Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Natur & Vedute

Landschaften & Stadtansichten in der Malerei

Eine Landschaft hält fest, wie ein Ort sich angefühlt hat. Norddeutsche Gehöfte, Alpenpanoramen und südliche Veduten vom 19. Jahrhundert bis zur Moderne, von der Düsseldorfer Schule bis zum Spätimpressionismus, erhalten Sie bei uns signiert. Für Ihre Wände, zwischen Gelting und Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Landschaften & Stadtansichten in der Malerei

Produkte filtern

Landschaften & Städte

"AB"1982-Nordische Hügellandschaft -ÖLgemälde
"AB"1982

"AB"1982-Nordische Hügellandschaft -ÖLgemälde

bjekt: Nordische Hügellandschaft (Dänemark) Datierung: 1982 Signatur: Monogrammiert „AB ’82“ (geritzt) Material: Öl auf Hartfaserplatte (Masonit / Hardboard)-60cmx76cm I.  (Malweise & Technik) Der Malduktus des Werkes zeugt von einer expressiven, texturreichen Ausführung, die charakteristisch für die skandinavische Landschaftsmoderne des späten 20. Jahrhunderts ist. Farbauftrag und Textur (Imposto-Malerei): Der Künstler wählte einen hochentwickelten, pastosen (dickschichtigen) Farbauftrag. Die Farbe wurde nicht flüssig lasiert, sondern in dichten, zähen Schichten aufgetragen. Sichtbare Arbeitsspuren deuten auf den kombinierten Einsatz von groben Borstenpinseln und einem Malermesser (Spachtel) hin. Dies erzeugt ein physisches Relief auf der Bildoberfläche, welches das Licht bricht und dem Gemälde eine plastische Lebendigkeit verleiht. Form- und Linienführung: Das Bild bricht mit der feinen, fotorealistischen Detailmalerei der klassischen Epochen. Die Hügelketten, Rapsfelder und Ackerfurchen sind in organische, aber spürbar geometrisierte Farbflächen zerlegt. Der Duktus ist entschlossen und flächig; er rhythmisiert die dänische Landschaft und betont die Topografie durch Licht- und Schattenkanten innerhalb der Farbschollen. Die Ritzsignatur (Sgraffito-Technik): Ein entscheidendes Merkmal des Duktus ist die Signierung. Das Monogramm „AB“ und die Jahreszahl „’82“ wurden mit einem spitzen Gegenstand (evtl. dem Pinselstiel oder einem Modellierholz) direkt in die nasse, noch formbare Ölfarbe geritzt. Diese Technik unterstreicht den spontanen, prozesshaften Charakter der Entstehung direkt vor dem Motiv oder unmittelbar nach Vollendung im Atelier. II. Ölgemälde auf Hartfaser Die Wahl des Bildträgers ist ein wichtiges Indiz für die Entstehungszeit und den pragmatischen Ansatz des Künstlers. Der Bildträger (Hartfaser / Masonite): Ab den 1950er bis in die 1980er Jahre war Hartfaser ein extrem populäres Trägermaterial in der skandinavischen Kunstszene. Im Gegensatz zur flexiblen Leinwand bietet die starre Platte einen unnachgiebigen Widerstand. Dieser Widerstand ist zwingend notwendig, um die schweren, pastosen Ölschichten mit dem Spachtel aufzudrücken, ohne dass die Farbe später durch Schwingungen der Leinwand reißt (Craquelé-Bildung). Konservatorischer Zustand: Öl auf Hartfaser gilt bei sachgemäßer Grundierung als hochgradig stabil. Die Platte verzieht sich kaum und ist resistent gegen klimatische Schwankungen, was sie ideal für die Freiluftmalerei (Pleinairmalerei) in den windigen Küstenregionen Dänemarks machte. III. Der unidentifizierte dänische Meister („uidentificeret kunstner“) In skandinavischen Auktionshäusern (wie Bruun Rasmussen oder Lauritz) werden Künstler dieses Formats unter dem festen kunsthistorischen Begriff „uidentificeret kunstner“ geführt. Dies mindert nicht die handwerkliche Qualität, sondern beschreibt eine spezifische Biografie im dänischen Kunstsystem der 1980er Jahre. 1. Ausbildung und Umfeld Der Maler „AB“ genoss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine akademische oder solide private Ausbildung an einer der dänischen Kunstschulen (z. B. Det Kongelige Danske Kunstakademi oder regionalen freien Akademien auf Fünen und Jütland). Der sichere Umgang mit der Farbtheorie – der komplementäre Kontrast zwischen dem leuchtenden Rapsgelb und den kühlen, nordischen Graublautoast-Tönen des Himmels – zeigt ein tiefes Verständnis der klassischen Moderne. 2. Stilistische Wurzeln und Einflüsse Die Vita des Künstlers ist untrennbar mit den großen dänischen Künstlerkolonien verbunden: Die Odsherred-Maler: Stilistisch orientiert sich „AB“ an den Malern der dänischen Region Odsherred (Nordwest-Seeland). Diese Künstler waren fasziniert von dem besonderen Licht und den eiszeitlichen Hügelketten. Der skandinavische Post-Impressionismus: Während die europäische Avantgarde 1982 bereits stark von Konzeptkunst und digitaler Kunst geprägt war, blieb in Dänemark eine kraftvolle Strömung aktiv, die sich der rohen, unverfälschten Natur widmete. „AB“ übersetzte die Tradition von Meistern wie Fritz Syberg oder Johannes Larsen in die gröbere, modernere Formsprache der 1980er Jahre. 3. Das dänische Kunstverein-System (Kunstforeninger) Im Jahr 1982 florierte in Dänemark das System der lokalen Kunstvereine. Große Institutionen, aber auch kommunale Betriebe, Schulen und Sparkassen unterhielten eigene Kunstvereine. Künstler wie „AB“ lebten und arbeiteten oft abseits der Metropole Kopenhagen in Jütland, Seeland oder auf Fünen. Sie verkauften ihre Werke direkt über diese lokalen Jahresausstellungen. Da sie in ihrer Region und ihrem Kunstverein im Jahr 1982 namentlich jedem Käufer bekannt waren, verzichteten sie auf eine ausformulierte Signatur und nutzten das intime, reduzierte Monogramm AB, um die Ästhetik des Landschaftsbildes nicht durch einen langen Schriftzug zu stören. IV. Zusammenfassendes Fazit Das Gemälde „AB ’82“ ist ein exzellentes, handwerklich makelloses Zeugnis dänischer Landschaftskunst aus dem Jahr 1982. Es fängt die Essenz des dänischen Sommers – das Wechselspiel aus fruchtbaren Agrarflächen (rapsmarker), traditioneller Architektur (bondegård) und dem schweren nordischen Himmel – in einer kraftvollen, haptischen Bildsprache ein. Es repräsentiert die ungebrochene Liebe der dänischen Moderne zur eigenen Natur und Topografie.

