Sancho M. Gerken: Ölgemälde Hochzeitsgemälde des Künstlerehepaares
3.900,00 €
Beschreibung
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Hochzeitsporträt in Öl auf Leinwand, 90 × 110 cm. Das Bild zeigt ein Paar in Brautkleidung: eine Frau mit Blumenkranz im Haar und weißem Kleid, ein Mann mit Brille und dunklem Anzug. Beide blicken direkt in den Betrachter. Der Hintergrund ist malerisch-unruhig in Grün und Blau gehalten. Der Malstil ist spontan und direkt, ohne akademische Glätte.
Das Werk hat einen persönlichen Charakter als Zeugnis des Künstlers über das eigene Leben. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und stellte von New York bis Hamburg aus. Das Gemälde ist signiert.
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Weitere Kunstwerke in „Zeitgenössische Malerei“
PROFESSOR CHRISTIAN MACKETANZ(1963)
Professor Christian Macketanz(1963) Öl auf Leinwand 160 x 160 cm, entstanden 1987/1988, Werkverzeichnis D/J.Das Gemälde gehört in die frühe Schaffensphase von Christian Macketanz und zeigt bereits wesentliche Merkmale seiner späteren Bildsprache. Zwei Figuren in Arbeitskleidung und gelben Schutzhelmen befinden sich auf einem Stahlträger in großer Höhe. Die Darstellung erinnert an industrielle Arbeitswelten, verzichtet jedoch auf jede konkrete narrative Festlegung. Die Szene wirkt zugleich alltäglich und rätselhaft. Kompositorisch wird das Bild von einem Kreuz aus horizontalen und vertikalen Trägern strukturiert. Die Figuren sitzen beziehungsweise hocken an den Schnittpunkten dieser Konstruktion. Dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen Stabilität und Unsicherheit. Der große freie Raum im unteren Bildfeld verstärkt die Wirkung der Höhe und erzeugt eine psychologische Tiefe, obwohl die räumliche Ausarbeitung bewusst reduziert bleibt. Besonders charakteristisch ist die Körpersprache. Macketanz interessiert weniger die individuelle Identität als die emotionale Situation. Die linke Figur erscheint nachdenklich und in sich gekehrt, während die rechte Figur eine lauschende Haltung einnimmt. Beide Figuren kommunizieren nicht direkt miteinander, stehen aber dennoch in einer stillen Beziehung. Dieses Spiel aus Nähe und Distanz ist ein zentrales Motiv im Werk des Künstlers. Die Farbigkeit wird von kühlen Blau- und Grautönen dominiert. Die gelben Helme setzen starke Akzente und lenken den Blick auf die Köpfe als Träger psychologischer Bedeutung. Der warme, leicht orangefarbene Bereich im unteren Bildteil kontrastiert die kühle Gesamtstimmung und verleiht dem Werk eine unterschwellige emotionale Spannung. Stilistisch bewegt sich das Gemälde zwischen figurativer Malerei, poetischem Realismus und einer eigenständigen Form der Gegenständlichkeit. Die Figuren besitzen eine leicht entrückte Wirkung. Sie erscheinen wie Schauspieler einer inneren Handlung. Diese Offenheit der Interpretation gehört zu den wichtigsten Qualitäten der Malerei von Macketanz. Kunsthistorisch steht das Werk in der Tradition einer figurativen Malerei, die sich weder dem expressiven Gestus der 1980er Jahre noch einer rein erzählerischen Illustration verpflichtet. Bereits hier zeigt sich die spätere Konzentration des Künstlers auf Mimik, Gestik und die psychologischen Beziehungen zwischen Menschen.Christian Macketanz wurde 1963 in Eutin (Schleswig-Holstein) geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1983 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei der bedeutenden Malerin Maria Lassnig. Die Wiener Jahre prägten seine künstlerische Entwicklung nachhaltig. Bis 1994 lebte und arbeitete Macketanz in Wien. Anschließend führte ihn ein Stipendienaufenthalt nach Rom, wo er bis 2001 tätig war. Die italienische Kunsttradition und die intensive Auseinandersetzung mit der europäischen Malerei erweiterten seinen künstlerischen Horizont erheblich. Von 2001 bis 2010 lebte und arbeitete er in Berlin. 