Zeitgenössische Malerei norddeutscher Prägung
Kunst hört nicht bei den Altmeistern auf. Zeitgenössische Malerei vom Porträt bis zum Bauerngarten, signiert und datiert, von Künstlern wie Sancho M. Gerken, bieten wir Ihnen zum Kauf. Für Ihre Sammlung, in Gelting nahe Kappeln.
Zeitgenössische Malerei
"HKL" (Monogramm)-Stillleben-Ölgemälde
Das Rätsel der leuchtenden GläserEs beginnt mit dem Leuchten.Sie blicken auf fünf hohe, schmalbauchige Glasgefäße, arrangiert auf einem farbkräftigen, lebendigen Tuch. Sie scheinen fast zu schweben, flankiert von drei perfekten, kugelförmigen Objekten.Aber es ist der Hintergrund, der Sie innehalten lässt.Ein tiefes, hypnotisches Spiel aus Blau- und Türkistönen. Es bewirkt etwas Magisches – es lässt die transluziden Glasformen förmlich aus der Leinwand heraus strahlen. Und genau in dem Moment, in dem Ihr Auge zur Ruhe kommen will, setzt ein dynamischer Akzent aus leuchtend gelben Zweigspitzen das gesamte Bild unter Strom.Die Lichtreflexe auf den Glaslippen und den Kugeln sind mit einer fast unheimlichen Präzision gesetzt. Sie verleihen diesem Stillleben eine kühle, hochmoderne Aura. Es ist elegant. Es ist puristisch. Es zieht den Betrachter unweigerlich in seinen Bann.Doch wer hat es gemalt?DAS GEHEIMNIS IN DER ECKEWenn Sie ganz genau hinsehen – unten links –, entdecken Sie ein fein eingeritztes Monogramm: HKL.Wir haben die Archive durchsucht. Wir haben die Register geprüft. Bis zum heutigen Tag bleibt die wahre Identität hinter „HKL“ ein ungelöstes Rätsel. Und um ehrlich zu sein: Für den klugen Sammler ist das der beste Teil der Geschichte.EINE MEISTERKLASSE DER MALTECHNIKDies ist keine Amateurarbeit. Weit gefehlt. Der Künstler besaß einen meisterhaften, absolut sicheren Zugriff, der umso deutlicher wird, je länger man das Werk betrachtet:• Der makellose Übergang: Glatte, deckende Farbschichten verschmelzen mit butterweichen Übergängen zu einer geschlossenen Formlösung. Die Glasreflexe sind nicht einfach aufgemalt – sie wurden durch gezielte Lichter und hauchdünne Lasuren Schicht für Schicht zum Leben erweckt.Seite 1• Das Farbspiel: Die kühle Dominanz der Blau- und Petroltöne wird durch die warmen Rot- und Ockerzonen des Tuches brillant kontrastiert. Ein Lehrstück in Sachen harmonischer Farbklang.• Die perfekte Balance: Beachten Sie die vertikale Staffelung der Gefäße – ein faszinierender Links-Rechts-Rhythmus. Auf der rechten Seite fängt die Dreiergruppe der Kugeln diese Bewegung perfekt ab. Es ist streng geordnet und dennoch voller Dynamik.DER MID-CENTURY-EFFEKTDieses Werk steht stolz in der großen Tradition der mitteleuropäischen Stilllebenmalerei der Mitte des 20. Jahrhunderts.Die messerscharfe Präzision der Glasreflexe und die kühle, atmosphärische Raumwirkung erinnern stark an die besten Spielarten der Neuen Sachlichkeit und deren Nachwirkung nach 1945. Gleichzeitig versprüht es die farbbetonte, selbstbewusste Seele der gefragten Stillleben der 1950er Jahre, wie sie in Bayern, Österreich oder Norddeutschland entstanden. Ein Stück Kunstgeschichte für moderne Räume.
Bekker ,Gerrit M.-GERRIT M.BEKKER(1943-2025)-DIE ANSICHT VON E-twas-
KünstlerGerrit M. Bekker(1943-2025)TitelDie Ansicht vo E-twasEntstehungRostock-Periode, ca. 1989–1993TechnikÖl auf HolzMaße120 × 98 cmSignaturRückseitig bezeichnet „Bekker“ mit TitelDas großformatige Gemälde „Die Ansicht vo E-twas“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt und misst etwa 120 × 98 cm. Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Wissenwertes über Gerrit BeekerWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem AngebotPreis auf Anfrage.
