Peter Pulm (1882 – 1960)-(„P. Pulm Ddf.“)-Crevetten/Krabbenwagen an der Nordsee-Ölgemälde
2.400,00 €
Beschreibung
Peter Pulm (1882–1960) war nicht einfach nur ein Maler. Er war ein Meister darin, die Seele der nordischen Küste einzufangen. Geboren und zeitlebens ansässig in Düsseldorf, genoss er eine erstklassige Ausbildung an der renommierten Kunstakademie Düsseldorf.
Er lernte von den Besten der Besten:
Eugen Dücker: Dem prägendsten Lehrer für Freilichtmalerei und marine Landschaften.
Franz Kiederich: Einem Meister der Figuren- und Genremalerei.
Schließen Sie für einen kurzen Moment die Augen...
... und spüren Sie den salzigen Wind der Nordsee im Gesicht. Hören Sie das sanfte Rauschen der Wellen, die an den unendlich weiten Sandstrand schlagen?
Genau das ist das Gefühl, das Sie überkommt, wenn Sie dieses Meisterwerk betrachten.
Die großen, rotbraun gestrichenen Holzspeichenräder. Ein warmer, brillanter Farbakzent, der sich perfekt von den ansonsten elegant gedeckten Tönen der Komposition abhebt.
Das Spiel mit Licht und Atmosphäre
Warum dieses Werk eine seltene Gelegenheit ist
Dieses Gemälde ist ein Paradebeispiel für Pulms absolutes Können. Die Komposition ist genial gewählt: Ein tief angesetzter Horizont gibt dem dramatischen Wolkenhimmel den Raum, den er verdient.
Ein Kunstwerk, das man nicht nur besitzt, sondern das man jeden Tag aufs Neue fühlt.
Haben Sie ein besonderes Stück?
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Carl Gustav Ludvig Jacobsen (1890–1957)-Den politiske Kandestøber-
Das Ölgemälde von Ludvig Jacobsen fängt eine lebendige unddramatische Szene aus LudvigHolbergs berühmter satirischer Komödie „Den politiske Kandestøber“(Der politische Kannengießer, 1722)ein. Im Zentrum des Werkes steht die Hauptfigur, der HandwerkerHerman von Bremen, der sich statt seinerArbeit lieber der großen Politik widmet und sich in eine Scheinwelt ausStaatsangelegenheiten hineinsteigert.Typisch für Jacobsens Reifephase ist der kräftige, pastose und freiePinselstrich. Die Formen werdennicht strikt linear abgegrenzt, sondern bauen sich rein aus der Farbe unddem lebendigen Duktus des Pinselsauf. Die verstreuten Bücher und Papiere auf dem Boden rechtsunterstreichen das kreative wie chaotischeElement der Szenerie.Carl Gustav Ludvig Jacobsen (geboren am 17. September 1890 inOdense; gestorben am 13. Februar1957 in Vanløse) war einer der profiliertesten dänischen Maler undIllustratoren der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Er ist besonders bekannt für seine farbprächtigen,atmosphärischen Figurenszenen sowieseine engen Bezüge zur dänischen Theater- und Literaturgeschichte.•Charlottenborg:Kontinuierliche Teilnahme an den renommierten Frühjahrs- undHerbstausstellungen inKopenhagen.Paris (Salon de Paris): Erfolgreiche Präsentationen in den Jahren 1928und 1929, wo er internationaleAnerkennung fand.