Regulärer Preis: 1.200,00 €*
A. Philippsen: Ölgemälde Hinrichsen Hof, Großsolt (Angeliter Höfemaler), signiert datiert 1913
A. Philippsen

A. Philippsen: Ölgemälde Hinrichsen Hof, Großsolt (Angeliter Höfemaler), signiert datiert 1913

Dieses Ölgemälde zeigt den Hinrichsen Hof in Großsolt (Angeln, Schleswig-Holstein) mit dem dokumentarischen Blick eines Angeliter Höfemalers. Eine gepflasterte Dorfstraße führt zwischen alten Bäumen mit herbstlich-gelbem Laub hindurch auf einen rosa-roten Backsteinbau mit weißen Fensterrahmen zu; links ein niedriges, reetgedecktes Gebäude, rechts eine Steinmauer mit weißen Gittertoren. Die Stimmung ist herbstlich-sonnig, ruhig und ländlich.Unten rechts signiert "A. Philippsen" und datiert 1913. Vergleichswerke von Philippsen befinden sich im Museum Unewatt, das sich der Dokumentation der Angeliter Hofkultur widmet. Öl auf Leinwand, Bildmaß 96 cm × 61 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 2.465,00 €*
Albert Johannsen: Ölgemälde Halligkante, signiert, Erste Hälfte 20. Jahrhundert
Albert Johannsen