2010 wurde er als Professor für Malerei an die Hochschule für Bildende Künste Dresden berufen. Seitdem zählt er zu den wichtigen Vertretern der zeitgenössischen figurativen Malerei im deutschsprachigen Raum. 2022 wurde er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Seine Werke wurden in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, den Niederlanden und weiteren europäischen Ländern ausgestellt. Zahlreiche Ausstellungskataloge und Monografien dokumentieren sein Werk.Die frühen Arbeiten der 1980er Jahre entstanden in einem Umfeld, das von den Debatten um Neue Wilde, expressive Malerei und figurative Erneuerung geprägt war. Macketanz entwickelte jedoch früh eine eigenständige Position. Statt auf spektakuläre Gestik setzte er auf stille psychologische Situationen. In den 1990er Jahren rückte die menschliche Figur zunehmend in den Mittelpunkt. Die Bildräume wurden reduziert, während Körpersprache und Mimik immer wichtiger wurden. Seine Figuren erscheinen häufig isoliert, nachdenklich oder in rätselhaften Beziehungen zueinander. Während der Jahre in Rom vertiefte sich seine Beschäftigung mit klassischer europäischer Malerei. Die Werke gewannen an Konzentration und formaler Klarheit. Nach dem Umzug nach Berlin entwickelte er seine unverwechselbare Bildsprache weiter. Heute gilt Christian Macketanz als bedeutender Vertreter einer poetisch-figurativen Malerei. Seine Werke zeichnen sich durch psychologische Tiefe, subtile Erzählformen und eine bewusst zurückhaltende malerische Sprache aus. Die Konzentration auf Gesten, Blicke und zwischenmenschliche Beziehungen macht sein Werk innerhalb der zeitgenössischen Malerei unverwechselbar.Preis auf Anfrage.
Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995
Bruno Christ (Brunoch), 1923 in Stettin geboren, lebt und malt in Angeln und Umgebung in Schleswig-Holstein. Das vorliegende Ölgemälde, ca. 33 × 25 cm, entstand 1995 und ist signiert mit „Brunoch 95". Es zeigt einen gepflegten Hausgarten mit Backsteinmauer, blühendem Kletterrosenstrauch, einem geöffneten weißen Sprossenfenster und einem reich bepflanzten Vordergarten mit Stauden und Sträuchern in Rot, Rosa und Grün.Brunoch malt naturalistisch, mit Vorliebe Landschaften und Stadtansichten aus Schleswig-Holstein und Flensburg. Der Malstil ist ruhig und detailfreudig; das Licht dieses Gartenbildes ist weich und nordisch. Seine Werke waren auf mehreren Ausstellungen zu sehen, darunter der Galerie „Bilder im Hof" 1994 und 1998. Der abgebildete Rahmen wird als Zugabe mitgeliefert. Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Portrait der Ehefrau, signiert datiert, 1988
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte dieses Porträt 1988 in Öl auf Leinwand, 69 × 69 cm. Das quadratische Bildformat zeigt das Gesicht einer jungen Frau in Nahaufnahme. Die Malweise ist weich und direkt: das Gesicht in hellen Gelb-, Grün- und Rosétönen, die Augen offen und nach oben gerichtet, der Hintergrund in ähnlicher Farbigkeit. Der Blick der Dargestellten ist intensiv.Gerken, 1953 in Kaiserslautern geboren und 2009 in Weilerbach gestorben, studierte von 1973 bis 1979 Kunsterziehung, Philosophie und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er unterhielt seine eigene Atelier-Galerie in Wakendorf und später in Weilerbach und stellte in Galerien in Berlin, Frankfurt, Hamburg, New York und Düsseldorf aus. Das Werk ist unten rechts signiert und datiert.
Sancho M. Gerken: Ölgemälde Universum, signiert
Sancho M. Gerken (1953–2009) malte „Universum" in Öl auf Leinwand, 120 × 80 cm. Das Bild zeigt eine kosmische oder atmosphärische Landschaft: Ein dunkles Blau dominiert den oberen Bildrand, darunter öffnet sich ein schwarz-grauer Mittelraum mit weißen Lichtpunkten und einer diagonal verlaufenden rötlich-weißen Lichtspur, die an eine Galaxie oder einen Lichtschweif erinnert. Die Komposition ist horizontal, der Pinselduktus zart und lasierend.Gerken beschrieb seinen thematischen Fokus selbst als atmosphärische Landschaft: Wolkenland, Horizonte, der Übergang von Erde und Himmel. Das Bild ist unten rechts betitelt und unten links signiert. Gerken, geboren 1953 in Kaiserslautern, studierte in Mainz und unterhielt seine eigene Atelier-Galerie. Er stellte in Berlin, Frankfurt, Hamburg und New York aus.