Friedrich Ludwig: Ölgemälde Bergpanorama des Hohen Gölls und des Hohen Bretts, signiert, Expressionismus, erste Hälfte 20. Jahrhundert
2.900,00 €
Beschreibung
Friedrich Ludwig (1895 Wieslet im Südschwarzwald – 1970 Gabersee bei Wasserburg am Inn) gehört zu den Expressionisten der zweiten Generation, die in der Kunstgeschichte lange als „verlorene Generation“ galten. Ludwig studierte 1922 bis 1926 an der Städelschule in Frankfurt am Main und ab 1926 an der Académie Julian in Paris, jener Schule, an der zuvor Cézanne, Gauguin, Bonnard und Vuillard ihre Spuren hinterlassen hatten. Seine erste offizielle Ausstellung 1934 in München wurde von den Nationalsozialisten als „undeutsch“ verboten.
„Bergpanorama des Hohen Gölls und des Hohen Bretts, von Schönau am Königssee aus“, Öl auf Leinwand, 73 × 61 cm ohne Rahmen, unten rechts signiert. Im Bildhintergrund baut sich die schneebedeckte Doppelkette der Berchtesgadener Alpen auf, davor lagern sich tiefblau bewaldete Mittelgebirgsketten. Im Tal liegen blühende Obstwiesen, weiß und rosa getupft, dazwischen verstreute Höfe und Bauernhäuser, rechts ragen schlanke Tannen ins Bildfeld. Die Pinselführung ist pastos und in kurzen, fast spachtelhaften Schichten gesetzt, das Kolorit folgt der für Ludwigs Reihe „Die blauen Berge“ kennzeichnenden Spannung von kühlem Schnee, dunklem Wald und leuchtendem Frühlingsgrün.
Ab 1940 lebte Ludwig in Bad Reichenhall und später in Berchtesgaden, von wo aus seine Berchtesgadener Landschaften entstanden. 1956 stellte er gemeinsam mit der Gruppe „Der Blaue Reiter“ in München aus. 1984 wurden rund 2000 seiner Bilder wiederentdeckt; seit 1999 sind sie im Friedrich-Ludwig-Museum in Wieslet öffentlich zugänglich. Der Rahmen ist nicht Bestandteil des Verkaufs, kann aber gegen Übernahme der Transportkosten beigegeben werden.
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Edward Harrison Compton (1881 – 1960 ) Wettersteingebirge – Blick auf das Zugspitzmassiv mit Höllental / Waxenstein-Ölgemälde
Edward Harrison Compton (11.10.1881 Feldafing – 06.03.1960 ebenda)Wettersteingebirge – Blick auf das Zugspitzmassiv mit Höllental /Waxenstein-(Gebirgslandschaft aus dem Raum Garmisch-Partenkirchen)80 cm × 60 cm (ohne Rahmen)Original signiert unten links: E. HARRISON COMPTONSehr gute originale Erhaltung; geschlossene, stabile Malschicht mithervorragender Farbkraft.Edward Harrison Compton wurde am 11. Oktober 1881 imoberbayerischen Feldafing am Starnberger See geboren. Er wuchs ineiner von Kunst und Alpinismus tief geprägten Familie auf. Sein Vaterwar der berühmte, ursprünglich aus England stammendeGebirgsmaler und Pionier-Alpinist Edward Theodore Compton (1849–1921), der mit seinen präzisen Aquarellen und Ölgemäldendie alpine Landschaftsmalerei in ganz Europa maßgeblich beeinflussthatte. Auch seine Schwestern Marion und Dora wurden alsMalerinnen bekannt.Das Gemälde zeigt eine weit geöffnete alpine Landschaft imWettersteingebirge. Der Blick führt aus einem bewaldeten und vonherbstlicher Vegetation geprägten Vordergrund auf eine monumentaleHochgebirgskulisse. Im Zentrum und oberen Mittelgrunderhebt sich die markante Fels- und Gipfelzone des Zugspitzmassivs; dievorgelagerten Fels- und