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* 1913

Ölgemälde von Wernher Sertürner

Wernher Sertürner dachte Malerei als Farbe und Bewegung. Seine abstrakten Kompositionen und Farbverläufe aus den Jahren um 1969/70 bieten wir Ihnen signiert und datiert zum Kauf. Bei uns an der Schlei, unweit von Kappeln.

Kunst schätzen lassen
Ölgemälde von Wernher Sertürner

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Wernher Sertürner

Wernher Sertürner: Ölgemälde Abstrakte Komposition, signiert datiert, 1969/1970
Wernher Sertürner

Wernher Sertürner: Ölgemälde Abstrakte Komposition, signiert datiert, 1969/1970

Wernhera Sertürner (1913–nach 1980), die auch unter ihrem Ehenamen Pfennig bekannt ist, studierte an der Staatlichen Kunstschule Berlin und an der Akademie der Bildenden Künste München, wo sie Schülerin von Adolf Schinnerer (1876–1949) und Olaf Gulbransson (1873–1958) war. Sie erhielt ein Stipendium und wurde Meisterschülerin. Ab 1961 verbrachte sie regelmäßige Arbeitsaufenthalte auf Ischia, die ihre Palette entscheidend prägten.Das vorliegende Ölgemälde, 104 × 88 cm mit Einleistung, entstand 1969/70 in abstrakter Bildsprache. Auf der Leinwand sind geometrische und organische Formen in gebrochenen Blau-, Grau- und Brauntönen zu sehen, mit akzentuierenden Farbfeldern in Rot und Orange. Die Komposition arbeitet mit Überlappungen und verschobenen Ebenen. Das Werk ist signiert und datiert.Sertürner beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen des Bundes Bildender Künstler Oldenburg und zeigte Arbeiten bei den Niedersächsischen Kunstausstellungen in Oldenburg (1960) und Hildesheim (1962). Das Gemälde befindet sich in sehr gutem Zustand.

Regulärer Preis: 2.700,00 €*
Wernher Sertürner: Ölgemälde Farbverlauf, bezeichnet, um 1970
Wernher Sertürner

Wernher Sertürner: Ölgemälde Farbverlauf, bezeichnet, um 1970

Wernhera Sertürner, bürgerlich Eleonore Irmgard Wernhera Leopoldine Sertürner (geb. 19.7.1913 in Hameln), studierte an der Staatlichen Kunstschule Berlin, dann an der Akademie der Bildenden Künste München unter Adolf Schinnerer (1876–1949) und Olaf Leonhard Gulbransson (1873–1958). Sie erhielt ein Stipendium und wurde Meisterschülerin. Ab 1961 reiste sie regelmäßig nach Ischia, wo sie ein Atelier mit Blick auf die Bucht baute. Unter dem mediterranen Licht entwickelte sie eine reihe großer, farbintensiver Ölgemälde.Das Gemälde zeigt eine horizontal gegliederte abstrakte Komposition. Im oberen Bildbereich ein breites Rechteck in Rottönen mit dunklen, gestischen Einschreibungen, darunter in gedämpftem Beige-Rosa eine lockere Landschaftsandeutung mit Hügel und Mauerwerk. Am unteren Rand ein kräftiges Blau. Der Farbauftrag ist locker und lasierend, die Struktur der ungespannten Leinwand tritt stellenweise durch. Das Gemälde ist signiert. Maße mit Einrahmung: 110 × 72 cm.

Regulärer Preis: 2.600,00 €*
Wernher Sertürner: Ölgemälde Prophet in Stein, signiert datiert, 1969/70
Wernher Sertürner

Wernher Sertürner: Ölgemälde Prophet in Stein, signiert datiert, 1969/70

Wernhera Sertürner (geb. 19.7.1913 in Hameln) wurde Meisterschülerin an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre großformatigen Ölgemälde entstanden oft in Ischia, wo sie ab 1962 ein Atelier mit Blick auf die Bucht unterhielt. Die mediterranen Lichtverhältnisse prägten ihren Umgang mit Farbe nachhaltig.Das Gemälde "Prophet in Stein" von 1969/70 ist eine dunkel lasierte Großkomposition aus ineinandergreifenden vertikalen Formen. Man liest Säulen oder Stelen heraus, belebt von warmen Orange- und Rosatönen sowie weißen Ritzzeichnungen und linearen Akzenten. Die Oberfläche ist reich texturiert, mit sichtbaren Spachtel- und Kratzspuren. Die Komposition hat eine aufrechte, archaische Qualität. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, links unten signiert, 120 × 72 cm.

