Lothar Trzaska: Ölgemälde Dächer, signiert datiert 1985
580,00 €
Beschreibung
Lothar Trzaska schuf dieses Bild mit dem Titel „Dächer" 1985 in Öl auf Hartfaser, signiert und datiert auf der Rückseite. Das Werk zeigt eine konsequent geometrische Komposition: Auf einem grünen Halbkreis, der sich über die untere Bildhälfte wölbt, erheben sich zwei cremefarbene rechteckige Formen mit treppenartig ausgeschnittenen Konturen vor einem klaren blauen Himmel. Die Farbgebung ist auf drei Grundtöne reduziert, die Ausführung präzise und flächig.
Trzaska arbeitet autodidaktisch und wurde 1992 Mitglied im BBK Münsterland sowie in der Fachgruppe Bildende Kunst der ver.di. 2004 trat er dem Westfälischen Künstlerbund Dortmund bei. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen gezeigt, darunter im Kunst-Museum Ahlen und im Gustav-Lübcke-Museum Hamm.
Maße mit Rahmen: 76 × 81 cm.
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LINET – Schule des Néo-Pointillismus-2 Ölgemälde-
Künstler: Technik: Motiv: Maße: Details:LINET (tätig um 1960er Jahre)Öl auf Leinwand (2 Werke)Urbane Architektur- und IndustrielandschaftenJeweils 60 × 50 cmRückseitig auf dem Keilrahmen signiert und datiert „13.12.1968“Das Geheimnis von 1968: Warum dieses Gemälde-Paar Ihr Auge niemals loslassen wird.Treten Sie einen Schritt zurück. Schließen Sie für einen Moment die Augen und stellen Sie sich vor, Sie stünden im Paris des Jahres 1968. Auf den Straßen liegt Revolution in der Luft, doch in einem kleinen, lichtdurchfluteten Atelier sitzt ein Künstler namens Linet. Er hat keine Zeit für den Lärm da draußen. Er hat eine Mission. Punkt für Punkt. Strich für Strich. Was er dort geschaffen hat? Ein visuelles Phänomen.DIE MAGIE DER REINEN PRÄZISIONWenn Sie diese beiden Meisterwerke der urbanen Industrie- und Stadtlandschaft betrachten, sehen Sie zuerst eine kraftvolle, fast hypnotische Architektur. Aber das ist die Täuschung. Gehen Sie näher heran. Was Sie jetzt sehen, ist reine, mathematische Leidenschaft.Linet hat hier nicht einfach gemalt. Er hat analysiert. In bester Tradition der Großmeister Georges Seurat und Paul Signac hat er den Pinsel wie ein Skalpell geführt. Jeder einzelne Farbpunkt steht isoliert für sich – rein, klar und kompromisslos. Das Bild entsteht nicht auf der Leinwand. Es entsteht erst in Ihrem Kopf. Ihr Auge mischt diese klar voneinander abgesetzten Töne zu einer lebendigen, flirrenden Realität. Das ist kein Zufall, das ist pure Absicht. Der Malduktus ist streng analytisch, getragen von einer präzisen Punkt- und Stricheltechnik. Das ist der Néo-Pointillismus in seiner absolut reinsten Form.EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN (UND AUF DIE RÜCKSEITE)Es gibt Kunst, die man einfach konsumiert. Und es gibt Kunst, die eine Geschichte erzählt. Drehen Sie diese perfekt dimensionierten Arbeiten um. Dort, auf dem rohen Holz des Keilrahmens,Sugarman's Art Cataloguefinden Sie das absolute Versprechen des Künstlers: Seine persönliche Signatur und ein exaktes Datum – der 13. Dezember 1968.Diese Bilder sind als zeittypische, seltene Beispiele eines neo-pointillistischen Rückgriffs zu verstehen. Das ist kein Massenprodukt. Das ist ein festgehaltener Moment der Kunstgeschichte, der den radikalen Geist der späten 1960er Jahre in akribische Ordnung übersetzt.