Albert Johannsen: Ölgemälde Halligkante, signiert, Erste Hälfte 20. Jahrhundert

Albert Johannsen (1890–1975) war ein norddeutscher Landschaftsmaler, der sich auf die Küstenlandschaften Schleswig-Holsteins und der nordfriesischen Inselwelt spezialisierte. Er arbeitete häufig en plein air und war ab den 1930er-Jahren im norddeutschen Kunsthandel präsent. Viele seiner Werke befinden sich heute in privaten Sammlungen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.Das Gemälde zeigt eine weit auslaufende Küstenzone mit felsigem Vordergrund, sanfter Brandung und einem weiten, bewölkten Himmel. Die moosbedeckten Steine und das flache Wasser sind mit pastosem Pinsel in gedämpften Erdtönen gesetzt. Der Farbauftrag ist breit und schichtweise; die Felsen entstehen durch kurze, kraftvolle Striche, der Himmel durch weiche Übergänge. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, und misst 70 × 55 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: 2.500,00 €*
Albert Petersen: Ölgemälde Pferde auf der Sommerweide, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Albert Petersen

Albert Petersen: Ölgemälde Pferde auf der Sommerweide, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Albert Petersen (1875–1950) gehört zu den norddeutsch-dänischen Landschafts- und Tiermalern, deren Werk im Grenzraum zwischen Schleswig-Holstein und Jütland zwischen Naturalismus und beginnender Moderne vermittelt. Die Pferde- und Weidemotive bilden einen Schwerpunkt seines reifen Schaffens und stehen in der Tradition der dänischen Schule des späten 19. Jahrhunderts mit ihrer besonderen Aufmerksamkeit für Licht, Atmosphäre und ländliche Geographie.„Pferde auf der Sommerweide“, Öl auf Leinwand. Auf der weiten, sanft ansteigenden Wiese stehen im Vordergrund zwei braune Pferde dicht beieinander, dahinter ein dunkles und ein helleres Tier, am rechten Bildrand grast ein weiteres. Die Weide wird von einem schlichten Lattenzaun durchzogen, hinter dem sich der Blick auf eine Förde mit verstreuten Höfen, abgeernteten Feldern und einer flachen Hügelkette öffnet. Der hochstehende Wolkenhimmel taucht die Szene in das klare, kühle Sommerlicht der Ostseeküste.Die maltechnische Sicherheit in der Wiedergabe der Pferdeanatomie, das ruhige Kolorit und die typische Weite des Horizonts verweisen auf Petersens reife Schaffensphase. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung). Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 1.200,00 €*
Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-
GERRIT M.BEKKER(1943-2025)

Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-

KünstlerGerrit M. Bekker(1943-2025)TitelDie Ansicht vo E-twasEntstehungRostock-Periode, ca. 1989–1993TechnikÖl auf HolzMaße120 × 98 cmSignaturRückseitig bezeichnet „Bekker“ mit TitelDas großformatige Gemälde „Die Ansicht vo E-twas“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt und misst etwa 120 × 98 cm. Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Wissenwertes über Gerrit BeekerWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotPreis auf Anfrage.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)
Gerrit M. Bekker (1943-2025)

Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)

Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenundzwanzig- (1943–2025)Ölgemälde auf HolzDas  Gemälde „neunzehnsiebenundzwnzig“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock-Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt . Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Preis auf Anfrage.Wissenswertes über Gerrit M.BekkerWeitere Werke von Gerrit M.Beekker in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem Angebot

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Berthold Grandisch(19808-1983) Sturmflut, 1962 -HAUPTWERK-
Berthold Grandisch(19808-1983)