Bekker Gerrit M.-Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenungzwanzig- (1943–2025)
Gerrit M. Bekker –neunzehnsiebenundzwanzig- (1943–2025)Ölgemälde auf HolzDas Gemälde „neunzehnsiebenundzwnzig“ des deutschen Malers Gerrit M. Bekker entstand während der sogenannten Rostock-Zeit des Künstlers zwischen etwa 1989 und 1993. Bekker, geboren 1943 in Hamburg, entwickelte in dieser Phase eine besonders freie und experimentelle Malweise, die zwischen expressiver Landschaftsinterpretation und konzeptueller Bildstruktur angesiedelt ist.Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt . Die Wahl einer Holzplatte als Bildträger war bei vielen Künstlern der späten 1970er bis frühen 1990er Jahre verbreitet, da sie eine stabile Oberfläche für gestische und teilweise pastose Malerei bietet. Gleichzeitig erlaubt der feste Untergrund eine klare Strukturierung des Bildraums.Die Komposition des Gemäldes ist außergewöhnlich aufgebaut. Links erscheint ein größeres Bildfeld mit einer angedeuteten Architektur- oder Landschaftsszene, die in expressiven Pinselbewegungen dargestellt ist. Rechts und darunter gliedert sich das Werk in zahlreiche kleinere Bildfelder, die jeweils fragmentarische Landschaftseindrücke zeigen. Diese seriellen Ausschnitte wirken wie Momentaufnahmen einer Umgebung – vergleichbar mit filmischen Einstellungen oder schnellen Skizzen eines Blicks über eine Landschaft.Die Rasterstruktur erzeugt eine spannende Beziehung zwischen dem zentralen Motiv und den vielen kleineren Fragmenten. Dadurch entsteht der Eindruck einer zeitlichen Abfolge von Beobachtungen oder eines visuellen Tagebuchs der Landschaft. Der Titel „Die Ansicht vo E■twas“verweist auf eine bewusst poetische und leicht ironische Haltung des Künstlers. Bekker arbeitete häufig mit sprachlichen Andeutungen, die zwischen konkreter Beschreibung und philosophischer Offenheit stehen.Farblich dominieren kühle Blau und Grautöne, die von erdigen Rot und Braunnuancen durchbrochen werden. Die Malerei ist gestisch und dynamisch, teilweise skizzenhaft, wodurch Bewegung und Atmosphäre wichtiger erscheinen als eine realistische Darstellung. Viele Bildfelder wirken wie schnelle Impressionen von Himmel, Gelände oder architektonischen Strukturen.Das Werk ist typisch für die experimentellen Landschaftsarbeiten der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, in denen Künstler versuchten, traditionelle Landschaftsdarstellungen mit seriellen oder konzeptuellen Bildstrukturen zu verbinden. Bekker gelingt dabei eine Verbindung von spontaner malerischer Energie und klarer kompositorischer Ordnung.Innerhalb seines Gesamtwerks stellt dieses Gemälde ein interessantes Beispiel für seine Beschäftigung mit Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft dar. Die Kombination aus großem Hauptmotiv und vielen kleineren Sequenzen macht das Bild zu einer Art visueller Erzählung über Raum, Blick und Zeit.Preis auf Anfrage.Wissenswertes über Gerrit M.BekkerWeitere Werke von Gerrit M.Beekker in unserem AngebotWeitere Werke des Künstlers in unserem Angebot
Bruno Christ (Brunoch): Ölgemälde Bauerngarten am Backsteinhaus, bezeichnet, 1995
Bruno Christ (Brunoch), 1923 in Stettin geboren, lebt und malt in Angeln und Umgebung in Schleswig-Holstein. Das vorliegende Ölgemälde, ca. 33 × 25 cm, entstand 1995 und ist signiert mit „Brunoch 95". Es zeigt einen gepflegten Hausgarten mit Backsteinmauer, blühendem Kletterrosenstrauch, einem geöffneten weißen Sprossenfenster und einem reich bepflanzten Vordergarten mit Stauden und Sträuchern in Rot, Rosa und Grün.Brunoch malt naturalistisch, mit Vorliebe Landschaften und Stadtansichten aus Schleswig-Holstein und Flensburg. Der Malstil ist ruhig und detailfreudig; das Licht dieses Gartenbildes ist weich und nordisch. Seine Werke waren auf mehreren Ausstellungen zu sehen, darunter der Galerie „Bilder im Hof" 1994 und 1998. Der abgebildete Rahmen wird als Zugabe mitgeliefert. Verkauf gemäß § 25a UStG, Differenzbesteuerung.
GERD WANDRER (geb. 1952)-Im Atelier-Ölgemälde
GERD WANDRER (geb. 1952)Im Atelier“Hauptwerk, 1993Öl auf Leinwand, 168 × 153 cm- Technik: Öl auf Leinwand, 1993- Duktus: kräftig, pastos, mit spannungsvollem Wechsel von lasierenden Partien und energischen Pinselstrichen- Qualität: reifes Hauptwerk eines etablierten Künstlers, malerisch souverän ausgeführt.Gerd Wandrer wurde 1952 in der DDR geboren. Schon früh zeigte sich sein künstlerisches Talent, das er in den 1970er Jahren an einer Kunstschule vertiefte. In einer Zeit, in der die Kunst in der DDR vom Sozialistischen Realismus geprägt war, suchte Wandrer nach eigenen Wegen, um seine Bildsprache zwischen offiziellen Vorgaben und persönlicher Ausdruckskraft zu entwickeln.Das monumentale Gemälde „Im Atelier“ entstand 1993 und gehört zu den Hauptwerken Gerd Wandrers. Es dokumentiert seine ausgereifte Position zwischen Surrealismus, Symbolismus und expressiver Figuration.Im Bild verschmelzen rätselhafte Räume mit Gestalten und Requisiten des künstlerischen Schaffens. Farbflächen und Figuren erscheinen wie aus Träumen hervorgeholt ‒ geheimnisvoll, rätselhaft und zugleich kraftvoll. Die Farbwahl ist intensiv, die Komposition monumental, der Bildraum voller Spannung.Wandrer entfaltet hier ein vielschichtiges Spiel zwischen Realität und Vorstellungskraft, das zu einer künstlerischen Selbstreflexion über die Rolle des Ateliers wird.Preis auf AnfrageWeitere Werke des Künstlers Gerd Wandrer in unserem Angebot(1)Weitere Werke des Künstlers Gerd Wandrer in unserem Sortiment(2)