"HKL" (Monogramm)-Stillleben-Ölgemälde
Das Rätsel der leuchtenden GläserEs beginnt mit dem Leuchten.Sie blicken auf fünf hohe, schmalbauchige Glasgefäße, arrangiert auf einem farbkräftigen, lebendigen Tuch. Sie scheinen fast zu schweben, flankiert von drei perfekten, kugelförmigen Objekten.Aber es ist der Hintergrund, der Sie innehalten lässt.Ein tiefes, hypnotisches Spiel aus Blau- und Türkistönen. Es bewirkt etwas Magisches – es lässt die transluziden Glasformen förmlich aus der Leinwand heraus strahlen. Und genau in dem Moment, in dem Ihr Auge zur Ruhe kommen will, setzt ein dynamischer Akzent aus leuchtend gelben Zweigspitzen das gesamte Bild unter Strom.Die Lichtreflexe auf den Glaslippen und den Kugeln sind mit einer fast unheimlichen Präzision gesetzt. Sie verleihen diesem Stillleben eine kühle, hochmoderne Aura. Es ist elegant. Es ist puristisch. Es zieht den Betrachter unweigerlich in seinen Bann.Doch wer hat es gemalt?DAS GEHEIMNIS IN DER ECKEWenn Sie ganz genau hinsehen – unten links –, entdecken Sie ein fein eingeritztes Monogramm: HKL.Wir haben die Archive durchsucht. Wir haben die Register geprüft. Bis zum heutigen Tag bleibt die wahre Identität hinter „HKL“ ein ungelöstes Rätsel. Und um ehrlich zu sein: Für den klugen Sammler ist das der beste Teil der Geschichte.EINE MEISTERKLASSE DER MALTECHNIKDies ist keine Amateurarbeit. Weit gefehlt. Der Künstler besaß einen meisterhaften, absolut sicheren Zugriff, der umso deutlicher wird, je länger man das Werk betrachtet:• Der makellose Übergang: Glatte, deckende Farbschichten verschmelzen mit butterweichen Übergängen zu einer geschlossenen Formlösung. Die Glasreflexe sind nicht einfach aufgemalt – sie wurden durch gezielte Lichter und hauchdünne Lasuren Schicht für Schicht zum Leben erweckt.Seite 1• Das Farbspiel: Die kühle Dominanz der Blau- und Petroltöne wird durch die warmen Rot- und Ockerzonen des Tuches brillant kontrastiert. Ein Lehrstück in Sachen harmonischer Farbklang.• Die perfekte Balance: Beachten Sie die vertikale Staffelung der Gefäße – ein faszinierender Links-Rechts-Rhythmus. Auf der rechten Seite fängt die Dreiergruppe der Kugeln diese Bewegung perfekt ab. Es ist streng geordnet und dennoch voller Dynamik.DER MID-CENTURY-EFFEKTDieses Werk steht stolz in der großen Tradition der mitteleuropäischen Stilllebenmalerei der Mitte des 20. Jahrhunderts.Die messerscharfe Präzision der Glasreflexe und die kühle, atmosphärische Raumwirkung erinnern stark an die besten Spielarten der Neuen Sachlichkeit und deren Nachwirkung nach 1945. Gleichzeitig versprüht es die farbbetonte, selbstbewusste Seele der gefragten Stillleben der 1950er Jahre, wie sie in Bayern, Österreich oder Norddeutschland entstanden. Ein Stück Kunstgeschichte für moderne Räume.
