Maritime Gemälde & Marinemalerei
An der Schlei gehört das Meer zum Leben, und das sehen Sie unseren maritimen Gemälden an: Häfen im Morgenlicht, Segler vor der Küste, Fischer am Strand. Diese signierten Marinen holen Sie bei uns nach Hause, in Gelting nahe Kappeln.
Maritime Gemälde
Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-
KünstlerGerrit M. Bekker(1943-2025)TitelDie Ansicht vo E-twasEntstehungRostock-Periode, ca. 1989–1993TechnikÖl auf HolzMaße120 × 98 cmSignaturRückseitig bezeichnet „Bekker“ mit TitelDas großformatige Gemälde „Die Ansicht vo E-twas“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt und misst etwa 120 × 98 cm. Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Wissenwertes über Gerrit BeekerWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotPreis auf Anfrage.
Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)
Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenundzwanzig- (1943–2025)Ölgemälde auf HolzDas Gemälde „neunzehnsiebenundzwnzig“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock-Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt . Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Preis auf Anfrage.Wissenswertes über Gerrit M.BekkerWeitere Werke von Gerrit M.Beekker in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem Angebot
Berthold Grandisch(19808-1983) Sturmflut, 1962 -HAUPTWERK-
Berthold GrandischSturmflut, 1962HAUPTWERKÖl auf Holz / Hartfaserplatte 109 × 84 cm Signiert und datiert 1962Berthold GrandischSturmflut, 1962HAUPTWERKPreis: 4.000 €Öl auf Holz / Hartfaserplatte 109 × 84 cm Signiert und datiert 1962Berthold Grandisch (1908–1983) zählt zu den norddeutschen Landschafts- und Marinemalern des 20. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Umfeld lag in Schleswig-Holstein, insbesondere im Raum Flensburg. Grandisch widmete sich vor allem Motiven der norddeutschen Küstenlandschaft – Deiche, Brandung, Fischerboote und dramatische Wetterlagen über der See. Seine Arbeiten verbinden landschaftliche Beobachtung mit einer expressiven Interpretation maritimer Naturstimmungen.Malweise und DuktusDie Malweise ist durch einen energischen und bewegten Pinselduktus geprägt. Besonders im Himmel und in der Brandungsdarstellung treten breite, dynamische Pinselzüge hervor, die der Szene eine starke Bewegung verleihen. Die diagonale Führung der Wolkenformationen steigert die dramatische Spannung der Komposition, während Lichtöffnungen im Wolkenhimmel eine eindrucksvolle räumliche Wirkung erzeugen.WerkbeschreibungDas 1962 entstandene Werk „Sturmflut“ zeigt eine dramatische Küstenszene mit über den Deich brechender Brandung und einem aufgewühlten Himmel. Die Darstellung verweist auf die Naturgewalten der norddeutschen Küste und verleiht der Komposition eine monumentale Wirkung. Durch Format, Motiv und expressive Ausführung kann das Gemälde innerhalb des bekannten Werkzusammenhangs des Künstlers als besonders repräsentative Arbeit gelten.
Carl Julius Emil Olsen: Ölgemälde Segler auf hoher See, 19. Jahrhundert
Carl Julius Emil Olsen (1818–1878) gehörte zur Generation der dänischen Marinemaler, die das goldene Zeitalter der Segelschifffahrt festhielten. Dieses Gemälde in Öl auf Leinwand zeigt einen Schoner auf hoher See: das Hauptschiff mit gesetztem Großsegel und Fock kreuzt auf leicht bewegtem, tiefblauem Wasser. Im Hintergrund sind mehrere weitere Segelschiffe zu erkennen, darunter ein größeres Vollschiff mit gesetzten Rahen. Der Himmel ist weit und blau mit hohen Quellwolken, das Licht kommt von schräg links. Zwei Figuren sind an Bord zu erkennen. Am Rahmen eine Namensplakette "Carl Olsen".Bildmaß 35 cm × 24 cm ohne Rahmen.
