圓 角 櫃 — Y u á n j i ǎ o G u ì -Chinesischer Konischer Kabinettschrank Rundeck-Kabinett um 1800
4.500,00 €
Beschreibung
圓 角 櫃 — Y u á n j i ǎ o G u ì
Chinesischer Konischer
Kabinettschrank
Rundeck-Kabinett um 1800
Material: Ulmenholz (榆木, Yúmù) | Herkunft: Zentralchina
(mittlere Qing-Dynastie)
Erhaltung: Original |
Maße: H 190 cm × B 108 cm × T 51 cm
Dieses Möbel ist ein herausragendes Beispiel eines chinesischen
Rundeck-Kabinettschranks (圓
角櫃, Yuánjiǎo Guì) — einer der edelsten und zeitlosesten Formen der
klassischen
chinesischen Möbelkunst. Der Typus zeichnet sich durch seine
charakteristisch abgerundete,
leicht überstehende Kopfleiste sowie die nach unten leicht konisch
zulaufende Silhouette aus,
die dem Möbel eine elegante, pagodenartige Anmutung verleiht.
Der Schrank stammt aus Zentralchina und wird auf die Zeit um 1800
datiert, was ihn in die
mittlere Qing-Dynastie (清朝) einordnet. Die schlichte, ornamentfreie
Gestaltung folgt der
Ästhetik der chinesischen Gelehrtenkultur (文人, Wénrén), bei der die
natürliche Schönheit des
Holzes und die Perfektion der Proportionen im Vordergrund stehen.
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THEODOR EICHLER (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)Theodor (auch: Theodor/„Eichler“) Eichler (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt (hockende Figur mit über dem KopfgehaltenenHänden).Entstehung: um 1910–1920Material/Technik: Vollbronze (massiver Guss), goldbraune PatinaGewicht: ca. 29,3 kgMaße: ca. 53 × 29 × 27 cm (H × B × T),Sockelplatte integraler GussSignatur/Gussmarke: rückseitig/seitlich „Eichler“ sowie Gießerstempel„B.W.“(Babcock-Werke Oberhausen)Unikat: keine Editionsnummer, kein Gussvermerk zur Auflage — alsEinzelguss/Unikat geführt. WERKSDOKUMENTATION
Reisebox mit Schmuck-, Schreib- und Nähfach, Edelholz mit Messingintarsien und Silber, um 1850
Diese englische Reiseschatulle aus der Zeit um 1850 ist aus geschwärztem Edelholz mit fein gearbeiteten Messinginlays gefertigt. Das aufgeklappte Innere zeigt das originale Interieur in tiefrotem Samt mit vergoldeten Eck- und Rahmendekorationen auf der Innenseite des Deckels. Im Innenfach sind mehrere Sterling-Silber-Behaelter mit Stöpseldeckeln verschiedener Groesse eingesetzt, dazu Elfenbeinarbeiten, ein Naehwerkzeug und weitere Utensilien. Alle Silberteile tragen Marken und Punzierungen.Schattullen dieser Art dienten wohlhabenden Reisenden des 19. Jahrhunderts als tragbare Kommode fuer Schmuck, Kosmetik, Schreibbedarf und Naehutensilien. Die vollstaendige Bestückung mit punziertem Sterlingsilber und Beinarbeiten ist bei Exemplaren dieses Alters selten. Masse: 28 x 20 x 17 cm. Verkauf gem. Paragraph 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Ashanti Goldstaubdose mit Figurengruppe, Bronzeguss, Ghana, 20. Jahrhundert
Zwei Bronzeobjekte aus dem Akan-Kulturkreis Ghanas, gefertigt in der Technik des Wachsausschmelzverfahrens (cire perdue). Links eine figürliche Gruppe: eine sitzende Frau unter einem Schirm, umgeben von zwei weiteren Figuren auf einer runden Plattform, modelliert in lebendigem, kleinteiligem Duktus. Rechts ein Behälter, zweihenkelig, auf einem offenen Gitterständer, mit flächendeckendem geometrischem Reliefdekor auf der Wandung.Goldstaub-Dosen und -Behälter dieser Art dienten dem Akan-Volk und insbesondere den Ashanti als Aufbewahrungsgefäße für den als Währung genutzten Goldstaub. Das Gelbguss-Verfahren war ein Privileg spezialisierter Handwerker. Höhe des Behälters ca. 26 cm, Breite ca. 16 cm. Sammlerqualität aus Westafrika.