regelmäßig im offiziellen Pariser Salon ausstellte. Der Salon de Paris war im 19. Jahrhundert die wichtigste staatliche Kunstausstellung Frankreichs und galt als zentrale Plattform für die Anerkennung von Künstlern innerhalb des akademischen Kunstsystems. Im offiziellen Ausstellungskatalog des Salon de Paris 1874 ist der Künstler unter dem Namen Henry Bonnefoy aufgeführt. Als Geburtsort wird Boulogne■sur■Mer (Pas■de■Calais) genannt; als Lehrer wird der bedeutende Historienmaler Léon Cogniet angegeben. Der Katalog nennt drei ausgestellte Werke: 209 — La herse; environs de Boulogne■sur■Mer 210 — Saint■Cassien, l’hiver (Alpes■Maritimes) 211 — Les poules du voisin Der Titel „Les poules du voisin“ („Die Hühner des Nachbarn“) belegt, dass der Künstler bereits im Jahr 1874 eine Geflügelszene im Pariser Salon präsentierte. Diese Motivwahl steht in direkter Beziehung zu bekannten Tierdarstellungen Bonnefoys und bestätigt die Bedeutung von bäuerlichen Hof■ und Geflügelszenen innerhalb seines Œuvres. Die archivalische Quelle aus dem offiziellen Salon■Katalog stellt somit einen wichtigen kunsthistorischen Nachweis dar. Sie dokumentiert die frühe Präsenz solcher Motive im Werk des Künstlers und unterstützt die Einordnung vergleichbarer Darstellungen wie „Les Poules – Scène de basse■cour“ innerhalb seines etablierten Themenkreises der Tier■ und ländlichen Szenen. Quelle: Salon de Paris 1874 – Catalogue officiel de l’Exposition.Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917) Zusammenstellung kunsthistorischer Informationen zum Gemälde Diese PDF fasst die verfügbaren kunsthistorischen Informationen zum französischen Maler Henri Arthur Bonnefoy sowie zur Einordnung eines großformatigen Gemäldes mit Hahn- und Geflügeldarstellung zusammen. Werkdaten Künstler Henri Arthur Bonnefoy (1839–1917) Technik Öl auf Leinwand Signatur unten rechts signiert „H. Bonnefoy“ Maße 113 × 93 cm (ohne Rahmen) Motiv Hahn und Hühner in ländlicher Landschaft mit Malerkiste1. Künstlerische EinordnungHenri Arthur Bonnefoy gehört zur Generation französischer Tier- und Landschaftsmaler des späten 19. Jahrhunderts. Seine Arbeiten stehen in der Tradition der naturalistischen Tiermalerei, die im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine große Popularität erlangte. Künstler dieser Richtung verbanden präzise Tierbeobachtung mit Landschaftsdarstellungen und Szenen des ländlichen Lebens. Bonnefoy wird häufig zu den sogenannten „peintres de basse■cour“ gezählt – Malern, die sich auf Darstellungen von Geflügel und Bauernhofszenen spezialisierten.2. AusstellungstätigkeitEin zentraler Bestandteil der Karriere vieler französischer Maler war die Teilnahme am Salon de Paris, der wichtigsten Kunstausstellung des 19. Jahrhunderts. Henri Arthur Bonnefoy stellte dort über mehrere Jahrzehnte hinweg regelmäßig aus (ca. 1877–1904). Die Teilnahme am Salon bedeutete offizielle Anerkennung durch die akademische Kunstwelt und ermöglichte den Zugang zu Sammlern sowie staatlichen Ankäufen.3. Typische Motive des KünstlersDas Werk Bonnefoys lässt sich in mehrere thematische Gruppen unterteilen: • Geflügel- und Hofszenen mit Hähnen, Hühnern, Enten und Truthähnen • Landschaften Nordfrankreichs, insbesondere aus der Region Artois • spätere Arbeiten mit südlicherem Kolorit aus der Provence und der Umgebung von Cannes4. Museale PräsenzArbeiten von Henri Arthur Bonnefoy befinden sich heute in mehreren französischen Museen und öffentlichen Sammlungen. Zu den bekannten Orten gehören unter anderem Boulogne■sur■Mer, Calais, Orléans und Toulouse. Viele Gemälde befinden sich zudem in privaten Sammlungen und erscheinen regelmäßig auf europäischen Auktionen.5. Besonderheiten dieses GemäldesMehrere Aspekte sprechen für eine besonders repräsentative Arbeit des Künstlers: • Großformatiges Bild (113 × 93 cm), deutlich größer als viele vergleichbare Geflügelbilder • signierte Ausführung • komplexe Komposition mit mehreren Tieren • Kombination von Tierstück, Landschaft und Stillleben • Darstellung einer geöffneten Malerkiste als selbstreflexive Atelier-Anspielung6. MaltechnikDie Malweise zeigt eine typische akademische Ateliertechnik des späten 19. Jahrhunderts. Das Gefieder des Hahnes wird durch feine, rhythmische Pinselstriche modelliert, die auf dunklen Grundlasuren aufbauen. Helle Akzente setzen Lichtreflexe auf den Federstrukturen. Vegetation und Hintergrund sind freier und atmosphärischer behandelt, wodurch eine lebendige Oberflächenwirkung entsteht.7. Kunsthistorische EinordnungHenri Arthur Bonnefoy gehört zu jener Generation von Malern, die weiterhin der akademischen Salonmalerei verpflichtet blieben, während sich gleichzeitig neue Strömungen wie der Impressionismus entwickelten. Seine Arbeiten zeichnen sich durch sorgfältige Naturbeobachtung, ausgewogene Komposition und eine erzählerische Darstellung ländlicher Lebenswelten aus.Das beschriebene Gemälde erfüllt mehrere Kriterien eines bedeutenden Werkes innerhalb des Œuvres des Künstlers: signierte Ausführung, großes Format, komplexe Komposition sowie eine technisch sorgfältige Malweise. Die Darstellung eines dominierenden Hahnes innerhalb einer lebendigen Hofszene entspricht einem zentralen Motivbereich von Bonnefoy und unterstreicht die Stellung des Werkes innerhalb der französischen Tiermalerei des späten 19. Jahrhunderts.Der Rahmen ist kein Bestandteil des Verkaufs und wird dazu geschenkt.Versand im Inland 190€,Ausland auf AnfrageIm Verkaufspreis sind 7% Mehrwertsteuer enthalten

