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1850-1922

René Maurice Fath

Im Pariser Salon entschied sich, wer als Maler galt. Französische Salon-Malerei des 19. Jahrhunderts, akademische Landschaften und Genrebilder, darunter Arbeiten von René Maurice Fath, bieten wir Ihnen mit kunsthistorischem Kontext zum Erwerb. Bei uns an der Schlei, unweit von Kappeln.
René Maurice Fath

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René Maurice Fath (1850 Paris – 1922)

René Maurice FATH-Flusstal bei Fontainebleau-Ölgemälde um 1910
René Maurice FATH(1850-1922)

René Maurice FATH-Flusstal bei Fontainebleau-Ölgemälde um 1910

Beschreibung René Maurice Fath (1850 Paris – 1922) gehört zur Generation der französischen Landschaftsmaler, die im Umfeld der Schule von Barbizon arbeiteten und die Waldlandschaften bei Fontainebleau als Motiv schätzten. Das Gemälde in Öl auf Leinwand, 107 × 70cm ohne Rahmen, zeigt das Flusstal bei Fontainebleau .Die Pinselführung ist sicher und stimmungsvoll, die Komposition aus dem Bestand der klassisch-akademischen Tradition und dem beobachtenden Realismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt.Das Gemälde ist unten links signiert.Weitere Informationen über Rene' Maurice FATHWeiter Gemälde des Künstlers in unserem Angebot

Regulärer Preis: 3.000,00 €*
Rene' Maurice Fath: Ölgemälde Am Fluss bei Fontainebleau, signiert, um 1910
Rene Maurice Fath

Rene' Maurice Fath: Ölgemälde Am Fluss bei Fontainebleau, signiert, um 1910

BeschreibungRené Maurice Fath (1850 Paris – 1922) gehört zur Generation der französischen Landschaftsmaler, die im Umfeld der Schule von Barbizon arbeiteten und die Waldlandschaften bei Fontainebleau als Motiv schätzten.Das großformatige Gemälde in Öl auf Leinwand, 117 × 130 cm ohne Rahmen, zeigt eine sommerlich-üppige Flusslandschaft mit knorrigen Laubbäumen am Ufer, deren Äste das diffuse Nachmittagslicht filtern.Ein ruhiges Gewässer spiegelt das helle Laub, im Hintergrund öffnet sich das Tal zu felsigem Gelände.Die Pinselführung ist sicher und stimmungsvoll, die Komposition aus dem Bestand der klassisch-akademischen Tradition und dem beobachtenden Realismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt.Das Gemälde ist unten links signiert.Weitere Informationen über Rene`FathWeiter Gemälde des Künstlers in unserem Angebot

Regulärer Preis: 5.800,00 €*

Wenn Sie das Bild betrachten, werden Sie sofort von einer tiefen, fast hypnotischen Ruhe erfasst. Das ist kein Zufall. Fath war ein Meister darin, die Psychologie des Betrachters zu lenken.

Das Spiel des Lichts: Sehen Sie, wie der Himmel im Hintergrund in einem sanften, fast cremefarbenen Goldton erstrahlt? Fath fängt genau den flüchtigen Moment ein, in dem die Sonne die Wolkendecke durchbricht. Dieses Licht spiegelt sich perfekt auf der stillen Wasseroberfläche des Flusses wider und erzeugt eine optische Tiefe, die den Raum um dieses Gemälde visuell öffnet.

Die Textur der Natur: Das Gemälde besticht durch einen außergewöhnlich plastischen Farbauftrag. Die herbstlich gefärbten Bäume auf der rechten Seite – in warmen Ocker-, Gold- und Brauntönen – bilden einen atemberaubenden Kontrast zu den tiefen, satten Grüntönen des Schilfs im Vordergrund.

Die Komposition der Stille: Zwei majestätische, schlanke Pappeln ragen im linken Mittelgrund empor wie Wächter der Zeit. Ein paar Wildvögel ziehen am weiten Himmel ihre Kreise. Alles an dieser Komposition atmet Balance, Frieden und Beständigkeit.

Um den wahren Wert eines Kunstwerks zu verstehen, muss man die Seele des Mannes kennen, der es erschaffen hat. René Maurice Fath wurde 1850 in Paris geboren – im absoluten Epizentrum der Kunstwelt des 19. Jahrhunderts.

Fath wuchs in einer Ära des radikalen Umbruchs auf. Während die Impressionisten begannen, die Form aufzulösen, entschied sich Fath für einen intimeren, wahrhaftigeren Weg. Er wurde zu einem der feinsinnigsten Chronisten der französischen Landschaft.

Es zog ihn unweigerlich hinaus aus dem lauten Paris in den mystischen Wald von Fontainebleau. Diese Region war der Geburtsort der berühmten Schule von Barbizon, ein Sehnsuchtsort für Künstler, die die Natur ungeschönt, rein und voller Emotionen einfangen wollten. Fath verbrachte unzählige Stunden unter freiem Himmel (En plein air), um das Licht, den Dunst und die Atmosphäre der französischen Flusslandschaften zu studieren.