Regulärer Preis: 5.800,00 €*
Wernher Sertürner: Ölgemälde Torso eingebaut, signiert datiert, 1969/70
Wernher Sertürner

Wernher Sertürner: Ölgemälde Torso eingebaut, signiert datiert, 1969/70

Wernhera Sertürner (geb. 19.7.1913 in Hameln) studierte an der Akademie der Bildenden Künste München bei Adolf Schinnerer (1876–1949) und Olaf Leonhard Gulbransson (1873–1958), wurde Meisterschülerin und unterhielt ein eigenes Atelier. Ihre Malerei verband figürliche Bildtraditionen mit einem eigenwilligen abstrakten Sprachgestus, der sich besonders nach ihren Ischia-Aufenthalten ab 1961 herausbildete.Das Gemälde "Torso eingebaut" von 1969/70 zeigt eine dunkel grundierte, quadratische Komposition aus ineinanderverschachtelten architektonischen und figuralen Formen. Im oberen Bildbereich heben sich hellgraue geometrische Flächen ab, durchbrochen von einem kreisförmigen Element. Im unteren Teil warme Braun- und Ockertöne in horizontaler Gliederung. Das Werk verbindet körperliche Andeutungen mit kubischen Raumstrukturen. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert und datiert 1969/70.

Regulärer Preis: 2.400,00 €*

Wernhera Sertürner (1913–2001)

Wernhera Sertürner war eine deutsche Malerin, geboren 1913 in Hameln, Urenkelin des Morphin-Entdeckers Friedrich Sertürner.

Sie studierte an der Staatlichen Kunstschule Berlin und an der Akademie der Bildenden Künste München, wo sie Meisterschülerin wurde. Ihre anfangs figürliche Malerei entwickelte sich zu einer abstrakten Bildsprache mit flächigem Farbauftrag. Im Kunsthandel Benz finden Sie Ölgemälde aus ihrem Werk.

Leben und Werk

Wernhera Sertürner, mit vollem Namen Eleonore Irmgard Wernhera Leopoldine Sertürner, wurde am 19. Juli 1913 in Hameln geboren. In München war sie Schülerin von Adolf Schinnerer (1876–1949) und Olaf Leonhard Gulbransson (1873–1958), erhielt ein Stipendium und wurde Meisterschülerin mit eigenem Atelier. Im Zweiten Weltkrieg wurde ihr Münchner Atelier durch einen Bombentreffer zerstört; sie zog mit ihrer Familie nach Iburg, wo sie am Gymnasium unterrichtete. Über zehn Jahre lebte sie mit ihrem Mann, dem Kunstpädagogen Professor Reinhard Pfennig, in Oldenburg; unter seinem Einfluss wurde ihre Malerei abstrakter und der Farbauftrag flächiger. Ab 1961 reiste sie regelmäßig nach Ischia, wo das mediterrane Licht ihre Palette nachhaltig prägte und farbintensive großformatige Ölgemälde entstanden.

Ausstellungen und Einordnung

1957 schuf Sertürner für den Ehrenmalplatz in Wiefelstede zwei Steinreliefs zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Ihr Werk wird der Künstlerszene des Oldenburger Landes zugerechnet und war in Ausstellungen zu Künstlerinnen dieser Region vertreten. 2007 zeigte das Museum Hameln eine Retrospektive mit rund 35 Arbeiten aus den Jahren 1948 bis 1992. Werke befinden sich in Privatsammlungen. Sie starb 2001.