Gerd Wandrer(1952)-Castel Focognano Toskana-Öl/Leinwand
Castel Focognano Toskana Künstler: Gerd Wandrer (geb. 1952) Entstehungsjahr: 1989Technik: Öl auf LeinwandSignatur: Unten rechts signiert „Wandrer 89“Maße: 80 cm x 100 cm (ohne Rahmen)Preis auf AnfrageStilrichtung: Surrealismus, expressive AbstraktionWeitere Angebote in unserem Sortiment von Gerd Wandrer(1)Weitere Angebote in unserem Sortiment von Gerd Wandrer(2)
Gerd Wandrer(1952)-Inselplatz Jena-Gouache
Gerd Wandrer (geb. 1952) Entstehungsjahr: 1985-Inselplatz Jena-Technik: GouacheSignatur: Unten rechts signiert „Wandrer 85“ Maße: 60 cm x 78 cm mit RahmenStilrichtung: Surrealismus, expressive Abstraktion Einzelwerk!as Gouache-Werk „Inselplatz Jena“ von 1985 zeigt die charakteristische Handschrift von Gerd Wandrer. Das Bild verbindet architektonische Elemente mit expressiven, fast surrealen Überformungen. Die kräftigen Farbkontraste – Rot, Grün, Gelb und Schwarz – erzeugen eine spannungsvolle Bildfläche, in der sich Stadt und Atmosphäre zu einer visionären Szenerie verdichten. Die expressive Linienführung und die freie Komposition verweisen auf Wandrers Hinwendung zur malerischen Geste, die er in den 1980er-Jahren entwickelte.Preis auf Anfrage.Weitere Werke von Gerd Wandrer in unserem AngebotWeitere Werke von Gerd Wandrer in unserem Angebot(2)
Gerrit M. Bekker (1943-2025) ȆberfahrtDžl/Leinwand
Gerrit M. Bekker (1943-2025) »Überfahrt« 1992 (verso datiert »Bekker 1992« sowie signiert und monogrammiert) Öl und Mischtechnik auf Leinwand (Verso mit Collage, Blattgold, Kreide & Gedicht) 39 cm × 49 cm (Leinwandmaß) Verso eigenhändig signiert »Bekker 1992«, Monogramm »GB« im Kreis, Gedicht-Inschrift sowie Betitlung »überfahrt« auf Keilrahmen und Leinwand Kurzwürdigung: Ein ausdrucksstarkes, zutiefst poetisches Hauptwerk des norddeutschen Malers und Dichters Gerrit M. Bekker. Das Gemälde vereint expressive Figurenmalerei mit einer auf der Leinwand-Rückseite eigenhändig verfassten Lyrik-Inschrift und Mischtechnik-Studie zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk. Vor einem leuchtenden, azurblauen Hintergrund – der Himmel und offenes Gewässer zugleich assoziieren lässt – staffeln sich mehrere silhouettierte Figuren. Im oberen Bilddrittel deutet ein kühner, dunkelbrauner Schwungbogen das Verdeck oder die Architektur einer Fähre bzw. eines Schiffsdecks an. Die Gestalten wirken schattenhaft, schemenhaft und fast mythisch entrückt. Sie stehen als Reisende, Suchende oder Passagiere an Deck und blicken in den weiten, offenen Naturraum. Eine besondere Besonderheit dieses Werkes offenbart sich auf der Leinwand-Rückseite. Bekker hat dort mit schwarzer Tinte sein eigenhändiges Gedicht niedergeschrieben: »Überfahrt« Fährmann – ich habe das Leben satt. Bring mich – mit dem Fahrrad nach Halberstadt. Bring mich – mit schwarzem Automobil von Hamburg – der Stadt – über Land – hin nach Kiel. Fahr mich im Winter – bei Eis – Sturm und Schnee an die Küste – ich muss an die offene See – Gerrit M. Bekker wurde am 11. Mai 1943 in Hamburg geboren. Er zählt zu den profiliertesten norddeutschen Persönlichkeiten an der Schnittstelle von bildender Kunst und Literatur. Dokumentation zu diesem Werk
Gerrit M. Bekker (1943–2025) „Das Unwesen der Restauration“-Ölgemälde und partielle Blattmetallauflagen (Gold/ Messing) auf historischer Schiffsplanke (Massivholz)
Gerrit M. Bekker (1943–2025) Titelbestimmung „Das Unwesen der Restauration“ Entstehungsjahr 1994 (rückseitig und signiert datiert) Technik & MaterialÖlgemälde und partielle Blattmetallauflagen (Gold/ Messing) auf historischer Schiffsplanke (Massivholz) Maße 74 cm × 58 cm SignaturUnten rechts monogrammiert/signiert„E.Bekker“ (oder „Bekker“) sowie Jahreszahl „1994“ InschriftenHandschriftlicher Titel auf der oberen aufgesetzten Holzplanke sowie auf der Gemälderückseite Die Bildkomposition gliedert sich in mehrere horizontale und vertikale Ebenen. Im oberen Drittel ist eine separate hölzerne Leiste aufgesetzt, die als haptischer Fries dient. Auf dieser oberen Planke befindet sich die handschriftliche, leicht verblasste Inschrift in blauer Farbe: „Das Unwesen der Restauration“, welchedie thematische Intention des Werkes unmissverständlich manifestiert.Gerrit M. Bekker wurde 1943 geboren und verstarb im Jahr 2025. Er hat sich als eigenwilliger und tiefgründiger deutscher Maler und Objektkünstler einen Namen gemacht, dessen Schaffen tief in der Tradition des Expressiven Realismus, der Materialkunst und der Auseinandersetzung mit maritimen sowieindustriellen Fundstücken verwurzelt ist.WERKSDOKUMENTATION 120
