Nils Hans Christiansen (Dänemark, 1850 – 1922)-„Sommertag in der jütländischen Marsch“-Hauptwerk-Ölgemälde
2.450,00 €
Beschreibung
Nils Hans Christiansen (Dänemark, 1850 – 1922)
Ölgemälde, signiert,-Hauptwerk-
„Sommertag in der jütländischen Marsch“
„Ein Bild, das Sie nicht bloß betrachten, sondern das Sie augenblicklich
in die
Sie das leise
unendliche Weite des Nordens entführt. Spüren Sie den Wind? Hören
Schnauben der Pferde? Das ist die Magie von Nils Hans Christiansen.“
Nils Hans Christiansen wurde am 22. Juli 1850 in Esbjerg, im Herzen
Jütlands, geboren. Schon
früh zeigte sich sein außergewöhnliches Talent, die raue, unberührte
Schönheit seiner Heimat
auf Leinwand zu bannen. Sein Weg führte ihn an die renommierte
Königliche Dänische
Kunstakademie in Kopenhagen, wo er seine Technik bis zur Perfektion
verfeinerte.
Seine wahre Erfolgsgeschichte liest sich jedoch wie ein Roman:
Anlässlich der glanzvollen
königlichen Hochzeit des britischen Thronfolgers (des späteren Königs
Edward VII.) mit der
dänischen Prinzessin Alexandra reiste Christiansen nach England.
Seine Werke erregten
augenblicklich die Aufmerksamkeit des britischen Hochadels. Niemand
Geringeres als Königin
Victoria war so tief von Christiansens Kunst beeindruckt, dass sie ihm
ein exklusives „Grace and
Favour“-Appartement auf Schloss Windsor gewährte.
Christiansen lebte und arbeitete fortan im Herzen der britischen
Monarchie, stellte in
Kopenhagen und London aus und verewigte die königlichen Parks von
Windsor ebenso wie die
tiefen Wälder von Epping. Als er am 11. Februar 1922 in England
verstarb, hinterließ er ein
Vermächtnis, das Sammler weltweit bis heute fasziniert. Seine Werke
sind rare Meilensteine der
skandinavischen Kunst des 19. Jahrhunderts.
Wer den Kunstmarkt analysiert, weiß: Nils Hans Christiansen ist
weltberühmt für seineatmosphärischen, oft kleinformatigen skandinavischen
Fjordlandschaften im Mondschein oder
tief verschneite Winterwälder mit Rotwild. Diese Werke erzielen
international regelmäßig
Spitzenpreise auf großen Auktionen.
Doch dieses Werk ist anders. Es bricht alle Konventionen seines bisher
bekannten
Schaffens.
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Kupferstich Freie und Hansestadt Hamburg Homännische Erben (Nürnberg) · Stadtplan mit Elb-Prospekt (ca. 1730–1737)
Freie und Hansestadt HamburgHomännische Erben (Nürnberg) · Stadtplan mit Elb-Prospekt (ca. 1730–1737)KARTENWERK Des Heil: Röm: Reichs freye Handels- u: Hansee StadtHAMBURG in einem accuratenPLAN u. PROSP.HERAUSGEBER Homännische Erben (Homann Erben / Héritiers deHomann), NürnbergDATIERUNG ca. 1730 – 1737 (Barockzeit / Entstehungsphase vor derZerstörung des Alten Michels 1750)TECHNIK / MEDIUM Originaler, handkolorierter Kupferstich (Altkolorit)auf handgeschöpftem BüttenpapierSPRACHE Zweisprachige Titelseite & Legende (Deutsch & Französischfür den europäischen Markt)BESONDERHEITEN Kombination aus Befestigungsgrundriss undPanorama; Darstellung der 1. Großen St.-Michaelis-KirchePROVENIENZ-SPUREN Originale Mittelfalz (aus Atlasband); rückseitigehistorische Sammlungsvermerke undTintentexturen.HISTORISCHES SCHLÜSSELMERKMAL: "ST. NEU MICHAELIS"Auf dem Detailfoto der Skyline erkennbar ist die Aufschrift „St. NeuMichaelis“. Es handelt sich um den ersten Bau der Großen St.-Michaelis-Kirche (geweiht 1669). Da diese Kirche am 10. März 1750durch einen Blitzeinschlag vollständig niederbrannte, liefert dieAbbildung des unveränderten Bauwerks den eindeutigen Beweis für dieEntstehung der Stichplatte vor 1750.••Büttenpapier & Faltung: Das Blatt wurde auf festem, handgeschöpftemLumpenpapier gedruckt. Die vertikale Mittelfalz belegt,dass die Karte ursprünglich in einem der voluminösen Folianten-Atlantenvon Homann Erben gebunden war.Altkolorit-Durchschlag: Auf der Rückseite zeichnen sich die Konturen derkolorierten Flächen (insbesondere der braun-grünenFluss- und Festungsbereiche) deutlich ab. Die historischenAquarellpigmente sind im Laufe von fast drei Jahrhunderten leicht indie Papierfasern eingedrungen – ein charakteristisches Merkmal echtenAltkolorits.die Papierfasern eingedrungen – ein charakteristisches Merkmal echtenAltkolorits.•Sammlungsvermerke: Die handschriftlichen Tintennotizen (u. a. N. 89,1449) zeugen von der historischen Registrierung infrüheren privaten oder institutionellen Kartensammlungen.Dokumentation zu dieser Karte
