Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Unsere neue Online-Galerie ist da - Jetzt durchstöbern!
Region Norddeutschland

Norddeutsche Maler des 19. und 20. Jahrhunderts

Zwischen Worpswede und der Ostsee ist eine eigene Bildwelt entstanden. Norddeutsche Maler des 19. und 20. Jahrhunderts, Landschaften und Höfe der Region, signiert und dokumentiert, erhalten Sie bei uns zum Erwerb. In Gelting, wenige Minuten von Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Norddeutsche Maler des 19. und 20. Jahrhunderts

Produkte filtern

Norddeutsche Maler

A. Philippsen: Ölgemälde Hinrichsen Hof, Großsolt (Angeliter Höfemaler), signiert datiert 1913
A. Philippsen

A. Philippsen: Ölgemälde Hinrichsen Hof, Großsolt (Angeliter Höfemaler), signiert datiert 1913

Dieses Ölgemälde zeigt den Hinrichsen Hof in Großsolt (Angeln, Schleswig-Holstein) mit dem dokumentarischen Blick eines Angeliter Höfemalers. Eine gepflasterte Dorfstraße führt zwischen alten Bäumen mit herbstlich-gelbem Laub hindurch auf einen rosa-roten Backsteinbau mit weißen Fensterrahmen zu; links ein niedriges, reetgedecktes Gebäude, rechts eine Steinmauer mit weißen Gittertoren. Die Stimmung ist herbstlich-sonnig, ruhig und ländlich.Unten rechts signiert "A. Philippsen" und datiert 1913. Vergleichswerke von Philippsen befinden sich im Museum Unewatt, das sich der Dokumentation der Angeliter Hofkultur widmet. Öl auf Leinwand, Bildmaß 96 cm × 61 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 2.465,00 €*
Albert Johannsen: Ölgemälde Halligkante, signiert, Erste Hälfte 20. Jahrhundert
Albert Johannsen

Albert Johannsen: Ölgemälde Halligkante, signiert, Erste Hälfte 20. Jahrhundert

Albert Johannsen (1890–1975) war ein norddeutscher Landschaftsmaler, der sich auf die Küstenlandschaften Schleswig-Holsteins und der nordfriesischen Inselwelt spezialisierte. Er arbeitete häufig en plein air und war ab den 1930er-Jahren im norddeutschen Kunsthandel präsent. Viele seiner Werke befinden sich heute in privaten Sammlungen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.Das Gemälde zeigt eine weit auslaufende Küstenzone mit felsigem Vordergrund, sanfter Brandung und einem weiten, bewölkten Himmel. Die moosbedeckten Steine und das flache Wasser sind mit pastosem Pinsel in gedämpften Erdtönen gesetzt. Der Farbauftrag ist breit und schichtweise; die Felsen entstehen durch kurze, kraftvolle Striche, der Himmel durch weiche Übergänge. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, und misst 70 × 55 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 2.500,00 €*
Anton Nissen: Ölgemälde Hof bei Rinkenis, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Anton Nissen

Anton Nissen: Ölgemälde Hof bei Rinkenis, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Anton Nissen (1866–1934) wurde in Tondern geboren, studierte an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Theodor Hagen und Stanislaus von Kalckreuth und hielt sich in München auf. Ab 1899 lebte er in Hamburg; 1902 zog er nach Rinkenis an der Flensburger Förde, wo sein Haus Mittelpunkt der Ekensunder Künstlerkolonie wurde. Werke Nissens befinden sich in Museen in Sønderborg und am Museumsberg Flensburg.Das Gemälde zeigt die Erntelandschaft bei Rinkenis in Öl auf Leinwand, 67 × 49 cm, unten rechts signiert „A. Nissen". Im Vordergrund reihen sich goldgelbe Garbengruppen in mehreren Reihen auf. Dahinter öffnet sich eine weite Fördelandschaft mit Wasserläufen, Wiesen und einem kleinen Hof am Horizont. Der Himmel nimmt die obere Hälfte der Bildfläche ein und ist in breiten, schwungvollen Pinselzügen ausgeführt, die wechselndes Nachmittagslicht und Wolkenzug einfangen. Provenienz: Privatsammlung, sehr guter Zustand.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 3.700,00 €*
C. Schultz: Ölgemälde Reetscheune im Frühling, signiert, um 1900
C. Schultz