Bergformen staffeln sich inmehreren Ebenen nach hinten. Zwischen Vordergrund und Hochgebirgeliegt eine atmosphärisch aufgehellte Zone, in der Nebel undWolken die harten Gesteinsformen teilweise verhüllen.Charakteristika der reifen Compton-Manier:Leuchtende, harmonische Farbigkeit mit Schwerpunkt auf erdig-warmenTönen und kühlen FelsnuancenStarker Wechsel zwischen pastosen Vordergrundpartien und weichaufgelösten FernzonenMeisterhafte Betonung von Licht, Wetter und atmosphärischer DistanzMonumentalisierte Darstellung des Hochgebirges bei natürlicherLandschaftsstaffelung.Spontaner, sicherer Pinselduktus statt kleinteiliger akademischerDetailmalerei.DOKUMENTATION ZU DIESEM GEMÄLDE
Karl Rudolf Eduard Niemann (1908–1982)-Nordafrikanische Marktszene / Straßenszene in Marokko-Ölgemälde
Karl Rudolf Eduard Niemann (deutsch-dänischer Maler und Grafiker,1908–1982)Öl auf Leinwand (Spachtel- und Impastotechnik)70 cm × 35 cm (Panoramaformat 2:1)Signiert unten rechts: Karl Niemannca. 1950er–1960er Jahre (Orient- und Nordafrika-Reisen)Die Komposition ist von einer tiefen horizontalen Dynamik geprägt, dieden Blick des Betrachters über einen weitläufigen,sonnendurchfluteten Dorfplatz beziehungsweise eine breite Hauptstraßeeiner nordafrikanischen oder orientalischen Siedlungführt.Karl Rudolf Eduard Niemann (* 18. Dezember 1908 in Kiel; † 1. April1982 auf Madeira, Portugal) war ein bedeutenderdeutsch-dänischer Maler und Grafiker, dessen Schaffen eine Brückezwischen der deutschen und skandinavischen Moderne des 20.Jahrhunderts schlägt.KUNSTHISTORISCHE EINORDNUNGKarl Niemann verbindet in diesem Werk den klassischen europäischenOrientalismus mit dem expressiven Strukturrealismus dernordischen Nachkriegsmoderne. Durch den Einsatz des Malmesserslöst er Details zugunsten einer kraftvollen, architektonischenFlächenwirkung und stimmungsvollen Lichtatmosphäre auf.Ausführliche Dokumentation zu diesem Werk
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Einar Johansen(1893-1965)-An der Seine-Ölgemälde, signiert,datiert 1959Der Malduktus dieses Ölgemäldes von Einar Johansen zeichnet sich durch eineausgeprägte, kraftvolle Expressivität und eine haptische Materialität aus.Der Künstler verwendet eine stark pastose Malweise (Impasto), bei der die Ölfarbe in dichten, reliefartigen Schichten und Schollen auf die Bildflächeaufgetragen wurde.Diese reliefartige Struktur verleiht dem Werk eine fast skulpturale Tiefe, bei der das Licht auf den erhabenen Farbkuppen bricht und lebendige Schattenwürfeerzeugt.Einar Johansen(1893-1965) betrat die Bühne der skandinavischen Kunstwelt zu einer Zeit, in der die alten Regeln zerbrachen. Er war kein Mitläufer. Er war derSchöpfer seiner eigenen visuellen Realität.• Ausbildung und künstlerische Prägung: Johansen tauchte ein in das brodelnde Epizentrum der europäischen Moderne. Während andere an starren Akademien festhielten, verschlang er das Wissen über Licht, Farbtiefe und die haptische Textur des Lebens. JedesPinselstrich war eine bewusste Entscheidung für Freiheit.