Charlotte „Murkel" Schuberth: Ölgemälde Une Forêt de Voiles (Tuileries), signiert, Paris 1960er Jahre
Emil Janus Weinreich (1892–1975) gehörte zur Tradition der Skagenmaler, die am nördlichsten Zipfel Dänemarks das harte Leben der Fischergemeinschaft in Öl festhielten. Dieses große Gemälde zeigt fünf Fischer am Strand vor aufgewühlter See: die Männer stehen in Reihe, gekleidet in olivegraue Ölzeuge und Gummistiefel, die Gesichter vom Wind gegerbt. Links am Rand liegt ein Boot auf dem Sand. Der Himmel ist schwer und bewölkt, das Licht kommt flach von der Seite. Unten rechts signiert.Weinreich ist in Auktionshäusern gelistet und gehandelt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 98 cm × 66 cm ohne Rahmen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Skagen-Motivs.
Claus Wenskus: Ölgemälde Stiller Abend, Leck, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Claus Wenskus (1891–1966) fand seine Motive zunächst im Hamburger Hafen, bevor er nach Leck in Nordfriesland zog und sich dort ganz der Malerei widmete. Als Marinemaler war er vor allem für Stimmungen am Wasser bekannt. Dieses Gemälde "Stiller Abend" zeigt zwei Fischerboote mit roten Segeln auf ruhigem, silbrig-schimmerndem Wasser: ein größeres Kutter-Boot im Vordergrund mit voll gesetztem rotem Großsegel und einem kleinen Klüver, dahinter ein kleineres Segelboot. Das Wasser reflektiert die Segel in gebrochenen Rotund Weißtönen. Der Hintergrund ist in hellem, diffusem Licht aufgelöst. Unten links signiert "Claus Wenskus".Wenskus wurde in Altona geboren und verlor seine Wohnung 1943 durch Bomben. Seine Ölgemälde und Aquarelle schmückten Reeder-Kontore und sind international bekannt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 70 cm × 80 cm.
Emil Janus Weinreich: Ölgemälde Die Fischer von Skagen, signiert, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Emil Janus Weinreich (1892–1975) gehörte zur Tradition der Skagenmaler, die am nördlichsten Zipfel Dänemarks das harte Leben der Fischergemeinschaft in Öl festhielten. Dieses große Gemälde zeigt fünf Fischer am Strand vor aufgewühlter See: die Männer stehen in Reihe, gekleidet in olivegraue Ölzeuge und Gummistiefel, die Gesichter vom Wind gegerbt. Links am Rand liegt ein Boot auf dem Sand. Der Himmel ist schwer und bewölkt, das Licht kommt flach von der Seite. Unten rechts signiert.Weinreich ist in Auktionshäusern gelistet und gehandelt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 98 cm × 66 cm ohne Rahmen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Skagen-Motivs.
Gouache S. S. Mary Anning of Cardiff, bezeichnet, datiert 1891
Das Gouache auf Karton zeigt den britischen Frachtdampfer „S.S. Mary Anninc of Cardiff" in schwerer See. Der eiserne Schraubendampfer mit zwei Masten und Hilfsbesegelung stemmt sich gegen steile, grüne Wellen unter einem dramatisch verdichteten Abendhimmel in Dunkelgrau und Schwarz. Die Schornsteinmarke trägt ein großes „A" für die Reederei Annis Brothers. Leitern, Relings, Lukendeckel und Takelagen sind präzise herausgearbeitet, wie es für die Tradition des professionellen Hafenmalers an den italienischen Mittelmeerhäfen üblich war.Das Gemälde trägt unten links eine schwer lesbare Inschrift in Italienisch mit dem Entstehungsort Ancona und der Jahreszahl 1891. Die Ausführung und Beschriftungsweise sprechen für die Adria-Schule um 1890. Die Herkunft des Schiffes ist durch ein Schreiben des National Maritime Museum London vom 9. November 1977 dokumentiert: Die Mary Anninc wurde 1888 bei Richardson Duck in Stockton-on-Tees erbaut, mit 2.057 Bruttoregistertonnen und einer Dreifachexpansions-Dampfmaschine. Diese Dokumentation liegt als Kopie dem Gemälde bei.Bildgröße: 50,5 × 35 cm. Rahmung: furnierte Leiste aus afrikanischem Edelholz, mit Museumsglas verglast. Anfragen zur Verfügbarkeit nehmen wir gerne entgegen.
