Norbert Graubner Künstlername BOMBOLO Ölgemälde Japanischer Mönch im Zen-Kloster Hosshin-ji,
4.400,00 €
Beschreibung
Norbert Graubner (geb. 1947), der unter dem Namen Bonbolo arbeitet, schuf dieses Porträt eines japanischen Mönchs aus dem Zen-Kloster Hosshin-ji in Obama-shi, Japan, in Öl auf Leinwand, 97 × 97 cm. Das Bild zeigt ein frontales Brustbildnis vor tiefgrünem Grund: ein glatzköpfiger Mönch mit breiten Wangenknochen und ruhigem, in sich gekehrtem Blick, gekleidet in ein schwarzes Gewand. Die Malweise ist klar und flächig, die Farben erdig-satt, das Gesicht mit präzisem Pinselstrich modelliert.
Graubner führte ein außergewöhnliches Leben: Koch auf Schiffen der Holland America Line, Restaurantbesitzer in Frankfurt, dann der Bruch mit allem. 1991 hielt er sich im Kloster Hosshin-ji auf, 1996 kehrte er dorthin zurück. Diese Begegnungen mit dem Zen-Buddhismus prägten sein Werk nachhaltig. Das Gemälde ist unten rechts signiert.
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Gerrit M. Bekker(1943-2025)-Abstrahierte Komposition mit blauem Zeichen-
Gerrit M. Bekker (geb. 1943 in Hamburg)Abstrahierte Komposition mit blauem ZeichenRückseitig Künstler SignaturÖl auf Leinwand49 cm × 69 cmPerfekter ZustandGerahmt in einer klassischen GoldleisteDas Gemälde präsentiert sich als eine vielschichtige, semi-abstrakte Komposition, die charakteristisch für das expressive und literarisch beeinflusste Schaffen von Gerrit M. Bekker ist. Das Werk bewegt sich im spannungsreichen Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit und reiner Abstraktion.Der Bildaufbau: Das Werk wird im unteren Viertel durch einen breiten, tiefroten Horizontalstreifen geerdet. Auf diesem roten Grund befinden sich feine, fast skizzenhafte Einritzungen oder weiße Linien, die an Chiffren oder eine reduzierte Horizontlinie erinnern.Das Zentrum: Aus dieser roten Basis ragt eine dunkle, organische Form empor, die an einen knorrigen, kahlen Baumstamm oder Ast erinnert. Dieser streckt sich asymmetrisch nach oben und teilt das Bildzentrum. Links davon befindet sich eine vertikale Struktur aus graublauen Wellenlinien, die an Wellblech, Vorhänge oder architektonische Elemente denken lässt.Hintergrund und Farbatmosphäre: Der Hintergrund ist in einem rasterartigen Gefüge aus hellen, pastelligen Tönen – gedecktes Weiß, Grau, dezentes Gelb und Erdtöne – angelegt. Es wirkt wie der Blick durch eine verwitterte Fensterscheibe oder auf eine collagierte Wandstruktur, in der vereinzelt dunkle, zeichenhafte Pinselstriche gesetzt sind.Das blaue Element: Im rechten oberen Quadranten schwebt eine markante, leuchtend blaue Form. Diese grafisch klar umrissene Chiffre erinnert an eine stilisierte Hand, eine skulpturale Figur oder ein Schriftzeichen. Sie bildet den farblichen und konzeptionellen Kontrapunkt zu den erdigen und schweren Tönen der unteren Bildhälfte und zieht den Blick des Betrachters magisch an.Stilistische Einordnung: Bekkers typischer, kraftvoller Pinselduktus kombiniert hier melancholische, erdige Töne mit einem plötzlichen Aufleuchten von Primärfarben (Blau und Rot). Die Bildsprache ist voller Symbolik, die Raum für assoziative Interpretationen lässt – ein visuelles Gedicht aus Form und Farbe.Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot
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