Robert Panitzsch ( 1879–1949)-Boote an einem Kai im Kopenhagener Hafen-Ölgemälde
Robert Panitzsch (deutsch-dänischer Maler, 1879–1949),-Boote an einem Kai im Kopenhagener Hafen-1936 (unten rechts signiert und datiert mit "Robert Pan. 36.")Öl auf Leinwand49 cm × 59 cmPrunkvoller, historischer Holzrahmen mit ornamentaler Vergoldung und schwarzerFassungRobert Panitzsch wurde im Jahr 1879 in Mecklenburg (Deutschland) geboren, verbrachte jedoch den größten Teilseines künstlerisch produktiven Lebens in Dänemark und wird daher kunsthistorisch meist als deutsch-dänischerMaler geführt. Seine Werke signierte er zeitlebens konsequent mit der Kurzform "Robert Pan.", oft gefolgt vonder Jahreszahl.Das Ölgemälde zeigt eine stimmungsvolle und detailreiche Szene aus dem Hafen von Kopenhagen. ImVordergrund erstreckt sich eine steinerne Kaimauer, an der zwei traditionelle Segelschiffe – vermutlich hölzerneFischerei- oder Frachtkutter – festgemacht haben. Auf der Kaimauer sowie an Deck der Schiffe sind mehrereFiguren zu erkennen, die in typischer Arbeitskleidung der Epoche dargestellt sind. Sie beleben die Szenerie undvermitteln das geschäftige Treiben eines maritimen Alltags in den 1930er Jahren.Der Künstler nutzt eine harmonische, überwiegend hell und freundlich abgestimmte Farbpalette. Es dominierensanfte Pastelltöne, darunter lichtes Blau, zartes Rosé und cremiges Weiß im Wolkenhimmel. Diese stehen imreizvollen Kontrast zu den erdigen und gedeckten Tönen der Schiffe, der Kaimauer und den rötlich-braunenFassaden der Hafengebäude im Hintergrund. Die Reflexionen im tiefgrünen bis bläulichen Wasser fangen dieFarbtöne des Himmels und der Objekte meisterhaft auf.
René Maurice FATH-Flusstal bei Fontainebleau-Ölgemälde um 1910
Beschreibung René Maurice Fath (1850 Paris – 1922) gehört zur Generation der französischen Landschaftsmaler, die im Umfeld der Schule von Barbizon arbeiteten und die Waldlandschaften bei Fontainebleau als Motiv schätzten. Das Gemälde in Öl auf Leinwand, 107 × 70cm ohne Rahmen, zeigt das Flusstal bei Fontainebleau .Die Pinselführung ist sicher und stimmungsvoll, die Komposition aus dem Bestand der klassisch-akademischen Tradition und dem beobachtenden Realismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt.Das Gemälde ist unten links signiert.Weitere Informationen über Rene' Maurice FATHWeiter Gemälde des Künstlers in unserem Angebot
Ölgemälde von Ludwig Dettmann (1865–1944), datiert 1912-Schwere Landung (Fischer in der Brandung / Heimkehr der Fischer)-
Ölgemälde von Ludwig Dettmann (1865–1944), datiert 19121. STAMMDATEN DES KUNSTWERKSMerkmalBeschreibungKünstlerLudwig Dettmann (Adelbye bei Flensburg 1865 – 1944 Berlin)Titel (Zuschreibung)Schwere Landung (Fischer in der Brandung / Heimkehr der Fischer)Datierung1912 (rechts unten eigenhändig signiert und datiert „L. Dettmann 1912“)Medium / TechnikÖl auf LeinwandMaße80 cm x 60 cm (Querformat)SujetMaritime Genremalerei, norddeutsche Küstenfischerei12. BILDBESCHREIBUNG & IKONOGRAPHIEDas vorliegende Gemälde zeigt eine dramatische, dynamische Szene aus dem harten Alltag der norddeutschen Küstenfischer. Im Zentrum der Komposition befindet sich ein hölzernes Fischerboot (ein typischer Eichenkahn oder Zeesenboot-Beiboot), das sich in unmittelbarer Ufernähe durch eine aufgewühlte, schäumende Brandung kämpft. Drei Männer – wettergegerbte Fischer in traditioneller, dunkler Arbeitskleidung (Friesennerze bzw. schwere Tuchjacken und typische Südwester- oder Schiffermützen) – versuchen gemeinschaftlich, das Boot sicher an den flachen Sandstrand zu manövrieren.Der im Vordergrund sitzende Fischer blickt direkt aus dem Bild heraus zum Betrachter. Er stemmt sich mit ganzer Kraft gegen das lange Riemenruder, um das Boot gegen die anbrandenden Wellen zu stabilisieren. Links im Boot stabilisiert ein älterer, weißbärtiger Fischer im Profil den Kahn, während im Hintergrund ein dritter Mann dabei ist, sich zum Bug zu bewegen oder bereits Kontakt zum Ufer zu suchen. Die Gischt spritzt hell am Rumpf empor. Im Hintergrund erstreckt sich ein karger Sandstrand, auf dem im rechten oberen Quadranten die Umrisse weiterer, bereits trocken gelegter Boote sowie die Silhouette einer typischen Küstenkate unter einem von Abend- oder Morgenröte dramatisch gefärbten Wolkenhimmel zu erkennen sind.3. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES MALDUKTUSDer Malstil des Werkes ist exemplarisch für Dettmanns Reifephase und dokumentiert seine meisterhafte Synthese aus deutschem Impressionismus und kraftvollem, fast expressionistischem Realismus:• Dynamik und Pinselstrich: Der Duktus ist von einer enormen Emotionalität und Entschlossenheit geprägt. Dettmann arbeitet mit einem breiten, pastosen Farbauftrag (Impasto), insbesondere bei der Darstellung des aufgewühlten Meeres. Die Wellenkämme und die Gischt sind mit schnellen, heftigen, fast reliefartigen Pinselstrichen auf die Leinwand geworfen, was die physische Gewalt des Wassers visuell spürbar macht.• Modellierung der Figuren: Im Gegensatz zum reinen französischen Impressionismus, der Formen oft im Licht auflöst, bewahrt Dettmann hier eine robuste Plastizität. Die Körperlichkeit der Fischer und die Struktur des Holzbootes werden durch kräftige, richtungsweisende Blockstriche modelliert. Dies verleiht den Figuren eine statuarische, heroische Schwere, die perfekt zur Thematik des existentiellen Kampfes mit den Elementen passt.• Kolorit und Lichtführung: Die Farbpalette ist typisch norddeutsch-maritim: Sie wird dominiert von tiefen Erdtönen, Umbra, Ocker und gedecktem Blau-Grau im Bereich des Bootes und der Kleidung. Einen genialen Kontrast bildet das schäumende Weiß-Grün der Wellen, das das fahle Tageslicht reflektiert. Das eigentliche emotionale Highlight ist die Lichtregie am Himmel: Die rötlich-violetten Schleierwolken des Horizonts brechen die kühle Tonalität des Meeres auf und spiegeln sich subtil in den nassen Flächen der Gischt im Vordergrund wider.Fazit zum Duktus: Der Pinselstrich selbst spiegelt die Dynamik des Motivs wider. Die Unruhe des Wassers wird durch die nervöse, dicke Pinselführung im Vordergrund formal imitiert, während die Figuren als handfeste Konstanten im Farbraum verankert sind.24. AUSFÜHRLICHE VITA DES KÜNSTLERSLudwig Dettmann (* 25. Juli 1865 in Adelbye bei Flensburg; † 19. November 1944 in Berlin) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus und war eine zentrale Figur im wilhelminischen und Weimarer Kunstbetrieb.Dettmann begann seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Hamburg und wechselte anschließend an die Königliche Akademie der Künste nach Berlin, wo er unter anderem bei Eugen Bracht und Franz Skarbina studierte. Schon früh wandte er sich von der starren, akademischen Historienmalerei ab und suchte die Nähe zur Freilichtmalerei (En plein air).Im Jahr 1898 gehörte er gemeinsam mit Ikonen wie Max Liebermann, Walter Leistikow und Curt Herrmann zu den visionären Gründungsmitgliedern der Berliner Secession. Diese Künstlervereinigung begehrte erfolgreich gegen den konservativ-akademischen Kunstgeschmack auf und etablierte den Impressionismus in Deutschland.Zwischen 1901 und 1916 wirkte Dettmann als hoch angesehener Direktor der Kunstakademie Königsberg. Unter seiner Leitung erlebte die Akademie eine Blütezeit; er öffnete sie für moderne Strömungen und förderte außergewöhnliche Talente (wie beispielsweise den Marinemaler Poppe Folkerts). Das vorliegende Gemälde aus dem Jahr 1912 fällt exakt in diese produktive und erfolgreiche Königsberger Epoche, in der er sich intensiv mit den Landschaften und den Menschen der Ost- und Nordseeküste auseinandersetzte.Während des Ersten Weltkriegs war Dettmann als offizieller Kriegsmaler tätig. In den 1920er und 1930er Jahren zog er sich zunehmend ins Private zurück, blieb jedoch technisch brillant. Sein kunsthistorisches Vermächtnis als Wegbereiter der deutschen Moderne und genialer Chronist des maritimen Lebens unbestritten. Seine Werke hängen heute in bedeutenden Museen, darunter der Hamburger Kunsthalle und der Nationalgalerie Berlin.Mehr Informationen über Ludwig Dettmann