C. Schultz: Ölgemälde Reetscheune im Frühling, signiert, um 1900

C. Schultz malte diese Reetscheune im Frühling in Öl auf Pappe, um 1900. Das Bild zeigt eine norddeutsche Reetscheune, flankiert von einem weißblühenden Obstbaum im Vordergrund und einem großen Laubbaum links. Ein schmaler Weg führt am Gehöft vorbei, der Hintergrund öffnet sich in helles Himmelsblau. Die Farbigkeit ist frisch und hell, die Pinselführung locker und dem späten Impressionismus verpflichtet.Derartige Gehöftdarstellungen aus der Jahrhundertwende gehören zu einem festen Motivkanon norddeutscher Landschaftsmalerei. Reetgedeckte Scheunen und Höfe boten den Malern der Region eine Verbindung aus ländlicher Wirklichkeit und malerischer Atmosphäre. Das Gemälde ist unten rechts signiert und befindet sich in einem prächtigen Goldstuckrahmen.Maße mit Rahmen: 58 × 46 cm. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 750,00 €*
Carl Tønder: Ölgemälde Kühe im Schlagwetter, signiert datiert 1919, Realismus
Carl Tønder

Carl Tønder: Ölgemälde Kühe im Schlagwetter, signiert datiert 1919, Realismus

Carl Tønder (1884–1956) malte dieses Gemälde 1919 nach einem Sommergewitter. Drei Kühe stehen am schlammigen Ufer eines Tümpels im Vordergrund, die nassen Flanken reflektieren das aufbrechende Licht. Ein einzelner mächtiger Baum mit grauem Stamm steht in der Bildmitte; rechts öffnet sich der Blick zu einem Getreidefeld und Hofgebäuden unter ziehendem Sturmhimmel. Das warme Aufklaren rechts kontrastiert mit den dunklen Wolken links. Unten rechts signiert "C. Tønder" und datiert 1919.Tønder war ein in Sønderjylland tätiger Landschafts- und Tiermaler, dessen bevorzugte Sujets Marschlandschaften, Weiden und Tiere nach Wetterwechseln waren. Öl auf Leinwand, Bildmaß ca. 105 cm × 70 cm. Guter, hängefertiger Zustand mit festem Leinwandträger. Breiter schwarz gefasster Profilleistenrahmen mit vergoldeter Innenleiste.

Regulärer Preis: 2.200,00 €*
Christian Aigens: Ölgemälde Portrait einer Dame, um 1920
Christian Aigens

Christian Aigens: Ölgemälde Portrait einer Dame, um 1920

Christian Aigens (1870–1940) erhielt seine Ausbildung an der Kunstnernes Studieskole, die von den Skagenmalern gegründet wurde, und studierte von 1888 bis 1890 an der Kunstakademie Kopenhagen. Zu seinen Lehrern und Einflüssen zählten Peder Severin Krøyer, Lauritz Tuxen und Michael Ancher. Aigens war vor allem Porträt- und Figurenmaler, bekannt durch seine Innenraum-Darstellungen mit Lampenlicht. Eines seiner Bildnisse von Christian Engelstoft befindet sich im Museum in Aalborg.Das Gemälde zeigt eine junge Frau in ganzfigürlicher Darstellung. Sie sitzt auf einem niedrigen Stuhl oder einer Bank, trägt ein weißes Kleid und eine lange Kette. Neben ihr auf einem kleinen Tisch steht eine Vase mit Rosen. Der Hintergrund ist warm-braun und tonig gehalten. Der Malduktus ist souverän und breit, in der Tradition der dänischen Figurenmalerei um 1920. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, 60 × 39 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 1.325,00 €*
Friedrich Schaper: Ölgemälde Rotbunte Kühe auf der Weide, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Friedrich Schaper

Friedrich Schaper: Ölgemälde Rotbunte Kühe auf der Weide, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Friedrich Schaper (1869 Braunschweig – 1956 Hamburg) erlernte zunächst das Dekorationsmalen in Hamburg, studierte dann an der Berliner Akademie bei J. Scheurenberg und W. Friedrich und kehrte 1894 nach Hamburg zurück. 1897 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Hamburgischen Künstlerclubs, 1901 trat er der Berliner Secession bei. Ab 1911 lehrte er Malerei, ab 1925 an der Hamburger Kunstgewerbeschule, wo er 1949 zum Professor ernannt wurde. Seine Werke befinden sich in der Hamburger Kunsthalle, im Altonaer Museum sowie in den Museen von Husum und Flensburg.Das Gemälde zeigt zwei rotbunte Kühe auf einer grünen Weide in Öl auf Bristolkarton, 48 × 42 cm ohne Rahmen, unten links signiert. Eine Kuh liegt quer im Vordergrund, eine zweite steht etwas abgewandt dahinter. Der Pinselstrich ist schnell und sicher, die Farbgebung frisch und direkt.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Friedrich Wilhelm Andreas Schwinge: Ölgemälde Im Herbst, signiert, Düsseldorfer Schule, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Friedrich Wilhelm Andreas Schwinge

