Carl Küstner: Ölgemälde Flusslandschaft mit Baumgruppe, signiert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert
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Beschreibung
Carl Küstner (1861–1934) zeigt in diesem Gemälde eine weite Flusslandschaft im Frühling. Im Vordergrund liegt ruhiges Wasser, das die bewölkte Helligkeit des Himmels spiegelt. Links eine Gruppe hoher Bäume mit dunkelgrünen Kronen und kräftigen schwarzen Ästen; die Weide- und Kopfbäume links und vorn stehen in stillem, feuchtem Grasland. Rechts öffnet sich das Bild zu einem Streifen grüner Wiese. Die Stimmung ist kühl und atmosphärisch, norddeutsch in seiner Zurückhaltung. Unten links signiert.
Öl auf Leinwand, Bildmaß 88 cm × 72 cm ohne Rahmen.
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Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Der Schwund der Welt-16 Felder Ölgemälde
Gerrit M.Bekker»Der Schwund der Welt«Details von der Rückseite des Werkes:• • vom Künstler vermerkt)Haupttitel: »Der Schwund der Welt« (in blauer Schrift eigenhändig• • Ergänzende Inschrift / Untertitel: »Unbestimmt ... am Zeichenhaften« (unten mittig eingetragen)• • datiert)Datierung: 1977/84 (in roter Farbe neben der Signatur »Bekker«Hinweis: Das Werk stellt mit seiner strukturierten 16-Felder-Rasterkomposition (4×4) eineeindrucksvolle Arbeit aus der Wendephase der late-1970er bis Mitte der 1980er Jahre dar.Ölgemälde 98cm x 49 cmKurzwürdigung des Werkes Das Gemälde »Der Schwund der Welt« ist ein zentrales Schlüsselwerk im Schaffen von Gerrit M. Bekker. Es entstand in einer siebenjährigen Reifungsphase zwischen 1977 und 1984. Über ein rhythmisierendes 16-Felder-Raster (4×4) verschmilzt Bekker norddeutsche Landschaftsimpressionsfragmente mit einer philosophisch-poetischen Reflexion über die Mediatisierung und Entfremdung der menschlichen Naturwahrnehmung.Ausführliche Dokumentation
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Gerrit M. Bekker(1943-2025)»Elementare Metamorphose« – Monumentales Triptychon -(Öl aufLeinwand)Gerrit M. Bekker (1943-2025)»Elementare Metamorphose« (Monumentales Triptychon in 3 Teilen)Öl und Mischtechnik auf Leinwand (gestischer Farbauftrag, Pastosität &Ritzstrukturen)145 cm × 62 cm (Dreiteiliges Ensemble)Flügel links/rechts: je 40 cm × 54 cm | Mitteltafel: ca. 65 cm × 62 cmExzellenter, museumsreifer Originalzustand; geschlossene Malschichtmit hoher Farbleuchtkraft.Kurzwürdigung: Ein repräsentatives, hochkomplexes Hauptwerk desnorddeutschen Meisters Gerrit M. Bekker. Das Dreitafelbildübersetzt das historische Sakralformat des Triptychons in einezeitgenössische, informell-expressive Landschafts- undElementardramaturgie von außergewöhnlicher Dynamik.Gerrit M. Bekker (1943-2025). Er zählt zu den profiliertesten undeigenständigstenKünstlerpersönlichkeiten Norddeutschlands, deren Gesamtschaffendurch die einzigartige Doppelbegabung als bildenderKünstler und Dichter geprägt ist.Werksdokumentation
Gerrit M. Bekker (1943-2025) ȆberfahrtDžl/Leinwand