Günther Petersen: Ölgemälde Hallig, signiert, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert
Günther Petersen (1920–2014) wurde in Westerland auf Sylt geboren, studierte von 1952 bis 1956 an der Kunstschule Düsseldorf bei Professor Jo Strahn und lebte ab 1957 als freischaffender Künstler auf Sylt. Er war Mitglied im Hagenring und unternahm Studienreisen nach Frankreich, Griechenland, Tunesien, Korsika, Lettland und Südfrankreich. Ab 1993 betrieb er die Atrium Galerie in Tinnum/Sylt. Seine Gemälde befinden sich in Museen, Galerien und Privatsammlungen.Das Gemälde "Hallig" zeigt eine nah-flache Küstenlandschaft mit ruhigem Wasser und weitem Himmel. Im Vordergrund ein niedrig anliegendes Segelboot an einem Holzsteg, dahinter ein weiteres Boot auf dem Watt. Die Stimmung ist gedämpft und atmosphärisch. Der Malduktus ist tonig und ruhig. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, Maße mit Rahmen 88 x 70 cm.
Hans Schröder: Bronze-Skulptur Wisent, bezeichnet, 1970er Jahre
Hans Schröder (1930–2010) schuf seinen „Wisent" 1976 als Reinbronze-Vollguss. Das Tier steht in ruhiger, frontaler Haltung: der massige Kopf leicht gesenkt, die charakteristische Schulterpartie des Tieres betont, die Vorderbeine fest auf dem Boden. Das Gewicht von 6,8 kg und eine Länge von 37 cm bei 27 cm Höhe geben der Figur eine körperliche Präsenz, die über das Format hinausgeht.Die Oberfläche der Bronze ist stark strukturiert. Der Rücken und der Kopf des Wisents zeigen eine lockige, wulstige Textur, die Schröder durch expressive Modelliertechnik herausgearbeitet hat. Diese Handschrift trennt seine Tierplastiken von akademisch-glatten Darstellungen: Schröder setzt auf archaische Wucht, nicht auf naturalistische Abbildung.Schröder studierte an der Zeichenakademie Hanau und arbeitete früh im Atelier Cartier in Paris, wo er Abendkurse an der Académie la Grande Chaumière besuchte. Weitere Tierplastiken aus derselben Schaffensphase – Tiger (1977), Elefant (1977), Nashorn (1978) – befinden sich im öffentlichen Raum Saarbrücken. Der Wisent ist innerhalb dieser Gruppe seltener nachweisbar. Die Bronze ist unten rechts signiert. 7 % MwSt gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 13 UStG.
Johan Barthold Jongkind: Ölgemälde Kähne bei Dordrecht, zugeschrieben, Impressionismus, 19. Jahrhundert
Johan Barthold Jongkind (1819–1891) gilt heute als einer der wichtigsten Wegbereiter des Impressionismus. Manet nannte ihn den "Vater der modernen Landschaft", Monet bekannte, ihm "die Schulung meines Auges" zu verdanken. Dieses kleine Werk in Öl auf Pappe zeigt Kähne bei Dordrecht: dunkle, mächtige Baumsilhouetten über dem Wasser, ein Boot liegt am Ufer, ein weiteres ist im Hintergrund angedeutet. Das Licht ist diffus und wolkig, die Atmosphäre bedeckt. Die Pinselführung ist spontan, mit schmalem, skizzenhaftem Duktus.Das Gemälde wird Jongkind zugeschrieben. Bildmaß 22 cm × 14 cm. Jongkind stellte ab 1848 im Pariser Salon aus, der Staat kaufte zwei seiner Werke, und 1858 erhielt er eine Silbermedaille in Dijon. Seine Arbeiten befinden sich im Musée d'Orsay sowie in Sammlungen in den Niederlanden und Frankreich.