• Künstlerisches Schaffen und Motive: Ob die raue Magie nordischer Küsten, das vibrierende Stadtlicht von Paris und Kopenhagen oder verträumte Kanäle – Johansens Œuvre ist eine Liebeserklärung an das urbane und natürliche Pulsieren. Er suchte nicht das Gefällige, sondern das Ursprüngliche: Alltagsszenen voller Seele, geformt ausWasser, Stein und Licht.• Stilistische Entwicklung: Ein rasiermesserscharfer Blick traf auf entfesselte Emotionen. Johansen bewegte sich meisterhaft im Auge des Sturms zwischen Post-Impressionismus und expressionistischem Realismus. Weg mit dem Überflüssigen! Er reduzierte die Form auf das pure Wesen, um sie mit einem so kraftvollen, haptischen Farbauftrag zu tränken, dass die Leinwand beinahe plastisch vorIhnen steht.• Rezeption und Marktposition: Lassen Sie uns ehrlich sein:Meisterwerke von dieser emotionalen Wucht bleiben nichtunbemerkt.Heute jagen Top-Sammler und internationale Galerien genau diesen raren Arbeiten hinterher. Wer Johansen besitzt, besitzt nicht nur ein Bild – er besitztein Stück Kunstgeschichte von unwiderstehlicherWertbeständigkeit.Ausführliche Werksdokumentation
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Einar Johansen(1893-1965)-Montmatre-Ölgemälde, signiertDer Malduktus dieses Ölgemäldes von Einar Johansen zeichnet sich durch eine ausgeprägte, kraftvolle Expressivität und eine haptische Materialität aus.Der Künstler verwendet eine stark pastose Malweise (Impasto), bei der die Ölfarbe in dichten, reliefartigen Schichten und Schollen auf die Bildfläche aufgetragen wurde.Diese reliefartige Struktur verleiht dem Werk eine fast skulpturale Tiefe, bei der das Licht auf den erhabenen Farbkuppen bricht und lebendige Schattenwürfe erzeugt.Einar Johansen(1893-1965) betrat die Bühne der skandinavischen Kunstwelt zu einer Zeit, in der die alten Regeln zerbrachen. Er war kein Mitläufer. Er war der Schöpfer seiner eigenen visuellen Realität.Ausbildung und künstlerische Prägung: Johansen tauchte ein in das brodelnde Epizentrum der europäischen Moderne. Während andere an starren Akademien festhielten, verschlang er das Wissen über Licht, Farbtiefe und die haptische Textur des Lebens. Jedes Pinselstrich war eine bewusste Entscheidung für Freiheit.Künstlerisches Schaffen und Motive: Ob die raue Magie nordischer Küsten, das vibrierende Stadtlicht von Paris und Kopenhagen oder verträumte Kanäle – Johansens Œuvre ist eine Liebeserklärung an das urbane und natürliche Pulsieren. Er suchte nicht das Gefällige, sondern das Ursprüngliche: Alltagsszenen voller Seele, geformt aus Wasser, Stein und Licht.Stilistische Entwicklung: Ein rasiermesserscharfer Blick traf auf entfesselte Emotionen. Johansen bewegte sich meisterhaft im Auge des Sturms zwischen Post-Impressionismus und expressionistischem Realismus. Weg mit dem Überflüssigen! Er reduzierte die Form auf das pure Wesen, um sie mit einem so kraftvollen, haptischen Farbauftrag zu tränken, dass die Leinwand beinahe plastisch vor Ihnen steht.Rezeption und Marktposition: Lassen Sie uns ehrlich sein: Meisterwerke von dieser emotionalen Wucht bleiben nicht unbemerkt.Heute jagen Top-Sammler und internationale Galerien genau diesen raren Arbeiten hinterher. Wer Johansen besitzt, besitzt nicht nur ein Bild – er besitzt ein Stück Kunstgeschichte von unwiderstehlicherWertbeständigkeit.Preis auf Anfrage.Werksdokumentation zu diesem Gemälde