Gerrit M. Bekker (1943–2025)-Charikla – und die Andeutung eines Weges-Ölgemälde
Gerrit M. Bekker (1943–2025) TitelCharikla – und die Andeutung eines Weges(auch geführt unter Wichmanns Träume / Pentalo-Zyklus) Entstehungsjahr 1992 (handschriftlich signiert & datiert auf Mittelsteg) Technik & Mischtechnik (Öl, Tusche, Stift/Graphit) auf strukturiertem Material Holzpaneel im Original- Galerierahmen Format 70 cm × 132 cm (Höhe × Breite im Hochformat-Aufbau) Signatur & Signiert "Bekker 1992" sowie mehrzeilige poetische & Inschriften altgriechische Inschriften auf den Stegleisten Das Kunstwerk gliedert sich stilistisch in der Tradition eines modernen Altars oder einer filmischen Kadrierung in fünf rechteckige Bildfelder. Es verbindet ausdrucksstarke norddeutsche Landschafts- und Bewegungsmotive mit einerliterarisch- philosophischen Textebene.• Feld 1 (Oberes Feld): Eine monochrome Horizontlandschaft unter dämmrigem, silbergrauem Himmel. Feine türkisgrüne Pigmentpunktesetzen rhythmische Farbakzente.• Feld 2 (Zentrales Hauptfeld): Bildbeherrschend ist die gestische Abstraktion einer Fahrzeugkarosserie (Oldtimer/ Limousine). Die energischen Wischspuren in Schwarz und Ocker erzeugen eine physischspürbare Dynamik von Geschwindigkeit und Bewegung.• Feld 3 & 4 (Geteiltes Mittelfeld): Links ein Blick wie durch eine Scheinwerfer- oder Windschutzscheibenperspektive. Rechts ("Friedemanns Fenster") gestaffelte, vertikale Lichtgitter in warmenOckertönen.• Feld 5 (Unteres Feld): Ein breiter Abschlussraum mit dynamischem Pinselduktus, der das Bildgefüge harmonisch erdet.Gerrit M. Bekker zählte zu den prägenden Doppelbegabungen dernorddeutschen Kunst- und Literaturszene. Geboren 1943 in Hamburg,absolvierte er sein Studium der freien Malerei an der Hochschule fürBildende Künste (HFBK) Hamburg.WERKSDOKUMENTATION 220
Gerrit M. Bekker(1943-2025) »Elementare Metamorphose« – Monumentales Triptychon (Öl auf Leinwand)
Gerrit M. Bekker(1943-2025)»Elementare Metamorphose« – Monumentales Triptychon -(Öl aufLeinwand)Gerrit M. Bekker (1943-2025)»Elementare Metamorphose« (Monumentales Triptychon in 3 Teilen)Öl und Mischtechnik auf Leinwand (gestischer Farbauftrag, Pastosität &Ritzstrukturen)145 cm × 62 cm (Dreiteiliges Ensemble)Flügel links/rechts: je 40 cm × 54 cm | Mitteltafel: ca. 65 cm × 62 cmExzellenter, museumsreifer Originalzustand; geschlossene Malschichtmit hoher Farbleuchtkraft.Kurzwürdigung: Ein repräsentatives, hochkomplexes Hauptwerk desnorddeutschen Meisters Gerrit M. Bekker. Das Dreitafelbildübersetzt das historische Sakralformat des Triptychons in einezeitgenössische, informell-expressive Landschafts- undElementardramaturgie von außergewöhnlicher Dynamik.Gerrit M. Bekker (1943-2025). Er zählt zu den profiliertesten undeigenständigstenKünstlerpersönlichkeiten Norddeutschlands, deren Gesamtschaffendurch die einzigartige Doppelbegabung als bildenderKünstler und Dichter geprägt ist.Werksdokumentation
Gerrit M. Bekker(1943-2025)-Abstrahierte Komposition mit blauem Zeichen-
Gerrit M. Bekker (geb. 1943 in Hamburg)Abstrahierte Komposition mit blauem ZeichenRückseitig Künstler SignaturÖl auf Leinwand49 cm × 69 cmPerfekter ZustandGerahmt in einer klassischen GoldleisteDas Gemälde präsentiert sich als eine vielschichtige, semi-abstrakte Komposition, die charakteristisch für das expressive und literarisch beeinflusste Schaffen von Gerrit M. Bekker ist. Das Werk bewegt sich im spannungsreichen Grenzbereich zwischen Gegenständlichkeit und reiner Abstraktion.Der Bildaufbau: Das Werk wird im unteren Viertel durch einen breiten, tiefroten Horizontalstreifen geerdet. Auf diesem roten Grund befinden sich feine, fast skizzenhafte Einritzungen oder weiße Linien, die an Chiffren oder eine reduzierte Horizontlinie erinnern.Das Zentrum: Aus dieser roten Basis ragt eine dunkle, organische Form empor, die an einen knorrigen, kahlen Baumstamm oder Ast erinnert. Dieser streckt sich asymmetrisch nach oben und teilt das Bildzentrum. Links davon befindet sich eine vertikale Struktur aus graublauen Wellenlinien, die an Wellblech, Vorhänge oder architektonische Elemente denken lässt.Hintergrund und Farbatmosphäre: Der Hintergrund ist in einem rasterartigen Gefüge aus hellen, pastelligen Tönen – gedecktes Weiß, Grau, dezentes Gelb und Erdtöne – angelegt. Es wirkt wie der Blick durch eine verwitterte Fensterscheibe oder auf eine collagierte Wandstruktur, in der vereinzelt dunkle, zeichenhafte Pinselstriche gesetzt sind.Das blaue Element: Im rechten