Ölgemälde unbekannter Maler: Hafenszene in Grisaille auf Holz, 19. Jahrhundert
Hafenszene in monochromer Camaieu- bzw. Grisaille-Technik auf Holztafel, deutsche oder niederländische Schule des frühen 19. Jahrhunderts. Maße mit der originalen Mahagoniberahmung 60 × 48 cm. Die Grisaille, vom französischen „gris“ für grau abgeleitet, bezeichnet ursprünglich eine ausschließlich in Grau-, Weiß- und Schwarztönen ausgeführte Malerei. In der erweiterten Auffassung – hier in warmen Ocker- und Sepiatönen – wird die Technik Camaieu genannt und beruht ebenfalls auf reiner Schattenwirkung ohne Lokalfarbe.Das Bild zeigt eine belebte Reede unter ziehenden Wolken. Im Zentrum liegt ein voll betakelter Dreimaster mit gerefften Segeln, links und rechts staffeln sich weitere Großsegler. Im Vordergrund halten sich Ruderboote auf, eines davon mit zwei Damen unter Hut, eine zweite Gruppe lädt am Ufer aus. Auf der Landzunge stehen zwei Figuren in Tracht des frühen 19. Jahrhunderts, davor ein liegender Anker. Die feine Strichelung und die luftige Behandlung des Himmels erinnern an die Technik niederländischer Marinezeichnungen, wie sie auch als Penschilderij überliefert sind.Grisaille- und Camaieu-Malereien dieser Qualität sind im Handel selten. Vergleichbare Arbeiten befinden sich unter anderem in den Staatlichen Museen zu Berlin. Die zeitgenössische Mahagonirahmung mit gewelltem Profil ist Teil des Objekts.
Ölgemälde von Ludwig Dettmann (1865–1944), datiert 1912-Schwere Landung (Fischer in der Brandung / Heimkehr der Fischer)-
Ölgemälde von Ludwig Dettmann (1865–1944), datiert 19121. STAMMDATEN DES KUNSTWERKSMerkmalBeschreibungKünstlerLudwig Dettmann (Adelbye bei Flensburg 1865 – 1944 Berlin)Titel (Zuschreibung)Schwere Landung (Fischer in der Brandung / Heimkehr der Fischer)Datierung1912 (rechts unten eigenhändig signiert und datiert „L. Dettmann 1912“)Medium / TechnikÖl auf LeinwandMaße80 cm x 60 cm (Querformat)SujetMaritime Genremalerei, norddeutsche Küstenfischerei12. BILDBESCHREIBUNG & IKONOGRAPHIEDas vorliegende Gemälde zeigt eine dramatische, dynamische Szene aus dem harten Alltag der norddeutschen Küstenfischer. Im Zentrum der Komposition befindet sich ein hölzernes Fischerboot (ein typischer Eichenkahn oder Zeesenboot-Beiboot), das sich in unmittelbarer Ufernähe durch eine aufgewühlte, schäumende Brandung kämpft. Drei Männer – wettergegerbte Fischer in traditioneller, dunkler Arbeitskleidung (Friesennerze bzw. schwere Tuchjacken und typische Südwester- oder Schiffermützen) – versuchen gemeinschaftlich, das Boot sicher an den flachen Sandstrand zu manövrieren.Der im Vordergrund sitzende Fischer blickt direkt aus dem Bild heraus zum Betrachter. Er stemmt sich mit ganzer Kraft gegen das lange Riemenruder, um das Boot gegen die anbrandenden Wellen zu stabilisieren. Links im Boot stabilisiert ein älterer, weißbärtiger Fischer im Profil den Kahn, während im Hintergrund ein dritter Mann dabei ist, sich zum Bug zu bewegen oder bereits Kontakt zum Ufer zu suchen. Die Gischt spritzt hell am Rumpf empor. Im Hintergrund erstreckt sich ein karger Sandstrand, auf dem im rechten oberen Quadranten die Umrisse weiterer, bereits trocken gelegter Boote sowie die Silhouette einer typischen Küstenkate unter einem von Abend- oder Morgenröte dramatisch gefärbten Wolkenhimmel zu erkennen sind.3. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES MALDUKTUSDer Malstil des Werkes ist exemplarisch für Dettmanns Reifephase und dokumentiert seine meisterhafte Synthese aus deutschem Impressionismus und kraftvollem, fast expressionistischem Realismus:• Dynamik und Pinselstrich: Der Duktus ist von einer enormen Emotionalität und Entschlossenheit geprägt. Dettmann arbeitet mit einem breiten, pastosen Farbauftrag (Impasto), insbesondere bei der Darstellung des aufgewühlten Meeres. Die Wellenkämme und die Gischt sind mit schnellen, heftigen, fast reliefartigen Pinselstrichen auf die Leinwand geworfen, was die physische Gewalt des Wassers visuell spürbar macht.• Modellierung der Figuren: Im Gegensatz zum reinen französischen Impressionismus, der Formen oft im Licht auflöst, bewahrt Dettmann hier eine robuste Plastizität. Die Körperlichkeit der Fischer und die Struktur des Holzbootes werden durch kräftige, richtungsweisende Blockstriche modelliert. Dies verleiht den Figuren eine statuarische, heroische Schwere, die perfekt zur Thematik des existentiellen Kampfes mit den Elementen passt.• Kolorit und Lichtführung: Die Farbpalette ist typisch norddeutsch-maritim: Sie wird dominiert von tiefen Erdtönen, Umbra, Ocker und gedecktem Blau-Grau im Bereich des Bootes und der Kleidung. Einen genialen Kontrast bildet das schäumende Weiß-Grün der Wellen, das das fahle Tageslicht reflektiert. Das eigentliche emotionale Highlight ist die Lichtregie am Himmel: Die rötlich-violetten Schleierwolken des Horizonts brechen die kühle Tonalität des Meeres auf und spiegeln sich subtil in den nassen Flächen der Gischt im Vordergrund wider.Fazit zum Duktus: Der Pinselstrich selbst spiegelt die Dynamik des Motivs wider. Die Unruhe des Wassers wird durch die nervöse, dicke Pinselführung im Vordergrund formal imitiert, während die Figuren als handfeste Konstanten im Farbraum verankert sind.24. AUSFÜHRLICHE VITA DES KÜNSTLERSLudwig Dettmann (* 25. Juli 1865 in Adelbye bei Flensburg; † 19. November 1944 in Berlin) zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus und war eine zentrale Figur im wilhelminischen und Weimarer Kunstbetrieb.Dettmann begann seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Hamburg und wechselte anschließend an die Königliche Akademie der Künste nach Berlin, wo er unter anderem bei Eugen Bracht und Franz Skarbina studierte. Schon früh wandte er sich von der starren, akademischen Historienmalerei ab und suchte die Nähe zur Freilichtmalerei (En plein air).Im Jahr 1898 gehörte er gemeinsam mit Ikonen wie Max Liebermann, Walter Leistikow und Curt Herrmann zu den visionären Gründungsmitgliedern der Berliner Secession. Diese Künstlervereinigung begehrte erfolgreich gegen den konservativ-akademischen Kunstgeschmack auf und etablierte den Impressionismus in Deutschland.Zwischen 1901 und 1916 wirkte Dettmann als hoch angesehener Direktor der Kunstakademie Königsberg. Unter seiner Leitung erlebte die Akademie eine Blütezeit; er öffnete sie für moderne Strömungen und förderte