Poul Erik Rasmussen (1932 – 2005)-„Vinterlandskab – Sødr. Jylland“ (Winterlandschaft – Südjütland)-Ölgemälde
Wer war der Mann hinter dem Pinsel?Das Faszinierende an Poul Erik Rasmussen (geboren 1932, verstorben 2005) ist seine Geschichte. Er war kein abgehobener Akademie-Schnösel. 1952 schloss er eine grundsolide Lehre als Bau- und Schriftenmaler ab. Genau dort lernte er das Handwerk von der Pike auf: den perfekten Umgang mit Pigmenten, Oberflächen und großen Räumen. Das Geheimnis von Südjütland: Warum dieses dänische Meisterwerk Ihre Seele berühren wird.Es begann mit einem Frösteln.Als ich das erste Mal vor diesem Gemälde von 1968 stand, spürte ich sie sofort: die unendliche, melancholische Weite des dänischen Winters. Der Titel auf der Rückseite flüsterte mir zu: „Vinterlandskab – Sødr. Jylland“. Aber dieses Bild zeigt Ihnen nicht einfach nur Schnee. Es lässt Sie den Winter fühlen.Die Textur, die man fühlen kannRasmussen hat die Farben nicht einfach nur aufgetragen – er hat sie gelebt. Wenn Sie nah herantreten, sehen Sie den breiten, pastosen Pinselstrich. Das Bild hat eine körperliche Textur, eine spürbare Materialität. Schieferblau, Aschgrau, gebrochenes Weiß. Alles fließt ohne harte Konturen ineinander über, ganz im Geiste des großen dänischen Modernismus. Sie spüren den Einflussvon Legenden wie Harald Giersing und Oluf Høst, doch Rasmussens Stimme ist absolut einzigartig.
Gerrit M. Bekker(1943-2025)-Abstrahierte Komposition mit blauem Zeichen-
Gerrit M. Bekker (geb. 1943 in Hamburg)Abstrahierte Komposition mit blauem ZeichenRückseitig Künstler SignaturÖl auf Leinwand49 cm × 69 cmPerfekter ZustandGerahmt in einer klassischen GoldleisteDas Gemälde präsentiert sich als eine vielschichtige, semi-abstrakte Komposition, die charakteristisch für das expressive und literarisch beeinflusste Schaffen von Gerrit M. Bekker ist. Das Werk bewegt sich im spannungsreichen Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit und reiner Abstraktion.Der Bildaufbau: Das Werk wird im unteren Viertel durch einen breiten, tiefroten Horizontalstreifen geerdet. Auf diesem roten Grund befinden sich feine, fast skizzenhafte Einritzungen oder weiße Linien, die an Chiffren oder eine reduzierte Horizontlinie erinnern.Das Zentrum: Aus dieser roten Basis ragt eine dunkle, organische Form empor, die an einen knorrigen, kahlen Baumstamm oder Ast erinnert. Dieser streckt sich asymmetrisch nach oben und teilt das Bildzentrum. Links davon befindet sich eine vertikale Struktur aus graublauen Wellenlinien, die an Wellblech, Vorhänge oder architektonische Elemente denken lässt.Hintergrund und Farbatmosphäre: Der Hintergrund ist in einem rasterartigen Gefüge aus hellen, pastelligen Tönen – gedecktes Weiß, Grau, dezentes Gelb und Erdtöne – angelegt. Es wirkt wie der Blick durch eine verwitterte Fensterscheibe oder auf eine collagierte Wandstruktur, in der vereinzelt dunkle, zeichenhafte Pinselstriche gesetzt sind.Das blaue Element: Im rechten oberen Quadranten schwebt eine markante, leuchtend blaue Form. Diese grafisch klar umrissene Chiffre erinnert an eine stilisierte Hand, eine skulpturale Figur oder ein Schriftzeichen. Sie bildet den farblichen und konzeptionellen Kontrapunkt zu den erdigen und schweren Tönen der unteren Bildhälfte und zieht den Blick des Betrachters magisch an.Stilistische Einordnung: Bekkers typischer, kraftvoller Pinselduktus kombiniert hier melancholische, erdige Töne mit einem plötzlichen Aufleuchten von Primärfarben (Blau und Rot). Die Bildsprache ist voller Symbolik, die Raum für assoziative Interpretationen lässt – ein visuelles Gedicht aus Form und Farbe.Weitere Werke des Künstlers in unserem Angebot