oberen Quadranten schwebt eine markante, leuchtend blaue Form. Diese grafisch klar umrissene Chiffre erinnert an eine stilisierte Hand, eine skulpturale Figur oder ein Schriftzeichen. Sie bildet den farblichen und konzeptionellen Kontrapunkt zu den erdigen und schweren Tönen der unteren Bildhälfte und zieht den Blick des Betrachters magisch an.Stilistische Einordnung: Bekkers typischer, kraftvoller Pinselduktus kombiniert hier melancholische, erdige Töne mit einem plötzlichen Aufleuchten von Primärfarben (Blau und Rot). Die Bildsprache ist voller Symbolik, die Raum für assoziative Interpretationen lässt – ein visuelles Gedicht aus Form und Farbe.Weitere Werke des Künstlers in unserem AngebotAusführliche Informationen über dieses Werk
Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Ankündigung der Tafel-Triptychons auf Tischplatte-Hauptwerk
Gerrit Michalis Bekker (1943 – 2025)Bedeutender norddeutscher Maler, Grafiker und SchriftstellerMonumentales Triptychon (dreiteilig klappbar, schwere Original- Scharniere)Mischtechnik / Öl auf massiver hölzerner Tischplatteca. 79 cm × 205 cm (Gesamtmaß vollständig geöffnet)ca. 1978 – 1989 (laut authentischer rückseitiger Dokumentation) Absolute Rarität. Rückseitig vollflächig bezeichnet, skizziert und signiert.Das Meisterwerk trägt auf der Rückseite die zentrale, in markantem Rot aufgetragene Eigenbezeichnung bzw. den Übertitel „Ankündigung der Tafel“. Es dokumentiert eine über ein ganzes Jahrzehnt (1978–1989) gereifte und intensiv bearbeitete Schaffensphase des Künstlers.Die Rückseite fungiert als intellektuelles Fundament und offenbart das komplexe mythologische und literarische Programm des Werkes. Bekker hat hier vier vollfarbige, separate Motiv-Studien (Mischtechnik auf Kartonagen/Serviertassen) dauerhaft montiert und diese handschriftlich zugeordnet:1. „Das Gastmahl des Trimalchio“ – Ein direkter Bezug zur antiken Gesellschaftssatire des Petronius (Satyricon), welche ein rauschhaftes, opulentes und dekadentes Festmahl thematisiert.2. „Biblis“ – Reminiszenz an die tragische Figur der griechisch-römischen Mythologie, die sich aus unglücklicher Liebe in eine unversiegende Quelle verwandelte.3. Zwei weitere expressive Figurengruppenstudien, die das dichte, narrative Geflecht der Vorderseite kompositorisch vorbereiten.Preis auf Anfrage.WERKSDOKOMENTATIONWeitere Werke des Künstlers in unserem Sortiment(3)
Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Der Schwund der Welt-16 Felder Ölgemälde
Gerrit M.Bekker»Der Schwund der Welt«Details von der Rückseite des Werkes:• • vom Künstler vermerkt)Haupttitel: »Der Schwund der Welt« (in blauer Schrift eigenhändig• • Ergänzende Inschrift / Untertitel: »Unbestimmt ... am Zeichenhaften« (unten mittig eingetragen)• • datiert)Datierung: 1977/84 (in roter Farbe neben der Signatur »Bekker«Hinweis: Das Werk stellt mit seiner strukturierten 16-Felder-Rasterkomposition (4×4) eineeindrucksvolle Arbeit aus der Wendephase der late-1970er bis Mitte der 1980er Jahre dar.Ölgemälde 98cm x 49 cmKurzwürdigung des Werkes Das Gemälde »Der Schwund der Welt« ist ein zentrales Schlüsselwerk im Schaffen von Gerrit M. Bekker. Es entstand in einer siebenjährigen Reifungsphase zwischen 1977 und 1984. Über ein rhythmisierendes 16-Felder-Raster (4×4) verschmilzt Bekker norddeutsche Landschaftsimpressionsfragmente mit einer philosophisch-poetischen Reflexion über die Mediatisierung und Entfremdung der menschlichen Naturwahrnehmung.Ausführliche Dokumentation
Gerrit M.Bekker(1943-2025)-Sturmlandschaft-Ölgemälde
Gerrit M. Bekker1943 – 2025»Sturmlandschaft« Öl auf Leinwand · 48 × 48 cm · Quadratisches Format · Abstrakt-expressionistischDas Gemälde zeigt eine abstrakt-expressionistische Landschaftskomposition, die an stürmische Bergformationen oder dramatische Wolkengebilde erinnert. Der Alternativtitel »Verschattete Erde« steht in direktem Bezug zu Bekkers literarischem Werk »Farbe der Schatten« und reflektiert die enge Verbindung zwischen seinem bildkünstlerischen undschriftstellerischen Schaffen.Vita in der WerksdoumentationWERKSDOKUMENTATION 50
Gerrit Michalis Bekker (1943 – 2025) „Urbanität und Stille" Ölgemälde auf Leinwand (Mischtechnik) 57 × 57 cm (quadratisch)
Gerrit Michalis Bekker (1943 – 2025)„Urbanität und Stille"Ölgemälde auf Leinwand (Mischtechnik)57 × 57 cm (quadratisch)Leinwand auf KeilrahmenKlassischer Goldrahmen, patiniert, profiliertAntiquitätenrahmen, 19./frühes 20. Jh.Schmale schwarze Innenleiste, vergoldetVermutlich 1960er–1980er JahreMöglichweise rückseitig; Vorderseite nicht erkennbarAltersgem. patiniert, gebraucht, gut erhaltenPrivatsammlungDas Gemälde präsentiert ein quadratisches Format, dessen Bildfläche in drei übereinander liegende horizontale Zonen gegliedert ist: eine obere Zone mit farbigen Rechteckfeldern und abstrahierten Flächen, eine mittlere Zone mit figurativen Andeutungen und atmosphä- risch aufgelöstem Raum sowie eine untere Zone mit architektonisch-strukturellen Elementen.Die Farbpalette ist bewusst reduziert und bewegt sich überwiegend in einer Skala von Dun- kelgrau und Anthrazit als dominanter Grundstimmung. Graue Abstufungen in breiten Übergängen verleihen dem Bild eine atmosphärische Tiefe und fast monochromeSchwere.WERKSDOKUMENTATION 70