Edward Harrison Compton (1881 – 1960 ) Wettersteingebirge – Blick auf das Zugspitzmassiv mit Höllental / Waxenstein-Ölgemälde
Edward Harrison Compton (11.10.1881 Feldafing – 06.03.1960 ebenda)Wettersteingebirge – Blick auf das Zugspitzmassiv mit Höllental /Waxenstein-(Gebirgslandschaft aus dem Raum Garmisch-Partenkirchen)80 cm × 60 cm (ohne Rahmen)Original signiert unten links: E. HARRISON COMPTONSehr gute originale Erhaltung; geschlossene, stabile Malschicht mithervorragender Farbkraft.Edward Harrison Compton wurde am 11. Oktober 1881 imoberbayerischen Feldafing am Starnberger See geboren. Er wuchs ineiner von Kunst und Alpinismus tief geprägten Familie auf. Sein Vaterwar der berühmte, ursprünglich aus England stammendeGebirgsmaler und Pionier-Alpinist Edward Theodore Compton (1849–1921), der mit seinen präzisen Aquarellen und Ölgemäldendie alpine Landschaftsmalerei in ganz Europa maßgeblich beeinflussthatte. Auch seine Schwestern Marion und Dora wurden alsMalerinnen bekannt.Das Gemälde zeigt eine weit geöffnete alpine Landschaft imWettersteingebirge. Der Blick führt aus einem bewaldeten und vonherbstlicher Vegetation geprägten Vordergrund auf eine monumentaleHochgebirgskulisse. Im Zentrum und oberen Mittelgrunderhebt sich die markante Fels- und Gipfelzone des Zugspitzmassivs; dievorgelagerten Fels- und Bergformen staffeln sich inmehreren Ebenen nach hinten. Zwischen Vordergrund und Hochgebirgeliegt eine atmosphärisch aufgehellte Zone, in der Nebel undWolken die harten Gesteinsformen teilweise verhüllen.Charakteristika der reifen Compton-Manier:Leuchtende, harmonische Farbigkeit mit Schwerpunkt auf erdig-warmenTönen und kühlen FelsnuancenStarker Wechsel zwischen pastosen Vordergrundpartien und weichaufgelösten FernzonenMeisterhafte Betonung von Licht, Wetter und atmosphärischer DistanzMonumentalisierte Darstellung des Hochgebirges bei natürlicherLandschaftsstaffelung.Spontaner, sicherer Pinselduktus statt kleinteiliger akademischerDetailmalerei.DOKUMENTATION ZU DIESEM GEMÄLDE
Karl Rudolf Eduard Niemann (1908–1982)-Nordafrikanische Marktszene / Straßenszene in Marokko-Ölgemälde
Karl Rudolf Eduard Niemann (deutsch-dänischer Maler und Grafiker,1908–1982)Öl auf Leinwand (Spachtel- und Impastotechnik)70 cm × 35 cm (Panoramaformat 2:1)Signiert unten rechts: Karl Niemannca. 1950er–1960er Jahre (Orient- und Nordafrika-Reisen)Die Komposition ist von einer tiefen horizontalen Dynamik geprägt, dieden Blick des Betrachters über einen weitläufigen,sonnendurchfluteten Dorfplatz beziehungsweise eine breite Hauptstraßeeiner nordafrikanischen oder orientalischen Siedlungführt.Karl Rudolf Eduard Niemann (* 18. Dezember 1908 in Kiel; † 1. April1982 auf Madeira, Portugal) war ein bedeutenderdeutsch-dänischer Maler und Grafiker, dessen Schaffen eine Brückezwischen der deutschen und skandinavischen Moderne des 20.Jahrhunderts schlägt.KUNSTHISTORISCHE EINORDNUNGKarl Niemann verbindet in diesem Werk den klassischen europäischenOrientalismus mit dem expressiven Strukturrealismus dernordischen Nachkriegsmoderne. Durch den Einsatz des Malmesserslöst er Details zugunsten einer kraftvollen, architektonischenFlächenwirkung und stimmungsvollen Lichtatmosphäre auf.Ausführliche Dokumentation zu diesem Werk
Pedro Flores García (Murcia, 5. Februar 1897 – Paris, 8. Oktober 1967) „Invernadero“ (Spanisch für „Gewächshaus“ / „Treibhaus“)
Pedro Flores García (Murcia, 5. Februar 1897 – Paris, 8. Oktober 1967)„Invernadero“ (Spanisch für „Gewächshaus“ / „Treibhaus“)Mischtechnik (Öl, Gouache, Bister, Tusche und Sgraffito-Ritztechnik)auf kräftigemPapier/Karton70 cm × 50 cm (Höhe × Breite)Frühe Schaffensphase / Erste Pariser Epoche (ca. Ende 1920er /1930er Jahre)Handsigniert unten rechts vom KünstlerSehr gute Erhaltung; hervorragende Farbleuchtkraft, intakteOberflächenstruktur und Ritzzeichnung.Pedro Flores ist für die moderne spanische Malerei das, was FedericoGarcía Lorca für die moderne spanischePoesie ist.“— Jean Cassou, ehemaliger Direktor des Musée National d'Art Moderne, ParisPEDRO FLORES (1897–1967)Pedro Víctor Flores García gebührt ein fester Platz in derKunstgeschichte des 20. Jahrhunderts als einer derherausragenden Vertreter der sogenannten Escuela Española de París(Spanische Schule von Paris).Ausführliche Dokumentation über dieses Werk