außergewöhnliche Talente (wie beispielsweise den Marinemaler Poppe Folkerts). Das vorliegende Gemälde aus dem Jahr 1912 fällt exakt in diese produktive und erfolgreiche Königsberger Epoche, in der er sich intensiv mit den Landschaften und den Menschen der Ost- und Nordseeküste auseinandersetzte.Während des Ersten Weltkriegs war Dettmann als offizieller Kriegsmaler tätig. In den 1920er und 1930er Jahren zog er sich zunehmend ins Private zurück, blieb jedoch technisch brillant. Sein kunsthistorisches Vermächtnis als Wegbereiter der deutschen Moderne und genialer Chronist des maritimen Lebens unbestritten. Seine Werke hängen heute in bedeutenden Museen, darunter der Hamburger Kunsthalle und der Nationalgalerie Berlin.Mehr Informationen über Ludwig Dettmann
Robert Panitzsch ( 1879–1949)-Boote an einem Kai im Kopenhagener Hafen-Ölgemälde
Robert Panitzsch (deutsch-dänischer Maler, 1879–1949),-Boote an einem Kai im Kopenhagener Hafen-1936 (unten rechts signiert und datiert mit "Robert Pan. 36.")Öl auf Leinwand49 cm × 59 cmPrunkvoller, historischer Holzrahmen mit ornamentaler Vergoldung und schwarzerFassungRobert Panitzsch wurde im Jahr 1879 in Mecklenburg (Deutschland) geboren, verbrachte jedoch den größten Teilseines künstlerisch produktiven Lebens in Dänemark und wird daher kunsthistorisch meist als deutsch-dänischerMaler geführt. Seine Werke signierte er zeitlebens konsequent mit der Kurzform "Robert Pan.", oft gefolgt vonder Jahreszahl.Das Ölgemälde zeigt eine stimmungsvolle und detailreiche Szene aus dem Hafen von Kopenhagen. ImVordergrund erstreckt sich eine steinerne Kaimauer, an der zwei traditionelle Segelschiffe – vermutlich hölzerneFischerei- oder Frachtkutter – festgemacht haben. Auf der Kaimauer sowie an Deck der Schiffe sind mehrereFiguren zu erkennen, die in typischer Arbeitskleidung der Epoche dargestellt sind. Sie beleben die Szenerie undvermitteln das geschäftige Treiben eines maritimen Alltags in den 1930er Jahren.Der Künstler nutzt eine harmonische, überwiegend hell und freundlich abgestimmte Farbpalette. Es dominierensanfte Pastelltöne, darunter lichtes Blau, zartes Rosé und cremiges Weiß im Wolkenhimmel. Diese stehen imreizvollen Kontrast zu den erdigen und gedeckten Tönen der Schiffe, der Kaimauer und den rötlich-braunenFassaden der Hafengebäude im Hintergrund. Die Reflexionen im tiefgrünen bis bläulichen Wasser fangen dieFarbtöne des Himmels und der Objekte meisterhaft auf.
Rüdiger Hoffmann: Ölgemälde Die Welle, Ende 1970er Jahre
Rüdiger Hoffmann ist ein deutscher Künstler aus dem Nachlass von Professor Werner Hoffmann, Ehrendoktor und Ehrenmitglied der Kunstakademie Münster sowie Professor an der Universität Münster. Das Werk "Die Welle" entstand Ende der 1970er Jahre.Das quadratische Gemälde zeigt eine stilisierte Wellendarstellung in kühlen Blautönen. Mehrere parallele Wellenlinien, in Staffeln von vorn nach hinten gesetzt, laufen auf einen zentralen Punkt zu und öffnen sich nach oben. Die Übergänge zwischen Welle, Gischt und Horizont sind weich und lasierend. Das Bild wirkt kontemplativ, fast diagrammatisch in seiner Reduktion. Das Gemälde ist Öl auf Leinwand und misst 85 × 85 cm mit Rahmen.