Gerrit Michalis Bekker (1943–2025)-„Zwischen Küste und Stille"-Ölgemälde
Gerrit Michalis Bekker (1943–2025)„Zwischen Küste und Stille"Ölgemälde auf Leinwand (Mischtechnik) 87 × 78 cmCa. 72 × 76 cm (Leinwand ohne Rahmen, handschriftlich) Vermutlich um 1994 (Jahreszahl rückseitig erkennbar)Handschriftliche Signatur, mittig untenEinfacher Holzrahmen (Naturholz)Gerrit M. Bekkers Werk bewegt sich stilistisch in einem Spannungsfeld zwischen Expressivem Realis- mus, konzeptueller Kunst und Einflüssen der Arte Povera. Die Verbindung materialer Eigenwertigkeit mit literarisch-poetischen Einschreibungen verleiht seinen Gemälden einen unverwechselbaren Charakter, der in der deutschen Nachkriegsmalerei keine direkte Entsprechung hat.Gerrit Michalis Bekker — Maler, Grafiker, Bildhauer und Schriftsteller — wurde am 23. Oktober 1943 in Hamburg geboren und verstarb am 21. Februar 2025. Er zählt zu den eigenständigsten Per- sönlichkeiten der norddeutschen Kunstszene der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, da er als einer der wenigen Künstler seiner Generation eine Doppelbegabung als Bildender Künstler und alsLiterat auf höchstem Niveau entfaltete.WERKSDOKUMENTATION 160
Klaus Fußmann(1938)-Weizenfeld mit rotem Haus(Geltinger Bucht)-Öl/Linol
Klaus Fußmann (* 24. März 1938 in Velbert) Titel Weizenfeld mit rotem Haus (Geltinger Bucht)Technik / Medium Öl / Linolschnitt (mehrfarbiger Öl-Linoldruck mit pastosem Farbauftrag)Entstehungsjahr 1996Signatur Rechts unten handsigniert und datiert „Fußmann 96“Abmessungen Blattgröße: 28 cm × 20 cm | Ausschnitt / Druckstock: 24 cm × 16 cmQualität & Zustand Erstklassige Museums- und Sammlerqualität, farbfrisch, im Passepartout gerahmtDas vorliegende Kunstwerk aus dem Jahr 1996 repräsentiert die vollendete Symbiose aus grafischer Präzision und malerischer Spontaneität, für die Klaus Fußmann international gerühmt wird. Die Arbeit greift eines der zentralen Motive seines Lebenswerks auf: die weite, vom Licht und Wetter geprägte Landschaft der schleswig-holsteinischen Ostseeküste rund um die GeltingerBucht.Klaus Fußmann zählt zu den führenden deutschen Malern und Grafikern der Gegenwart. Sein Schaffen steht in der Tradition des deutschen Expressionismus (wie Emil Nolde oder Karl Schmidt-Rottluff), erweitert diese jedoch um eineeigenständige, haptische Materialästhetik.Ausführliche Dokumentation zu diesem Werk
Loredano Rizzotti (geb. 1947 in Mailand, Italien)-Frühwerk-"Case di Ringhiera"-
Künstler:Loredano Rizzotti (geb. 1947 in Mailand, Italien)Technik: Öl auf Leinwand / MalkartonMaße: 39 cm x 49 cm (Sichtmaß)Signatur: Unten links signiert und datiert: "75 / Rizzotti"Rahmung: Prunkrahmen mit hölzerner Passepartout-Leiste unter Lichtschutzverglasung1. Werktitel & Topographische EinordnungAufgrund des Entstehungsjahres 1975, der stilistischen Merkmale und der dokumentierten Sujets des Künstlers lässt sich die Arbeit zweifelsfrei der berühmten Werkphase der "Case di Ringhiera" (Geländerhäuser) bzw. denSeite 1historischen Stadtansichten der Mailänder Kanäle (Navigli) zuordnen. Ein treffender und kunsthistorisch stimmiger Titel für dieses Werk lautet:„Inverno sui Navigli“ (Winter an den Navigli / Casa di ringhiera sotto la neve)Das Bild zeigt eine charakteristische Hinterhof- und Kanalarchitektur Mailands im tiefen Winter. Im Vordergrund erstreckt sich eine von dichtem, schweren Schnee bedeckte Pergola oder ein hölzerner Unterstand, unter dem Wäsche oder Alltagsgegenstände zu erkennen sind. Dahinter erhebt sich die charakteristische Fassade eines Altbaus in warmen Ocker- und Erdtönen, flankiert von den für diese Region typischen, dunkelgrünen Fensterläden. Rechts im Bild fließen die Konturen in den Dunst des Kanals (Naviglio Grande) und einer Brückenbrüstung über, auf der schemenhaft Figuren staffageartig angedeutet sind.2. Ausführliche Beschreibung des MalduktusDer malerische Gestus (Duktus) von Loredano Rizzotti in diesem Werk aus dem Jahr 1975 ist zutiefst post- impressionistisch und von einer spürbaren, beinahe melancholischen Plastizität geprägt. Rizzotti arbeitet hier mit einem ausgeprägten, pastosen Farbauftrag (Impasto), der insbesondere in den Schneemassen auf den Dächern und dem Unterstand eine haptische Dreidimensionalität erzeugt. Der Schnee wird nicht als flache, weiße Masse wiedergegeben, sondern mit kräftigen, richtungsweisenden Pinselstrichen in Nuancen von Reinweiß, Elfenbein und kühlen Graublauen modelliert, wodurch das Spiel von Licht und Schatten