Friedrich Wilhelm Andreas Schwinge: Ölgemälde Im Herbst, signiert, Düsseldorfer Schule, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Friedrich Wilhelm Andreas Schwinge (1852–1913) gehörte der Düsseldorfer Malerschule an und arbeitete als Landschafts- und Marinemaler. Dieses Gemälde "Im Herbst" zeigt einen lichten Birkenwald im Spätherbst: schlanke, weiß-grüne Birken und einzelne dunklere Kiefern stehen auf sandigem Boden mit herbstlichem Laub; durch das schon lichte Gehölz scheint ein rosafarbener Himmel. Im Hintergrund sind Gebäude zu erkennen. Die Stimmung ist still, das Licht gedämpft und herbstlich. Unten rechts signiert "F. Schwinge".Öl auf Hartfaser, Bildmaß 40 cm × 54 cm. Schwinge wurde 1852 in Hamburg geboren und starb 1913 ebenda.

Regulärer Preis: 2.200,00 €*
Guido Maschke: Ölgemälde Blick über den Schaalsee, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Guido Maschke

Guido Maschke: Ölgemälde Blick über den Schaalsee, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Guido Maschke (1884 Dresden – 1961 Hamburg-Altrahlstedt) studierte an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Richard Guhr. Ab 1912 lebte er in Hamburg-Blankenese und gehörte der Hamburgischen Künstlerschaft sowie dem Deutschen Werkbund an. Sein Werk ist in den Standardlexika Vollmer, Der Neue Rump und Dressler verzeichnet und zählt zu den späten Vertretern der norddeutschen Freilichtmalerei.„Blick über den Schaalsee“, Öl auf Leinwand, 109 × 83 cm mit Rahmen, unten links signiert und datiert. Der Schaalsee an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg gehört zu den landschaftsprägenden Gewässern Norddeutschlands und steht heute als UNESCO-Biosphärenreservat unter Schutz. Maschke führt den Blick durch eine Lichtung im hohen Uferschilf hinaus auf die offene Wasserfläche. Im Vordergrund liegt ein einfacher Holzsteg mit einem flachen Boot, eingebettet zwischen Schilfröhricht und blühenden Wiesenkräutern. Über dem gegenüberliegenden, flachen Ufer mit Baumgruppen und Inseln ziehen schwere Sommerwolken.Die Komposition mit dem zentral inszenierten Wassersaum und der atmosphärischen Wolkenbehandlung ist kennzeichnend für Maschkes reife Seebilder. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 975,00 €*
Gustav Wustman: Ölgemälde Barocker Kirchenraum mit Hochaltar, signiert datiert, 1920er Jahre
Gustav Wustman

Gustav Wustman: Ölgemälde Barocker Kirchenraum mit Hochaltar, signiert datiert, 1920er Jahre

Gustav Wustman (1873–1939) war Leipziger Maler, ausgebildet bei Knirr und von Marr, und bekleidete das Amt des ersten Vorsitzenden des Leipziger Künstlervereins. Dieses Gemälde "Altar" zeigt das Innere einer barocken Kirche mit prächtigem Hochaltar: ein vergoldetes Altarretabel mit figürlichem Bild in der Mitte dominiert den Chorraum, flankiert von zwei seitlichen Altären mit Heiligenfiguren und vergoldeten Leuchtern. Die Malerei erfasst die Lichtführung des Kirchenraums mit den gedämpften Grüntönen der Wände und dem Goldglanz der Ausstattung. Unten rechts signiert und datiert 1924.Öl auf Leinwand, Bildmaß 55,5 cm × 66 cm ohne Rahmen. Sehr gute Erhaltung.