Stefan Dobritz: Ölgemälde Blick über die Dünen, signiert, zeitgenössisch
Stefan Dobritz (*1965 Lübeck) malt mit dem Spachtel, ausschließlich und konsequent, ob vor Ort oder nach Feldstudien. Dieses Gemälde "Blick über die Dünen" zeigt eine norddeutsche Dünenlandschaft im seitlichen Licht: weite Sandflächen in warmem Gelbocker und tiefen Lilaschatten wechseln sich über die gesamte Bildfläche ab. Vereinzelte Strandhaferhorste stehen in den Dellen. Am Horizont ein schmaler Streifen Grün. Der Himmel ist klar und hellblau. Die Farbe ist pastös und bewegt, der Bildraum geordnet durch das Gegeneinander von Licht und Schatten. Unten rechts signiert.Dobritz wurde durch die Begegnung mit dem Lübecker Maler Jürgen Runge (1929–1992) nachhaltig geprägt. Öl auf Leinwand, Bildmaß 58 cm × 50 cm ohne Rahmen.
Wilhelm Bormann: Ölgemälde Fischer am Strand, bezeichnet, erste Hälfte 20. Jahrhundert
Wilhelm Bormann (29.7.1885–9.10.1938) malte dieses stimmungsvolle Küstenbild in Öl auf Leinwand. Das Werk, 26 × 52 cm ohne Rahmen, zeigt einen Fischer in blauer Jacke und braunen Hosen, der mit einer langen Ruderstange auf der Schulter an einem flachen Sandstrand entlangschreitet. Im Hintergrund sind Fischerboote mit roten Segeln zu erkennen, Möwen kreisen über dem hellen Horizont. Die Malerei ist tonig und sicher, mit weichem Licht über dem Wasser.Bormann gehört zur Tradition der deutschen Marinemalerei der späten Kaiserzeit. Das Bildformat – schmal und quergestreckt – unterstreicht die Weite des Küstenraums. Das Werk kommt in einem prachtvollen vergoldeten Historismus-Rahmen mit ornamentaler Schnitzerei. Es ist unten rechts signiert.Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.
Willem Alexander Knip: Ölgemälde Niederländischer Hafen, signiert, Impressionismus, um 1900
Willem Alexander Knip (1883 Amsterdam – 1967 Blaricum) zählt zu den bedeutenden Vertretern der Larense School, jener Gruppe niederländischer Impressionisten, die sich um 1900 im Gooi nordöstlich von Amsterdam zusammenfand. Knip erhielt seine Ausbildung als Dekorationsmaler an der Quelliniusschule in Amsterdam und arbeitete in der Werkstatt von Chris Lebeau. Um sich von den dekorativen Konventionen zu lösen, ließ er sich kurz darauf im Gooi nieder, wo er zu einem ausgewogenen impressionistischen Stil fand.„Niederländischer Hafen“, Öl auf Leinwand, 49 × 35 cm ohne Rahmen, unten links signiert. Im Vordergrund liegt ein dunkles Segelboot mit gehisstem blauem Segel, dessen Spiegelbild sich in der ruhigen Hafenfläche bricht. Weitere Boote staffeln sich zur Kaimauer hin, dahinter steigt die Häuserzeile mit Speichergiebeln zur Kirche an, deren weißer Turm das Bildzentrum oben markiert. Die Atmosphäre ist auf ein silbriges Grünblau und gebrochenes Ocker gestimmt, die Pinselführung kurz und vibrierend.Knips Hafenmotive stehen in der Tradition der Haager Schule und der niederländischen Spätimpressionisten und sind heute in mehreren niederländischen Museumssammlungen vertreten. Das Gemälde befindet sich in einem zeitgenössischen, fein geschnittenen Stuckrahmen. Der Verkauf erfolgt nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung).