Wilhelm Bartsch: Ölgemälde Provinzialische Landschaft, signiert, Worpswede, erste Hälfte 20. Jahrhundert
2.100,00 €
Beschreibung
Wilhelm Bartsch (1871 Kiel – 1953 Hannover) gehört zur zweiten Generation der Worpsweder Künstler. Er studierte an den Akademien in Karlsruhe und Düsseldorf, besuchte das Meisteratelier bei Eugen Dücker und Gerhard Janssen und unternahm Studienreisen durch Nord- und Südeuropa. Nach 1909 war er in Worpswede ansässig. Seine Werke befinden sich im Provinzialmuseum Hannover und im Museum Witten an der Ruhr.
Das Gemälde zeigt eine südliche Flachlandschaft mit einem weißen Gehöft unter rotem Ziegeldach, das sich in einem stillen Gewässer spiegelt. Dahinter eine dichte Gruppe hoher Kiefern vor bewölktem Himmel, links eine Steinbrücke mit Torbogen. Die Pinselführung ist locker und sicher, das Licht weich und gleichmäßig verteilt. Öl auf Leinwand, unten rechts signiert.
Maße mit Rahmen: 83 × 65 cm. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
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Max Werner: Ölgemälde Allee, signiert, Impressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Max Werner (1878-1952), geboren in Staucha bei Riesa in Sachsen und gestorben in Neumuenster, war Schueler von Walter Leistikow in Berlin. Er malte in einem spaetimpressionistischen Stil, gepragt von Licht und Schatten, warmen Farbakkorden und freiem Pinselduktus. Das vorliegende Oelgemaelde zeigt eine sommerliche Allee: ein Weg, der in die Tiefe fuehrt, flankiert von hohen Baeumen mit uppigem, gruunem Laubwerk. Das Licht faellt seitig durch das Blaetterdach und erzeugt lange Schatten auf dem Boden. Masse: 60 x 66 cm ohne Rahmen.Werner ist in Norddeutschland verankert; sein Tod in Neumuenster und seine Schuelerschaft bei Leistikow verbinden ihn mit dem norddeutschen Kunstmilieu. Das Gemaelde ist unten rechts signiert und befindet sich in sehr gutem Zustand. Verkauf gem. Paragraph 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Max Werner: Ölgemälde Reetgedeckte Hofanlage, signiert, Impressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Max Werner (1878-1952), Schueler von Walter Leistikow in Berlin und in Norddeutschland verwurzelt, malte diese reetgedeckte Hofanlage in Oel auf Platte. Das Bild, 68 x 59 cm ohne Rahmen, zeigt einen norddeutschen Bauernhof mit rotem Backsteingebaeude und grau-braunem Reetdach, umgeben von Baeumen und einem Gartenzaun. Im Vordergrund ein Holzgattersims. Das Licht ist lebendig und impressionistisch: Gruen-Blau-Akkorde im Laubwerk, warmes Licht auf dem Dach, bewoegte Wolken.Werner arbeitete im spaetimpressionistischen Stil seines Lehrers Leistikow, der fuer seine Stimmungslandschaften bekannt war. Das Gemaelde ist unten rechts signiert und befindet sich in sehr gutem Zustand mit wertvoller Berahmung.
Willem Alexander Knip: Ölgemälde Niederländischer Hafen, signiert, Impressionismus, um 1900
Willem Alexander Knip (1883 Amsterdam – 1967 Blaricum) zählt zu den bedeutenden Vertretern der Larense School, jener Gruppe niederländischer Impressionisten, die sich um 1900 im Gooi nordöstlich von Amsterdam zusammenfand. Knip erhielt seine Ausbildung als Dekorationsmaler an der Quelliniusschule in Amsterdam und arbeitete in der Werkstatt von Chris Lebeau. Um sich von den dekorativen Konventionen zu lösen, ließ er sich kurz darauf im Gooi nieder, wo er zu einem ausgewogenen impressionistischen Stil fand.„Niederländischer Hafen“, Öl auf Leinwand, 49 × 35 cm ohne Rahmen, unten links signiert. Im Vordergrund liegt ein dunkles Segelboot mit gehisstem blauem Segel, dessen Spiegelbild sich in der ruhigen Hafenfläche bricht. Weitere Boote staffeln sich zur Kaimauer hin, dahinter steigt die Häuserzeile mit Speichergiebeln zur Kirche an, deren weißer Turm das Bildzentrum oben markiert. Die Atmosphäre ist auf ein silbriges Grünblau und gebrochenes Ocker gestimmt, die Pinselführung kurz und vibrierend.Knips Hafenmotive stehen in der Tradition der Haager Schule und der niederländischen Spätimpressionisten und sind heute in mehreren niederländischen Museumssammlungen vertreten. Das Gemälde befindet sich in einem zeitgenössischen, fein geschnittenen Stuckrahmen. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).
Hans Olde: Ölgemälde Straße mit Bäumen bei Orange, signiert datiert, 1926
Hans Olde (1895 Gut Seekamp bei Kiel – 1987 Gauting) begann erst mit 28 Jahren zu malen, nachdem er ein Geschichts- und Philosophiestudium abgebrochen hatte. 1923 besuchte er die private Kunstschule von Hans Hofmann in München, ein Jahr später korrigierte ihm Willy Jaeckel in Berlin seine Arbeiten. 1926 begann seine Reisetätigkeit, die ihn zunächst nach Paris und in die Provence führte.Das Gemälde zeigt eine von hohen Bäumen gesäumte Straße in der Provence, vermutlich aus der Gegend um Orange. Die Bäume, wohl Zypressen oder Pappeln, neigen sich im Wind. Die Komposition ist flächig und klar, der Farbauftrag locker und direkt. Der Horizont liegt tief, der Himmel hell. Die Arbeit entstand 1926, als Olde seinen Wohnsitz in Orange wählte und die Académie de la Grande Chaumière in Paris besuchte. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, signiert, und misst ohne Rahmung ca. 60 × 71 cm.Olde erhielt 1978 die Ehrengabe der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Gemälde wurden in München und Köln ausgestellt.