Gerrit M. Bekker (1943-2025) »Überfahrt« 1992 (verso datiert »Bekker 1992« sowie signiert und monogrammiert) Öl und Mischtechnik auf Leinwand (Verso mit Collage, Blattgold, Kreide & Gedicht) 39 cm × 49 cm (Leinwandmaß) Verso eigenhändig signiert »Bekker 1992«, Monogramm »GB« im Kreis, Gedicht-Inschrift sowie Betitlung »überfahrt« auf Keilrahmen und Leinwand Kurzwürdigung: Ein ausdrucksstarkes, zutiefst poetisches Hauptwerk des norddeutschen Malers und Dichters Gerrit M. Bekker. Das Gemälde vereint expressive Figurenmalerei mit einer auf der Leinwand-Rückseite eigenhändig verfassten Lyrik-Inschrift und Mischtechnik-Studie zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk. Vor einem leuchtenden, azurblauen Hintergrund – der Himmel und offenes Gewässer zugleich assoziieren lässt – staffeln sich mehrere silhouettierte Figuren. Im oberen Bilddrittel deutet ein kühner, dunkelbrauner Schwungbogen das Verdeck oder die Architektur einer Fähre bzw. eines Schiffsdecks an. Die Gestalten wirken schattenhaft, schemenhaft und fast mythisch entrückt. Sie stehen als Reisende, Suchende oder Passagiere an Deck und blicken in den weiten, offenen Naturraum. Eine besondere Besonderheit dieses Werkes offenbart sich auf der Leinwand-Rückseite. Bekker hat dort mit schwarzer Tinte sein eigenhändiges Gedicht niedergeschrieben: »Überfahrt« Fährmann – ich habe das Leben satt. Bring mich – mit dem Fahrrad nach Halberstadt. Bring mich – mit schwarzem Automobil von Hamburg – der Stadt – über Land – hin nach Kiel. Fahr mich im Winter – bei Eis – Sturm und Schnee an die Küste – ich muss an die offene See – Gerrit M. Bekker wurde am 11. Mai 1943 in Hamburg geboren. Er zählt zu den profiliertesten norddeutschen Persönlichkeiten an der Schnittstelle von bildender Kunst und Literatur. Dokumentation zu diesem Werk
Kupferstich Freie und Hansestadt Hamburg Homännische Erben (Nürnberg) · Stadtplan mit Elb-Prospekt (ca. 1730–1737)
Freie und Hansestadt HamburgHomännische Erben (Nürnberg) · Stadtplan mit Elb-Prospekt (ca. 1730–1737)KARTENWERK Des Heil: Röm: Reichs freye Handels- u: Hansee StadtHAMBURG in einem accuratenPLAN u. PROSP.HERAUSGEBER Homännische Erben (Homann Erben / Héritiers deHomann), NürnbergDATIERUNG ca. 1730 – 1737 (Barockzeit / Entstehungsphase vor derZerstörung des Alten Michels 1750)TECHNIK / MEDIUM Originaler, handkolorierter Kupferstich (Altkolorit)auf handgeschöpftem BüttenpapierSPRACHE Zweisprachige Titelseite & Legende (Deutsch & Französischfür den europäischen Markt)BESONDERHEITEN Kombination aus Befestigungsgrundriss undPanorama; Darstellung der 1. Großen St.-Michaelis-KirchePROVENIENZ-SPUREN Originale Mittelfalz (aus Atlasband); rückseitigehistorische Sammlungsvermerke undTintentexturen.HISTORISCHES SCHLÜSSELMERKMAL: "ST. NEU MICHAELIS"Auf dem Detailfoto der Skyline erkennbar ist die Aufschrift „St. NeuMichaelis“. Es handelt sich um den ersten Bau der Großen St.-Michaelis-Kirche (geweiht 1669). Da diese Kirche am 10. März 1750durch einen Blitzeinschlag vollständig niederbrannte, liefert dieAbbildung des unveränderten Bauwerks den eindeutigen Beweis für dieEntstehung der Stichplatte vor 1750.••Büttenpapier & Faltung: Das Blatt wurde auf festem, handgeschöpftemLumpenpapier gedruckt. Die vertikale Mittelfalz belegt,dass die Karte ursprünglich in einem der voluminösen Folianten-Atlantenvon Homann Erben gebunden war.Altkolorit-Durchschlag: Auf der Rückseite zeichnen sich die Konturen derkolorierten Flächen (insbesondere der braun-grünenFluss- und Festungsbereiche) deutlich ab. Die historischenAquarellpigmente sind im Laufe von fast drei Jahrhunderten leicht indie Papierfasern eingedrungen – ein charakteristisches Merkmal echtenAltkolorits.die Papierfasern eingedrungen – ein charakteristisches Merkmal echtenAltkolorits.•Sammlungsvermerke: Die handschriftlichen Tintennotizen (u. a. N. 89,1449) zeugen von der historischen Registrierung infrüheren privaten oder institutionellen Kartensammlungen.Dokumentation zu dieser Karte