M. Morgan: Ölgemälde Stillleben Psyche im Schwenker, erste Hälfte 20. Jahrhundert
1.345,00 €
Beschreibung
M. Morgan (1878–1951) war ein amerikanischer Maler, tätig in New York, Tampa und Ohio. Das vorliegende Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt ein klassisches Stillleben mit einem großen Kristall-Cognac-Schwenker, in dem ein Strauß rosafarbener Rosen steckt. Auf der Tischfläche daneben liegen dunkle Weinbeeren auf einem kleinen Tablett und ein einzelnes, abgefallenes Rosenblatt. Die Malerei ist hochrealistisch: das Glas durchscheinend und lichtbrechend, die Blüten samtig und dreidimensional modelliert.
Morgans Stillleben orientieren sich an der Tradition amerikanischer Trompe-l'œil-Malerei. Die Beherrschung der Lichtreflexe auf Glas und die subtilen Schattenverläufe auf der Holzoberfläche zeigen einen Maler mit handwerklicher Präzision. Das Bild ist unten rechts mit „M. Morgan" signiert. Museen in New York besitzen Werke des Künstlers. Maße: 29 × 38,5 cm. Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.
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圓 角 櫃 — Y u á n j i ǎ o G u ìChinesischer KonischerKabinettschrankRundeck-Kabinett um 1800Material: Ulmenholz (榆木, Yúmù) | Herkunft: Zentralchina(mittlere Qing-Dynastie)Erhaltung: Original |Maße: H 190 cm × B 108 cm × T 51 cmDieses Möbel ist ein herausragendes Beispiel eines chinesischenRundeck-Kabinettschranks (圓角櫃, Yuánjiǎo Guì) — einer der edelsten und zeitlosesten Formen derklassischenchinesischen Möbelkunst. Der Typus zeichnet sich durch seinecharakteristisch abgerundete,leicht überstehende Kopfleiste sowie die nach unten leicht konischzulaufende Silhouette aus,die dem Möbel eine elegante, pagodenartige Anmutung verleiht.Der Schrank stammt aus Zentralchina und wird auf die Zeit um 1800datiert, was ihn in diemittlere Qing-Dynastie (清朝) einordnet. Die schlichte, ornamentfreieGestaltung folgt derÄsthetik der chinesischen Gelehrtenkultur (文人, Wénrén), bei der dienatürliche Schönheit desHolzes und die Perfektion der Proportionen im Vordergrund stehen.WERKSDOKUMENTATION
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Hans Schröder (1930–2010)Nashorn, 1978Reinbronze, VollgussGewicht: 2153 gSigniert und datiert 1978Die Bronzeplastik stellt ein kraftvoll schreitendes Nashorn dar, das mitgesenktemKopf und eindrucksvoller Körperwucht dargestellt ist. Hans Schröderarbeitet mit einer bewusstrau belassenen Oberfläche: die modellierten Strukturen fangen das Lichtunterschiedlich ein undverleihen dem massigen Körper eine überraschende Lebendigkeit.Das Tier wirkt archaisch, beinahe urzeitlich, und wird so zum Symbolvon Kraft undUnbeugsamkeit. Schröder verzichtet auf naturalistische Detailtreue;stattdessen verdichtet erdas Wesentliche – den wuchtigen Leib und die Urgewalt des Nashorns.Diese Skulptur gehört zu den Tierbronzen Schröders der 1970er Jahre,die unter anderem den„Tiger“ (1977, 17 cm) und den „Elefant“ (1977, 30 cm) umfassen.WERKSDOKUMENTATION
THEODOR EICHLER (1868–1946) Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)
THEODOR EICHLER (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt – um 1910/20 — Vollbronze (29,3 kg)Theodor (auch: Theodor/„Eichler“) Eichler (1868–1946)Ästhetischer weiblicher Akt (hockende Figur mit über dem KopfgehaltenenHänden).Entstehung: um 1910–1920Material/Technik: Vollbronze (massiver Guss), goldbraune PatinaGewicht: ca. 29,3 kgMaße: ca. 53 × 29 × 27 cm (H × B × T),Sockelplatte integraler GussSignatur/Gussmarke: rückseitig/seitlich „Eichler“ sowie Gießerstempel„B.W.“(Babcock-Werke Oberhausen)Unikat: keine Editionsnummer, kein Gussvermerk zur Auflage — alsEinzelguss/Unikat geführt. WERKSDOKUMENTATION
Reisebox mit Schmuck-, Schreib- und Nähfach, Edelholz mit Messingintarsien und Silber, um 1850
Diese englische Reiseschatulle aus der Zeit um 1850 ist aus geschwärztem Edelholz mit fein gearbeiteten Messinginlays gefertigt. Das aufgeklappte Innere zeigt das originale Interieur in tiefrotem Samt mit vergoldeten Eck- und Rahmendekorationen auf der Innenseite des Deckels. Im Innenfach sind mehrere Sterling-Silber-Behaelter mit Stöpseldeckeln verschiedener Groesse eingesetzt, dazu Elfenbeinarbeiten, ein Naehwerkzeug und weitere Utensilien. Alle Silberteile tragen Marken und Punzierungen.Schattullen dieser Art dienten wohlhabenden Reisenden des 19. Jahrhunderts als tragbare Kommode fuer Schmuck, Kosmetik, Schreibbedarf und Naehutensilien. Die vollstaendige Bestückung mit punziertem Sterlingsilber und Beinarbeiten ist bei Exemplaren dieses Alters selten. Masse: 28 x 20 x 17 cm. Verkauf gem. Paragraph 25a UStG, Differenzbesteuerung.