Regulärer Preis: 17.700,00 €*
Jens Jørgensen Juel / Christian August Lorentzen: Ölgemälde Prämiertes Herrenporträt, Schloss Charlottenborg, um 1899
Jens Jørgensen Juel / Christian August Lorentzen

Jens Jørgensen Juel / Christian August Lorentzen: Ölgemälde Prämiertes Herrenporträt, Schloss Charlottenborg, um 1899

Zwei ovale Herrenportraits, beide als beste Portraits des Jahres 1899 auf Schloss Charlottenborg in Kopenhagen prämiert. Die Gemälde wurden von den damaligen Kunststudenten Einar Olsen und Hugo Langer angefertigt: Sie porträtierten ihre Lehrer Jens Juel und Professor Christian August Lorentzen. Alle Daten sind auf der Rückseite der Gemälde dokumentiert. Das vorliegende Bild zeigt ein ovales Herrenportrait in warmen Braun- und Ockertönen: ein Herr mit gepuderter Perücke, weißem Jabot und rotem Rock, im Dreiviertelprofil.Jens Jørgensen Juel (1745–1802) gehört zu den bedeutendsten dänischen Malern seiner Zeit. Er studierte in Hamburg und Kopenhagen, unternahm eine längere Reise durch Deutschland, Italien und die Schweiz, wurde Hofmaler und später Professor und Direktor der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen. Zu seinen deutschen Schülern zählten Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge. Christian August Lorentzen (1749–1828) war ebenfalls Professor an der Königlich Dänischen Kunstakademie und hinterließ Werke in fast allen dänischen Museen.Maße: Höhe 83 cm, Breite 71 cm, Tiefe 8 cm. Paarpreis. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 7.350,00 €*
John Peters: Ölgemälde Paar Maritime Miniaturen, bezeichnet, um 1650
John Peters

John Peters: Ölgemälde Paar Maritime Miniaturen, bezeichnet, um 1650

Dieses Paar maritimer Miniaturen in Oel auf Holz zeigt zwei Seeszenen mit Segelschiffen in aufgewuehlter See. Auf beiden Taefelchen sind Dreimaster bei sturmbewegtem Wasser zu sehen, der Himmel bewölkt, das Licht graugruenlich. Die Malweise ist dicht und tonig, die Wellen plastisch modelliert. Jede Miniatur misst 14 x 11 cm ohne Rahmen; beide kommen in einem reich geschnitzten Vergoldungsrahmen.Rueckseitig sind die Werke bezeichnet und signiert. Die Darstellung entspricht der Tradition der niederlaendischen und englischen Marinemalerei des 17. Jahrhunderts. Als Entstehungszeit wird 1650 angegeben. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.