Berthold Grandisch(19808-1983) Sturmflut, 1962 -HAUPTWERK-

Berthold GrandischSturmflut, 1962HAUPTWERKÖl auf Holz / Hartfaserplatte 109 × 84 cm Signiert und datiert 1962Berthold GrandischSturmflut, 1962HAUPTWERKPreis: 4.000 €Öl auf Holz / Hartfaserplatte 109 × 84 cm Signiert und datiert 1962Berthold Grandisch (1908–1983) zählt zu den norddeutschen Landschafts- und Marinemalern des 20. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Umfeld lag in Schleswig-Holstein, insbesondere im Raum Flensburg. Grandisch widmete sich vor allem Motiven der norddeutschen Küstenlandschaft – Deiche, Brandung, Fischerboote und dramatische Wetterlagen über der See. Seine Arbeiten verbinden landschaftliche Beobachtung mit einer expressiven Interpretation maritimer Naturstimmungen.Malweise und DuktusDie Malweise ist durch einen energischen und bewegten Pinselduktus geprägt. Besonders im Himmel und in der Brandungsdarstellung treten breite, dynamische Pinselzüge hervor, die der Szene eine starke Bewegung verleihen. Die diagonale Führung der Wolkenformationen steigert die dramatische Spannung der Komposition, während Lichtöffnungen im Wolkenhimmel eine eindrucksvolle räumliche Wirkung erzeugen.WerkbeschreibungDas 1962 entstandene Werk „Sturmflut“ zeigt eine dramatische Küstenszene mit über den Deich brechender Brandung und einem aufgewühlten Himmel. Die Darstellung verweist auf die Naturgewalten der norddeutschen Küste und verleiht der Komposition eine monumentale Wirkung. Durch Format, Motiv und expressive Ausführung kann das Gemälde innerhalb des bekannten Werkzusammenhangs des Künstlers als besonders repräsentative Arbeit gelten.

Regulärer Preis: 4.000,00 €*
Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995
Bruno Christ (Brunoch)

Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995

Bruno Christ (Brunoch), 1923 in Stettin geboren, lebt und malt in Angeln und Umgebung in Schleswig-Holstein. Das vorliegende Ölgemälde, ca. 33 × 25 cm, entstand 1995 und ist signiert mit „Brunoch 95". Es zeigt einen gepflegten Hausgarten mit Backsteinmauer, blühendem Kletterrosenstrauch, einem geöffneten weißen Sprossenfenster und einem reich bepflanzten Vordergarten mit Stauden und Sträuchern in Rot, Rosa und Grün.Brunoch malt naturalistisch, mit Vorliebe Landschaften und Stadtansichten aus Schleswig-Holstein und Flensburg. Der Malstil ist ruhig und detailfreudig; das Licht dieses Gartenbildes ist weich und nordisch. Seine Werke waren auf mehreren Ausstellungen zu sehen, darunter der Galerie „Bilder im Hof" 1994 und 1998. Der abgebildete Rahmen wird als Zugabe mitgeliefert. Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.

Regulärer Preis: 590,00 €*
C. Schultz: Ölgemälde Reetscheune im Frühling, signiert, um 1900
C. Schultz

C. Schultz: Ölgemälde Reetscheune im Frühling, signiert, um 1900

C. Schultz malte diese Reetscheune im Frühling in Öl auf Pappe, um 1900. Das Bild zeigt eine norddeutsche Reetscheune, flankiert von einem weißblühenden Obstbaum im Vordergrund und einem großen Laubbaum links. Ein schmaler Weg führt am Gehöft vorbei, der Hintergrund öffnet sich in helles Himmelsblau. Die Farbigkeit ist frisch und hell, die Pinselführung locker und dem späten Impressionismus verpflichtet.Derartige Gehöftdarstellungen aus der Jahrhundertwende gehören zu einem festen Motivkanon norddeutscher Landschaftsmalerei. Reetgedeckte Scheunen und Höfe boten den Malern der Region eine Verbindung aus ländlicher Wirklichkeit und malerischer Atmosphäre. Das Gemälde ist unten rechts signiert und befindet sich in einem prächtigen Goldstuckrahmen.Maße mit Rahmen: 58 × 46 cm. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 750,00 €*
Carl Küstner: Ölgemälde Flusslandschaft mit Baumgruppe, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Carl Küstner

Carl Küstner: Ölgemälde Flusslandschaft mit Baumgruppe, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Carl Küstner (1861–1934) zeigt in diesem Gemälde eine weite Flusslandschaft im Frühling. Im Vordergrund liegt ruhiges Wasser, das die bewölkte Helligkeit des Himmels spiegelt. Links eine Gruppe hoher Bäume mit dunkelgrünen Kronen und kräftigen schwarzen Ästen; die Weide- und Kopfbäume links und vorn stehen in stillem, feuchtem Grasland. Rechts öffnet sich das Bild zu einem Streifen grüner Wiese. Die Stimmung ist kühl und atmosphärisch, norddeutsch in seiner Zurückhaltung. Unten links signiert.Öl auf Leinwand, Bildmaß 88 cm × 72 cm ohne Rahmen.

