Ölgemälde: Tauben vor dem Taubenhaus, Tiermalerei, 19. Jahrhundert
1.150,00 €
Beschreibung
Das Gemälde zeigt fünf Tauben verschiedener Färbung vor einem Taubenhaus. Eine Taube sitzt erhöht auf dem Eingangsvorsprung des Holzhäuschens, drei weitere stehen unten auf einer Holzfläche, eine weiße hält sich abseits. Das Gefieder ist in Grau, Weiß, Graugrün und Rotbraun naturalistisch wiedergegeben. Hintergrund und Umgebung sind in helle Blaugrün- und Gelbtöne aufgelöst. Das Format ist klein und intim, der Farbauftrag sorgfältig und detailgenau. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand und in einen reich ornamentalen Goldrahmen im Historismusstil gefasst. Bildmaß: 19 × 29 cm.
Tiermalerei dieser Art war im 19. Jahrhundert ein eigenständiges Genre. Die Taube galt seit der Antike als Symbol für Unschuld, Frieden und Treue.
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Weitere Kunstwerke in „Tiere“
Victor Vasarely: Farbsiebdruck Spielende Zebras auf Mosaik, bezeichnet, Op Art, 1972
Victor Vasarely (1906-1997) ist neben Bridget Riley der bekannteste Vertreter der Op Art. Das vorliegende Blatt zeigt zwei ineinander verschlungene Zebras in Schwarz-Weiss vor einem quadratischen Mosaikhintergrund in Rottönen und Violett. Die schwarzen Streifenmuster der Tiere laufen über die Körpergrenzen hinaus und verweben die Figuren miteinander. Die Komposition erzeugt eine optische Spannung zwischen Flaeche und Bewegung.Die Farbsiebdruckgrafik, 74 x 62 cm Blattgrösse, entstand 1972 als nummerierte Auflage (233/275). Sie ist unten rechts von Vasarely handsigniert. Das Blatt repraesentiert Vasarelys Konzept der Demokratisierung der Kunst durch hochwertige Druckgrafiken in grösseren Auflagen. Vasarely nahm an der documenta 1955, 1964 und 1968 teil und stellte zur Eroeffnung des Guggenheim-Museums New York 1959 aus. Seine Museen in Gordes (1970) und Aix-en-Provence (1976) sowie das Vasarely-Museum in Pecs (1976) dokumentieren sein Lebenswerk. 7% MwSt. gem. Paragraph 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
Lothar Klein: Ölgemälde Wildschweine am winterlichen Bachlauf, signiert, Impressionismus, 20. Jahrhundert
Lothar Klein (1911–?) malte diese Winterlandschaft mit einer Rotte Wildschweine als ein Hauptwerk seiner Tiermalerei. Vier Wildschweine durchqueren tiefen Schnee an einem gefrorenen Bach; im Hintergrund strahlt ein tiefstehende Wintersonne durch kahle Bäume in warmem Rotgold, das sich auf dem Wasser spiegelt. Der Kontrast zwischen dem kühlen Blau-Weiß des Schnees und dem glutroten Himmel prägt die Wirkung des Bildes. Die Tiere sind anatomisch präzise mit realistisch ausgeführten Fellstrukturen dargestellt.Klein studierte in Düsseldorf bei von Bernuth, Otto Schulze, Mormagen und Boerschel und unternahm Studienreisen nach Russland, Italien, Spanien und Frankreich. Er war bekannt als Tier- und Landschaftsmaler mit virtuoser Koloristik in der Nachfolge der Impressionisten. Öl auf Leinwand, Bildmaß 99 cm × 67 cm, signiert unten rechts "L. Klein". Opulenter vergoldeter Originalrahmen.
Niels Peter Christiansen: Ölgemälde Pferde und Kühe beim Weidegang, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Niels Peter Christiansen (1873–1960) gilt als einer der beliebtesten dänischen Tiermaler seiner Zeit, international gehandelt und in Kunstdatenbanken bestens verzeichnet. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt eine sonnige Weide mit mehreren Pferden und zwei Kühen beim Grasen: im Vordergrund weiden ein braunes und ein weißes Pferd sowie eine gefleckte Kuh, dahinter eine Baumgruppe mit dichtem Kronendach vor hellem Sommerhimmel mit Wolken. Eine zweite Kuh steht am Zaun. Die Proportionen der Tiere sind sorgfältig ausgeführt, die Lichtstimmung luftig und klar.Das Gemälde ist unten links mit "N.C." monogrammiert und trägt am Rahmen eine Namensplakette "Niels Christiansen". Bildmaß 66 cm × 44 cm ohne Rahmen. Der originale Rahmen wird zum Kauf dazugegeben.
Hans Schröder: Bronze-Skulptur Elefant, signiert, 1970er Jahre
Hans Schröder (1930–2010) schuf diese Tierplastik 1977 in Reinbronze als Vollguss. Der Elefant steht in einer kraftvollen, vorwärtsgerichteten Bewegung: der Rüssel ist hoch erhoben, ein Vorderbein angehoben, der Körper in leichter Schrägstellung. Die Oberfläche ist stark strukturiert und von der Hand des Modelleurs geprägt, mit einer dunklen, braungrün patinierten Bronzehaut. Länge 34 cm, Höhe 28 cm, Tiefe 12 cm, Gewicht 3,1 kg. Signiert.Schröder absolvierte 1950 seine Gesellenprüfung als Goldschmied, studierte 1952 an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete 1953 im Atelier Cartier, Paris, mit Abendkursen an der Académie La Grande Chaumière. Er erhielt 1982 den Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert. Werke von ihm stehen im öffentlichen Raum in Saarlouis, Saarbrücken und Völklingen; eine seiner Elefantenskulpturen befindet sich im Zoologischen Garten Saarbrücken.