Peter Robert Keil: Ölgemälde Doppelportrait, signiert datiert, Expressionismus, 1958
2.000,00 €
Beschreibung
Peter Robert Keil (* 6. August 1942 in Züllichau, Pommern) ist ein deutscher Maler und Bildhauer. Das vorliegende Werk in Öl auf Hartfaser, 60 × 80 cm, ist signiert und datiert 1958. Es zeigt zwei Gesichter im Profil, übereinander-nebeneinander in kräftigen Primärfarben: dominantes Blau im Hintergrund, die Gesichter in Rot mit gelben und blauen Akzenten. Die schwarze Gitternetzstruktur, die das Bild überzieht, ist ein frühes Merkmal von Keils Bildsprache.
Keil begann seine künstlerische Ausbildung unter dem Berliner Maler Otto Nagel. Von 1959 bis 1961 studierte er an der Hochschule der Künste Berlin, wo er Generationskontakt zu Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Eugen Schönebeck hatte. In Paris und London entwickelte er seinen Stil von der expressionistischen Figuration hin zu zunehmender Spontaneität und Intensität. Dieses frühe Bild aus dem Jahr 1958 gehört noch zur Berliner Phase des Künstlers.
Keil lebt und arbeitet heute in Bayern, Berlin und Los Angeles. Seine Werke wurden international ausgestellt. Das Gemälde ist signiert und datiert.
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Weitere Kunstwerke in „Akt & Erotik“
Krzysztof Krzywiński: Ölgemälde Wyspa Karmazynowego Króla, signiert datiert, 1990
Krzysztof Krzywiński schuf dieses Ölgemälde 1990 und signierte es unten rechts datiert. Zu sehen ist eine kleinformatige erotische Figurenkomposition in intensiv pastosem Farbauftrag. Warme Ocker-, Rot- und Brauntöne dominieren den Bildraum; die Figuren sind skizzenhaft und expressiv aus der Farbe herausgearbeitet. Das Gemälde misst ohne Rahmen 56 × 32 cm.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Anna, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte Schuberth (1914–2000), signiert als "Murkel", gehört zu den bedeutendsten Kieler Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Nach Paris-Aufenthalten ab 1959 wurden die menschliche Figur und die Energie der Großstadt zu ihrem zentralen Thema. Retrospektiven in der Pommern-Stiftung Kiel (1976, 1984) und im Künstlermuseum Heikendorf unterstreichen ihre Stellung im norddeutschen Kunstbetrieb.Das Gemälde "Anna" von 1967 zeigt eine einander zugewandte Zweifigurendarstellung in enger Umarmung. Ein Mann in dunklem Oberteil und eine Frau mit Perlenkette, beide in Weiß und Hellgrau herausgearbeitet, vor einem strukturierten Grau-Rot-Hintergrund mit dem charakteristischen Kreismusterornament. Der Pinselduktus ist plastisch und direkt, die Figuren modelliert aus breiten Farbflächen. Signiert "Murkel Paris 1967", Maße 85 × 122 cm.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Akt mit Katze, Blanche de Blanche, signiert datiert, Realismus, Paris 1967
Charlotte Schuberth (1914–2000), als "Murkel" signierend, verbrachte ab 1959 wiederholte Aufenthalte in Paris. Das Gemälde entstand 1967 an der Place Blanche und gehört zu ihren Pariser Aktdarstellungen, die den Kern ihres Schaffens bilden.Das hochformatige Gemälde "Place Blanche" zeigt eine Figur oder Figurengruppe in dynamischer Farbmalerei. Kräftige Rot-, Blau- und Weißtöne sind in breiten Pinselzügen übereinandergeschichtet. Der für Murkel typische Kreishintergrund strukturiert die Fläche. Die Komposition ist plastisch und voluminös, aus der Zeichnung entwickelt. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, 85 × 122 cm, signiert "Murkel Paris 1967".
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Seitlich sitzender Frauenakt, signiert datiert, 1999
Charlotte Schuberth (1914–2000), die ihre Werke als "Murkel" signierte, schuf bis kurz vor ihrem Tod großformatige Aktdarstellungen. Dieses Gemälde von 1999 gehört zu ihren späten Arbeiten und ist in seiner Leuchtkraft ungebrochen.Das Hochformat zeigt eine seitlich sitzende weibliche Figur. Die nackte Gestalt ist in einem Geflecht aus kurzen, dichten Pinselzügen in Weiß, Grün, Gelb und Grau herausgearbeitet. Die Figur sitzt auf einem angedeuteten Stuhl. Der Hintergrund ist flimmernd und unruhig. Oben links im Bild ist die Signatur "Murkel 1999" eingeschrieben. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, Maße mit Rahmen 95 × 175 cm.