Regulärer Preis: 2.250,00 €*
Ölgemälde Stillleben mit Gemüsekorb und Krug, signiert, Biedermeier
Antiquität

Ölgemälde Stillleben mit Gemüsekorb und Krug, signiert, Biedermeier

Dieses Biedermeier-Stillleben zeigt die traditionsreiche Gattung des Küchenstilllebens in solider handwerklicher Ausführung. Ein geflochtener Korb mit Gemüse steht im Vordergrund: rote Radieschen, eine Gurke, Zwiebeln und eine Karotte liegen locker darin und davor. Dahinter erhebt sich ein dunkelblauer Steinkrug mit Reliefdekor und Henkel, umgeben von frischen Blättern und Efeuranken. Der Hintergrund ist in warmem, gelblichem Ocker gehalten.Öl auf Leinwand, signiert unten rechts. Bildmaß 51 cm × 46 cm ohne Rahmen. Die Malqualität und der Bildaufbau entsprechen dem deutschen Biedermeier-Stillleben des 19. Jahrhunderts.

Regulärer Preis: 1.250,00 €*
Ölgemälde Umkreis Friedrich Dürck (1809–1884): Mädchenporträt mit Strohhut, zugeschrieben, Biedermeier, 1845–1855
Antiquität

Ölgemälde Umkreis Friedrich Dürck (1809–1884): Mädchenporträt mit Strohhut, zugeschrieben, Biedermeier, 1845–1855

Anonymer Biedermeier-Porträtist, zugeschrieben dem Umkreis von Friedrich Dürck (1809 München – 1884 München). „Mädchen im rosa Kleid mit Strohhut“, Öl auf Leinwand, um 1845 bis 1855, 60 × 85 cm. Friedrich Dürck war Schüler und Neffe Joseph Stielers und gehörte zur ersten Riege der Münchner Porträtmalerei des reifen Biedermeier. Seine Bildnisse hängen heute in internationalen Sammlungen und auf dem Auktionsmarkt erzielen sie regelmäßig sechsstellige Ergebnisse.Das Gemälde zeigt ein Mädchen im Alter von etwa acht Jahren, ganzfigurig vor einem dunkel changierenden Landschaftsgrund mit angedeutetem Laubwerk. Es trägt ein altrosa Kleid mit Puffärmeln, schwarzen Borten und breiter Schärpe, dazu weiße Wadenstrümpfe und schwarze Schnürschuhe. Ein schmales schwarzes Halsband mit goldenem Kreuz und kleine goldene Ohrringe verweisen auf bürgerliche Herkunft. In der linken Hand hält die Dargestellte einen Strohhut mit schwarzem Seidenband und einem kleinen Blumenarrangement.Die akademische Sicherheit in der Modellierung des Inkarnats, der präzise gemalte Stoff und die zurückgenommene, fast melancholische Mimik sprechen für einen geschulten Maler aus dem Münchner Umfeld. Die Porträtauffassung folgt der Tradition Stielers und Dürcks und damit jener Schule, die in München bis weit in die zweite Jahrhunderthälfte stilbildend wirkte. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 4.500,00 €*
Thomas Cooper Moore: Ölgemälde Hills & Mills, Old Nottingham Forest, signiert, um 1848
Thomas Cooper Moore

Thomas Cooper Moore: Ölgemälde Hills & Mills, Old Nottingham Forest, signiert, um 1848

Thomas Cooper Moore (1827–1901) malte die Landschaft rund um Nottingham Forest in einer Genauigkeit, die seine Werke zu historischen Dokumenten macht. Dieses Ölgemälde zeigt mehrere Windmühlen auf dem Hügel bei Nottingham Forest, darunter eine große und eine kleinere Bockwindmühle sowie ein Wohngebäude. Im Vordergrund sitzen Figuren im Gras, dahinter weitere Dorfbewohner auf dem Weg. Vögel fliegen in den hellgelben Abendhimmel. Das Gemälde ist im Geist der englischen Freilichtmalerei der 1840er Jahre gehalten.Vergleichswerke von Moore finden sich in den Nottingham City Museum and Galleries, darunter "Mills and Gorse Bushes in Nottingham Forest", "The Old Ropewalk" und "Windmills on the Forest". Signiert unten rechts, um 1848 datiert. Bildmaß Höhe 26 cm × 39 cm. Der originale Rahmen wird zum Kauf dazugegeben.

Regulärer Preis: 2.900,00 €*