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Beschreibung

Rudolf Büder (1920–2002) gehört zur Generation der deutschen Nachkriegsabstraktion, die nach 1945 den Anschluss an die internationale Moderne suchte und dabei eine eigene, oft kontemplative Bildsprache entwickelte. Die hier vorliegende Arbeit aus dem Jahr 1962 trägt den Titel „Aus Reihe Fo“ und entstand in jener Phase, in der sich Büder programmatisch in nummerierten Werkreihen mit den Grundfragen von Fläche, Volumen und Licht auseinandersetzte.

Die Kreidearbeit ist in Grau, Anthrazit und gedämpftem Beige angelegt, mit deutlichen Weißhöhungen, die der Komposition Tiefe und ein eigenes inneres Leuchten geben. Im Zentrum schwebt eine geometrische Form aus aufgefalteten, schräg gestaffelten Flächen, aus deren Inneren ein heller, beinahe mondartiger Kreis hervortritt. Der grafische Schraffurgrund öffnet das Blatt zur Fläche hin, kleine Lichtakzente am Bildrand setzen Atempausen. Bildgröße 66 × 46 cm.

Das Blatt ist signiert und 1962 datiert und befindet sich in sehr gutem Zustand. Werke aus den nummerierten Reihen Büders dieser Phase sind selten im Handel und werden von Sammlern der frühen deutschen Nachkriegsabstraktion gesucht.

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