Regulärer Preis: 1.450,00 €*
Hans Olde: Ölgemälde Straße mit Bäumen bei Orange, signiert datiert, 1926
Hans Olde

Hans Olde: Ölgemälde Straße mit Bäumen bei Orange, signiert datiert, 1926

Hans Olde (1895 Gut Seekamp bei Kiel – 1987 Gauting) begann erst mit 28 Jahren zu malen, nachdem er ein Geschichts- und Philosophiestudium abgebrochen hatte. 1923 besuchte er die private Kunstschule von Hans Hofmann in München, ein Jahr später korrigierte ihm Willy Jaeckel in Berlin seine Arbeiten. 1926 begann seine Reisetätigkeit, die ihn zunächst nach Paris und in die Provence führte.Das Gemälde zeigt eine von hohen Bäumen gesäumte Straße in der Provence, vermutlich aus der Gegend um Orange. Die Bäume, wohl Zypressen oder Pappeln, neigen sich im Wind. Die Komposition ist flächig und klar, der Farbauftrag locker und direkt. Der Horizont liegt tief, der Himmel hell. Die Arbeit entstand 1926, als Olde seinen Wohnsitz in Orange wählte und die Académie de la Grande Chaumière in Paris besuchte. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert, und misst ohne Rahmung ca. 60 × 71 cm.Olde erhielt 1978 die Ehrengabe der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Gemälde wurden in München und Köln ausgestellt.

Regulärer Preis: 3.500,00 €*
Hans Paukstadt: Ölgemälde Disteln, signiert, 1962
Hans Paukstadt

Hans Paukstadt: Ölgemälde Disteln, signiert, 1962

Hans Paukstadt lebte und arbeitete in Rendsburg und nahm 1962 an der Kieler Kunstausstellung / Landesschau Schleswig-Holstein teil. Das rückseitig originale Ausstellungsetikett dokumentiert diese Ausstellungsgeschichte und nennt als damaligen Preis 650 DM. Das Werk "Disteln" steht exemplarisch für seine Verbindung klassischer Stillleben-Tradition mit der abstrahierenden Bildsprache der norddeutschen Nachkriegsmoderne.Das Gemälde zeigt ein Stillleben mit Disteln in einer Vase. Die Komposition wird durch kräftige schwarze Konturen bestimmt, die Blätter und Blüten rhythmisieren. Der Hintergrund ist mosaikartig aus geometrischen Farbflächen in Grün-, Gelb- und Brauntönen aufgebaut. Der pastose Auftrag der Distelblüten steht im Kontrast zu den ruhigeren Hintergrundflächen. Das Werk ist Öl auf Hartfaser, 54 × 60 cm, unten rechts signiert "Paukstadt". Der originale profilierte Rahmen ist vorhanden.

Regulärer Preis: 2.350,00 €*
Hans Paukstadt: Ölgemälde Tanzendes Paar, signiert, 1964
Hans Paukstadt

Hans Paukstadt: Ölgemälde Tanzendes Paar, signiert, 1964

Hans Paukstadt war in den 1960er-Jahren in Schleswig-Holstein als Maler tätig. 1962 nahm er an der Landesschau Schleswig-Holstein in Kiel teil; ein Galerieetikett "Chr. Jansen Nachf., Flensburg" auf der Rückseite dokumentiert die Handelsprovenienz.Das Gemälde "Tanzendes Paar" von 1964 zeigt zwei abstrahierte Figuren in expressiver Bewegung. Die Körper sind in stark pastosem, reliefartigen Farbauftrag gestaltet, sodass eine skulpturale Wirkung entsteht. Der Hintergrund ist in kühlen Grün- und Brauntönen angelegt, durchzogen von Rotakzenten. Der Kontrast zwischen den reliefartig hellen Figuren und der dunkleren Umgebung verstärkt die Dynamik des Motivs. Das Werk ist Öl auf Hartfaser, 50 × 58 cm, unten rechts signiert "Paukstadt 64". Der originale Rahmen der 1960er Jahre mit rotem Rand ist vorhanden.

Regulärer Preis: 1.600,00 €*
Hans Schröder: Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre
Hans Schröder

Hans Schröder: Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre

Hans Schröder (1930–2010) schuf diese Tierplastik 1977 in Reinbronze als Vollguss. Der Elefant steht in einer kraftvollen, vorwärtsgerichteten Bewegung: der Rüssel ist hoch erhoben, ein Vorderbein angehoben, der Körper in leichter Schrägstellung. Die Oberfläche ist stark strukturiert und von der Hand des Modelleurs geprägt, mit einer dunklen, braungrün patinierten Bronzehaut. Länge 34 cm, Höhe 28 cm, Tiefe 12 cm, Gewicht 3,1 kg. Signiert.Schröder absolvierte 1950 seine Gesellenprüfung als Goldschmied, studierte 1952 an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete 1953 im Atelier Cartier, Paris, mit Abendkursen an der Académie La Grande Chaumière. Er erhielt 1982 den Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert. Werke von ihm stehen im öffentlichen Raum in Saarlouis, Saarbrücken und Völklingen; eine seiner Elefantenskulpturen befindet sich im Zoologischen Garten Saarbrücken.

Regulärer Preis: 3.600,00 €*
Hans Schröder: Bronze-Skulptur Wisent, bezeichnet, 1970er Jahre
Hans Schröder

Hans Schröder: Bronze-Skulptur Wisent, bezeichnet, 1970er Jahre

Hans Schröder (1930–2010) schuf seinen „Wisent" 1976 als Reinbronze-Vollguss. Das Tier steht in ruhiger, frontaler Haltung: der massige Kopf leicht gesenkt, die charakteristische Schulterpartie des Tieres betont, die Vorderbeine fest auf dem Boden. Das Gewicht von 6,8 kg und eine Länge von 37 cm bei 27 cm Höhe geben der Figur eine körperliche Präsenz, die über das Format hinausgeht.Die Oberfläche der Bronze ist stark strukturiert. Der Rücken und der Kopf des Wisents zeigen eine lockige, wulstige Textur, die Schröder durch expressive Modelliertechnik herausgearbeitet hat. Diese Handschrift trennt seine Tierplastiken von akademisch-glatten Darstellungen: Schröder setzt auf archaische Wucht, nicht auf naturalistische Abbildung.Schröder studierte an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete früh im Atelier Cartier in Paris, wo er Abendkurse an der Académie la Grande Chaumière besuchte. Weitere Tierplastiken aus derselben Schaffensphase – Tiger (1977), Elefant (1977), Nashorn (1978) – befinden sich im öffentlichen Raum Saarbrücken. Der Wisent ist innerhalb dieser Gruppe seltener nachweisbar. Die Bronze ist unten rechts signiert. 7 % MwSt gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.

Regulärer Preis: 4.600,00 €*
Heinrich Susemihl: Ölgemälde Kamel, zugeschrieben, um 1915
Heinrich Susemihl

Heinrich Susemihl: Ölgemälde Kamel, zugeschrieben, um 1915

Heinrich Susemihl (1862–?) ist als Künstler im Zusammenhang mit Deutsch-Südwest-Afrika um 1915 überliefert. Das Gemälde zeigt einen Dromedar in der Seitenansicht vor einem klaren blauen Himmel und sandigem Boden. Das Tier ist anatomisch präzise erfasst, der Pinselstrich souverän und locker. Die Farbpalette bleibt auf Sandtöne und das kräftige Blau des Himmels beschränkt.Öl auf Leinwand, auf Sperrholz aufgezogen, 46 × 36 cm ohne Rahmen. Das Werk wurde der originalen Künstlermappe entnommen. Die Zuordnung an Susemihl basiert auf dieser Provenienz. Unten links signiert.Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 1.125,00 €*
Wilhelm Bartsch: Ölgemälde Provinzialische Landschaft, signiert, Worpswede, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Wilhelm Bartsch

Wilhelm Bartsch: Ölgemälde Provinzialische Landschaft, signiert, Worpswede, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Wilhelm Bartsch (1871 Kiel – 1953 Hannover) gehört zur zweiten Generation der Worpsweder Künstler. Er studierte an den Akademien in Karlsruhe und Düsseldorf, besuchte das Meisteratelier bei Eugen Dücker und Gerhard Janssen und unternahm Studienreisen durch Nord- und Südeuropa. Nach 1909 war er in Worpswede ansässig. Seine Werke befinden sich im Provinzialmuseum Hannover und im Museum Witten an der Ruhr.Das Gemälde zeigt eine südliche Flachlandschaft mit einem weißen Gehöft unter rotem Ziegeldach, das sich in einem stillen Gewässer spiegelt. Dahinter eine dichte Gruppe hoher Kiefern vor bewölktem Himmel, links eine Steinbrücke mit Torbogen. Die Pinselführung ist locker und sicher, das Licht weich und gleichmäßig verteilt. Öl auf Leinwand, unten rechts signiert.Maße mit Rahmen: 83 × 65 cm. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.100,00 €*
Wilhelm Bormann: Ölgemälde Fischer am Strand, bezeichnet, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Wilhelm Bormann

Wilhelm Bormann: Ölgemälde Fischer am Strand, bezeichnet, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Wilhelm Bormann (29.7.1885–9.10.1938) malte dieses stimmungsvolle Küstenbild in Öl auf Leinwand. Das Werk, 26 × 52 cm ohne Rahmen, zeigt einen Fischer in blauer Jacke und braunen Hosen, der mit einer langen Ruderstange auf der Schulter an einem flachen Sandstrand entlangschreitet. Im Hintergrund sind Fischerboote mit roten Segeln zu erkennen, Möwen kreisen über dem hellen Horizont. Die Malerei ist tonig und sicher, mit weichem Licht über dem Wasser.Bormann gehört zur Tradition der deutschen Marinemalerei der späten Kaiserzeit. Das Bildformat – schmal und quergestreckt – unterstreicht die Weite des Küstenraums. Das Werk kommt in einem prachtvollen vergoldeten Historismus-Rahmen mit ornamentaler Schnitzerei. Es ist unten rechts signiert.Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.

Regulärer Preis: 1.275,00 €*
Wilm Rohkamm: Ölgemälde Bildnis einer jungen Frau, signiert datiert, 1906
Wilm Rohkamm

Wilm Rohkamm: Ölgemälde Bildnis einer jungen Frau, signiert datiert, 1906

Das Gemälde "Bildnis einer jungen Frau" zeigt eine Frauenbüste im Profil nach links. Die Dargestellte trägt ein weißes Häubchen, rötlich-braunes Lockenhaar, einen roten Ohrring und ein braunes Kleid mit weißem Kragen. Der Hintergrund ist in gebrochenes Graugrün gehalten. Der Malduktus ist sicher und präzis. Das Bild ist Öl auf Holz, rechts unten signiert "W. Rohkamm 06" und datiert 1906. Bildgröße 32 × 24 cm.Wilm Rohkamm ist im Dressler-Künstlerlexikon verzeichnet. Das Gemälde entstand 1906.

Regulärer Preis: 850,00 €*

Norddeutsche Maler

Landschafts- und Freilichtmalerei zwischen Marsch, Förde und Küste: Werke norddeutscher Maler vom späten 19. bis ins 20. Jahrhundert.

Die norddeutsche Malerei findet ihre Motive in der eigenen Region: reetgedeckte Höfe und Scheunen, Marsch- und Fördelandschaften, Küstenzonen und die Inselwelt Schleswig-Holsteins. Viele Künstler arbeiteten en plein air und fingen Licht und Wetter unmittelbar im Bild ein. In dieser Kategorie zeigen wir signierte Ölgemälde dieser Tradition.

Die Strömung

Im Norden Deutschlands entstanden seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerkolonien, in denen Maler in der Landschaft nach Wahrheit und Authentizität suchten. Den Impuls dazu gab die französische Schule von Barbizon, von der auch die Freilichtmalerei ausging. Bekannte Zentren sind Worpswede und die Ekensunder Künstlerkolonie am Nordufer der Flensburger Förde; ab 1902 wurde das Haus von Anton Nissen im benachbarten Rinkenis zu einem zweiten Sammelpunkt dieser Kolonie.

Charakteristisch sind ländliche Gehöftdarstellungen, weite Himmel über Förde und Marsch sowie Küstenmotive mit Brandung und Fischerbooten. Der Pinselstrich bleibt häufig locker und direkt, die Farbigkeit hell und dem späten Impressionismus verpflichtet. Vertreter wie Wilhelm Bartsch, Friedrich Schaper, Albert Johannsen oder Guido Maschke arbeiteten in Öl auf Leinwand, Pappe oder Karton.

Sammlungen und Einordnung

Werke norddeutscher Maler aus diesem Umfeld befinden sich in regionalen Museen, darunter die Hamburger Kunsthalle, das Altonaer Museum, der Museumsberg Flensburg, das Provinzialmuseum Hannover sowie Häuser in Husum und Sønderborg. Maler dieser Generation sind in Standardlexika wie Vollmer, Der Neue Rump und Dressler verzeichnet, was ihre kunsthistorische Einordnung dokumentiert.