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Beschreibung

Robert Indiana (1928–2018), bürgerlich Robert Clark, zählt zu den prägenden Künstlern der amerikanischen Pop-Art. Das Werk „The Calumet" von 1971 ist ein Farbsiebdruck-Multiple, Auflage 17/200, signiert und datiert. Das Blatt zeigt auf leuchtendem Orangerot-Grund einen Kreis aus sieben Sternen, verbunden durch goldgelbe Ringe, auf denen die Namen verschiedener nordamerikanischer Indianerstämme stehen: Hurons, Mohawks, Delawares, Choctaws, Comanches, Shoshonies, Mandans, Pawnees, Omahas, Dakotas, Jibways u.a. Die Inschrift lautet: „On the Mountains of the Prairie Called the Mighty Gitche Manito the Tribes of Men Together".

Indiana wurde 1928 in New Castle, Indiana geboren. Nach Ausbildung am Art Institute of Chicago und einem Atelieraufenthalt in New York auf der Coenties Slip entwickelte er seinen charakteristischen „Signalkunst-Stil" aus Schablonenschriften, geometrischen Formen und Farb-Pop. Sein „LOVE"-Motiv wurde 1970 in eine Monumentalskulptur übertragen und gehört zu den meistreproduziert Werken der Nachkriegskunst. Werke befinden sich im Israel Museum Jerusalem, im Museum Ludwig Köln und im MoMA New York.

Bildgröße: 81 × 75 cm. Gesamtgröße: 107 × 98 cm. Provenienz: Privatsammlung Schleswig-Holstein.

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