im diffusen Winterlicht spürbar wird.Die Pinselführung im Bereich der Gebäude und des Himmels ist wesentlich freier, impressionistischer und nass-in- nass ausgeführt. Der Himmel wirkt durch die Überlagerung von Schiefergrau, Dunstblau und lichten Ockertönen bewegt und wolkenverhangen, was die feuchte, kalte Atmosphäre eines norditalienischen Wintertages perfekt transportiert. Die architektonischen Linien werden nicht grafisch streng gezogen, sondern chromatisch voneinander abgesetzt. Rizzotti verzichtet auf harte Konturen; stattdessen formen sich die Gebäude, Fensterläden und die Staffagen im rechten Hintergrund rein aus dem Fleck (Macchia) und der farblichen Dichte heraus. Der bewusste Kontrast zwischen den warmen, erdigen Tönen der Fassade und der kühlen Unwirtlichkeit des Schnees und Himmels erzeugt eine intime, beinahe poetische Stimmung von Stille und Isolation.3. Ausführliche Künstler-VitaLoredano Rizzotti wurde 1947 in Mailand geboren und gilt als einer der feinsinnigsten Chronisten des schwindenden, historischen Mailänder Stadtlebens. Seine künstlerische Identität ist untrennbar mit dem Viertel rund um den Naviglio Grande verbunden, wo er 1982 auch sein offizielles Atelier bezog.Besonderheit der Signatur: Die unten links befindliche Signatur zeigt die für Rizzottis Frühwerk charakteristische, kantige und stilisierte Schreibweise. Direkt darüber ist das Werk mit der zweistelligen Jahreszahl „75“ für das Entstehungsjahr 1975 versehen, was die kunsthistorische Relevanz als frühes, authentisches Zeugnis seiner Mailänder Schaffensperiode unterstreicht.Seite 2In seiner ersten, prägenden Schaffensphase – in die auch das vorliegende Gemälde von 1975 einzuordnen ist – widmete sich Rizzotti fast ausschließlich der Erfassung des traditionellen Mailands. Berühmt wurde er für seine Darstellungen der sogenannten „Case di ringhiera“ (Arbeiterhäuser mit umlaufenden Außengeländern), der typischen Innenhöfe, Tore und Balkone sowie der Poesie des alltäglichen Lebens abseits der modernen Metropole. Diese Arbeiten zeichnen sich durch ein tiefes sentimentales und nostalgisches Gespür aus und schufen ein eigenes ikonographisches Genre in der zeitgenössischen italienischen Malerei, das später vielfach nachgeahmt wurde.Im Laufe seiner Karriere entwickelte sich Rizzotti stilistisch und konzeptionell stetig weiter. Während er national und international große Anerkennung fand (unter anderem mit Einladungen zu bedeutenden Antiquitäten- und Kunstmessen wie der Mostra di Antiquariato Internazionale in Parma 2008/2010 oder Ausstellungen im renommierten Palazzo della Permanente in Mailand 2009 sowie Ausstellungen in den USA, wie in Seattle 2014), verlagerten sich seine Themen.Nach der Phase der "Geländer" folgten symbolische und metaphorische Zyklen:• I Portoni (Die Tore): Hierbei malte er geöffnete Hoftore – erst von außen nach innen blickend, später aus der schützenden Dunkelheit des Hofes hinaus in die gleißende, oft als chaotisch empfundene Außenwelt. Diese Werke reflektieren sein Bedürfnis nach Schutz, Ruhe und einer Flucht vor der Vulgarität der zeitgenössischen Moderne.• I Libri (Die Bücher) & Le Valigie (Die Koffer): Stillleben von alten, gestapelten Büchern, Koffern und Musikinstrumenten, die als feine, melancholische Kommentare zum existentiellen Unbehagen und zum gefühlten Kulturverfall der Gegenwart zu verstehen sind.Rizzottis Frühwerke aus den 1970er Jahren – insbesondere die raren, atmosphärischen Winter- und Kanalansichten wie das vorliegende Gemälde – sind auf dem Kunstmarkt heute besonders gesucht, da sie die dokumentarische Kraft des historischen Mailands mit der ungefilterten, frischen Malenergie des jungen Künstlers vereinen.
Luigi Voltolina (geb. 1942 in Valona, tätig in Venedig)-"Momento"-Ölgemälde
Wer ist das Genie hinter diesem Meisterwerk?Sein Name ist Luigi Voltolina. Geboren 1942, gilt er heute als einer der profiliertesten und aufregendsten Vertreter der zeitgenössischen venezianischenNachkriegsmoderne. Ein Mann, dem die Kunst im Blut liegt.Ein Blick – und Sie sind gefangen.Schauen Sie sich dieses Gemälde einmal ganz genau an. Was Sie hier sehen, ist keine einfache Leinwand. Es ist ein emotionaler Zustand, eingefangen in einem geschlossenen Raum.Zwei Frauen. Eine intime, fast greifbare Melancholie. Der Künstler hat hier etwas geschafft, das nur den ganz Großen gelingt: Er balanciert die extreme räumliche Nähe dieser beiden Körper mit einer tiefen, emotionalen Distanz aus. Man spürt förmlich das Knistern in der Luft.Ein Fest für die Sinne: Farbe und LichtVoltolina spielt nicht einfach mit Farben, er dirigiert sie. Die hellen, zarten Hauttöne der Frauen verschmelzen perfekt mit den sanften Pastelltönen im Hintergrund. Ein kunstvolles, ornamentales Muster – wie ein edler Wandteppich oder ein feiner Spitzenschleier – gibt dem Raum Struktur.Preis auf Anfrage.