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Carl Tønder: Ölgemälde Kühe im Schlagwetter, signiert datiert 1919, Realismus
Carl Tønder

Carl Tønder: Ölgemälde Kühe im Schlagwetter, signiert datiert 1919, Realismus

Carl Tønder (1884–1956) malte dieses Gemälde 1919 nach einem Sommergewitter. Drei Kühe stehen am schlammigen Ufer eines Tümpels im Vordergrund, die nassen Flanken reflektieren das aufbrechende Licht. Ein einzelner mächtiger Baum mit grauem Stamm steht in der Bildmitte; rechts öffnet sich der Blick zu einem Getreidefeld und Hofgebäuden unter ziehendem Sturmhimmel. Das warme Aufklaren rechts kontrastiert mit den dunklen Wolken links. Unten rechts signiert "C. Tønder" und datiert 1919.Tønder war ein in Sønderjylland tätiger Landschafts- und Tiermaler, dessen bevorzugte Sujets Marschlandschaften, Weiden und Tiere nach Wetterwechseln waren. Öl auf Leinwand, Bildmaß ca. 105 cm × 70 cm. Guter, hängefertiger Zustand mit festem Leinwandträger. Breiter schwarz gefasster Profilleistenrahmen mit vergoldeter Innenleiste.

Regulärer Preis: 2.200,00 €*
Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt: Ölgemälde Mondlandschaft, zugeschrieben, spätes 18. Jahrhundert
Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt

Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt: Ölgemälde Mondlandschaft, zugeschrieben, spätes 18. Jahrhundert

Dieses Gemälde aus dem 18. Jahrhundert zeigt eine romantisch-nächtliche Mondlandschaft nach dem Typus der Frankfurter und Dresdner Landschaftsmalerei: eine dichte Waldkulisse rahmt eine zentrale Lichtöffnung in den Bildhintergrund. Der Vollmond leuchtet durch von Wolken hinterfangenen Himmel und wirft Lichtzeichen auf das Laubwerk der Bäume. Am rechten Bildrand sitzt eine Gruppe von Reisenden um ein offenes Feuer mit Dreibein und Kessel. Links führt ein Bach über Steine in den Bildraum.Öl auf Leinwand, Bildmaß 90 cm × 57 cm ohne Rahmen. Zuschreibung: deutsch, spätes 18. Jahrhundert, Umkreis Christian Georg Schütz d. Ä./d. J. bzw. Johann Christian Vollerdt. Vergoldeter Rahmen neueren Datums. Gute, stabile Substanz mit einheitlichem Alterskrakelee.

Regulärer Preis: 3.300,00 €*
Clifford Wright: Gemälde Figurenpaar in ovaler Landschaft, Mischtechnik, 20. Jahrhundert
Clifford Wright

Clifford Wright: Gemälde Figurenpaar in ovaler Landschaft, Mischtechnik, 20. Jahrhundert

Clifford Wright (1919–1999) studierte in Seattle an der Cornish School und bei Mark Tobey (1937–1943), stellte im Seattle Art Museum und im Museum of Modern Art aus und lebte später auf der dänischen Insel Møn, wo er Bühnenbilder für die Königliche Dänische Oper entwarf. Dieses Werk in Mischtechnik zeigt in ovalem Format zwei Figuren in einer Landschaft: eine in Orange und eine in Gelb gekleidete Person stehen auf einem Felsvorsprung vor einem üppigen Eichenbaum, rechts oben eine weiße Wolke auf hellblauem Himmel. Die Umrandung des Ovals ist dunkel-metalisch. Der Stil ist naiv-dekorativ mit flächig-ornamentaler Qualität.Bildmaß 62 cm × 88 cm. Das Gemälde befindet sich in teilrestauriertem Zustand. Wright wurde in einer Ausstellung als "painter of the grotesque" beschrieben. Quelle: Charlton Hall Galleries.

