Chinesischer -Würdenträger/Tempelwächter- Bronze gegossen, 19. Jahrhundert
2.000,00 €
Beschreibung
Asiatische Bronzefigur eines würdevollen Beamten oder Tempelwächters, gegossen im 19. Jahrhundert. Höhe 41 cm, Breite 15 cm, Tiefe 12 cm. Die schwere, dunkel patinierte Vollguss-Bronze steht in der Tradition chinesischer Tempel- und Ahnenfiguren, wie sie in religiösen und repräsentativen Räumen seit der späten Ming-Zeit gefertigt wurden und im 19. Jahrhundert für den südostasiatischen und europäischen Markt in größerer Stückzahl entstanden.
Der Dargestellte trägt die hohe, viereckige Beamtenmütze, in deren Front ein chinesisches Schriftzeichen-Emblem eingelassen ist. Der lange, fein gestrichelte Bart fällt in mehreren Strähnen auf das reich ornamentierte Gewand, das mit dichten Blütenrosetten und floralen Bordüren überzogen ist. Die rechte Hand führt einen aufrecht gehaltenen Stab oder eine Schriftrolle. Gesicht und Hände sind sorgfältig modelliert, die geschlossenen Augen und der nach innen gekehrte Ausdruck verweisen auf den meditativen Typus des sitzenden Würdenträgers.
Die Erhaltung ist sehr gut, die natürlich gewachsene grünbraune Patina ist ungestört. Solche Bronzen sind kunsthistorisch als Bindeglied zwischen rituellem Objekt und Sammlerstück zu verstehen und werden im internationalen Handel mit Asiatika seit Langem geschätzt.
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HANS SCHRÖDER(1930-2010)-NASHORN 1978-VOLLBRONZE -SIGNIERT
Hans Schröder (1930–2010)Nashorn, 1978Reinbronze, VollgussGewicht: 2153 gSigniert und datiert 1978Die Bronzeplastik stellt ein kraftvoll schreitendes Nashorn dar, das mitgesenktemKopf und eindrucksvoller Körperwucht dargestellt ist. Hans Schröderarbeitet mit einer bewusstrau belassenen Oberfläche: die modellierten Strukturen fangen das Lichtunterschiedlich ein undverleihen dem massigen Körper eine überraschende Lebendigkeit.Das Tier wirkt archaisch, beinahe urzeitlich, und wird so zum Symbolvon Kraft undUnbeugsamkeit. Schröder verzichtet auf naturalistische Detailtreue;stattdessen verdichtet erdas Wesentliche – den wuchtigen Leib und die Urgewalt des Nashorns.Diese Skulptur gehört zu den Tierbronzen Schröders der 1970er Jahre,die unter anderem den„Tiger“ (1977, 17 cm) und den „Elefant“ (1977, 30 cm) umfassen.WERKSDOKUMENTATION
THEODOR EICHLER (1868–1946) Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)
THEODOR EICHLER (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)Theodor (auch: Theodor/„Eichler“) Eichler (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt (hockende Figur mit über dem KopfgehaltenenHänden).Entstehung: um 1910–1920Material/Technik: Vollbronze (massiver Guss), goldbraune PatinaGewicht: ca. 29,3 kgMaße: ca. 53 × 29 × 27 cm (H × B × T),Sockelplatte integraler GussSignatur/Gussmarke: rückseitig/seitlich „Eichler“ sowie Gießerstempel„B.W.“(Babcock-Werke Oberhausen)Unikat: keine Editionsnummer, kein Gussvermerk zur Auflage — alsEinzelguss/Unikat geführt. WERKSDOKUMENTATION
Reisebox mit Schmuck-, Schreib- und Nähfach, Edelholz mit Messingintarsien und Silber, um 1850
Diese englische Reiseschatulle aus der Zeit um 1850 ist aus geschwärztem Edelholz mit fein gearbeiteten Messinginlays gefertigt. Das aufgeklappte Innere zeigt das originale Interieur in tiefrotem Samt mit vergoldeten Eck- und Rahmendekorationen auf der Innenseite des Deckels. Im Innenfach sind mehrere Sterling-Silber-Behaelter mit Stöpseldeckeln verschiedener Groesse eingesetzt, dazu Elfenbeinarbeiten, ein Naehwerkzeug und weitere Utensilien. Alle Silberteile tragen Marken und Punzierungen.Schattullen dieser Art dienten wohlhabenden Reisenden des 19. Jahrhunderts als tragbare Kommode fuer Schmuck, Kosmetik, Schreibbedarf und Naehutensilien. Die vollstaendige Bestückung mit punziertem Sterlingsilber und Beinarbeiten ist bei Exemplaren dieses Alters selten. Masse: 28 x 20 x 17 cm. Verkauf gem. Paragraph 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Ashanti Goldstaubdose mit Figurengruppe, Bronzeguss, Ghana, 20. Jahrhundert
Zwei Bronzeobjekte aus dem Akan-Kulturkreis Ghanas, gefertigt in der Technik des Wachsausschmelzverfahrens (cire perdue). Links eine figürliche Gruppe: eine sitzende Frau unter einem Schirm, umgeben von zwei weiteren Figuren auf einer runden Plattform, modelliert in lebendigem, kleinteiligem Duktus. Rechts ein Behälter, zweihenkelig, auf einem offenen Gitterständer, mit flächendeckendem geometrischem Reliefdekor auf der Wandung.Goldstaub-Dosen und -Behälter dieser Art dienten dem Akan-Volk und insbesondere den Ashanti als Aufbewahrungsgefäße für den als Währung genutzten Goldstaub. Das Gelbguss-Verfahren war ein Privileg spezialisierter Handwerker. Höhe des Behälters ca. 26 cm, Breite ca. 16 cm. Sammlerqualität aus Westafrika.