Marcelo Aguirre (geb. 1956)-Figuras-Ölgemälde-signiert datiert 1986
Marcelo Aguirre (geb. 1956)Ölgemälde signiert, datiert 1986-FIGURAS-Der Funke, der die Kunstwelt veränderteManchmal braucht es nur den richtigen Impuls, um eine kreative Naturgewalt zu entfesseln.Treffen Sie Marcelo Aguirre – geboren am 15. Dezember 1956 in Quito, Ecuador. Er ist nicht einfach nur ein Künstler; er zählt zu den absolut renommiertesten und einflussreichsten Protagonisten der zeitgenössischen lateinamerikanischen Kunst.Hinter ihm liegt eine über vier Jahrzehnte umspannende Karriere, die von einer völlig kompromisslosen künstlerischen Haltung angetrieben wird. Hier wird nicht dekoriert. Hier verschmelzen Malerei, Zeichnung, Installation und ein tiefes kulturelles Engagement zu einer unbändigen visuellen Sprache.Die Wurzeln eines AusnahmekünstlersJede große Geschichte hat einen Anfang. Aguirres Fundament wurde in Ecuador gelegt – unter anderem an der Universität Central de Quito –, gefordert und geformt im kreativen Schmelztiegel des Ateliers von Eduardo Serna in Argentinien.Doch der echte Wendepunkt, der seine Handschrift für immer prägen sollte, fand in Europa statt.Der Berliner DurchbruchZwischen 1983 und 1984 passierte es: Ausgestattet mit einem begehrten DAAD-Stipendium (bzw. dem entsprechenden DAAD- Äquivalent) verschlug es Aguirre an die Hochschule der Künste in Berlin.Sein Studium in der Klasse von Martin Engelman – einem Kopf mit engen Verbindungen zur legendären CoBrA-Gruppe – lehrte ihn die Kraft von purer Spontaneität und expressivem Primitivismus.Die Begegnung mit der rohen, unbändigen Wucht von Willem de Kooning und dem Geist des Berliner Neoexpressionismus(der „Neuen Wilden“) entfachte das Feuer komplett.• Das Resultat? Ein unverkennbarer, hochenergetischer, gestisch- figurativer Stil, der bis heute seinesgleichen sucht.Werksdokumentation zu diesem Gemälde
Michael Arp(1955-2013)-Landschaft bei San Vincenzo (Toskana)-Ölgemälde
Michael Arp (* 11.06.1955 in Eutin; † 2013 in Grödersby) Landschaft bei San Vincenzo (Toskana)1986 (original signiert u.l. „M Arp 86“)Öl auf Hartfaserplatte30 cm × 50 cm (Bildmaß)Hochwertiger Profilholzrahmen mit dunklem Finish und vergoldeter LichtleistSehr gute Malqualität; meisterhafte Pleinair-Studie in erstklassigem Erhaltungszustand .Michael Arp (* 11. Juni 1955 in Eutin; † 2013 in Grödersby) zählt zu den herausragenden Landschaftsmalern Schleswig-Holsteins seiner Generation, die das Erbe der nordischen Freilichtmalerei (Pleinairismus) mit großer Leidenschaft in die Moderne getragen haben.Das Gemälde „Landschaft bei San Vincenzo“ aus dem Jahr 1986 fängt eine sonnendurchflutete Küsten- und Hügellandschaft der Maremma nahe San Vincenzo in der Toskana ein. Michael Arp demonstriert in diesem Werk seine ausgeprägte Begabung, das flimmernde Licht und die Hitze des südeuropäischen Sommers in einekraftvolle, impressionistische Bildsprache zu übersetzen.Werksdokumentation
Norbert Graubner Künstlername BOMBOLO Ölgemälde Japanischer Mönch im Zen-Kloster Hosshin-ji,
Norbert Graubner (geb. 1947), der unter dem Namen Bonbolo arbeitet, schuf dieses Porträt eines japanischen Mönchs aus dem Zen-Kloster Hosshin-ji in Obama-shi, Japan, in Öl auf Leinwand, 97 × 97 cm. Das Bild zeigt ein frontales Brustbildnis vor tiefgrünem Grund: ein glatzköpfiger Mönch mit breiten Wangenknochen und ruhigem, in sich gekehrtem Blick, gekleidet in ein schwarzes Gewand. Die Malweise ist klar und flächig, die Farben erdig-satt, das Gesicht mit präzisem Pinselstrich modelliert.Graubner führte ein außergewöhnliches Leben: Koch auf Schiffen der Holland America Line, Restaurantbesitzer in Frankfurt, dann der Bruch mit allem. 1991 hielt er sich im Kloster Hosshin-ji auf, 1996 kehrte er dorthin zurück. Diese Begegnungen mit dem Zen-Buddhismus prägten sein Werk nachhaltig. Das Gemälde ist unten rechts signiert.Weitere Informationen über Bombolo
Norbert Graubner(1947)-Künstlername Bombolo-Zuni-homeless-Ölgemälde
Norbert Graubner(1947), bekannt unter dem Künstlernamen Bombolo, ließ sich in seinen frühen Werken stark von der Kultur und Kunst der nordamerikanischen Indianer inspirieren. ZUNI-HOMELESS-1993ÖlgemäldeFrühwerk aus seinem Aufenthalt aus seinen Hopi und Navajo Reservate im Südwesten Amerikas.Weitere Informationen