Regulärer Preis: 1.100,00 €*
Eduard Götzelmann: Ölgemälde An der Tränke, signiert, Wien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Eduard Götzelmann

Eduard Götzelmann: Ölgemälde An der Tränke, signiert, Wien, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Eduard Götzelmann (1830 Wien – 1903 Wien) studierte an der Akademie der bildenden Künste in München und war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der gefragten Wiener Tier- und Genremaler. Seine Pferde- und Viehszenen, häufig aus den Kronländern der Habsburgermonarchie, waren regelmäßiger Bestandteil der österreichischen und internationalen Kunstausstellungen seiner Zeit. Heinrich Fuchs führt ihn in seinem Standardwerk „Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts“, Wien 1975.Das Gemälde „An der Tränke“ in Öl auf Leinwand, 104 × 66 cm ohne Rahmen, zeigt eine norddeutsch anmutende Sommerweide mit einer Herde Rinder. Im Vordergrund säumen mehrere Tiere ein flaches Wasserbecken, in dem sich der Wolkenhimmel spiegelt. Braune, rotbraune und gefleckte Kühe stehen zum Trinken, eine helle Kuh ruht im Gras, rechts setzen lichte Birken einen vertikalen Akzent. Im Mittelgrund grast eine weitere Gruppe, die Landschaft öffnet sich nach links in eine weite Ebene unter ziehenden Wolken.Die malerische Behandlung der Felle, das genaue Beobachten der Tieranatomie und die Atmosphäre des wechselnden Lichts sind kennzeichnend für Götzelmanns reife Schaffensphase. Das Gemälde ist unten links signiert. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 4.500,00 €*
Emil Janus Weinreich: Ölgemälde Die Fischer von Skagen, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Emil Janus Weinreich

Emil Janus Weinreich: Ölgemälde Die Fischer von Skagen, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Emil Janus Weinreich (1892–1975) gehörte zur Tradition der Skagenmaler, die am nördlichsten Zipfel Dänemarks das harte Leben der Fischergemeinschaft in Öl festhielten. Dieses große Gemälde zeigt fünf Fischer am Strand vor aufgewühlter See: die Männer stehen in Reihe, gekleidet in olivegraue Ölzeuge und Gummistiefel, die Gesichter vom Wind gegerbt. Links am Rand liegt ein Boot auf dem Sand. Der Himmel ist schwer und bewölkt, das Licht kommt flach von der Seite. Unten rechts signiert.Weinreich ist in Auktionshäusern gelistet und gehandelt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 98 cm × 66 cm ohne Rahmen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Skagen-Motivs.

Regulärer Preis: 1.475,00 €*
Finn Andersen: Ölgemälde Kiefernwald, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Finn Andersen

Finn Andersen: Ölgemälde Kiefernwald, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Finn Andersen (1909–1987) studierte an der technischen Zeichen- und Malerschule bei Besse Höyer und unternahm Studienreisen durch die skandinavischen Länder. Als Expressionist war er ein fleißiger Aussteller, dessen Arbeiten ein breites Publikum begeisterten. Dieses Gemälde zeigt einen Kiefernwald in expressiver Pinselführung: vier kräftige, rotbraune Kiefernstämme stehen senkrecht ins Bild, das Laubdach explodiert in Gelb, Grün und Orange. Der Boden ist warm-ockerfarben, aus der Tiefe bricht helles Licht durch das Blätterdach. Unten rechts signiert: "Finn An."Öl auf Leinwand, Bildmaß 70 cm × 60 cm. Die pastose Faktur, die kurzen, energischen Striche und der intensive Farbklang sind typisch für Andersens expressionistischen Umgang mit Waldmotiven.

Regulärer Preis: 1.800,00 €*
Finn Andersen: Ölgemälde Waldweg, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Finn Andersen

Finn Andersen: Ölgemälde Waldweg, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Finn Andersen (1909–1987) schuf mit diesem Waldgemälde eine der stimmungsvollsten Arbeiten seiner expressionistischen Schaffensphase. Durch eine Allee hoher, rotbrauner Kiefernstämme öffnet sich eine lichtdurchflutete Waldlichtung: warmes Gelb und helles Weiß brechen durch das dichte Laubdach, das in lebhaften Grüntönen pastös aufgetragen ist. Der Waldboden liegt in Dunkel und Schatten, während die Baumwipfel leuchten. Unten rechts signiert: "Finn And."Andersen erhielt seine Ausbildung an der technischen Zeichen- und Malerschule bei Besse Höyer und bereiste die skandinavischen Länder. Öl auf Leinwand, Bildmaß 70 cm × 60 cm.

Regulärer Preis: 1.850,00 €*
Finn Wennerwald Danish: Ölgemälde Heidelandschaft, signiert datiert 1916
Finn Wennerwald Danish

Finn Wennerwald Danish: Ölgemälde Heidelandschaft, signiert datiert 1916

Finn Wennerwald (1896–1969) war ein dänischer Maler, dessen Werke auf internationalen Auktionen gehandelt werden. Dieses Gemälde zeigt eine Heidelandschaft, signiert und datiert 1916: ein gewundener Feldweg schlängelt sich durch blühende Heide in Braun- und Violetttönen, umgeben von Birken und anderen Büschen. Im Hintergrund öffnet sich die Landschaft zu grünen Feldern und einem Waldrand. Der Himmel ist hell und wolkig. Die Malweise ist realistisch und atmosphärisch.Öl auf Leinwand, Bildmaß 43 cm × 28 cm ohne Rahmen. Signiert und datiert 1916. Ein frühes Werk des Malers, der 1969 verstarb.

Regulärer Preis: 535,00 €*
Friedrich Perlberg: Ölgemälde Römische Wasserleitung mit Ruine, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
Friedrich Perlberg

Friedrich Perlberg: Ölgemälde Römische Wasserleitung mit Ruine, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Friedrich Perlberg (1848 Nürnberg – 1921 München) zählt zu den bedeutenden deutschen Orientalisten und Architekturmalern der Gründerzeit. Er studierte an der Kunstakademie Nürnberg und bereiste den Nahen Osten sowie die Mittelmeerländer, deren Lichtqualität und Ruinenlandschaften er in einer präzisen, stimmungsvollen Malweise festhielt.Das Gemälde zeigt eine römische Wasserleitung mit Ruine in Öl auf Leinwand, 54 × 35,5 cm ohne Rahmen. Unten rechts signiert „F. Perlberg".Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
G. Jøns: Ölgemälde Waldweg im Schnee, signiert, um 1920
G. Jøns

G. Jøns: Ölgemälde Waldweg im Schnee, signiert, um 1920

Das Gemälde zeigt einen Waldweg im Winter. Rechts und links stehen schneebedeckte Tannen, die Äste unter der Last gebogen. Der Weg selbst ist mit Schnee bedeckt und führt in die Bildtiefe. Im Hintergrund leuchtet der Horizont in warmen Ocker- und Rosatönen. Neben dem Weg steht ein Holzgestell, möglicherweise ein Schlitten oder ein Holzlager. Die Stimmung ist still und winterlich. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert "G. Jöns", Bildmaß 38 x 26 cm.

Regulärer Preis: 650,00 €*
Gerd Wandrer(1952)-Castel Focognano Toskana-Öl/Leinwand
Gerd Wandrer(1952)

Gerd Wandrer(1952)-Castel Focognano Toskana-Öl/Leinwand

Castel Focognano Toskana Künstler: Gerd Wandrer (geb. 1952) Entstehungsjahr: 1989Technik: Öl auf LeinwandSignatur: Unten rechts signiert „Wandrer 89“Maße: 80 cm x 100 cm (ohne Rahmen)Preis auf AnfrageStilrichtung: Surrealismus, expressive AbstraktionWeitere Angebote in unserem Sortiment von Gerd Wandrer(1)Weitere Angebote in unserem Sortiment von Gerd Wandrer(2)

Regulärer Preis: Preis auf Anfrage
Guido Maschke: Ölgemälde Blick über den Schaalsee, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Guido Maschke

Guido Maschke: Ölgemälde Blick über den Schaalsee, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Guido Maschke (1884 Dresden – 1961 Hamburg-Altrahlstedt) studierte an der Dresdner Kunstgewerbeschule bei Richard Guhr. Ab 1912 lebte er in Hamburg-Blankenese und gehörte der Hamburgischen Künstlerschaft sowie dem Deutschen Werkbund an. Sein Werk ist in den Standardlexika Vollmer, Der Neue Rump und Dressler verzeichnet und zählt zu den späten Vertretern der norddeutschen Freilichtmalerei.„Blick über den Schaalsee“, Öl auf Leinwand, 109 × 83 cm mit Rahmen, unten links signiert und datiert. Der Schaalsee an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg gehört zu den landschaftsprägenden Gewässern Norddeutschlands und steht heute als UNESCO-Biosphärenreservat unter Schutz. Maschke führt den Blick durch eine Lichtung im hohen Uferschilf hinaus auf die offene Wasserfläche. Im Vordergrund liegt ein einfacher Holzsteg mit einem flachen Boot, eingebettet zwischen Schilfröhricht und blühenden Wiesenkräutern. Über dem gegenüberliegenden, flachen Ufer mit Baumgruppen und Inseln ziehen schwere Sommerwolken.Die Komposition mit dem zentral inszenierten Wassersaum und der atmosphärischen Wolkenbehandlung ist kennzeichnend für Maschkes reife Seebilder. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).

Regulärer Preis: 975,00 €*
Hans Moos Sillesen: Ölgemälde Winterlandschaft, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre
Hans Moos Sillesen

Hans Moos Sillesen: Ölgemälde Winterlandschaft, bezeichnet, 1970er/1980er Jahre

Hans Moos Sillesen, ein in Skandinavien tätiger Maler der 1970er und 1980er Jahre, malte diese Winterlandschaft 1981, in Öl auf Leinwand. Das Bild, unten links mit der Signatur „H.S. 81" bezeichnet, zeigt eine verschneite, offene Landschaft mit vereinzelten kahlen Bäumen am rechten Bildrand. Der Himmel leuchtet in Zartrosa und Gelb, die Schneeflächen sind in kühlen Blau- und Grautönen gehalten, mit weichen, sanften Übergängen. Die Stimmung ist still und winterlich.Die Darstellung ist von stiller Poesie: dünne Lasuren im Himmel, parallel geführte Pinselzüge über der Schneefläche, trockene Striche für die Baumstämme. Das Gemälde befindet sich in sehr gutem Erhaltungszustand, Leinwand plan, Firnis klar. Es kommt in einem vergoldeten Rahmen.

Regulärer Preis: 1.500,00 €*
Hans Olde: Ölgemälde Straße mit Bäumen bei Orange, signiert datiert, 1926
Hans Olde

Hans Olde: Ölgemälde Straße mit Bäumen bei Orange, signiert datiert, 1926

Hans Olde (1895 Gut Seekamp bei Kiel – 1987 Gauting) begann erst mit 28 Jahren zu malen, nachdem er ein Geschichts- und Philosophiestudium abgebrochen hatte. 1923 besuchte er die private Kunstschule von Hans Hofmann in München, ein Jahr später korrigierte ihm Willy Jaeckel in Berlin seine Arbeiten. 1926 begann seine Reisetätigkeit, die ihn zunächst nach Paris und in die Provence führte.Das Gemälde zeigt eine von hohen Bäumen gesäumte Straße in der Provence, vermutlich aus der Gegend um Orange. Die Bäume, wohl Zypressen oder Pappeln, neigen sich im Wind. Die Komposition ist flächig und klar, der Farbauftrag locker und direkt. Der Horizont liegt tief, der Himmel hell. Die Arbeit entstand 1926, als Olde seinen Wohnsitz in Orange wählte und die Académie de la Grande Chaumière in Paris besuchte. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert, und misst ohne Rahmung ca. 60 × 71 cm.Olde erhielt 1978 die Ehrengabe der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Gemälde wurden in München und Köln ausgestellt.

Regulärer Preis: 3.500,00 €*